www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftungen des Monats aus dem Jahr 2006

Hier finden Sie Informationen zu Stiftungen, die bisher die Auszeichnung "Stiftung des Monats" erhalten haben.
www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Dezember: "Frankfurter Bürger-Stiftung im Holzhausenschlösschen" 

Logo der Stiftung
Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Frankfurter Bürger-Stiftung im Holzhausenschlösschen" aufgrund ihres vorbildlichen kulturellen Engagements als Stiftung des Monats Dezember 2006 aus. Die Stiftung erforscht Kulturgeschichtliches der Stadt Frankfurt und trägt mit ihrem reichen Veranstaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene dazu bei, dass Frankfurt auch in der Gegenwart und Zukunft eine spannende Kulturszene besitzt.
www.gemeinsam-aktiv.de

Die Frankfurter Bürgerstiftung ist eine gemeinnützige selbständige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main.

Die Frankfurter Bürgerstiftung wurde 1989 gegründet, um die facettenreiche Geschichte Frankfurter Bürger, Familien, Initiativen, Institutionen und deren Stiftungen durch Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen) zu erforschen. Sie ist die älteste deutsche Bürgerstiftung, die nach dem 10-Punkte-Prinzip des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen arbeitet. Unsere Stiftung arbeitet ohne städtische oder staatliche Subventionen. Die wissenschaftliche Erforschung und Darstellung der Geschichte Frankfurter Bürger, ihrer vielfältigen Initiativen, Institutionen und ihrer Stiftungen steht genauso im Zentrum der Stiftungsarbeit wie auch die jährlich durchgeführten ca. 200 Kulturveranstaltungen in den Bereichen Musik, Lesungen, Vorträge, Kinderveranstaltungen und Ausstellungen.

Zur wissenschaftliche Erforschung und Darstellung der Geschichte Frankfurter Bürger:

  • Im November 2006 konnten wir den siebten Band „Stiftungen in Frankfurt am Main. Geschichte und Wirkung“ in unserer Reihe „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“ präsentieren. Seit 50 Jahren ist zum ersten Mal wieder ein Buch über die Geschichte der Frankfurter Stiftungen herausgebracht worden. Es handelt sich hierbei um das umfassendste und aktuellste Werk zum Stiftungswesen in Frankfurt.
  • Der 7. Band Band „Stiftungen in Frankfurt am Main. Geschichte und Wirkung“ in unserer Reihe „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“
  • Projekte der Frankfurter Bürgerstiftung für Kinder:

- Spiel- und SpaßKinder beim Fest im Holzhausenschlösschen

– Schreibwerkstatt (Leitung Renate Traxler) – 1 mal jährlich an 15 Terminen

- Der Holzhausen-Kinderchor (Leitung Micha Häckel), jeden Dienstag, 16 Uhr (nicht in den Ferien)

- Musikalische Früherziehung/Vorchor (Leitung Micha Häckel)

- Die musikalische Märchenstunde mit Schloßkater Ferdinand (Clemens Greve, Geschäftsführer der Frankfurter Bürgerstiftung), jeden Dienstag, 15.30 Uhr (nicht in den Ferien)

- Die Margot-Wansleben-Kinderbibliothek im Holzhausenschlößchen, geöffnet ab 27. Februar 2007 dienstags 15.30 bis 17.00 Uhr (nicht in den Ferien)

- Ein jährlich am ersten Samstag im September zu Ehren des Stifters Adolph Freiherr von Holzhausen Kinder auf einem Pferdewagenstatt findendes großes Kinderfest wird seit 1990 von der Frankfurter Bürgerstiftung finanziert und durchgeführt.

  • Vorschau auf das Programm Januar bis August 2007:

In dem nun vorliegenden Programm für das erste Halbjahr 2007 finden Sie sowohl die schon bewährten Vortragsreihen „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, „Bibel im Gespräch“, wie auch die monatlich stattfindenden Konzerte „Jazz mit Emil Mangelsdorff und seinen Freunden“, und die „Haydn-Streichquartette“ mit dem Buchberger-Quartett. In der Reihe „Schloßkonzerte junger Musiker“ spielt im Januar Julian Steckel mit Paul Rivinius, im Februar das ATOS-Trio. Im März spielen Christine Rauh und Sayaka Seidel, und im Mai konzertieren Cordula Hacke und Anne-Cathérine Heinzmann.

Weitere Highlights in unserem Programm: Die Frankfurter Bürgerstiftung ehrt die Schauspielerin Carmen Renate Köper anläßlich ihres 80. Geburtstages in einer Festwoche vom 18. bis zum 22. März 2007. Zum Auftakt der Festwoche am 18. März 2007 eröffnen wie im 2. Stock eine Ausstellung über Carmen Renate Köper, und Elisabeth Abendroth wird mit der Jubilarin über deren Karriere als Schauspielerin, Rezitatorin, Filmemacherin und Autorin sprechen. Danach gestaltet Carmen Renate Köper einen Liederabend. Das »Ensemble Mediolanum« sorgt für einen musikalischen Dialog, und zusammen mit ihrem Mann Peter Eschberg trägt sie Liebesszenen und Ehekriege aus der großen Literatur vor. Des weiteren zeigen wir vom 10. Mai bis zum 5. Juli 2007 eine Ausstellung mit Photographien Ilse Aichingers von Stefan Moses. Anläßlich des 300. Geburtstages Dr. Johann Christian Senckenbergs, den wir 2007 begehen, eröffnen wir am 20. August 2007 die Ausstellung der wichtigsten Werke der Dr. Senckenbergischen Portraitsammlung und der Privatbibliothek Johann Christian Senckenbergs im Holzhausenschlößchen.

www.gemeinsam-aktiv.de

Hier können Sie sich die aktualisierte Pressemitteilung herunterladen

www.gemeinsam-aktiv.de
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen zur Bürger-Stiftung im Holzhausensschlösschen, ihren Veranstaltungen sowie Veröffentlichungen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.holzhausenschloesschen.de.
www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats November: Die "Stiftung Hoffnung" 

Weltweite Hilfe für Menschen in Not - weil Betroffenheit zu wenig und leere Worte zu viel sind.
Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung HOFFNUNG" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November 2006 aus. Die Stiftung unterstützt die Arbeit des NEHEMIA Christenhilfsdienstes und des Aktionskomitees für verfolgte Christen (AVC). Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Hilfsprogramme für Not leidende Menschen beispielsweise nach Naturkatastrophen oder durch Verfolgung aufgrund des Glaubens.

www.gemeinsam-aktiv.de

Die Stiftung fördert einerseits Projekte, die langfristige Hilfe bieten und andererseits Hilfsaktionen, die die Not von Menschen unmittelbar lindern soll. So wurde beispielsweise der Bau einer Grundschule in Nicaragua unterstützt sowie die Errichtung einer Vorschule in Äthiopien. Bei Katastrophen wie der Dürre in Sambia konnte mit der Verteilung von Lebensmitteln und Saatgut Soforthilfe geleistet werden. In Indonesien wurden im Rahmen der Soforthilfe nach dem Tsunami in verschiedenen Lagern viele Menschen mehrere Monate lang ernährt, im Zuge der längerfristigen Hilfe zwei Kinderheime gebaut, an deren Einweihung neben dem deutschen Konsul auch der indonesische Vize-Ministerpräsident teilnahm. Mehrere Häuser und Boote machten für Familien den Weg zur dauerhaften Selbsthilfe frei Doch auch der „täglichen“ Not von armen Bevölkerungsgruppen weltweit wird durch Armenspeisungen entgegengetreten.


Die Arbeitsweise der Stiftung

Die Stiftung zeigt, wie mit relativ geringen Mitteln sehr effektiv gearbeitet werden kann, da sie den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich hält. Die Hilfe kommt ohne Umwege direkt zu den Betroffenen und verschwindet nicht irgendwo in dunklen Kanälen, denn die Hilfsgüter werden durch eigene Mitarbeiter und nicht über völlig unbekannte Personen oder staatliche Stellen verteilt.


Beispielprojekt Sambia

Ein Beispielprojekt ist das Programm der Stiftung während der Dürrekatastrophe in Sambia: Schulkinder in Namibia warten auf etwas zu EssenErste Informationen über eine drohende Notlage erreichte die Stiftung im Frühjahr 2005 über ihren Mitarbeiter Helmut Reutter: Der Wasserspiegel des großen Kariba-Sees sank bereits zwei Monate früher als üblich. Auch Brunnen trockneten schon aus, so dass Schulessen wird gekochtFelder nicht mehr bewässert werden konnten. Gravierender Ernteausfall war absehbar. Daraufhin bat die Stiftung das Auswärtige Amt in Berlin um Hilfe. Nach verschiedenen Überlegungen über das sinnvollste Not-Programm wurde schließlich die Speisung von ca. 2.500 Schülern an sieben Schulen bis Ende Februar 2006 mit € 100.000 bezuschusst. Schnelle Hilfe war notwendig, auch wenn die Kinder stehen für die Mahlzeit anWeltöffentlichkeit noch keine Notiz von der sich anbahnenden Katastrophe nahm. So sank der Schulbesuch in vielen Klassen infolge des Hungers auf unter 50% ab; was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass viele der 6- bis 15-Jährigen einen Schulweg von zwei Stunden Dauer haben. Der Körper kann diese Anstrengung nicht mehr bewältigen und ohnehin sinkt die Lernfähigkeit völlig ab. Kinder gehen mit ihrer Mahlzeit in den Schatten
Ab Juli 2005 erhielten die Schüler täglich ein Essen von der Stiftung. Die Anlieferung der Lebensmittel an die Schulen erforderte von Reutters und den anderen Mitarbeitern viel Einsatz und Flexibilität. Teilweise geht es über 25 km in den Busch auf „Straßen“, die nur Ortskundige finden. Eine Schule ist mit dem Lastwagen nicht zu erreichen. So werden die Lebensmittel zu einem Hafen gefahren und - wenn das Boot trotz Dieselknappheit wirklich kommt – verladen. Am anderen Ufer tragen dann Männer die 50-Kilo Säcke über die Berge mit über 400 Höhen-Metern in großer Hitze.


Die Folgen der Hilfe

Der Rückgang des Schulbesuchs aufgrund des Hungers wurde bereits erwähnt. Die Mahlzeit der Essen im KlassenzimmerStiftung bewirkte, dass die Anzahl der Kinder in den Schulen erheblich anstieg. So erhöhte sich die Zahl der neu registrierten Schülerinnen und Schüler in der ersten Klasse einer Schule von 39 auf 83. Die Kinder berichteten, sie hätten wieder Vertrauen auf die Zusagen von Menschen bekommen. Niemand hatte damit gerechnet, dass Reutters die versprochenen Lebensmittel tatsächlich liefern würde - und dies auch noch innerhalb einer Woche.
Doch die Konsequenzen reichen viel weiter – in ungeahnte Bereiche. So berichtet ein Schulleiter, mehrere Mädchen Sauberes Trinkwasserhätten ihm erzählt, sie würden jetzt nicht mehr mit 13, 14 oder 15 Jahren heiraten. Auf seine Rückfrage, warum dies so sei, wurde ihm geantwortet, ihre frühe Heirat sei jetzt nicht mehr nötig. Ihre einzige, verzweifelte Hoffnung zum Überleben sei gewesen, dass ihnen ihre frisch angetrauten Männer Essen besorgen würden; doch das sei nun nicht mehr notwendig, da sie in der Schule ausreichend versorgt würden. Daraus abgeleitet wird überdies, dass Mädchen von Ihren Familien nicht mehr zur Prostitution angehalten werden – dem oft einzig für möglich gehaltenen Weg, etwas Essen zu verdienen.

Die Gründungsorganisationen

Logo des HilfsdienstesDie Stiftung mit Sitz in Nidda wurde 2002/2003 von dem NEHEMIA Christenhilfsdienst e.V.Logo des AVC und dem AVC gegründet, um langfristig eine Finanzierung der Hilfsprogramme zu gewährleisten. Die beiden Schwesterorganisationen sind weltweit in über 50 Ländern aktiv.

www.gemeinsam-aktiv.de

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Stiftung Hoffnung, ihren Projekten sowie der Arbeit des NEHEMIA Christenhilfsdienstes und des AVC erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.stiftung-hoffnung.org.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Oktober: "Anstoß – Stiftung für soziale Projekte und Initiativen in Stadt und Landkreis Gießen"

Logo der Stiftung
Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Anstoß – Stiftung für soziale Projekte und Initiativen in Stadt und Landkreis Gießen" aufgrund ihres vorbildlichen sozialen Engagements als Stiftung des Monats Oktober 2006 aus. Die Stiftung unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen und erschließt ihnen Zukunftsperspektiven.
www.gemeinsam-aktiv.de
Ziele und Wirkungsweise der Stiftung

Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Seit rund 10 Jahren fördert die Anstoß Stiftung Giessener Projekte und Initiativen, die Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen fördern und unterstützen.
Das Besondere der Stiftung ist, dass ausschließlich Projekte und Initiativen vor unserer Haustür, also in Stadt und Landkreis, gefördert werden. Mit den Trägern der Projekte steht Anstoß im Austausch. Die Stiftung bietet Beratung und Unterstützung beim Anschub neuer Projekte an. Für die Stifter ist es immer nachvollziehbar, für welche Maßnahmen aktuell Gelder zur Verfügung gestellt werden und welche Erfolge die durchgeführten Projekte hatten.

Die Ziele der Anstoß Stiftung
  • „Hilfe zur Selbsthilfe“
    Damit Menschen neues Selbstbewusstsein finden und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.
  • Arbeit im Präventionsbereich
    Damit Notlagen erst gar nicht entstehen.
  • Hilfe für sozial schwache Kinder und Jugendliche
    Damit der Start ins Leben gelingt.
  • Weiterbildung für junge Erwerbslose
    Damit Jugendliche eine Lebens- und Berufsperspektive finden.
  • Integration von Ausländern
    Damit Begegnung und Freundschaft zwischen den Kulturen möglich wird.
  • Hilfe für Frauen und Mädchen in Gewaltsituationen
    Damit Bedrohung und Angst aufhören.

Reden wir über's Geld

Die Anstoß Stiftung übernimmt nicht die Kosten, die der Staat zu tragen hat. Aber sie kann beim Beginn eines Projektes wichtige Starthilfe leisten oder zur Erweiterung und Stabilisierung beitragen.
Der Vorstand und der Beirat der Anstoß Stiftung arbeiten ehrenamtlich. Dadurch kommen 100% der Stiftungserträge bei den Menschen an. Häufig sind es geringe Summen, die gegeben werden, doch aus den Berichten erfahren wir, das sie oft unbezahlbares bewirken; dass sie Anstoß zur Veränderung, zur Besserung der Lebenssituation geben.
Bislang schüttet die Anstoß Stiftung jährlich rund 43.000 Euro an ca. 20 Initiativen und Projekte aus. Doch das ist noch viel zu wenig. Fast 50% der Anträge können hierbei nicht berücksichtigt werden – und die Zahl der Anträge wird immer größer.
Die Anstoß Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die jährliche Ausschüttung zu verdreifachen. Daher wirbt die Stiftung um Spender und Zustifter.

Vertreterinnen und Vertreter der geförderten ProjekteDie Stiftung engagiert sich insbesondere über die Unterstützung von Projekten und Initiativen, die nachhaltige Arbeit leisten und in denen Eigeninitiativen und Neuansätze zur Geltung kommen. Der Förderungsrahmen bewegt sich dabei bis max. 8.000 € pro Projekt. Die Gesamtfördersumme seit Gründung der Stiftung beträgt über 475.000 €.


Projekte zur Unterstützung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten

Ein Beispiel für die Unterstützung von Menschen nicht-deutscher Herkunft ist die Förderung des „Lernkiste - Verein zur Förderung von Kultur und Bildung e. V.“ mit 1.300 €. Der Verein bietet gemeinsam mit anderen Trägern 85 Grundschülern mit Migrationshintergrund eine tägliche Hausaufgabenbetreuung an. Im Anschluss haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene Freizeitangebote zu nutzen, die von Basteln über Klettern bis Malen reichen. Darüber hinaus fördert der Verein mit dem Projekt „Xenos“ die Sensibilität von Auszubildenden sowie Berufsschülerinnen und Berufsschülern für Diskriminierungen. In Seminaren werden Interventionsstrategien wie Konfliktanalyse, konstruktive Konfliktbewältigung und Mediation eingeübt.


Projekte und Initiativen für Mädchen und Frauen in schwierigen Lebenslagen


Die Stiftung wird in diesem Arbeitsbereich zusätzlich von der Zustiftung Prof. Dr. Varains für Mädchen und Frauenprojekte unterstützt. Ein Beispiel für diesen Bereich ist das Projekt „Sommerwoche für alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern“ des „Junge Menschen in Not“ e. V., das mit einer Summe von 4.000 € bedacht wurde: Seit Jahren werden die Sommerwochen mit Erfolg für alle Beteiligten angeboten. Die Frauen in sozial benachteiligten Lebenslagen profitieren sehr von den Gesprächskreisen und den verschieden Gruppenaktivitäten. Veränderungen im Alltag und in der Kindererziehung werden in Gang gesetzt. Nachhaltige Effekte zeigen sich bei den Nachtreffen der Teilnehmerinnen, die fester Bestandteil des Konzeptes sind. Nahezu alle Frauen berichten von positiven Entwicklungen, einige Frauen treffen sich untereinander und unterstützen sich gegenseitig in der Kinderbetreuung.


Gründer und Zustiftende

Die Stiftung besteht seit 1997 und wurde von Prof. Dr. Heinz Josef Varain mit über einer Million Euro Stiftungskapital gegründet. Der emeritierte Professor für Politikwissenschaft an der Universität Gießen gestaltete die Stiftung beruhend auf dem Konzept der Nachbarschaftshilfe, in der sich Bürgerinnen und Bürger für ihre Mitmenschen einsetzen. Prof. Dr. Varain:

"Stiftungen verleihen Dauer. Was meine Frau und ich schon vorher getan hatten, sollte weitergehen. Not ist überall. Doch diese Stiftung lenkt den Blick auf das Nahe, auf unsere Nachbarn: sie ist Nachbarschaftshilfe." (Zitat von Herrn Varain aus der Stiftungsbroschüre)

Seit der Gründung haben sich viele Zustiftende und ehrenamtlich Aktive der Stiftung angeschlossen: "Ein Grund, warum wir uns für die Anstoß-Stiftung einsetzen:
Stiftungen sind auf Dauer angelegt. Das Stiftungskapital bleibt erhalten. Die immer wieder auflaufenden Zinsen machen es möglich, in jedem Jahr wieder neue Projekte zu fördern." (Vorsitzende Ingeborg Lich-Gömmer)

www.gemeinsam-aktiv.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Anstoß – Stiftung für soziale Projekte und Initiativen in Stadt und Landkreis Gießen“, Fördermöglichkeiten und Projekten können Sie der Homepage der Stiftung entnehmen.

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats September: Die "Ingrid zu Solms-Stiftung"


Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Ingrid zu Solms-Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2006 aus. Die Stiftung fördert und unterstützt herausragende Leistungen von Mädchen und jungen Frauen auf den Gebieten der Wissenschaft und Kultur sowie der Umsetzung von Menschenrechten. Damit erfolgen wichtige Impulse zur Chancengleichheit.
www.gemeinsam-aktiv.de

Ziele und Wirkungsweise der Stiftung

Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit einzufordern und ihre Umsetzung zu begünstigen.

Eine Stiftung für Frauen und Mädchen in Not, aber besonders zur Unterstützung von hervorragenden Frauen in seltenen Berufen und Berufssparten.

So werden Medizinerinnen und Künstlerinnen für herausragende Leistungen geehrt sowie Projekte, die der Völkerverständigung und der Menschenrechte dienen, ausgezeichnet. Mit der Vergabe der Preise ist jeweils eine monetäre Zuwendung verbunden. Wesentlicher ist jedoch die Öffentlichkeitsarbeit für die Frauen, die sie einem breiten Personenkreis bekannt macht und ihr Vorankommen erleichtert.

Der "Ingrid zu Solms Wissenschaftspreis"

Der Wissenschaftspreis der Stiftung wird seit 1994 alle zwei Jahre vergeben und von der Johann Wolfgang Goethe-Universität ausgeschrieben. Preisübergabe an Heike Allgayer mit Ministerpräsident Dr. Rüttgers und Prof. Berthold BeitzEr wendet sich an junge Medizinerinnen weltweit, die herausragende und richtungsweisende Originalarbeiten in der Grundlagenforschung oder der Psychotherapie vorweisen können. Der Kreis der Preisträgerinnen weist Spitzenforscherinnen auf, die Außergewöhliches in der Forschung leisten. Ein Beispiel hierfür ist die international renommierte Krebsforscherin Heike Allgayer, Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. med. Helga Rehder zusammen mit dem Wissenschaftlichen Beirat Prof. Dr. Manfred Kaufmann, Uni Frankfurtdie neben vielen anderen Auszeichnungen 2005 den Alfred Krupp-Förderpreis erhielt, der mit 1 Million Euro dotiert ist.

Die Gewährleistung, dass der Kreis der Preisträgerinnen weiterhin so hochklassig bleibt, bietet der wissenschaftliche Beirat, dem u. a. Vertreter der DFG, der Max Planck Gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Fachgesellschaften angehören.



Der "Ingrid zu Solms Menschenrechtspreis"


Der Menschenrechtspreis wird alle zwei bis fünf Jahre Organisationen oder Personen übergeben, die sich für Völkerverständigung und die Einhaltung bzw. Verleihung des Menschenrechtspreises in der St. Katharinen Kirche in Frankfurt am MainRealisierung der Menschenrechte nachhaltig einsetzen. So wurde 2002 das Deutsch-Afrikanische Mädchenprojekt von Forward e.V. Deutschland ausgezeichnet. Damit wurde das Engagement des Vereins, die Beschneidung afrikanischer Mädchen in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rufen, geehrt.









Der "Ingrid zu Solms-Kulturpreis"


Die Auszeichnung wird an außergewöhnliche junge Künstlerinnen vergeben. Dies erfolgt in ungeraden Jahren gemeinsam mit der Kronberg Academy und ehrt herausragende junge Kaori Yamagami, Preisträgerin 2005 Cellistinnen unter 28 Jahren.
In geraden Jahren besteht eine Kooperation mit dem Internationalen Solti-Dirigenten-Wettbewerb. So sollen Dirigentinnen, die die letzten drei Runden des Wettbewerbes erreichen, besonders hervorgehoben werden. So erhielt 2004 Prof. Isabel Mundry den Kompositionsauftrag für ihre DUFAY-Bearbeitungen, die in der Alten Oper Frankfurt zusammen mit hr2 uraufgeführt wurden. Shi-Yeon Sung, Preisträgerin 2006Dieses Jahr geht der Preis an die Südkoreanerin Shi-Yeon Sung, der es gelungen ist, in einem von Männern dominierten Musikbereich durch ihre außergewöhnlichen Leistungen zu überzeugen: Sie gewann als erste Frau am 10. September 2006 den renommierten Dirigentenwettbewerb.





Die Kinder- und Jugendförderung der Ingrid zu Solms-Stiftung

Die Stiftung vergibt jährlich ein Ingrid-zu-Solms-Förder-Stipendium an eine Schülerin der Internatsschule Schloss Hansenberg. Preisträgerin des Stipendiums 2005Mit dem Stipendium ist die monatliche Zahlung von 300,- € verbunden. Mit der Annahme des Preises verpflichtet sich die Gewinnerin, sich an einem Wochenende für ein von der Stiftung benanntes soziales Projekt zu engagieren.

Des weiteren unterstützt die Stiftung mit zusätzlich eingegangenen Spenden verschiedene Projekte:


  • 1999: Unterstützung des Waisenhauses Sveta Nedelja bei Zagreb/Kroatien
  • 2000: Unterstützung des Waisenhauses Sveta Nedelja bei Zagreb/Kroatien
  • 2003: Kinderhospiz Bärenherz, Wiesbaden, erhielt medizinische Apparate ´
  • 2004: Die Nepalhilfe erhielt einen Zuschuss zum Bau einer Schule in Nepal

Die Stiftung und ihre Stifterin

Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels gründete die Stiftung 1994 in ihrem Wunsch, Frauen, die Höchstleistungen in Forschung und Wissenschaft erbringen, zu unterstützen und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dr. Gräfin Ingrid zu SolmsAuf diese Weise soll den Medizinerinnen der Weg in die Spitze der Gesellschaft geebnet werden, damit sie dort ihr Know-How und ihre Erfahrungen einbringen können. 1998 erweiterte sie den Stiftungszweck um das Ziel BRAIN GAIN - die Förderung geistiger, weiblicher Eliten in Kultur und in der Umsetzung der Menschenrechte. Die Ingrid zu Solms-Stiftung hat mittlerweile den Status einer bei der UN-MIK registrierten Non-Governmental Organisation (NGO) und legt darauf Wert, Frauen und Mädchen ungeachtet ihrer Nationalität anzusprechen.
Frau Dr. zu Solms hat für ihr Engagement bereits das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie den Orden 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht bekommen. Sie wird maßgeblich von Kolleginnen und Kollegen in den Organen der Stiftung unterstützt, die alle, ebenso wie die Stifterin, ehrenamtlich und unentgeltlich ihre Zeit und Expertise einsetzen.

www.gemeinsam-aktiv.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Ingrid zu Solms-Stiftung, der aktuellen Vergabe des Kulturpreises, vergangenen Preisträgerinnen und Bewerbungsverfahren können Sie der Homepage der Stiftung entnehmen.
Wappen

www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats August:
Die Stiftung Burg Kronberg im Taunus

Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Burg Kronberg im Taunus“ aufgrund ihres vorbildlichen kulturellen Engagements als Stiftung des Monats August 2006 aus. Die Stiftung setzt sich für die Erhaltung des Wahrzeichens der Stadt Kronberg ein und macht sie für Besucherinnen und Besucher auf vielfältige Weise zugänglich.
www.gemeinsam-aktiv.de

Entstehung der Stiftung

Bis 1992 befand sich die Burg im Besitz der Hessischen BurgturmHausstiftung und wurde dann von der Stadt Kronberg erworben. Sie gründete zusammen mit dem Burgverein 1994 die Stiftung "Burg Kronberg im Taunus". Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Denkmal zu erhalten, ein Museum zu gründen und eine schonende Nutzung der Burg durch Veranstaltungen zu ermöglichen.

Der Kreis der Aktiven, die alle ehrenamtlich ihre Zeit und Fähigkeiten für "ihre" Burg einsetzenist umfangreich. Es wurden Arbeitskreise gebildet, die sich den vielfältigen Aufgaben widmen. Dabei werden so unterschiedliche Bereiche wie die Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und historische Recherchen mit viel Engagement ausgefüllt.


Erhaltung und Restauration der Burg

Die Restauration der Räume in der Burg geht stetig voran, wodurch nach und nach Burgfensterimmer größere Bereiche einer Nutzung zugeführt werden können. Parallel werden die nötigen Instandhaltungsmaßnahmen von der Stiftung und dem Burgverein getragen: Dies umfasst nicht nur die Pflege und Wiederbegrünung der Außenanlagen, sondern auch die Planung und Durchführung von Baumaßnahmen.





Führungen und Museum


Die Stiftung möchte die Burg und ihre Geschichte den Menschen nahe bringen und sie für das BurgkaminGebäude begeistern. Darum bietet sie nicht nur Führungen für Besucher und Besucherinnen an, sondern betreibt zusätzlich den Aufbau des Burgmuseums. Dies umfasst nicht nur die Entwicklung einer Museumskonzeption, sondern auch die kontinuierliche Erforschung der Geschichte der Burg Kronberg und das Verfolgen der aktuellen Erkenntnisse auf dem Gebiet.



Veranstaltungen

Die Pflege und Erhaltung der Burg soll kein Selbstzweck sein, weshalb die Stiftung sich für eine Burg und Stadt Kronbergzeitgemäße und schonende Nutzung der Burg entschieden hat. Das Veranstaltungskonzept sieht vor, Kulturelles und Historisches miteinander zu verbinden und so einen Bezug zum mittelalterlichen Bauwerk zu bewahren. Daraus entsteht ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem Konzerte für Freunde der Musik, Vorträge für Geschichtsinteressierte sowie Ausstellungen für Kunstinteressierte anbietet. Ergänzend werden traditionelle Feste und Märkte in der Burg organisiert, wie z.B. der Weihnachts- und Ostermarkt. Dies alles wird zu Eintrittspreisen geboten, die auch Menschen mit kleinem Geldbeutel die Teilnahme ermöglichen.

Stiftungskonzept

Die „Stiftung Burg Kronberg im Taunus“ ist mit ihrem Gesamtkonzept ein gutes Beispiel für andere Initiativen, die sich dem Erhalt von historischen Gebäuden widmen, da sie durch ihr Stiftungsmanagement einen Weg gefunden hat, mit hochklassigen Veranstaltungen Gelder zu erwirtschaften, die in die Instandhaltungsarbeiten der Burg zurückfließen können. Gleichzeitig wird so die Burg potentiellen Zustiftenden präsentiert und eine Basis für konstante Öffentlichkeitsarbeit geschaffen. Ergänzend engagiert sich die Stiftung im Netzwerkaufbau Gleichgesinnter: Sie stand bereits ähnlichen Initiativen mit Tipps zur Seite und ist Teil des „Netzwerks Taunusburgen“, das zur Zeit eine gemeinsame Internetpräsenz entwickelt.

www.gemeinsam-aktiv.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Burg Kronberg, dem Veranstaltungsprogramm und den Führungen Burgwappenkönnen Sie der http://www.burgkronberg.de entnehmen. Darüber hinaus stehen Ihnen für Fragen gerne die Vorstandsvorsitzende Martha Ried oder Herr Claus Harbers zur Verfügung, deren Kontaktdaten ebenfalls auf dem Internetauftritt zu finden sind.






www.gemeinsam-aktiv.de

Unsere Stiftung des Monats Juli: Die Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf

Logo der Stiftung

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2006 aus. Die Stiftung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Integration blinder und sehbehinderter Menschen in die Arbeitswelt und ermöglicht ihnen so ein selbstbestimmtes Leben.

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen das Selbstportrait der Stiftung.
www.gemeinsam-aktiv.de

Man gibt nicht einer Stiftung, man gibt über eine Stiftung

„Wir wollten unseren Freunden und Förderern die Möglichkeit bieten, die Arbeit unseres Vereins zum Wohle blinder und sehbehinderter Menschen nachhaltig zu unterstützen. Deshalb gründeten wir 1998 die Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf nach dem Vorbild der US-amerikanischen ‚community fonds’. Es geht darum, die Arbeit des DVBS zum Wohle Blinder und Sehbehinderter dauerhaft zu sichern.“ Dr. Otto Hauck bekommt das Bundesverdienstkreuz überreicht

(Dr. Otto Hauck, Marburg, Ehrenvorsitzender des Deutschen Vereins Blinder und Sehbehinderter in Studium und Beruf (DVBS), vorsitzender Richter am Landgericht i.R. und Mitglied der Stiftergemeinschaft).
 

www.gemeinsam-aktiv.de

Das Angebot an unsere Förderer 

  • Jeder Cent einer Spende oder einer Zustiftung an die Gemeinschaftsstiftung kommt blinden und sehbehinderten Menschen zu Gute.
    Die Stiftungsverwaltung, die Öffentlichkeitsarbeit etc. übernimmt der DVBS.
    Innerhalb der Gemeinschaftsstiftung können zweckbestimmte unselbständige Stiftungen oder Fonds errichtet und dauerhaft mit dem Namen des Stifters verbunden werden.
  • Jede Stifterpersönlichkeit erhält eine Stifterurkunde und wird im Stifterbuch vermerkt.
  • Jede Stifterpersönlichkeit ist Mitglied in der Stiftergemeinschaft und bestimmt die Förderschwerpunkte mit. 
Die Stiftung – ein Netzwerk

„Der Vorstand besteht aus zwei Vertretern des DVBS und zwei Persönlichkeiten aus der Wirtschaft. Ein bundesweites Ansprechpartnernetz aus selbst blinden oder sehbehinderten Juristen sorgt für fachkundige Beratung der Förderer. In der Stiftergemeinschaft treffen sich betroffene und sehende Menschen, die eines eint: Ihr Wille, blinden und sehbehinderten Menschen zu helfen.“ (Uwe Boysen, Bremen, 1. Vorsitzender der Gemeinschaftsstiftung und des DVBS. Er ist als vorsitzender Richter am Landgericht tätig).

Erfolge unserer Förderarbeit

Der Textservice des DVBS konnte modernisiert werden. Heute lesen rund drei dutzend Sprecherinnen und Sprecher in den zwei Studios in der Geschäftsstelle oder auch an Heimarbeitsplätzen Fach- und Sachliteratur digital auf. Sie tun das nach festen Aufspracheregeln. Die Bücher können so z.B. zum wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden. Sie stehen auf CD zur Verfügung. Das sog. „Digital Accesability Information System (DAISY)“ ermöglicht es den Nutzern, direkt vom Inhaltsverzeichnis zum Kapitel, von Absatz zu Absatz, Seite zu Seite oder auch von einer Fußnote zur entsprechenden Anmerkung zu springen. Für blinde Menschen wird dadurch ein wesentlich effizienteres Arbeiten mit den Werken möglich. Braille-Schrift
  • Mit einem neuen leistungsstarken Blindenschriftdrucker können blinde Menschen schnell mit Informationen auf Papier versorgt werden.
  • Die Rechtsberatung und –vertretung des DVBS konnte räumlich und personell ausgebaut werden. In ihr helfen Fachleute Blinden und Sehbehinderten in rechtlichen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit ihrer Behinderung stehen.
  • Erwerbssuchende blinde und sehbehinderte Menschen wurden mit der Seminarreihe „Fit für den Job“ in ihrem Bemühen unterstützt, ihre berufliche Eingliederung zu bewältigen.

    Kontakt:
    Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf
    c/o DVBS e.V. Frauenbergstraße 8
    D-35039 Marburg
    Tel.: 06421-94888-0, Fax: -10
    E-Mail: gemeinschaftsstiftung@dvbs-online.de

    Bankverbindung: Commerzbank Marburg, BLZ 533 400 24, Konto Nr. 393 111 000

    Weitere Informationen zur Arbeit des DVBS und der Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf finden Sie im Internet unter http://www.dvbs-online.de.

  • Logo des DVBS 
    www.gemeinsam-aktiv.de

    Unsere Stiftung des Monats Juni: Die Cinema Concetta-Stiftung

    Logo der Stiftung

    Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Cinema Concetta-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2006 aus. Die Stiftung leistet einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Hessen und darüber hinaus: Cinema Concetta organisiert gemeinsam mit dem von ihr gegründeten Förderverein den Rüsselsheimer Filmtag, der sich zu dem bedeutendsten Festival in seinem Genrebereich entwickelt hat. Damit wird ein Umfeld geschaffen, in dem sich kulturell Interessierte und Filmemacher aktiv und begeistert mit dem Medium auseinandersetzen. Der Erfolg des Konzepts dokumentiert sich u.a. dadurch, dass das Filmfest schon seit Jahren ausverkauft ist und sich zu dem bedeutendsten Festival in seinem Genrebereich entwickelt hat. Darüber hinaus wurde das herausragende Engagement für das Medium Film von der Stadt Rüsselsheim bereits 2002 mit dem Kulturpreis ausgezeichnet.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Abstimmung
    Logo der Filmtage
    Am Rüsselsheimer Filmtag werden bis zu 20 Kurzfilme mit satirischem Inhalt im Stadttheater gezeigt. Seiters Film: Titanen des Erdreichs
    Im Anschluss an jeden Film werden die Filmemacher auf der Bühne interviewt und rund um das Festival entwickelt sich ein reger Austausch zu Preisträger 2005: Oliver Seiterden Filmen, ihrer Gestaltung und den ihnen zugrunde liegenden Ideen.
    Die Besucher wählen zum Abschluss den Preisträger des Rüsselsheimer Filmtages. Dabei handelt es sich um eine Bronzeplastik, die von Eberhard Malwitz, Mitglied der Cinema Concetta Filmförderung entwickelt und realisiert wurde. Zusätzlich wird noch ein Preisgeld von 5000,-€ übergeben.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Stiftungsgründung

    Hintergrund der Stiftungsgründung und des ausnahmslos ehrenamtlichen Engagements der Stiftenden und Vereinsmitglieder ist der plötzliche Tod der Filmemacher Martin Kirchberger, Ralf Malwitz und Klaus Stieglitz, die bei einem Flugzeugabsturz während Dreharbeiten zu einem Film 1991 verunglückten. Die Stiftung, die von Angehörigen und Freunden des Filmteams 1992 ins Leben gerufen wurde, setzt sich zum Ziel, an die Filmemacher zu erinnern und ähnliche Arbeiten wie die des Teams zu fördern.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Rüsselsheimer Stadttheater

    Weitere Informationen

    Weitere Informationen zur Stiftung, dem aktuellen Programm der Filmtage 2006 und vergangener Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Sie auf den Internetseiten der Stiftung: http://www.cinema-concetta.de.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Unsere Stiftung des Monats Mai: Die Matthias-Kaufmann-Stiftung

    Logo der Stiftung
     
    Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Matthias-Kaufmann-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2006 aus. Die Stiftung unterstützt in Nordhessen u.a. die Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit im Straßenverkehr und den Ausbau der Rettungsdienste. Die Stiftungsarbeit konzentriert sich auf die Multiplikatorenwirkung, die entweder dort ansetzt, wo Helfende unterstützt werden oder dort, wo jungen Menschen ehrenamtliches Engagement nahegebracht wird.
    www.gemeinsam-aktiv.de
     Portrait von Matthias Kaufmann
    Stiftungsgründung 1991 
    Die Stiftung wurde 1991 anläßlich des Unfalltodes Matthias Kaufmanns gegründet. Er hatte sich in seiner Freizeit intensiv sozial engagiert: Er setzte sich intensiv für die Sicherheit im Straßenverkehr ein und hatte sich zum Ausbilder  für "Erste Hilfe und Sofortmaßnahmen am Unfallort" fortgebildet, um sein Anliegen sowie seine Kenntnisse und Erfahrungen weitergeben zu können. Zusätzlich unterstützte er sozial benachteiligte Menschen und half Senioren und Behinderten.
    Matthias Kaufmann verband außerdem seine Liebe zur Musik und seinen Glauben, indem er sehr aktiv am Gemeindeleben teilnahm: Er war Mitglied im Singkreis und im Jugendchor Impuls, in der Nordhessischen Kantorei sowie im Posaunenchor.

    Sein Engagement spiegelt sich in der Arbeit der Matthias-Kaufmann-Stiftung wieder:
    www.gemeinsam-aktiv.de

    Förderziele der Stiftung 

    • Förderung junger Menschen sowie der Kinder- und Jugendhilfe
    • Unterstützung und Ausbau sozialer Hilfsdienste Ausbau der Rettungsdienste
    • Eintreten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
    • Förderung des ehrenamtlichen Engagements und des Bewusstseins für diesen Einsatz
    • Förderung kirchlicher missionarischer Kinder- und Jugendarbeit
    • Unterstützung bei der Hilfe für bedürftige Menschen
    www.gemeinsam-aktiv.de
    Übergabe eines Defibrilators
    Exemplarische Förderprojekte
     
    Die Matthias-Kaufmann-Stiftung hat bereits unzählige Projekte unterstützt und finanziert. Hier eine kleine Auswahl der bisherigen Förderungen:

    Übergabe eines BehindertenfahrzeugesZur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes wurden Defibrilatoren übergeben, Funkmeldeempfänger für Bergwacht und Suchhundestaffeln finanziert und ein Rettungswagen für die DLRG erworben.
     
    Für Jugendliche wurde die Einrichtung der Internet basierten Homepage "Reliatlas" unterstützt, dieScheckübergabe für ein Integrationsprojekt über Praktika und Stellen für das freiwillige soziale/ökologische Jahr oder einer ZDL-Stelle informiert.

    Das Projekt zur Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher des i-Punkt -Familientreff- des Diakonischen Werkes Kassel wurde unterstützt.

    JugendzeitungsprojektIn der Kasseler Südstadt wurde ein Jugendzeitungsprojekt gefördert.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Weitere Informationen

    Logo der Stiftung

    Weitere Informationen zur Stiftung, ihren Projekten und Förderungen erhalten Sie auf den Internetseiten der Stiftung: http://www.matthias-kaufmann-stiftung.de.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Unsere Stiftung des Monats April: Fuldaer Integrationsstiftung

    Logo der Stiftung

    Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die Fuldaer Integrationsstiftung für ihre Arbeit in der sozialen Behinderten- und Jugendarbeit aus. Die Stiftung engagiert sich aktiv für die Integration von Menschen mit Handicaps.
    www.gemeinsam-aktiv.de
    Fest an der FH Fulda

    Praktische Hilfe im individuellen Notfall

    Die Stiftung setzt sich für Menschen mit Behinderungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein. Dazu gehört auch, die Angehörigen dieser Menschen in Notlagen zu unterstützen. Ein Beispiel dafür war die Übernahme der Kosten durch die Stiftung für den Familienentlastenden Dienst bei einer Familie mit einer schwerstbehinderten Tochter. Die Mutter benötigte dringend eine Entlastung, da zusätzlich der Vater an Krebs erkrankte.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Übergabe des Integrationspreises

    Auslobung des Integrationspreises

    Um der Öffentlichkeit das Anliegen der Integration im Bewusstsein zu halten hat die Stiftung gemeinsam mit dem Verein „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ 2005 einen Integrationspreis ausgelobt, der an Personen oder Gruppen verliehen wird, die sich für die Eingliederung von Behinderten engagieren und deren Selbstbild positiv stärken. Durch diesen Preis wird nicht nur das wichtige Anliegen der Stiftung nach Außen getragen, sondern auch die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die aktiv am gemeinsamen Leben von Menschen mit und ohne Handicaps arbeiten.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Weitere Informationen

    Logo der Stiftung
    Weitere Informationen zur Stiftung, ihren Projekten und Veranstaltungen erhalten Sie auf den Internetseiten der Stiftung: http://www.fis-fulda.de/.


    www.gemeinsam-aktiv.de

    Unsere Stiftung des Monats März: Margit-Horváth-Stiftung

    Logo der Stiftung

    Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Margit-Horváth-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2006 aus. Die Stiftung fördert allgemeine menschliche Grundwerte, insbesondere Toleranz, Respekt und interkulturelle Akzeptanz. Hintergrund der Stiftung ist die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, die in der KZ-Außenstelle Walldorf inhaftiert waren. Die Stiftung legt Wert darauf, Jugendlichen den Gedanken der Grundwerte und der Toleranz nahe zu bringen, um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Völkerverständigung geleistet.
    www.gemeinsam-aktiv.de
    Herren Goldmann und Bürgermeister Brehl bei der Stiftungsgründung

    Stiftungsgründung

    Die Initiative zur Gründung und zum Aufbau der Margit-Horváth-Stiftung wird von einer großen Anzahl von Menschen getragen, die in besonderer Weise mit dem Holocaust und der Geschichte der KZ Außenstelle Walldorf verbunden sind: Überlebende und deren Familien, Historiker, Pädagogen, Journalisten, Politiker, Juristen, engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit bereits seit Jahren für diese Thematik engagierten.

    Das Grundkapital der Stiftung wurde von Gábor Goldmann, dem Sohn Margit Horváths zur Verfügung gestellt. Margit Horváth war eine der 1.700 ehemals im KZ Walldorf inhaftierten jungen ungarischen Jüdinnen. Das sogenannte "Entschädigungsgeld" für die KZ-Haft von Margit Horváth ist nun das Fundament, mit dem Projekte geschaffen werden, die junge Menschen unterschiedlichster Nationen zusammenführt.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Ausgrabung des Küchenkellers

    International work and study camp 2005

    Das erste große Projekt der Stiftung war ein sogenanntes "International work and study camp", das im August 2005 in Mörfelden-Walldorf durchgeführt wurde.
    Die Margit-Horváth-Stiftung organisierte dieses Camp gemeinsam mit den "Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten Deutschland" (ijgd), gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Soziales und Gesundheit. Zwanzig junge Erwachsene aus neun verschiedenen Nationen, Enkel von Holocaustüberlebenden der KZ Außenstelle Walldorf und gleichaltrige Interessierte an der Thematik NS-Zeit/Geschichte des Antisemitismus bekamen die Gelegenheit, drei Wochen gemeinsam zu leben, praktisch zu arbeiten, Vorträge zu hören, gemeinsam zu diskutieren und ihre Erfahrungen unter professioneller Anleitung auch künstlerisch zu verarbeiten.
    Die praktischen Arbeiten wurden innerhalb des ehemaligen Geländes der KZ Außenstelle Walldorf durchgeführt; es handelte sich dabei um den Ausbau einer bereits bestehenden Gedenkstätte. So wurde der Keller einer Lagerbaracke weiter freigelegt, in dem die ehemals dort inhaftierten ungarischen Jüdinnen 1944 geprügelt und z.T. bis zum Tode gefoltert wurden. Am Ende des dreiwöchigen Camps wurde dieser Kellerraum als ein würdiger Ort des Gedenkens eingeweiht. Die Tochter einer der dort zu Tode geprügelten Frauen reiste aus diesem Anlass zusammen mit ihrer Tochter aus Budapest an.
    Einen Tag pro Woche beschäftigten sich die Camp-Teilnehmer theoretisch mit Fragen zur Geschichte und Gegenwart von Rassismus und Antisemitismus in ihren Heimatländern. Diese theoretischen Arbeiten fanden in Kooperation mit den entsprechenden Institutionen des Rhein-Main-Gebietes statt. Schwerpunkte dieser intellektuellen Arbeit waren Vorträge und Diskussionen über die jeweiligen Heimatländer der Teilnehmer.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Präsentation der Stiftung

    Gedenken der Opfer des Vernichtungslagers Ausschwitz

    Im 60. Jahr seines Bestehens gedachte das Land Hessen der Opfer des Vernichtungslagers Ausschwitz mit einer Abendveranstaltung am 8. November 2005 in der Landesvertretung Berlin mit einer Collage aus Musik - Film - Literatur und Vortrag mit Zeitzeugen.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Geplante Veranstaltung

    Am 28. Mai plant die Stiftung eine Veranstaltung mit Margarete Mitscherlich. Das 1967 zusammen mit ihrem Mann herausgegebene Buch "Die Unfähigkeit zu trauern" bezog sich auf die 1. (Kriegs-) Generation.
    • Wie geht die 2. bzw. 3. Generation mit der NS-Zeit bzw. dem Holocaust um?
    • Wie gehen die verschiedenen Generationen mit dieser Thematik um?
    • Hinzu kommt die interessante Biographie von Frau Mitscherlich selbst.
    Für Fragen zur Veranstaltung steht die Stiftung zur Verfügung.
    www.gemeinsam-aktiv.de
    Weitere Informationen

    Weitere Informationen zur Stiftung, der Gedenkstätte und ihrer Geschichte erhalten Sie auf den Internetseiten der Stiftung: www.margit-horvath.de.
    www.gemeinsam-aktiv.de

    Unsere Stiftung des Monats: Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung

    Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die gemeinnützige „Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung“ für ihre unentbehrliche Arbeit im Bildungsbereich als Stiftung des Monats Februar 2006 aus. Die Stiftung mit Sitz in Hanau initiiert, entwickelt, konzipiert und führt Projekte durch im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch ein umfangreiches Programm im Bereich der Sprachen und der Gesundheitsbildung.
    Sie erreicht damit jährlich über 50 Schulleiter, mehr als 400 Lehrer und 3000 Schüler sowie über 1500 Auszubildende, Erwerbstätige und sonstige Teilnehmer in Hessen. Die Stiftung hat einen Jahresetat von ca. 1 Mio. € und beschäftigt 3 Mitarbeiter.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Schulische Bildung

    Vortrag Mit innovativen Pilot-Projekten leistet die Stiftung einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung der Schulen. So führt sie ein zukunftsorientiertes Programm an Seminaren für Pädagogen und Projekten für Schüler durch.

    • Ihr Projekt „Die neue Schule in Hessen“ hat unter Einbeziehung einer professionellen Unternehmensberatung mit interessierten Schulen ein Schulentwicklungs- und –coachingprogramm durchgeführt. In diesem Projekt haben Schulen nach einer Bestandsaufnahme der eigenen Situation und Informationsbesuchen bei anderen Schulen ein eigenes Konzept für ihre „neue Schule in Hessen“ entwickelt und umgesetzt. Vor dem Projektstart haben die Schulleitungsteams an einem mehrteiligen Schulmanagementtraining der Stiftung teilgenommen.
    • Mit dem "Arbeitskreis altsprachlicher Schulen" leistet sie einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Schulform.
    • Zum Thema "Konflikterkennung, -analyse und –bewältigung" für Schüler und Lehrkräfte führt die Stiftung in Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Institutionen flächendeckend im Main-Kinzig-Kreis die Projekte „Faustlos“, „Mediation“, „Mut tut gut“ und das „Schulbustraining" durch. Hier möchte sie den respektvollen und gewaltfreien Umgang miteinander fördern.
    • Mit den "wirtschaftskundlichen Seminaren" leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis gesellschaftlicher und betrieblicher Zusammenhänge bei Schülern und stellt damit eine Ergänzung und Intensivierung des gesellschaftspolitischen Unterrichts in den Schulen dar und schafft einen Praxisbezug als Voraussetzung für die spätere Berufsfindung.
    • Weitere Projektbeispiele der Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung sind "Schülerakademie - Wege zum Unternehmertum", „Physik in Kindergärten und Grundschulen“, "Ohren spitzen", "Ohrwurm" und "Schokolade im Unterricht".
    www.gemeinsam-aktiv.de

    Berufliche Bildung

    Die Stiftung leistet mit konkreten Angeboten einen aktiven Beitrag zum Thema "Lebenslanges Lernen":

    • In "Bewerbertrainings" können sich die Schüler, nach neuesten Praxiserkenntnissen z.B. auch durch Online-Bewerbung, optimal auf ihre bevorstehenden Bewerbungsverfahren vorbereiten. Auch Lehrkräfte werden zur Vermittlung der Anforderungen mitgeschult.
    • "UnterrichtEDV-Ferienseminare" werden weiterentwickelt und immer noch ausgiebig von Pädagogen genutzt, um den aktuellen Entwicklungen im EDV-Bereich folgen zu können.
    • Zur Förderung der beruflichen Bildung führt die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung weiterhin den berufsbegleitenden "Lehrgang zum Industriefachwirt" mit abschließender IHK-Prüfung durch.
    • Design, Gestaltung, Gold- und Silberschmiedekunst stehen im Vordergrund des "Zeichenakademie Sommers", der sich an ehemalige Absolventen dieser Fachrichtung wendet.
    www.gemeinsam-aktiv.de
    Wettbewerbe

     Mit Wettbewerben schafft die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff UnternehmensplanspielStiftung einen weiteren Anreiz, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, sich mit den Themen aus den Bereichen schulische und berufliche Bildung auseinanderzusetzen.
    • So führt sie jährlich ein "Unternehmensplanspiel" für ca. 60 Teilnehmer durch, damit die Jugendlichen die betriebswirtschaftlichen Abläufe unmittelbar erleben und noch besser verstehen können.
    •  Die Stiftung führt in Hanau jährlich, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mathematik, den "Tag der Mathematik" für Schüler der 12. Klasse für den Bereich Hanau, Main-Kinzig-Kreis und dessen Einzugsbereich durch.
    • Weiterhin ist sie Kooperationspartner der gemeinnützigen Hertie Stiftung beim Projekt "Jugend debattiert", organisiert und finanziert den Schulverbund Hanau und denTeilnehmende Schulverbund Main-Kinzig-Kreis.
    • Mit dem "Nachwuchsförderwettbewerb „Schmuck und Gerät“ unterstützt sie mit ihren Partnern aus der Goldschmiedestadt Hanau den bundesweiten Nachwuchs der Gold- und Silberschmiede.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Fremdsprachenkurse und -förderung

    Um insbesondere Erwachsenen eine qualifizierte Möglichkeit zu eröffnen, ihre EU-FlaggeSprachkenntnisse und –fähigkeiten aufzubauen und zu erweitern, bietet die Stiftung ein umfangreiches Programm an "Sprachkursen" an. Die Sprachkurse umfassen dabei die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.
    Ergänzt wird dieses Angebot durch vor- und nachbereitete Besuche des "Englischen Theaters" in Frankfurt und durch einen speziellen "Lehrgang zum Fremdsprachenkorrespondenten" mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Natur- und Umweltbildung

    Vielen Kindern fehlen heute die Kenntnisse über die Zusammenhänge und Veränderungen in der Natur und Umwelt sowie deren Auswirkungen für das Klima. Die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung führt in Zusammenarbeit mit dem WWF aus diesem Grund "Naturerlebniscamps" durch. Bei diesem Projekt setzen sich die Kinder und Jugendlichen spielerisch und kreativ mit Naturschutzthemen auseinander. Auf diese Weise wird der verantworKinder im Waldtungsvolle Umgang mit der Natur und der Umwelt gefördert.
    Damit Erzieherinnen fachkundig und kindgerecht natur- und waldpädagogische Inhalte in ihren Einrichtungen den Kindern vermitteln können, führt die Stiftung den mehrteiligen Lehrgang "Natur- und Waldpädagogik" durch.
    Mit dem Projekt "Schulgarten" hat die Stiftung und ihr Kooperationspartner den Schulen die Realisierung eines Schulgartens unter fachkundiger Begleitung ermöglicht. Die Schüler können somit die Vorgänge in der Natur unmittelbar mit Hilfe des eigenen Gartens erlernen und verstehen.
    In dem Projekt „Schokolade im Unterricht“, das sich zur Zeit in der Vorbereitung befindet, werden sich Schüler mit den globalen, sozialen und ökologischen Zusammenhängen ihres eigenen Konsumverhaltens auseinandersetzen.

    www.gemeinsam-aktiv.de
    Gesundheitsbildung
     
    Zur aktiven Gesundheitsbildung und -förderung führt die Stiftung den „Balance-Punkt“ durch. SieGymnastik bietet insbesondere berufstätigen Mitarbeitern damit ein umfassendes Angebot für die individuelle Trainingund aktive Verbesserung und Vorsorge der persönlichen Gesundheitserhaltung.

    Das Programm beinhaltet Medizinische Trainingstherapien, Rückenschule, Osteoporosegymnastik, Funktionelle Gymnastik, Ausdauertraining, Fitness-Kurse und speziell entwickelte Kompaktkurse.

     

     

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen

    ForumMit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen bildungs- und wirtschaftspolitischen Themen setzt die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung immer wieder wichtige Akzente und Impulse. Das Spektrum spannt sich dabei von gesellschaftspolitischen Themen, wie „Wer übernimmt eigentlich die Federführung für eine globale Weltordnung?“ bis hin zu Bildungsthemen, wie „Wer Leistung will, muss Lernen fördern“.

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Heraeus hilft Flutopfern in Südostasien

    Mit einer großen Spendenaktion haben die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung und die KinderzeichnungHeraeus Holding GmbH spontan auf die Flutkatastrophe in Südostasien reagiert und eine weltweite Spendenaktion durchgeführt und insgesamt 150.000,-- € gesammelt.
    Das Geld wird für den Wiederaufbau des Kinderdorfes "Little Smile" in Sri Lanka verwendet und dabei insbesondere auf die Herstellung der Infrastruktur und der Einstellung qualifizierter Lehrkräfte für den Schulbereich geachtet

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Fazit

    Die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung leistet mit ihren innovativen, modellhaften und zukunftsorientierten Projekten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bildungsbereichs.
    Sie führt aber auch mit Ihren vielen konkreten Projekten ein aktuelles Bildungsprogramm durch, dass es den Interessierten ermöglicht, qualifizierte Weiterbildungsseminare und Veranstaltungen zu besuchen und an Wettbewerben teilzunehmen und damit unmittelbar etwas für ihre persönliche Bildung in den unterschiedlichen Bereichen zu tun.
    Sie hat ein großes Netzwerk mit anderen Stiftungen, Institutionen und staatlichen Einrichtungen, mit denen sie ihre Projekte abstimmt oder gemeinsam durchführt, um dadurch Synergien für alle Beteiligte zu erreichen.
    Von der Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung werden jährlich Projekte, Seminare, Veranstaltungen und Wettbewerbe mit über 5.000 Teilnehmern durchgeführ

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Vorstand und Geschäftsführung

    Zum Vorstand der Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung gehören:
    Dr. Jürgen Heraeus (Vorsitzender)
    Dr. Beate Heraeus
    Dietger Dröse
    Eric Seng.

    Geschäftsführer der Stiftung ist Ernst Höhmann.

    Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung
    Kurt-Blaum-Platz 1
    63450 Hanau
    Tel.: 06181/4289380
    Fax: 06181/4289389
    e-mail: info@bhkp-stiftung.de

    Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Stiftung: www.bhkp-stiftung.de

    www.gemeinsam-aktiv.de

    Stiftung des Monats

    Bild
    www.gemeinsam-aktiv.de

    Partner

    Information und Beratung: info@stiftung-hessen.de