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Unsere Stiftungen des Jahres 2009  

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Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Buchkunst“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2009 aus. Sie bemüht sich um eines der wertvollsten Kulturgüter der Menschheit, das Buch, und rückt es unermüdlich in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Stiftung sucht mit Hilfe von Wettbewerben nach liebevoll und

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kunstreich gestalteten Büchern, prämiert sie und stellt sie u.a. auf der Buchmesse in Frankfurt aus.

Darüber hinaus organisiert sie die Wettbewerbe „Stiftung Buchkunst“, Förderpreis für junge Buchgestalter und auf internationaler Ebene „Schönste Bücher aus aller Welt“.

Zusätzlich hat die Stiftung bereits eine mehr als 6000 Exemplare umfassende Sammlung geschaffen, die natürlich die Preisträger der Wettbewerbe enthält, aber auch Bücher, die die Auszeichnung knapp verfehlt haben. Außerdem wurden zur Illustration Publikationen bewahrt, die mit Mängeln versehen sind, um im Vergleich die herausragende Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung der geehrten Bücher zu verdeutlichen. E

ine Zusammenstellung von Büchern, die Ausstellung „Die schönsten deutschen Bücher“ wird an Universitäten und Messen im In- und Ausland präsentiert. Die Exemplare eines Jahrganges können als Ausstellung auch ausgeliehen werden.

Die Stiftung wird getragen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Deutschen Nationalbibliothek, der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Leipzig und gefördert vom BKM Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land Hessen und vom Freundeskreis der Stiftung Buchkunst.

 

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Die Stiftungserrichtung erfolgte bereits 1966 durch die Deutsche Bibliothek, den Börsenverein des deutschen Buchhandels, die Stadt Frankfurt a. Main und der Stadt Leipzig.

Weitere Informationen zur „Stiftung Buchkunst“, ihren Wettbewerben, Publikationen und Ausstellungen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.stiftung-buchkunst.de.

 

 

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Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „ Ulrich Weyel-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar 2009 aus.

Die Stiftung unterstützt missionarische Projekte im In- und Ausland. Ein Beispiel für die Aktivitäten der Stiftung ist das Cafe Hope, das Menschen am Rande der Gesellschaft einen Raum gibt, in dem sie willkommen sind und Unterstützung erfahren. Darüber hinaus verleiht die Stiftung bereits seit 20 Jahren den "August-Hermann-Francke-Preis" für besondere Verdienste in der Missions- und Seelsorgearbeit.

Auch die Projekte in Brasilien und Russland konzentrieren sich darauf, besonders hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Zu nennen ist hier z.B. eine Kindertagesstätte in Brasilien, bei deren Bau bereits darauf geachtet wurde, dass Menschen mit Arbeiten beauftragt wurden, denen damit aus besonders grosser Armut geholfen werden konnte.

Die Stiftung wurde vom Namensgeber 1977 gegründet und hat sich seit dem in vielen Projekten engagiert. Darüber hinaus gelang es, das Stiftungskapital kontinuierlich zu erweitern.

Weitere Informationen zur „Ulrich Weyel-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte vom Stifter unter der Telefonnummer (06 41) 97 56 60 und E-Mail-Adresse giessen@ulrich.weyel.de.

 

 

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Die „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ ist Stiftung des Monats März 2009

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2009 aus.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

„Im Monat März zeichnen wir die „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ aus, die sich der Pflege und Unterhaltung der denkmalgeschützten Kirchen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck verschrieben hat“, erläuterte Staatssekretär Metz.

Mit der Unterstützung der Stiftung konnten bereits zahlreiche wertvolle Kulturgüter wieder hergestellt oder vor dem Verfall geschützt werden. Seit dem Gründungsjahr der Stiftung im Jahr 2000 wurden bereits über 170 Projekte unterstützt. Dabei wurden jährlich insgesamt zwischen 700.000 und 1.000.000 EU zur Verfügung gestellt. Die Mittel fliessen z.B. in Innenrenovierungen, Restaurationen von Orgeln und Deckengemälden.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der –ganz im Sinne der Nachhaltigkeit- dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Jahr 2000 hat die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck die Errichtung der kirchlichen Baustiftung in die Wege zu leiten. Dazu wurde die Stiftung mit einem Stiftungskapital von EUR 15.838.756,44 ausgestattet.

Weitere Informationen zur „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ und ihren Projekten sowie den Fördermöglichkeiten erhalten Interessierte unter http://www.ekkw.de/kifond/index_select.html.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Unsere Stiftung des Monats April: Friedrich Schorling Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Friedrich Schorling Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2009 aus. Die Stiftung setzt innovative Wohnformen für Senioren um und bietet so neue Perspektiven für die Lebensqualität im Alter.

Die Wohngruppe für neun Individualisten zeigt neue Optionen auf für den Umgang mit dem demographischen Wandel. Die von der Stiftung gebauten Wohnungen und der Gemeinschaftsraum im Dachgeschoss werden zum Selbstkostenpreis an Menschen vermietet, die sich verbindlich und dauerhaft bürgerschaftlich engagieren. Dieser „soziale Miet-Zins” besteht einerseits u. a. darin, hilfsbedürftigen, vor allem demenziell erkrankten Menschen beizustehen und sie in der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen, andererseits in gegenseitiger Nachbarschaftshilfe, auch im Krankheits- oder Notfall, und in der gemeinsamen Gestaltung des Älterwerdens.

 

Die Stifterinnen und Stifter

Die Stiftung wurde 2004 von einer Gruppe junger Seniorinnen und Senioren zwischen 56 und 68 Jahren gegründet mit dem Ziel, neue Lebens-, Arbeits- und Wohnformen umzusetzen. Dafür haben alle Beteiligten ihr Kapital in unterschiedlicher Höhe als Schenkung und als zinsloses Darlehen eingebracht. Das Hauptanliegen der Stifter ist es, Gemeinschaften zu fördern, deren Mitglieder sich verpflichten, füreinander Verantwortung zu übernehmen, das Älterwerden bewusst zu gestalten und sich ehrenamtlich in gemeinnützigen Einrichtungen zu engagieren.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Friedrich Schorling Stiftung und ihrem Wohnprojekt erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 069 - 530 93 103 (Renate Wahl), der E-Mail-Adresse r.wahl@haus-aja.de und unter www.nikodemuswerk.de/index.php?id=916.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Die „Stiftung Opelvillen“ ist Stiftung des Monats Mai 2009

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Opelvillen“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2009 aus, die in den Rüsselsheimer Villen den Bürgerinnen und Bürgern Kunst und Kultur näherbringt.

Dies geschieht auf vielfältige Weise durch ein abwechslungsreiches, spannendes Programm. Gleich, ob durch Ausstellungen, Lesungen, Konzerte oder Vorträge wird Freude am künstlerischen Schaffen geweckt“, erläuterte Staatssekretär Metz. Die Aktionen der Stiftung haben immer zum Ziel, künstlerische Standpunkte zu vermitteln, neue Sichtweisen zu ermöglichen und die Entwicklungen in der Kunst aufzuzeigen. Selbstverständlich konzentriert sich die Stiftung dabei auf alle Altersschichten: Programm für Kinder und Schulen sind ebenso etabliert wie Seniorenveranstaltungen. Die Kinderkunstwerkstatt ist so ein aktiver Teil der Kunstförderung wie der Kunst Kaffee für Ältere.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Stiftung Opelvillen ist von der Stadt Rüsselsheim mit Unterstützung der Adam Opel GmbH im Jahr 2001 gegründet worden.

Weitere Informationen zur Stiftung Opelvillen erhalten Interessierte auf deren Webauftritt www.opelvillen.de.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Unsere Stiftung des Monats Juni: Stiftung Deutscher Schützenbund

Logo der Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Deutscher Schützenbund“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2009 aus. Die Stiftung dokumentiert die Geschichte und Bedeutung des Schützenwesens und stellt sie in der Öffentlichkeit dar. Zusätzlich widmet sie sich der Nachwuchsförderung für den Schützensport:

Der Tätigkeitsschwerpunkt der Stiftung Deutscher Schützenbund ist im Augenblick die Unterstützung des Deutschen Schützenmuseums auf Schloss Callenberg bei Coburg sowie des Archivs und der Bibliothek in der Bundesgeschäftsstelle in Wiesbaden. Damit soll die Entwicklung

des Schützenwesens sowie seine Bedeutung für das städtische Gemeinwohl seit dem Mittelalter festgehalten und den Mitgliedern aber auch der Öffentlichkeit in lebendiger und anschaulicher Weise dargestellt werden. Ein zweiter Schwerpunkt der Stiftung Deutscher Schützenbund liegt im Bereich der Nachwuchsförderung und der internationalen Begegnungen. Im Jahr 2005 hat der Deutsche Schützenbund mit Unterstützung der Stiftung zum ersten Mal das „Jim-Easton-Scholarship“-Stipendium ausgeschrieben. Es ist dem früheren Präsidenten des Internationalen Bogensportverbandes (FITA) gewidmet und gibt jedes Jahr einem förderungswürdigen Nachwuchsschützen aus dem Ausland die Gelegenheit, nach Deutschland zu kommen und hier unter hochrangiger Traineranleitung seine Leistung zu verbessern.

Daneben finanziert die Stiftung seit 2002 die Preise für den „Juniorschützen/Juniorschützin des Jahres“. Der Deutsche Schützenbund wurde im Jahr 1861 vom liberalen Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha gegründet.

Stiftungserrichtung

Die Stiftung wurde 1999 errichtet. Derzeit besteht das Stiftungskapital aus ca. 500 Zustiftungen, die von Mitgliedern des Deutschen Schützenbundes, Vereinen, Kreisen, Bezirken und privaten Förderern aus ganz Deutschland aufgebracht worden sind. Dadurch steht nicht nur die finanzielle Ausstattung der Stiftung auf einer sehr breiten Basis, der Rückhalt durch die ideelle Unterstützung und die große Akzeptanz der Stiftungsaufgaben bei den ca. 1,5 Millionen Mitgliedern des Verbandes ist auch sehr hilfreich.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Stiftung Deutscher Schützenbund“ und ihren Projekten erhalten Interessierte unter www.dsb.de

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Die „Bürgerstiftung der Marktgemeinde Burghaun“ ist Stiftung des Monats Juli 2009

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Bürgerstiftung der Marktgemeinde Burghaun“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2009 aus.


Im Monat Juli zeichnen wir die „Bürgerstiftung Burghaun“ aus, da sie sich auf vielen Gebieten für ihre Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger engagiert. Sie sieht ihre Aufgaben in der Förderung von Bildung und Erziehung, maßgeblich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in der Jugend- und Altenhilfe, in der Unterstützung heimischer Vereine und Organisationen zur Stärkung des Ehrenamtes, im Kunst- und Kulturbereich, in der Heimatpflege, aber auch im Umwelt-, Landschafts-, Natur- und Denkmalschutz sowie zur Verbesserung der Völkerverständigung im Gemeindegebiet und Umgebung“, erläuterte Staatssekretär Metz.

 

Die Bürgerstiftung fördert die örtlichen Vereine, Kindertageseinrichtungen, Schulen und sonstige Institutionen sowie Initiativen der Burghauner Bürger. So konnten u.a. bereits die Förderkreise der Ritter von Haune Schule und der Mariengrotte Hünhan, der Evangelische Kindergarten Burghaun, der Flohzirkus e.V., der TV 09 Burghaun Piccolinos und der Nabu Gruppe Burghaun-Gruben gefördert werden.

 

Die Bürgerstiftung Burghaun wurde im Jahr 2004 mit einem Stammkapital von 60.000 Euro gegründet. Die Initiative zur Gründung ging damals von Bürgermeister Alexander Hohmann aus. Seither konnten viele Projekte von Organisationen und Einrichtungen der Gemeinde mit finanzieller Unterstützung der Bürgerstiftung umgesetzt werden. Das Ziel der Einführung und Finanzierung eines Fahrdienstes für ältere Mitbürger zu medizinischen Behandlungen und Untersuchungen im Gemeindegebiet Burghaun konnte ebenfalls von der Bürgerstiftung im Laufe des Jahres 2008 erfolgreich umgesetzt werden.

Weitere Informationen zur „Bürgerstiftung Burghaun“ erhalten Interessierte auf der Website der Marktgemeinde

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Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Hans Magiera Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2009 aus. Die Stiftung unterstützt und fördert geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche.

Stiftungsarbeit

Die Stiftung leistete einen wesentlichen Beitrag zum Entstehen eines integrativen Kinderspielplatzes. Für den „Römer-Spielplatz“ in Bad Homburg übernahm die Stiftung die Kosten für die Planung und Herstellung aller Spielgeräte für behinderte und nicht behinderte Kinder. Anregungen zur Gestaltung der Spielgeräte für den Themenspielplatz lieferten das nahegelegene Römerkastell „Saalburg“ und der Grenzwall „Limes“, so dass bei den Kindern außer Spielfreude auch Neugierde und Interesse für diesen Abschnitt der Geschichte, der in der Umgebung von Bad Homburg viele Spuren hinterlassen hat, geweckt werden. Es handelt sich hierbei um den ersten integrativen Kinderspielplatz im Hochtaunus.

Ein großes Anliegen der Stiftung ist auch die Förderung junger Menschen auf dem Weg ins Erwachsenenleben. So wurden bisher Projekte wie das im Alfred-Delp-Haus in Oberursel mit dem Leitmotiv „Lebensübergang, Lebensgestaltung und Lebensperspektiven“ gefördert oder die Einrichtung einer Heilpädagogischen Beratungsstelle für Eltern mit behinderten Kindern der Lebenshilfe Main-Taunus: „Starke Eltern für starke Kinder“. Beide Angebote werden sowohl von den Jugendlichen als auch von deren Eltern dankbar angenommen.

Der Diakonie Hochtaunus ist es mit Hilfe der Hans Magiera-Stiftung möglich, seit drei Jahren ihre Epilepsieberatung erfolgreich durchzuführen und auch regelmäßig im SPZ der Clementine-Kinderklinik Sprechstunden abzuhalten.

Der pädiatrischen Neurologie des Zentrums für Kinder und Jugendmedizin der Uniklinik Frankfurt konnten durch großzügige Unterstützung zur Anschaffung wichtiger Untersuchungsgeräte zur Frühdiagnose gewähren. Wichtig ist dabei immer die langfristige Konzeption der Projekte.

Die Stiftungsgründung

Als Gründungsmitglied eines Lions-Clubs hatte Hans Magiera 1970 die ersten Kontakte zu Einrichtungen- und Werkstätten für behinderte Kinder und Jugendliche und stellte damals fest, dass Kinder, vor allem diejenigen mit Behinderung, das schwächste Glied der Gesellschaft waren. Hans Magiera war selbständiger Kaufmann und er wollte von seinem wirtschaftlichen Erfolg Schwächeren etwas abgeben. Eine Stiftung schien die geeignete Form, zweckgebunden Unterstützung zu gewähren. Diese Vision wurde von seiner Frau spontan unterstützt und im Dezember 1993 die Hans Magiera-Stiftung gegründet.

Im März 2004 starb Hans Magiera. Sein Nachlass verfügte eine Zustiftung und Dank der zusätzlichen Vermögenswerte konnte die Stiftung ihre Tätigkeit ausweiten und zu den bisherigen Fördermaßnahmen neue Kontakte und Netzwerke aufbauen und Projekte in größerem Umfang unterstützen. 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Hans Magiera- Stiftung und ihren Projekten“ erhalten Interessierte unter bei der Stiftungsvorsitzenden Gisela Magiera (gmagiera@t-online.de).

 

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Unsere Stiftung des Monats September: Stiftung "Sag ja zum Kind Darmstadt"

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung "Sag ja zum Kind Darmstadt““ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2009 ausgezeichnet. Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Stiftungsarbeit
Im Monat September zeichnen wir die „Stiftung "Sag ja zum Kind Darmstadt““ aus, die junge Menschen aus Darmstadt und Umgebung, die durch Schwangerschaft oder die Geburt eines Kindes während der Schul- oder Berufsausbildung in materielle und / oder seelische Not geraten sind. Das Kernprojekt der Stiftung ist ein Kinderkrippe, in der Kleinkinder von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr betreut werden, so dass beispielsweise eine Lehre oder das Studium abgeschlossen werden können. Um dies zu verwirklichen, hat die Stiftung ein Haus in Darmstadt gekauft, renoviert und kindgerecht ausgestattet. Damit wurde die Grundlage für die Kinderkrippe geschaffen, die vom gleichnamigen Verein betrieben wird. Hier arbeiten vier hauptamtliche Erzieherinnen und rund vierzig ehrenamtliche Helferinnen, die die Kinder ganztägig betreuen. Die Stiftung schafft damit nicht nur eine verlässliche, hochwertige Betreuungseinrichtung für Kinder in Darmstadt, sondern sie erschließt Kindern und Eltern Zukunftsperspektiven: Mütter und Väter in Ausbildung können das Fundament für eine selbständige, gesicherte Existenz schaffen und einen Beruf erlernen. Damit wird sowohl die Entscheidung für das Kind erleichtert, als auch die Zukunft für Kind und Eltern gesichert.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur „Stiftung "Sag ja zum Kind Darmstadt““ erhalten Interessierte unter bei der Stiftungsvorsitzenden Hildegard Strube (d.strube@tele2.de ).

 

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Unsere Stiftung des Monats Oktober: „Stiftung Chancen für Kinder durch Spielen“ (Puppenstiftung) aus Wiesbaden

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Chancen für Kinder durch Spielen“ (Puppenstiftung) aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober 2009 aus.

Die Stiftung tritt für eine gesunde geistige und psychische Entwicklung von Kindern im Spiel mit Puppen und Stofftieren ein. Die Stiftung konzentriert sich damit auf einen Bereich der Kindesentwicklung, dem bisher wenig Beachtung geschenkt wurde, aber umso wichtiger im Leben von kleinen Kindern ist. Dazu soll nicht nur die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses Thema gewonnen, sondern auch mit Sammlungen von Puppen und Stofftieren aus allen Kulturen und Epochen die Nationen-übergreifende und zeitlose Bedeutung von Spielsachen dokumentiert und verdeutlicht werden.

Daneben engagiert sich die Stiftung für die Entwicklung von kindgerechtem, pädagogischem Spielzeug. Ein weiteres Anliegen der Stiftung ist, Kindern, die leider keine Puppe oder ein Stofftier haben, diesen wichtigen Begleiter der ersten Jahre zukommen zu lassen.

Im Jahr 2007 hat die Stiftung eine repräsentative Studie konzipiert und durch ein Marktforschungsinstitut deutschlandweit durchführen lassen. 1.000 Männer und Frauen zwischen 16 und 69 Jahren wurden befragt. Es stellte sich heraus, dass für sehr viele Menschen der Kindheitsbegleiter auch im Erwachsenenleben eine Rolle spielt. Auch hat die Stiftung eine kommentierte Literaturübersicht mit dem Titel „Puppen und Kuscheltiere – Schlüssel zur Menschwerdung“ durch die Universität Gießen erstellen lassen.

Weitere Informationen zur „Stiftung Chancen für Kinder durch Spielen“ erhalten Interessierte bei Christa und Jürgen Ignaczak (www.puppen-stiftung.de).

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Die „Karola-Plassmann-Bahl Stiftung“ ist Stiftung des Monats November 2009

 

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung "Karola-Plassmann-Bahl Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November 2009 aus.


Im Monat November wird die „Karola-Plassmann-Bahl Stiftung“ ausgezeichnet, die Hochschulprojekte unterstützt, die sich mit planerischen und architektonischen Fragestellungen, insbesondere im öffentlichen Raum beschäftigen. Die Stiftung ermöglicht damit spannende Experimente und ungewohnte Perspektiven. Ihr Fokus auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit regionalem Schwerpunkt auf die Studierenden der Gesamthochschule Kassel (Fachbereiche Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie Bauingenieurwesen) hat auch für die Bevölkerung im Raum Kassel neue Erfahrungen und Einblicke ermöglicht.

So ist die Stiftung beteiligt an der Entstehung des Klangpfades im Park Schönfeld in Kassel, der nicht nur ästhetisch gelungen ist, sondern auch ein erlebnispädagogisch spannendes Hörerlebnis bietet. Ein anderes Beispiel ist die Finanzierung von Vortragsreihen wie der Reihe zur „Baukultur“, die vom Architektursalon-Kassel 2004/2005 durchgeführt wurde.

Der Schwerpunkt auf die Förderung der Studierenden der Kasseler Hochschule äussert sich ebenfalls in der Beteiligung an vielfältigen Projekten:

Das "Sweet Greens - A Computergenerated Landscape" Projekt ist die Umsetzung eines Entwurfes der Landschaftsgestaltung mit Hilfe eines Computerprogrammes. Das Programm wurde in einer Lehrveranstaltung von Studierenden des Design und der Architektur entwickelt und erzeugt Entwürfe für Landschaften mit Dachkonstruktionen. Ein Entwurf wurde im Bereich der Kasseler Kunsthochschule verwirklicht.

Im Projekt Luftschloss haben Studierende der Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und des Bauingenieurwesens die Auswirkungen der Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges auf die Stadtgestalt untersucht und in mehreren Unterprojekten analysiert und sichtbar gemacht. So wurde der Umriss des Stadtschlosses nach historischen Plänen nachgezeichnet und markiert.


Weitere Informationen zur „Karola-Plassmann-Bahl Stiftung“ erhalten Interessierte bei Frau Siglinde Lehmann (sigi.lehmann@uni-tuebingen.de ).


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Die „Heinrich-Sauer-Stiftung“ ist Stiftung des Monats Dezember 2009

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Heinrich-Sauer-Stiftung“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Dezember 2009 ausgezeichnet.

Die Organisation unterstützt unverschuldet in Not geratene Menschen sowie Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalttaten wurden. Die Stiftung sieht ihre Aufgabe darin, den Opfern einen angemessenen Lebensunterhalt zu gewähren und dafür zu sorgen, dass sie ihre Berufsausbildung bzw. ihr Studium abschliessen können. Zusätzlich legt sie Wert darauf, die Opfer auch ideell und persönlich konkrete Hilfe zukommen zu lassen. Stiftungsmitglieder begleiten beispielsweise ehrenamtlich die Opfer bei Behördengängen oder helfen mit Rat und Tat bei Antragstellungen oder der Erstellung von Schriftsätzen.

Die Stiftung arbeitet eng mit anderen Organisationen und Behörden fallbezogen zusammen. So bestehen Kooperationen mit der Gelnhäuser Kriminalpolizei, Sozial- und Jugendämtern, Schulen und einschlägigen Opferhilfe-Initiativen und –vereinen (Wildwasser Frankfurt e.V., Frauenhäuser, Hanauer Hilfe, Lawine e.V.) sowie mit Rudi Cerne, Mainz: Sendung „XY Aktenzeichen unbekannt“ des ZDF.

Seit ihrer Gründung 2002 konnte die Stiftung mit mehr als 150.000,- € zahlreiche Projekte fördern:

  • Arbeit und Therapieplätze der Hanauer Beratungs- und Präventionsstelle gegen sexuelle Gewalt, "LAWINE" e.V.
  • Die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach erhielten Fördermittel, die z.B. 2004 in eine gemeinsame Mütter- und Kinderfreizeit des Frauenhauses Wächtersbach flossen.
  • Die Stiftung Wildwasser e.V. Frankfurt und die Hanauer Hilfe erhielten Unterstützung für ihre therapeutische Arbeit und die Betreuung von Gewaltopfern.
  • Des Weiteren wurden drei Studentinnen, die Opfer von Gewalt wurden, das Studium ermöglicht, mehrere sexuell missbrauchte Mädchen und ein Junge, der Zeuge einer Messerattacke auf seine Mutter wurde, unterstützt.
  • Die Stiftung ist auch in der Prävention engagiert und fördert darum das Projekt „Gewaltprävention“ der Kriminalpolizei Main–Kinzig, die mit professionellen Medien unter dem Titel „Ich bin da!“ jungen Menschen und vor allem deren Ansprechpartnern Rat und Hilfestellung gibt.
  • Ähnlich präventiv-orientiert war das Ferienseminar der Kindertagesstätte Rodenbach „Gewaltkriminalität im Grundschulalter“, das bezuschusst wurde.

Die Heinrich-Sauer-Stiftung wurde 2002 vom Stifterehepaar Heidemarie und Peter Bierwerth mit einem Stiftungskapital in Höhe von 500.000,- € gegründet. Seitdem haben viele Personen u.a. Erlöse aus Veranstaltungen wie Theateraufführungen und Konzerte der Stiftung zukommen lassen.

Weitere Informationen zur „Heinrich-Sauer-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.heinrich-sauer-stiftung.de .

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