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Bürgerstiftungen: Gemeinsam mehr erreichen!

Bürger und Bürgerinnen gründen eine Stiftung

Eine Idee, die Früchte trägt: In Deutschland wird sie "Bürgerstiftung" genannt, in den angelsächsischen Ländern heißt sie "community foundation", in Brasilien "Organização de Filantropia e de Investimento Social Comunitário", in Moçambique "Fundação Para o Desenvolvimento da Comunidade" und in Polen "fundusze lokalne". International ist seit Mitte der 90er Jahre ein rasanter Zuwachs an Bürgerstiftungen zu verzeichnen, der auch mit der Herausbildung einer globalen Zivilgesellschaft zusammenhängt. Errichtet wurde die erste Bürgerstiftung (community foundation) 1914 in Cleveland in den Vereinigten Staaten.

Im internationalen Vergleich relativ spät, aber mit besonderer Dynamik entwickeln sich seit Mitte der neunziger Jahre auch in Deutschland Bürgerstiftungen als besonders zukunftsweisende Form bürgerschaftlichen Engagements. Hier finden sich Privatleute, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und andere zusammen, um gemeinsam das Gründungskapital aufzubringen und es durch das Einwerben von Zustiftungen zu vergrößern. So bauen sie gemeinsam das Dach, unter dem sie gemeinnützige Anliegen in ihrer Stadt oder Region fördern und unterstützen, Dienstleistungen für Stifter, Spender und Ehrenamtliche anbieten sowie bürgerschaftliches Engagement vor Ort bündeln und vernetzen.

Die Nachhaltigkeit dieses Engagements ist dadurch gewährleistet, dass das Stiftungskapital in seinem Bestand erhalten bleiben muss; operative und geförderte Projekte werden nur aus den Erträgen und aus Spenden finanziert. Der breite Stiftungszweck, der ein wesentliches Kennzeichen einer Bürgerstiftung ist, ermöglicht es auf lange Sicht, auf sich verändernde Bedingungen und Bedürfnisse späterer Generationen flexibel zu reagieren.  mehr  

Bernadette Hellmann, Referentin Bürgerstiftungen, Aktive Bürgerschaft e.V.

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