Handel ohne Geld

Markplatz DarmstadtDie Idee stammt aus den Niederlanden und ist eigentlich simpel: Angebot und Nachfrage bestimmten den Handel, ganz wie im richtigen Leben. Nur die gehandelte Ware ist beim Marktplatz "Gute Geschäfte" eine andere: Unternehmen aller Größen, Selbstständige und Freiberufler bieten persönlichen Einsatz oder logistische Unterstützung für gesellschaftliche oder kulturelle Belange. Die Nachfragenden sind gemeinnützige Initiativen oder Vereine, die Unterstützung gebrauchen können. Gehandelt wird alles, außer Geld. 

Um den Handel auf dem Engagement-Parkett in Schwung zu bringen, gibt es einen Moderator. Zusätzlich sorgen Makler dafür, dass zusammen kommt, was zusammen gehört. Am Ende sollen verbindliche Vereinbarungen ausgehandelt sein, die schriftlich festgehalten und unterzeichnet werden.

„Internationale Erfahrungen zeigen, dass für den Erfolg von lokalen Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen methodisches Wissen und Management-Kompetenz notwendig sind“, erläutert Gerd Placke von der Bertelsmann Stiftung. Die Stiftung hat 2006 nach niederländischem Vorbild insgesamt drei Marktplätze für Unternehmen und Gemeinnützige als Pilotprojekte initiiert, zwei davon in Hessen - und zwar in Frankfurt und in Kassel.

Mehr über die Marktplatzidee und den Nutzen für Teilnehmende erfahren sie auf der Website der Bertelmann-Stiftung www.gute-geschaefte.org 

nzwischen gab es bundesweit bereits mehrere Marktplätze, bei denen Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen gute Geschäfte miteinander ausgehandelt haben. Informationen zu den anderen hessischen Marktplätzen finden Sie unter www.engagiertes-unternehmen.de