www.gemeinsam-aktiv.de

Stiftungen des Monats 2007

Hier finden Sie die Stiftungen, die im Jahr 2007 die Auszeichnung "Stiftung des Monats" verliehen bekamen.
www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Dezember: Luise Bickel-Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Luise Bickel-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Dezember 2007 aus. Die Stiftung ist bereits seit 30 Jahren eine Hilfe für in Not geratene Menschen und damit ein Beispiel, dass auch und besonders die kleineren Stiftungen unverzichtbare Institutionen unserer Gesellschaft geworden sind. Die Stiftung zeigt, wie auch mit vergleichsweise wenig Mitteln eine kleine Stiftung unbürokratisch Not lindern kann.

Die Stifterin

Die Stiftung wurde 1977 von der Christusgemeinde Kelsterbach errichtet. Die finanzielle Grundlage der Stiftung wurde von Frau Luise Bickel bereit gestellt. Sie hatte der Gemeinde testamentarisch 25.900,- DM vermacht mit dem Ziel, über diesen Weg ihre Mittel sozialen Zwecken zu Gute kommen zu lassen. Die Kelsterbacherin hatte eine Weinstube betrieben und war kinderlos geblieben. Auch über ihren Tod hinaus stellte sie so sicher, dass ihr soziales Engagement aufrecht erhalten blieb.

Die Arbeitsweise 

Die Gemeinde schließlich stockte aus eigenen Mitteln die Summe auf 3Kirche der Christusgemeinde Kelsterbach0.000,- DM auf und überlässt seit dieser Zeit die daraus gewonnen Zinsen dem Gemeindepfarrer, der damit bedürftige Personen und Familien unterstützt. Dabei handelt es sich oft um Menschen, die einen Schicksalsschlag verarbeiten müssen, sei es durch den Verlust eines Angehörigen oder durch Krankheit. Auch die Arbeitslosigkeit brachte schon Gemeindemitglieder in die Lage, auf eine Hilfsleistung der Stiftung zurückgreifen zu müssen, um wenigstens die finanzielle Seite der Notlage abmildern zu können.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Luise Bickel-Stiftung“ erhalten Interessierte bei der Christusgemeinde Kelsterbach deren Kontaktdaten auf ihren Internetseiten www.christuskirche-kelsterbach.de zu finden sind.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats November: "Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug"


Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November 2007 aus, weil sie ein wunderbares Beispiel dafür ist, wie die Begeisterung für ein Hobby umgesetzt werden kann in eine Stiftung und so eine langfristige und nachhaltige Förderung dieser Leidenschaft möglich wird.

www.gemeinsam-aktiv.de

Arbeitsweise der Stiftung

Die Stiftung unterhält ein Museum mit Schätzen, die die gesamte Entwicklung des Segelflugsportes dokumentiert. Es ist nicht nur ein Anziehungspunkt für Luftfahrthistoriker und Liebhaber von Wasserkuppe mit SegelflugmuseumOldtimern, sondern auch für Schulklassen und flugbegeisterte Sportler. Die Stiftung wurde 1977 vom gleichnamigen Förderverein gegründet, um langfristig die Ziele der Enthusiasten von der Wasserkuppe zu verwirklichen: Man möchte allgemeines Interesse für die Luftfahrt und den Luftsport wecken, auch junge Menschen begeistern und ihnen Vorbilder sowie berufliche und sportliche Optionen aufzeigen. Dazu gehört auch, das technische Verständnis zu stärken, den Segelflug mit all seiner Faszination zu präsentieren und als Begegnungsstätte dienen. Abgerundet werden die selbstgestellten Aufgaben mit dem Bestreben, auch die wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit ihrem Sportes zu unterstützen und deren Erkenntnisse der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Die Wurzeln der Stiftung und des Fördervereins
Die Wiege des Segelflugsportes steht auf der hessischen Wasserkuppe. Sie ist der „Berg der Segelflieger“, der schon 1911 von Darmstädter Schülern zu Flugexperimenten genutzt wurde. Hier wurden Weltrekorde geflogen und der Segelflug technisch weiterentwickelt, was dokumentiert und der Nachwelt präsentiert werden sollte. Darum wurde hier 1987 das Deutsche Segelflugmuseum mit Modellflug (DSMM) auf der Wasserkuppe errichtet. Es wurde zum weltweit größten Museum seiner Art.

 

 

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Stiftung, ihren Projekten und ihrem Museum erhalten Interessierte auf den Internetseiten der Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug: www.segelflugmuseum.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Oktober:

Logo der Plansecur Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Plansecur-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober 2007 aus. Die Stiftung fördert nun seit über 20 Jahren soziales Engagement und bietet eine wesentliche finanzielle Stütze für zahlreiche Initiativen und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger.
www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats September: Die "Darmstädter Stiftung für Technologietransfer"

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Darmstädter Stiftung für Technologietransfer" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2007 aus, weil sie ein gelungenes Beispiel dafür ist, wie durch Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft Entwicklungspotential für beide Seiten entstehen kann.
www.gemeinsam-aktiv.de

Arbeitsweise der Stiftung
Im Monat September zeichnen wir die „Darmstädter Stiftung für Technologietransfer“ aus, weil sie die Vernetzung zwischen der Hochschulausbildung und der Wirtschaft betreibt und mit dieser Verknüpfung für beide Seiten große Entwicklungsmöglichkeiten erschließt. Ein besonderer Fokus der Tätigkeiten liegt dabei im Bereich der Hochschule Darmstadt (h_da), der Technischen Universität Darmstadt (TUD) einerseits und kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region Starkenburg sowie der Stadt Darmstadt.
Die Stiftung vergibt Auszeichnungen von Diplomarbeiten, die von Studierenden der Technischen Universität Darmstadt (TUD) sowie der Hochschule Darmstadt bei den KMU in der Zielregion durchgeführt werden. Zusätzlich werden Studierende der beiden Hochschulen unterstützt, wenn sie berufspraktische Semester im Ausland absolvieren möchten, durch die die Stadt Darmstadt und die Region Starkenburg im Ausland besonders präsentiert werden.
Darüber hinaus fördert die Stiftung gezielt Einzelprojekte zum Technologietransfer: So hat die DST der Hochschule Darmstadt Finanzmittel für die Tagung "Bologna für die Region" zur Verfügung gestellt, die Anfang September 2007 auf dem Campus Dieburg der h_da durchgeführt wurde. Mit dieser Tagung wurden Fragen diskutiert, die sich für Industrie und Wirtschaft aus dem Wandel der Studienstrukturen der Bachelor- und Master-Studiengänge an den Hochschulen ergeben.

Die Stiftungsgründung
Die „Darmstädter Stiftung für Technologietransfer“ (DST) wurde bereits vor zwölf Jahren gegründet. Zu diesem Zeitpunkt nahm sie die Arbeit als gemeinnützige Stiftung auf. Sie entstand 1996 als Nachfolgeeinrichtung der ehemaligen Dr.-Jürgen-Schneider-Stiftung und wurde an der Hochschule Darmstadt angesiedelt.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur „Darmstädter Stiftung für Technologietransfer“, der von ihr unterstützten Projekten und Förderrichtlinien erhalten Interessierte auf den Seiten www.stiftung-technologietransfer.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats August: "Gregor und Monika Henkel Stiftung und Kreisstiftung Ehrenamt"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Gregor und Monika Henkel Stiftung und Kreisstiftung Ehrenamt“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2007 aus. Die Stiftung stattet das Ehrenamt im Landkreis Fulda nachhaltig mit Mitteln aus und wirkt aktiv an der Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements mit.

www.gemeinsam-aktiv.de

Arbeitsweise der Stiftung
Der erste Kreisbeigeordnete Herr Dr. Wingenfeld den Scheck an den Kinderschutzbund Stadt und Kreis FuldaSie hilft den Helfenden, unterstützt Organisationen, Initiativen, und Projekte, die sowohl traditionelle Strukturen als auch innovative zukunftsorientierte Ideen und Konzepte des bürgerschaftlichen Engagements oder der Nachbarschaftshilfe fortentwickeln. So werden beispielsweise Qualifikationsmaßnahmen gefördert sowie finanzielle Zuwendungen an Vereine, Gruppen oder Einzelpersonen gewährt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Maßnahmen für Kinder, Jugend, Senioren und Familie.

Die bisherigen geförderten Aktivitäten und Organisationen sind höchst unterschiedlich und bilden das Engagement der Menschen im Landkreis Fulda ab. So waren u.a. die Fortbildungsveranstaltung für „Partner und Paten“, die sich besonders um Jugendliche bemühen, die Probleme haben einen Ausbildungsplatz zu finden, der Aufbau eines Schulsanitätsdienstes (Wernher von Braun Schule, Neuhof), das Internetcafé Großenlüder, um jung und alt das Medium Internet näher zu bringen oder die Fuldaer Tafel mit der Einrichtung eines Ladens unterstützt. Weitere Förderungen wurden an den Verein Tageseltern in Fulda e. V. für die Realisierung eines Ausstattungsausleihservice, an SMOG e.V. für modellhafte Durchführung von Gewaltpräventionsseminaren an Schulen, ein Fortbildungsangebot der Lebenshilfe Fulda-Hünfeld und den Kinderschutzbund Stadt und Kreis Fulda ausgeschüttet.

Die Stifter
Die Eheleute Gregor und Monika Henkel vermachten per Testament im Jahr 2000 dem Landkreis Fulda ein Geldvermögen mit dem Auftrag, damit eine Stiftung zu errichten. Die Erträge der Stiftung sollten behinderten Waisenkindern in Heimen zukommen. Die erfolgreiche Arbeit der Stiftung und die überzeugende Organisationsform motivierte den Landkreis 2003, das Stiftungsvermögen aufzustocken und die Förderziele zu erweitern. Die Stiftungsstruktur sieht den Kreisausschuss als Stiftungsausschuss vor.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Stiftung und ihren geförderten Projekten erhalten Interessierte auf den Internetseiten des Landkreises www.landkreis-fulda.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Juli: Die "Becker Stiftung"

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Becker Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2007 aus, weil sie ein gelungenes Beispiel dafür ist, dass gerade auch kleine Stiftungen einen wertvollen Anstoß zur Weiterentwicklung junger Menschen leisten.
www.gemeinsam-aktiv.de

Arbeitsweise der Stiftung

Hier die Preisträger des Becker-Preises 2005: Daniel Schneider (Jg. 10), Yannis Ziemek (Jg. 11), Judith Gebhard (Jg. 10), Kerstin Dämon (Jg. 12)Die Stiftung veranstaltet alle zwei Jahre einen Literaturwettbewerb an der Herderschule in Gießen für herausragende literarische Kurzwerke. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13. Mit dem Wettbewerb wird den Jugendlichen ein Forum gegeben, auf dem sie ihre Arbeiten präsentieren und einem größeren Publikum vorstellen können.

Der Beckerwettbewerb 2007

Hier die Preisträger des Becker-Preises 2007: Daniel Schneider und Waldemar Muschinski, rechts Frau BerneburgAuch dieses Jahr wurde der Wettbewerb wieder durchgeführt. Die Verleihung der Auszeichnungen erfolgte am 04. Juli 2007. Den ersten Preis konnte Daniel Schneider, Schüler der 12 Jahrgangsstufe, entgegen nehmen. Er gewann mit „Alte Freunde“, einem Kurzdrama in fünf Szenen.

 

 

Der Stifter

Die Stiftung wurde bereits 1985 von Sanitätsrat Prof. Walter Becker, dem damaligen Direktor der HNO-Klinik in Bonn gegründet. Er war ehemaliger Schüler der Herderschule und absolvierte dort sein Abitur im Jahr 1939. Mit der Zuwendung konnte er die Verbundenheit mit seiner Schule ausdrücken. Gleichzeitig erlaubte die Ausrichtung auf die Literatur eine Förderung eines Bereiches, der ihm sehr am Herzen lag.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Wettbewerb und der „Becker Stiftung“ sowie den diesjährigen Preisträgern erhalten Interessierte auf den Internetseiten der Herderschule Gießen www.herderschule-giessen.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Juni: "EDEN-STIFTUNG zur Förderung naturnaher Lebenshaltung und Gesundheitspflege" 

Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "EDEN-STIFTUNG zur Förderung naturnaher Lebenshaltung und Gesundheitspflege" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2007 aus. Die Stiftung setzt sich für die Gesundheit breiter Bevölkerungsschichten ein, indem sie Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung, ökologischem Land- und Gartenbau sowie ganzheitlicher Medizin ergründet und verdeutlicht.
www.gemeinsam-aktiv.de

Arbeitsweise der Stiftung
Die Stiftung fördert nachhaltige Projekte mit dem Ziel, eine gesunde Lebensgrundlage zu schaffen. So unterstützt sPräsentation für den Bundesverband deutscher Stiftungenie zahlreiche Forschungsprojekte an Universitäten, in denen der Zusammenhang zwischen Ernährung und bestimmten Erkrankungen wie Krebs untersucht werden. Dabei wird besonders auch der positiven Wirkung von Nahrungsmitteln auf den Krankheitsverlauf und der Heilung Beachtung geschenkt.
Daneben setzt sich die Stiftung für die wissenschaftliche Untersuchung der Qualität von ökologisch erzeugten im Vergleich zu konventionell produzierten Lebensmitteln ein.
Die Stiftung fördert zusätzlich Initiativen, die das Bewusstsein für gesunde Ernährung und qualitativ hochwertige Nahrung in der Bevölkerung zum Ziel haben und unterstützt Vereine und Arbeitsgemeinschaften, die sich in diesem Bereich engagieren. Abgerundet wird das Engagement der Stiftung durch Kochkurse für Väter mit Kindern, um zu verdeutlichen, dass Kochen und Essen mit gesunden und hochwertigen Lebensmitteln Spaß macht und der Verzicht auf Fertiggerichte leicht fällt.Manfred Großmann macht einen Kochkurs für Väter mit ihren Kindern


Geschichte
Die Stiftung besteht bereits seit 45 Jahren und beruht auf den ideellen, lebensreformerischen und ökologischen Grundlagen, die vor hundert Jahren von der EDEN - Gemeinnützige - Obstbausiedlung eGmbH, Oranienburg – Eden geschaffen wurden.

 

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur „EDEN-STIFTUNG zur Förderung naturnaher Lebenshaltung und Gesundheitspflege“, ihren Projekten und Veröffentlichungen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.eden-stiftung.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Mai: Die "Tierschutzstiftung Weidemann" 

Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Tierschutzstiftung Weidemann" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2007 aus, weil sie sehr deutlich zeigt, wie mit großem Einsatz und kleinem Budget Vieles erreicht wird.

Unterstützung für das Tierheim Lauterbach

Katzen im Tierheim Lauterbach Die Stiftung setzt sich für den Tierschutz vor der Haustüre ein und engagiert sich für das örtliche Tierheim Lauterbach. Durch die kontinuierlichen Förderungen wird die ExistenzHund im Tierheim Lauterbach des Tierheims gesichert, auch in Jahren, in denen die Spenden geringer ausfallen. Doch nicht nur laufende Kosten durch Futter und Tierarzt für jährlich 85 aufgenommene Hunde, 165 Katzen, 45 Kleintiere und sowie die Erhaltung der Gebäude werden bezuschusst, auch Sonderprojekte können durch die Mittel der Stiftung realisiert werden. So wurde dieses Jahr ein Container für Kleintiernager finanziert und aufgestellt. Die neue Unterkunft für Hamster, Meerschweinchen und andere Tiere, deren Halter nicht mehr in der Lage sind sie zu versorgen oder nicht mehr bereit dazu sind, können so aufgenommen werden.

Gründung und Verwaltung der Stiftung

Die Tierschutzstiftung wurde 1999 von der heute 87-jährigen Frau Dr. rer. nat. Ruth Weidemann gegründet und wird Die Stifterin Dr. rer. nat. Ruth Weidemannderzeit von ihrem Ehemann Lutz, Barbara Böhmcker, Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins Lauterbach e.V. und Manfred Stier mit viel Einsatz ehrenamtlich geführt. Gemeinsam mit der Stifterin werden Investitionen geplant und umgesetzt, um die vorhandenen Mittel zielgerecht und effizient zur Verwendung zu bringen. Wie erfolgreich dies geschieht, kann man nicht nur im Tierheim Lauterbach sehen, sondern auch an der Auszeichnung, die Frau Dr. Weidemann im Jahr 2000 vom Deutschen Tierschutzbund e.V. mit der Franz-von-Assisi-Medaille verliehen bekommen hat, der höchsten Ehrung, die der DTSchB zu vergeben hat.

Hunde im Tierheim Lauterbach

www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu „Tierschutzstiftung Weidemann“, erteilt gerne Heike Groth (Tel.: 06641/1516). Neuigkeiten und Informationen zu Tieren, die ein neues Zuhause suchen oder den Pensionsangeboten in Urlaubszeiten, finden Interessierte auf den Internetseiten www.tierheim-lauterbach.de.


www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats April: "Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen" 

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2007 aus.
Die Stiftung gestaltet die Stadt für Familien mit Kindern mit konkreten Angeboten und Projekten attraktiver und fördert ein harmonisches Zusammenleben von Jung und Alt.

Um Ihnen einen Eindruck von der Arbeit der Stiftung zu vermitteln, haben wir Ihnen ein Portrait der Stiftung wiedergegeben:

Gutes Tun für Kinder und Familien in Melsungen

Unter breiter Beteiligung der Bevölkerung, der pädagogischen Einrichtungen und der heimischenFest der Stiftung Wirtschaftsunternehmen wurden unter Federführung der Stadt am 16. Februar 2005 die Bürgerstiftung „kinder- und familienfreundliches Melsungen“ sowie der „Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen e.V.“ gegründet. 68 Gründungsstifter haben ein Anfangsstiftungskapital von € 266.000 zusammengetragen, welches durch verschiedenste Aktionen auf mittlerweile € 640.000 angewachsen ist.
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der vielfach veränderten Bedingungen für Familien und Kinder wollen die Stiftung und der Förderverein neue Wege gehen, um soziale Kinder am StandProjekte, unter breiter Beteiligung der Bevölkerung, finanziell nachhaltig abzusichern.
Beide haben es sich zum Ziel gesetzt, die Attraktivität Melsungens und seiner Stadtteile für Kinder und Jugendliche, für Väter, Mütter und Familien, aber auch für Senioren zu steigern und nachhaltig zu sichern sowie ein harmonisches Miteinander von Jung und Alt zu fördern.
Eine enge Kooperation aller Beteiligten trägt dazu bei, dieKinderfest Qualität der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen weiter auszubauen. Durch neue, bedarfsgerechte Angebote sollen Eltern in der Erziehung unterstützt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden. Dabei wollen wir auf der guten vorhandenen Basis aufbauen.
Zahlreiche Melsunger Unternehmen unterstützen ideell, aber auch materiell die Ziele von Stiftung und Förderverein. Mit dieser Allianz ist eine Grundlage geschaffen worden, in Melsungen neue Wege Klettern im Schlossparkzu gehen, um auch in Zeiten knapper Kassen zusätzliche Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien zu fördern.
Der "Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen e.V." hat die Aufgabe übernommen, durch vielfältige Aktionen, die notwendigen Geldmittel zu beschaffen, damit das Stiftungskapital weiter anwächst und aus den Erträgen des Stiftungskapitals die verschiedenen Projekte finanziert werden können. In Melsungen soll langfristig eine gesicherte Familienpolitik umgesetzt werden, die vielen Generationen zugute kommen wird. Stiftung und Förderverein wollen insbesondere dazu beitragen, dass möglichst viele Personen, Institutionen, Vereine, Verbände, etc. ihre Aktivitäten gemäß dem Stiftungszweck, so bündeln und vernetzen, dass alle Zielgruppen davon profitieren, aber die Stiftungsziele auch zum Anliegen aller werden.
Die entsprechenden Aktionen des letzten Jahres und die für diese Jahr geplanten Aktivitäten sind dem Jahresbericht 2006 zu entnehmen.
Aktive der Stiftung
www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur "Stiftung kinder- und familienfreundliches Melsungen", den Veranstaltungen und Förderprojekten erhalten Interessierte auf den Internetseiten der Stiftung.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats März: Die "Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung"

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2007 aus. Die Stiftung fördert die aktive Auseinandersetzung mit dem Holocaust und verknüpft sie mit der Geschichte Oberhessens während des Nationalsozialismus. Dadurch gelingt politische Bildung vor Ort und wirkt aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus.
www.gemeinsam-aktiv.de
Logo NovemberreiheDie Stiftung setzt ihren Schwerpunkt auf die politische Bildung, die die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit dem Nationalsozialismus fördert sowie auf entsprechende kulturelle Veranstaltungen und Forschungsvorhaben.
Die Stiftung ist seit ihrem Bestehen bereits an vielen Forschungsvorhaben beteiligt. So besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur des Germanistik-Instituts der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Ein Beispiel ist das binationale Forschungsprojekt „Lodzer Getto-Chronik“ in dem deutsche und polnische Wissenschaftler gemeinsam Dokumente über die Zeit von 1940-1944 aufbereiten. Außerdem ist die Stiftung Mitveranstalter der Licher Novemberreihe, die jährlich zur Erinnerung an die Reichspogromnacht durchgeführt wird. Hier wird durch Vorträge, Stadtführungen, Konzerte, Filmvorführungen, Gedenkgottesdienste und Mahnwachen an die Judenverfolgung und den Völkermord erinnert.

Kulturzentrum Bezalel-Synagoge

Decke des zentralen Saales des Kulturzentrums Bezalel-Synagoge Als die Stiftung 1995 ins Leben gerufen wurde, war es ein wichtiges Anliegen des Stifters Ernst-Ludwig Chambré, die ehemalige Bezalel-Synagoge in Lich wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen. Das Gebäude war ab 1922 die Synagoge der jüdischen Gemeinde in Lich. Während des Pogroms im November 1938 wurde der Sakralraum von Licher Bürgern aufgebrochen und seine Einrichtungsgegenstände zerstört. Nachdem die Stadt Lich die Immobilie 1940 erworbenInnenraum Kulturzentrum Bezalel-Synagoge hatte, diente sie wechselnden Benutzungen; auch den Licher Nazis war sie Anlaufstelle für ihre NSKK-Treffen. Dem Wunsch Ernst-Ludwig Chambrés fühlte sich die Stiftung verpflichtet, begann Verhandlungen mit der Stadt Lich, initiierte ein Sponsoring und warb auf diese Weise 435.000 € ein. Die Stadt Lich ergänzte diese Summe um ca. 200.000 €. Mit dieser Summe wurde das Gebäude restauriert und als Ort für kulturelle Veranstaltungen angeboten.

Gründungsgeschichte

Die Stiftung wurde 1995 von Ernst Chambré gegründet, nachdem er in einen regen Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Licher Dietrich-Bonhoeffer-Schule getreten war. Die Jugendlichen Ernst-Ludwig Chambréhatten seit 1987 damit begonnen die Geschichte ihrer Stadt während der Zeit des Nationalsozialismus zu erforschen. Im Zuge ihrer Recherchen stießen sie auf die Familie Chambré und konnten mit Ernst Chambre einen Kontakt aufbauen, in dem er über seine Erlebnisse und die seiner Familie während der NS-Zeit berichtet. Das Interesse der Jugendlichen und der neue Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust bewegen ihn schließlich zur Stiftungsgründung. Nach ihrer Gründung konnte die Stiftung gemeinsam mit der Stadt Lich die ehemalige Bezalel-Synagoge restaurieren und als Kulturzentrum neu eröffnen; hierfür erhielt die Stiftung finanzielle Unterstützung von Sponsoren, eine Zuwendung des Präsidiums des deutschen Bundestages und steuerte Eigenmittel bei. Heute hat die Stiftung ihr Büro in der ehemaligen Synagoge und unterhält dort eine Präsenzbibliothek mit Mediothek und Internetanschluss, die einer interessierten Öffentlichkeit demnächst zur Verfügung stehen wird.

www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur "Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung", den Veranstaltungen im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge sowie zu Veröffentlichungen der Stiftung erhalten Interessierte auf den Internetseiten der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und www.kultur-lich.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Februar:
"Kids Care-Stiftung" 

Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Kids Care-Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar 2006 aus. Die Stiftung unterstützt Menschen mit Handicaps und hat ein Lern- und Lebensumfeld geschaffen, und hat damit zu einer erheblichen Verbesserung der Lebensqualität dieser Personengruppe im Raum Darmstadt beigetragen.
www.gemeinsam-aktiv.de
Neben der temporären Unterstützung in akuten Notlagen betreibt die Stiftung zwei Hauptprojekte:

Bewegungszentrum der Wichern-Schule

Kids Care finanziert ein Bewegungszentrum für die Wichern-Schule in Mühltal/Nieder-Ramstadt. Die Schule für Praktisch Bildbare verfügt nun über die Ausstattung, behinderte Kinder und Jugendliche durch Sport, Gymnastik, Psychomotorik, Tanz u.ä. zu fördern.

 

 

 


Reittherapeutisches Zentrum Waldhof

Das Großprojekt der Stiftung ist der Waldhof, eine von Kids Care gegründete gemeinnützige GmbH. Sie betreibt ein reittherapeutisches Zentrum mit Wohnheim für 40 Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen. Die unmittelbare Nähe zum benachbarten Reithof ermöglicht es den Bewohnern, Hippotherapie und heilpädagogisches Reiten zu nutzen Kleines Kind auf Ponysowie Reiten als Behindertensport zu betreiben. Damit wird eine höchst wirksame therapeutische Methode alltäglich für die Bewohner verfügbar.

 

Der Waldhof

 

 

Das Wohnheim verfügt dazu über Freizeiträume, über ein großes Garten- und Hofgelände. Dort werden sie von ausgebildetem Personal betreut und darin unterstützt, ihren Interessen nachzugehen und Fähigkeiten zu entwickeln. Natürlich können die Bewohner vom Waldhof aus auch die anderen Angebote für Behinderte, wie Werkstätten und Schulen besuchen.

Gründungsgeschichte

Die Stiftung Kids Care wurde 1998 von Edmund Krix und seinen Freunden gegründet. Der Unternehmer, dessen Sohn behindert geboren wurde, hatte den Wunsch, die Lebensqualität vonKind wird auf Pferd gehoben Kindern mit Handicap zu verbessern. Im Laufe der Zeit wurden die Stiftungsziele auf Erwachsene erweitert und auch die Projekte der Stiftung adressieren zunehmend höhere Altersgruppen. So ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für Behinderte auf dem Waldhof das nächste erklärte Ziel von Kids Care.

www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu Kids Care, dem Waldhof und anderen Projekten der Stiftung erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.kids-care.de und www.waldhof-ggmbh.de.



www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Januar: Die "NZO – Naturschutzzentrum Odenwald - Stiftung Georg Raitz"

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "NZO – Naturschutzzentrum Odenwald - Stiftung Georg Raitz" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2007 aus. Die Stiftung bietet Menschen, die sich dem Naturschutz im Odenwald verschrieben haben, eine Begegnungsstätte. Durch diese Bündelung der im Naturschutz engagierten Organisationen und Personen werden Synergieeffekte frei und Projekte möglich, die allein für die Aktiven nicht umzusetzen wären.
www.gemeinsam-aktiv.de

Das NZO ist eine gemeinnützige selbständige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Bad König/Kimbach. Für ihre Arbeit und zur Unterhaltung des Stiftungshauses ist sie im wesentlichen auf Spenden angewiesen.
In den Stiftungsorganen sind neben dem Bürgermeister der Stadt Bad König personell alle Naturschutzorganisationen im Odenwaldkreis vertreten.

Das ehemalige Wohnhaus Georg Raitz

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, indem sie den aktiven Naturschutz im Odenwaldkreis sowie die Information, Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich fördert. Die Stiftung ist offen für alle Gruppen und Einzelpersonen, die sich diesem Ziel verpflichtet fühlen.

Es war der testamentarisch erklärte Wille von Georg Raitz, einem Kimbacher Bürger und Naturschützer, dass sein Wohnhaus nach seinem Tode für den aktiven Naturschutz Verwendung finden sollte. Es sollte eine Stätte der Begegnung und der Zusammenarbeit unter den Naturschützern werden. Nach seinem Tode im Jahre 1999 traf die als Erbin eingesetzte Stadt Bad König die Entscheidung, den letzten Willen von Georg Raitz mit einer Stiftung zu erfüllen, die am 16.8.2000 gegründet wurde.

Verstärkter Austausch zwischen den Naturschützerinnen und Naturschützer mündet in Kooperation und Synergieeffekten

Das Ziel, die ehrenamtlichen Kräfte für den Naturschutz im Odenwaldkreis zu bündeln, wurde erreicht. Jährlich finden zwischen 50 und 60 Besprechungen, Vorträge, Tagungen, Seminare und Exkursionen statt, die durchweg gut besucht sind. Zur Unterstützung der Naturschutzgruppen im Odenwaldkreis wird ein Jahresprogramm mit den Aktivitäten aller Gruppen herausgegeben.
Die Zusammenarbeit mit dem amtlichen Naturschutz ist gut. Die AG zeigt Fledermauspopulationen im Wald

Neben reinen Artenschutzmaßnahmen gehört der Schutz des Lebensraumes für Tiere und Pflanzen zu den wichtigen NZO-Aufgaben.
Die Stiftung wird, obwohl kein anerkannter Naturschutzverband, in die Flurbereinigungsverfahren, Landschaftsplanungen und andere Planungen einbezogen, die zu Naturbeeinträchtigungen führen. Die mit der Planung Beauftragten werden vielfach mit den von Stiftungsmitarbeitern erfassten floristischen und faunistischen Kinderführung im WaldDaten unterstützt.
Kinder und Jugendliche mit der Natur in Verbindung zu bringen und sie zu prägen, ist neben den Biotop- und Artenschutzmaßnahmen eine weitere wichtige Stiftungsaufgabe.
Kernstück der Stiftung sind ihre Arbeitsgruppen, die kreisweite Naturschutzarbeit leisten. Die Arbeit in den Gruppen Fledermausschutz, Vögel und Waldameisen läuft gut und wird ergänzt durch die vom NABU-Kreisverband geführte Arbeitsgruppe Amphibien, die sich ebenfalls im NZO trifft.

Projekte der "NZO – Naturschutzzentrum Odenwald - Stiftung Georg Raitz"

- Waldameisenschutz

Das NZO hat im Sommer 2003 als kreisweites Artenschutzprojekt die Waldameisenhege übernommen. Die Aufgaben und Ziele der z. Zt. aus 11 Personen bestehenden Gruppe lassen sich wie folgt zusammenfassen:Ein Ameisennest im Wald
- Kartierung der Waldameisennester im Odenwaldkreis und Erfassung mit natis
- Schutzmaßnahmen für Waldameisen-Nester (Pfähle, Freischneiden, u. U. Abzäunungen
- Artbestimmung von Waldameisen und anderen Ameisenarten
- Vorträge, Exkursionen, Aktionen mit Schülern. Inzwischen werden rund 250 kartierte Nester von Gruppenmitgliedern und anderen Personen betreut.
Das NZO pflegt die Zusammenarbeit mit der Ameisenschutzwarte Hessen und hat Kontakte zu bekannten Ameisenforschern.

– Fledermausschutz

In der seit über 5 Jahren bestehenden Arbeitsgruppe, die fachlich von dem Biologen Dirk A. Diehl begleitet wird, arbeiten rund 25 Personen mit. Fledermäuse im BaumstammUnter der Leitung von Dieter Heilmann werden Schutz- und Pflegemaßnahmen im gesamten Odenwaldkreis durchgeführt, Fledermausquartiere in und an Gebäuden und in der freien Natur erfasst, Quartierbesitzer beraten, Quartiere verbessert und wiederhergestellt und verletzte oder kranke Fledermäuse gepflegt und auch Jungtiere großgezogen und ausgewildert. Mit Exkursionen, Vorträgen und Seminaren wird in der Öffentlichkeit für den Fledermausschutz geworben. In Kindergärten, Grundschulen und Gymnasien wurden im vergangenen Jahr an 29 Tagen weit über 1.000 Kinder für die Fledermäuse begeistert.
Bei der hessenweiten NABU-Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ konnten im Odenwaldkreis inzwischen 28 Hausbesitzer ausgezeichnet werden.

 

 

- Vogelschutz

Der Vogelerfassung und Vogelzugbeobachtung kommt für viele Planungsvorhaben eine erhebliche Bedeutung zu. In der Pudermühle Nieder-Kinzig werden Auszeichnungen „Fledermausfreundliches Haus“ verliehen
Das NZO gibt jährlich an rund 50 Vogelbeobachter Erfassungslisten heraus. Die Beobachtungen werden ausgewertet und nach ausgewählten Vogelarten zusammengefasst. Die Beobachtungsdaten finden Berücksichtigung bei zahlreichen Planungen.
Mit Dia-Vorträgen und dem Angebot von Nisthilfen wird für den Vogelschutz geworben.

 

 

Kelteranlage in der Pudermühle, Nieder-Kinzig

-Andere Arbeitsfelder

Die meisten Mitarbeiter der Stiftung werden auch außerhalb der NZO-Arbeitsgruppen noch im Naturschutz tätig. Einige widmen sich der Anlage und Pflege von Feldgehölzen und Hecken oder setzen sich für die Erhaltung der Streuobstwiesen und die alten Obstsorten ein. In jedem Herbst findet in der Pudermühle Nieder-Kinzig ein vom NZO und dem NABU Nieder-Kinzig veranstalteter Odenwälder Streuobsttag statt mit Obstwiesen-Exkursion, Obstausstellung, Sortenbestimmung, Referaten und Musik.

Vorschau auf das NZO-Programm in 2007:

In dem vorliegenden Programm für 2007 gibt es Vorträge über die Novellierung des hessischen Naturschutzrechts, über den Artenrückgang bei Schmetterlingen; Beobachtungen von Nachtfaltern an der Lichtfalle mit einem Schmetterlingsexperten; Exkursionen zu Waldameisen-Kolonien; eine Tour auf dem Geo-Lehrpfad „Landschaft im Wandel“ in Michelstadt; Fledermausfest mit Life-Bildern aus der Wochenstube der Großen Mausohren (16./17.6.); 4. Odenwälder Streuobsttag in der Pudermühle (6.10.).
Monatstreffen der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz jeden 1. Montag, 19 Uhr im Stiftungshaus.
Monatstreffen der Arbeitsgemeinschaft Waldameisenschutz jeden 2. Montag, 19 Uhr im Stiftungshaus.
Monatstreffen „Kimbacher Runde“ Offenes Diskussions- und Arbeitsforum zum Naturschutz im Odenwaldkreis jeden 3. Donnerstag, 19 Uhr im Stiftungshaus.
www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur NZO – Naturschutzzentrum Odenwald - Stiftung Georg Raitz,
ihren Treffen sowie Arbeitsgruppen erhalten Interessierte
auf den Internetseiten www.naturschutzzentrum-odenwald.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Stiftung des Monats

Bild
www.gemeinsam-aktiv.de

Partner

Information und Beratung: info@stiftung-hessen.de