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Stiftungen des Monats 2008

Hier stellen wir Ihnen unsere bisherigen Preisträger aus dem Jahr 2008 vor.
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Unsere Stiftung des Monats Dezember:

Bürgerstiftung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Hef-Rof Logo

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Bürgerstiftung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Dezember 2008 aus.

Die Stiftung setzt sich auf vielfältige Weise für die Menschen ihres Landkreises ein. Dabei steht vor allem die Hilfe für Helfer im Mittelpunkt: Ehrenamtliches Engagement wird gefördert, sowohl finanziell als auch durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.

Die Stiftung unter Vorsitz von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt engagiert sich in einer Reihe von über mehrere Jahre laufenden Projekten, wie z.B.

  • „Gemeinsam gegen Einsamkeit im Alter“ (Schulung von ehrenamtlichen Helfern in der Alten- und Behindertenbetreuung)
  • „Schule und Musik“ (Förderung der Einrichtung von Bläser- bzw. Streicherklassen an den Schulen) • Ehrenamtsagentur
  • „Tag des Denkmalschutzes“ (Schülerwettbewerb im Rahmen der Denkmalpflege)
  • Förderung der internationalen Jugendarbeit
  • Konzerte (Förderung von kirchenmusikalischen und sonstigen Konzerten)

Hef-Rof Stiftungsrat- und vorstandWeiterhin werden Einzelprojekte in den Bereichen Denkmalpflege, Kunst- und Kultur, Literatur, Erziehung und Bildung sowie Heimatpflege und Heimatkunde gefördert. Als beispielhaftes Einzelprojekt ist hier die Ausbildung von Senioren als Umwelttrainer für Kinder zu nennen. Gemeinsam mit einer Reihe weiterer Projektträger werden im Umweltzentrum Licherode Seniorinnen und Senioren ausgebildet, in Kindergärten und Schulen ihr Wissen an die jüngste Generation weiterzugeben. Dabei kann es sich um Kenntnisse zu Ameisenvölkern bis hin zu Naturkosmetik handeln. Das Projekt vereint Generationenübergreifendes und die Bewahrung von Wissen. Mit dem gleichen Projektträger wird jetzt auch ein Energielehrpfad für Erneuerbare Energien realisiert.

Ein weiteres Beispiel für die Aktivitäten der Stiftung ist die jährlich vergebene Auszeichnung "Merci - Danke, dass es Sie hier gibt !" für Frauen und Mädchen, die sich ehrenamtlich im Landkreis engagieren. Ziel der Preisvergabe ist eine Förderung des ehrenamtlichen Engagements und vor allem die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Einsatz der Frauen und Mädchen. Hef-Rof Merci-Preisverleihung

Die Stiftung wurde 1999 von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg gegründet. Im Juli dieses Jahres konnte die Stiftung das Anwachsen des Stiftungskapitals auf über eine Million Euro verkünden.

Mehr Informationen über die Stiftung und ihre Projekte erhalten Sie von Herrn Gerhard Deiseroth, Tel. 06621 / 87260, E-Mail: Gerhard.Deiseroth@hef-rof.de.

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Unsere Stiftung des Monats November:

Grimm logo

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Brüder Grimm-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November 2008 aus.

 

Die Arbeitsweise der Stiftung

Die Stiftung fördert und hält das Interesse für das Schaffen der Brüder wach. Natürlich spielen dabei ihre Märchen eine herausragende Rolle. Aber gerade auch ihre Beschreibung des deutschen Wortschatzes und der Grammatik, besonders auch ihr Deutsches Wörterbuch und damit ihre unschätzbare Arbeit für und mit der deutschen Sprache wird in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nicht zuletzt wird auch die politische Dimension ihres Schaffens beleuchtet.GrimmsPortraits

Ein weiterer Aspekt der Stiftungsarbeit ist auch die Auslobung des Förderpreises, der jährlich verliehen wird. Geehrt werden Menschen, die sich mit ihren Aktivitäten mit dem Werk der Gebrüder Grimm auseinandersetzen. Dabei kann es sich sowohl um das Thema der Märchen handeln als auch um ihre Beschäftigung mit der deutschen Sprache oder der Zeit, in der die Grimms lebten. Preiswürdige Projekte können etwa medialer Natur sein, Veröffentlichungen, Vorträge oder Theaterarbeiten umfassen. Wichtig ist der Stiftung dabei, vor allem Nachwuchswissenschaftler oder anderen (noch) nicht im Forschungsbereich etablierten Grimm-Begeisterten wie Schulklassen oder Vereinsgruppen.

Die Stiftung wurde 2004 von der Brüder Grimm-Gesellschaft, Kassel, mehreren Unternehmen und Privatpersonen gegründet.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Brüder Grimm-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.grimmstiftung.de.

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Unsere Stiftung des Monats Oktober:

Bruno H. Schubert-Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Bruno H. Schubert-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober 2008 aus.

Die Stiftung setzt sich für den Schutz von Natur, Tier- und Umwelt ein. Ihr Ansatz ist vorwiegend wissenschaftlich geprägt, d.h. die Stiftung fördert Forschungsaufträge und wissenschaftliche Publikationen, finanziert Stipendien oder stellt Mittel bereit zur Durchführung von Forschungsvorhaben.

Bruno H. Schubert Preis

Ein wesentlicher Aspekt der Stiftungsarbeit ist jedoch auch die Auslobung des Bruno H. Schubert Preises, der jährlich verliehen wird. Es handelt sich dabei um den höchst dotierten privaten Umweltpreis Deutschlands, der mit 100.000 € Tier- und Naturschützer weltweit ehrt und ihre Verdienste gebührend feiert. Dabei ist nicht zuletzt die damit verbundene öffentliche Aufmerksamkeit für Preisträger und ihre Projekte von besonderem Wert für deren weitere Arbeit. Der Bruno H. Schubert Preis wird in drei Kategorien verliehen. In der ersten Kategorie (40.000,- €) werden Personen geehrt, die sich „um die Erhaltung der Natur und Umwelt, insbesondere der Tierwelt, in hervorragender Weise verdient gemacht“ haben. In der zweiten Kategorie werden „herausragende Einzelleistungen“ mit 30.000,-€ ausgezeichnet. Die dritte Kategorie ist jungen Menschen vorbehalten, die sich für Natur und Tierwelt eingesetzt haben. Sie ist die einzige Ehrung, für die man sich bewerben kann und ist ebenfalls mit einem Preisgeld von 30.000,-€ verbunden.

Die Stiftung wurde 1984 von Generalkonsul Bruno H. und Inge Schubert gegründet. Das zur Verfügung gestellte Stiftungskapital umfasste damals 1 Mio. DM.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Bruno H. Schubert-Stiftung“ und ihren Preisträgern erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.bruno-h-schubert-stiftung.de.

 

 

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Unsere Stiftung des Monats September:

 
Stiftung RWZ
 

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung RWZ“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2008 aus. Die Stiftung ist ein Motor für Innovation und Wissenstransfer. Dabei wird vor allem Wert auf eine pluralistische Sichtweise und Einbindung möglichst vieler Personen, Organisationen und Institutionen gelegt. Ziel der Bemühungen ist es, die Region der Rhön, in der die Stiftung ansässig ist, zu bewahren, zu fördern und weiter zu entwickeln unter der Prämisse der Nachhaltigkeit und Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.

Die Arbeit der Stiftung verläuft anhand von vier Aktionslinien:

  • Der Stiftungslehrauftrag fördert Projekte und Initiativen, die im Sinne des Stiftungszwecks eine Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich eines gesellschaftlich relevantes Themas zum Ziel haben.
  • Die Projektförderung unterstützt kleine, regionale Vorhaben, die sich ebenfalls im Bereich des Stiftungszwecks engagieren.
  • Die Fachtagung wird von der RWZ einmal im Jahr durchgeführt und dient dem Wissenstransfer innerhalb der Region.
  • Der Stiftungspreis wird Personen verliehen, die mit ihrem Engagement die „regionalen Strukturen im ökologischen, technisch-innovativen und/oder gesellschaftlich-sozialen Bereich“ fördern.

Die Stiftung wurde 1991 von 231 Stiftenden aus der Region Rhön gegründet. Sie wirkte dabei u.a. bei der Gründung der ARGE Rhön mit, die Ländergrenzen überschreitend die weitere Entwicklung und Förderung der Rhön zum Ziel hat.

Weitere Informationen zur „Stiftung RWZ“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten www2.hs-fulda.de/rwz.

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Unsere Stiftung des Monats August:

logosporthilfe

Stiftung Sporthilfe Hessen

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Sporthilfe Hessen“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2008 aus. Die Stiftung unterstützt viele hessische Spitzensportlerinnen und –sportler. Durch die Förderungen können sich die Athleten leichter auf ihr Training konzentrieren und damit ihre außergewöhnlichen Leistungen vollbringen.

Die Arbeit der Stiftung reicht jedoch weiter als die Unterstützung von Spitzensportlern. Auch dem Nachwuchs wird Beachtung geschenkt. Dabei erstreckt sich die Förderung auf alle Lebensbereiche der sportlichen Talente: Man ermöglicht die Teilnahme an Wettkämpfen und Lehrgängen, hilft in der Ausbildung durch Nachhilfe- und Nachholunterricht genauso wie durch Zuschüsse für berufliche Qualifizierungsmaßnahmen. Individuelle Hilfsmassnahmen in der Sportmedizin und der Physiotherapie können genauso gewährt werden, wie Unterstützung bei hohen Materialkosten.

Die Stiftung wurde 2001 mit einem Kapital von 250.000 EUR vom Land Hessen und dem Hessischen Sportbund gegründet. Ziel ist die Förderung von Sportlerinnen und Sportlern, die für einen hessischen Verein starten.

Weitere Informationen zur „Stiftung Sporthilfe Hessen“ und ihren Unterstiftungen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.stiftung-sporthilfe-hessen.de.

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Unsere Stiftung des Monats Juli: Stiftung für Umwelt und Kultur in Rauenthal/Eltville

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung für Umwelt und Kultur in Rauenthal/Eltville“Dr. Brack in der Bibliothek aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2008 aus. Die Stiftung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Stiftung schnell viel bewegen kann, direkt und vor der Haustüre, indem viele Menschen für das Stiftungsziel begeistert werden können. Die Stiftung setzt u.a. einen kommunalen Landschaftsplan auf ehrenamtlichen Weg um.

Arbeitsweise Seit Gründung der Stiftung im Jahr 2002 durch Günter Brack hat sich gezeigt, dass eine Stiftung unbelastet von vielen Verwaltungshürden weitaus flexibler als eine Kommune handeln kann. Dank dieser Voraussetzung gelingt es der Stiftung nachweislich schneller und kostengünstiger ihr Ziel zu erreichen, eine in ihrem Bestand gefährdete historische Kulturlandschaft mit zahlreichen schützenswerten Biotopen zu erhalten.Freiwillige bei der Entbuschung

Stiftung und Ehrenamt Einen entscheidenden Anteil an dem Erfolg der Stiftungsarbeit hat die ehrenamtliche Unterstützung durch zahlreiche Bürger. Die Aufnahme der Arbeit durch die Stiftung wirkte in überraschendem Maße als Initialzündung für eine breite ehrenamtliche Verwilderte BrombeerheckeMitarbeit in der Landschaftspflege. Vor allem Rentner sehen in der Landschaftspflege eine lohnenswerte und befriedigende Beschäftigung im Dritten Lebensalter.

Natur und Kultur Neben den Landschaftspflegeprojekten zählen zu den Leistungen der Stiftung die erstmalige Ausweisung eines Wanderwegenetzes für die Naherholungsgemeinde Rauenthal und die Anlage eines Botanischen Schaugartens für Schulen. Ihre Innovationsfähigkeit hat die Stiftung auch durch Übernahme von sechs ökologischen Alte Obstwiese nach EntbuschungAusgleichsprojekten in Zusammenhang mit der für die Winzer existentiell notwendigen Neuordnung der Rebflächen bewiesen. Damit ist ein wichtiger Beitrag dazu geleistet worden, den Winzern eine wirtschaftlich tragbare Finanzierung der Flurneuordnung zu sichern. Doch nicht nur die Natur liegt dem Stifter am Herzen. So werden Bestände der historischen Pfarrbibliothek Rauenthal aus dem 16. bis 18. Jahrhundert restauriert und vor dem Verfall gerettet.

Weitere Informationen Weitere Informationen zur „Stiftung für Umwelt und Kultur in Rauenthal/Eltville“ und ihren Projekten erteilt der Stifter unter der Telefonnummer 06123/71541 oder per E-Mail unter guenter-brack@t-online.de.

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Unsere Stiftung des Monats Juni:
Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2008 aus. Die Stiftung widmet sich den zentralen Lebensphasen vieler Menschen. Einerseits wird versucht, die Startbedingungen zu verbessern, indem Kindern und jungen Menschen sowie ihren Eltern Unterstützung gewährt wird. Andererseits wird dem letzten Lebensabschnitt durch Hospizarbeit Beachtung geschenkt.

Die Arbeitsweise

Die Stiftung konzentriert sich vor allem auf drei Schwerpunkte: Die Kinderhilfe, die Jugendhilfe und die Hospizarbeit. Durch ihre Unterstiftungen konnte sie wesentlich zum Neubau einer betreuten Wohnstätte beitragen, in der psychisch kranke Mütter mit ihren Kindern wohnen können. Beispielsweise widmen sich Unterstiftungen in Friedrichsdorf und Idstein der Pflege kranker und alter Menschen. Bei der „Stiftung Hilfe für chronisch kranke Kinder“ – ebenfalls gegründet unter dem Dach der Stiftung Diakonie - geht es um die psychosoziale Betreuung von HIV-infizierten Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen. Mit dem Julius-Rumpf-Stiftungsfonds ermutigt die Stiftung Diakonie Initiativen gegen rechte Gewalt und Ausgrenzung, aber auch Einzelne und Gruppen, die für Toleranz, Versöhnung und gewaltfreie Konfliktlösungen in unserer Gesellschaft eintreten.

Die Stiftung wurde 2005 mit einem Kapital von 250.000 EUR gegründet. Durch Zustiftungen und Unterstiftungen konnte die materielle Basis auf 1,7 Millionen Euro gesteigert werden. So konnten bereits sechs Unterstiftungen gewonnen werden, die von der Stiftung Diakonie verwaltet werden.

Weitere Informationen
Weitere Informationen zur „Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau“ und ihren Unterstiftungen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.sinn-stiften.de.

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Unsere Stiftung des Monats Mai:
Stiftung Segensreich

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Segensreich“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2008 aus. Die Stiftung ist ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche und verlässliche finanzielle Förderung gemeinnütziger kirchlicher Arbeit.

Die Arbeitsweise

Die Gemeindestiftung unterstützt die Aufgaben der Evangelischen Gemeinde für Nieder-Ramstadt, Trautheim und Waschenbach im Mühltal. Darunter fallen so vielfältige Ziele wie die Finanzierung der Personalkosten und Personalkostenanteile von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde sowie die Sicherung der pfarramtlichen Versorgung der Kirchengemeinde. Doch auch Projekte in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, der Erwachsenen- und Fortbildung und Diakonie, der Öffentlichkeitsarbeit werden auf diese Weise gefördert. Die Gemeindestiftung wurde 2006 als nichtrechtsfähige Stiftung gegründet. Hintergrund der Errichtung war das Bestreben der Kirchengemeinde, ein tragfähiges Konzept für die zukünftige finanzielle Sicherung der Gemeindearbeit zu gestalten und umzusetzen. Die ersten Überlegungen dazu wurden bereits 2003 unternommen. Das darauf beruhende Fundraisingkonzept wurde sogar mit dem 1. Fundraisingpreis der Ev. Kirche von Hessen-Nassau ausgezeichnet. Auch das entwickelte Stiftungsmarketing zeigte bereits Früchte: Das Stiftungskapital konnte schon innerhalb der ersten 10 Monate des Bestehens der Organisation verdoppelt werden.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Stiftung Segensreich“ erhalten Interessierte unter www.ev-kirche-nieder-ramstadt.de.

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Unsere Stiftung des Monats April:
Phantastische Bibliothek Wetzlar

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die Stiftung „ Phantastische Bibliothek Wetzlar“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2008 aus. Die Stiftung hat mit dem Aufbau der Bibliothek Einzigartiges geschaffen: Sie ist mit 170.000 Titeln die größte öffentlich zugängliche phantastische Bibliothek weltweit.

Die Arbeitsweise

Die Wirkung der Stiftung geht jedoch weit über die reine Sammlung und Katalogisierung von Märchen, Sagen, Science Fiction- und Fantasy-Literatur hinaus: Einerseits unterstützt sie wissenschaftliches Publikum, Journalisten und Verlage, die zu phantastischer Literatur forschen, in der Klassifizierung, Publikation und Vermarktung. Andererseits werden junge Menschen für das Lesen gewonnen; Schüler und Schulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern werden dazu angeregt, sich mit dem Genre – auch im Unterricht – auseinander zu setzen.

Die Bibliothek ist schon seit geraumer Zeit zu einem Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum geworden, das europaweit Bedeutung erlangt hat. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Universitäten und Literaturgesellschaften bildet das Fundament der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einem Thema, das neue Einsichten auf Bestehendes bietet und damit die Chance für einen Perspektivenwechsel bietet.

Darüber hinaus geht die Bibliothek aber auch weitere Wege, um ihr Arbeitsgebiet weiter zu fördern: z.B. finden jährlich die Wetzlarer Tage der Phantastik statt. Die Literaturtagung weist immer ein spannendes und vielfältiges Programm auf und ist mit der Verleihung des mit 4.000 € dotierten Phantastik-Preises der Stadt Wetzlar verbunden.

Ein weiteres Beispiel für die innovative Arbeit der Bibliothek ist die Gründung des „Zentrums für Literatur“ gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt, das die Wissensvermittlung über Literatur, die Leseförderung sowie die Pflege kreativer literarischer Fähigkeiten verfolgt. Dies umfasst auch alle Aspekte der Schulkooperation, Lehrerfortbildung und Lehrerausbildung sowie der Leseförderung schon im Kindergarten.

Motor und treibende Kraft der Stiftung und Bibliothek ist Thomas Le Blanc, der bereits 1992 die „Phantastik-Stiftung Thomas Le Blanc“ errichtete und 2006 gemeinsam mit 18 weiteren Stiftern die in diesem Monat ausgezeichnete Stiftung „Phantastische Bibliothek Wetzlar“ als neuen Träger der gleichnamigen Bibliothek ins Leben rief und mit herausragendem Engagement und viel Begeisterung für seine Phantastische Literatur wirbt. Darüber hinaus hat er sich maßgeblich für die Gründung der Wetzlarer Bürgerstiftung eingesetzt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Stiftung „Phantastische Bibliothek Wetzlar“, der Phantastischen Bibliothek und ihren Projekten erhalten Interessierte auf den Internetseite www.phantastik.eu.

 

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Unsere Stiftung des Monats März:
Stiftung Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum"

Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2008 aus, weil sie dazu beiträgt, ein bedeutendes kulturelles Zeugnis der 400-jährigen Geschichte des hessischen Bergbaus zu bewahren und für die Menschen zugänglich zu machen.

Logo der Stiftung Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum

 

Die Arbeitsweise

Durch die Gestaltung des von der Stiftung unterstützten Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums und vielfältiger Veranstaltungen zum Thema wird Abstraktes begreifbar und Vergangenes wieder lebendig. Zu nennen sind hier nicht nur die Sonderausstellungen, sondern auch der Themenpark „Kohle und Energie“ oder der 32 km lange Braunkohle-Rundweg, der als Rad- und Wanderweg das ehemalige Borkener Revier erschließtAusflug Untertage. Die Stiftung, die u.a. von der Stadt Borken, der E.ON und der Stadtsparkasse Borken ins Leben gerufen wurde, unterstützt das Museum und ermöglicht darüber hinaus wissenschaftliche Arbeiten, die die Materialien des Bergbauarchivs analysieren und auswerten. Ein besonderes Anliegen ist eine moderne museumspädagogische Ausrichtung, die besonders auch Kinder für das Thema interessieren soll. Es gibt spielerische Erfahrungsbereiche für sechs- bis 12jährige Kinder, Experimentalwerkstätten, altersgerechte Kinder- und Kindergeburtstagsführungen sowie einen Kindererlebnisstollen. Der Erfolg der Arbeit dokumentiert sich auch in der Auszeichnung des Museumspreises der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Stiftung Hessisches Braunkohle Bergbaumuseum“, ihren Projekten und dem Thema Bergbau in Hessen erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.braunkohle-bergbaumuseum.de und www.kohlekids.de.

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Unsere Stiftung des Monats Februar: 

Logo der Stiftung

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne Kinder freuen sich über Weihnachtsgeschenke„Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „ Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar 2008 aus. Die Stiftung bietet nun seit 20 Jahren überall in der Welt Kindern und Jugendlichen in größter Not eine Zukunft und ermöglicht ihnen eine Chance für ein besseres Leben. Zahlreiche Projekte haben dafür gesorgt, dass in Krisengebieten mit nachhaltigen Maßnahmen eine Existenzgrundlage für Kinder und Jugendliche geschaffen werden konnte.

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Die Arbeitsweise

Zahlreiche Projekte haben dafür gesorgt, dass in Krisengebieten mit nachhaltigen Maßnahmen Kinder im Kinderdorf in Guatemalaeine Existenzgrundlage für Kinder und Jugendliche geschaffen werden konnte. Beispiele dafür sind der Aufbau von Schulen in Sri Lanka, Indien, im Iran und eine Jugendeinrichtung der Türkei sowie ein Waisenheim in Jakarta. Der Schwerpunkt der Stiftungstätigkeit liegt jedoch in der Unterhaltung und der Weiterentwicklung von drei Kinderdörfern, die die Stiftung in Guatemala, Rumänien und Bosnien-Herzegowina gründete. Dort werden Kinder und Jugendliche betreut, Junge Frauen werden zu Näherinnen ausgebildetbis sie tatsächlich bereit für ein eigenständiges Leben sind. D.h., dass neben der Erziehung und Betreuung auch eine Schul- und Berufsausbildung obligatorisch ist. So findet beispielsweise in Guatemala auch Ernährungs- und Aufklärungsunterricht statt.

 

Die Stifter

Die Stiftung wurde 1988 von Rudolf Walther gegründet. Basierend auf seiner Überzeugung, dass Portrait von Rudolf WaltherKinderleben wichtiger sind als Erfolgsbilanzen, schuf er seine Stiftung „Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)“. Als Ehrenvorsitzender sorgt er auch heute noch dafür, dass alle Spenden zu 100 Prozent direkt zu den Kindern gelangen, da er persönlich sämtliche Verwaltungskosten trägt. Für sein Engagement wurde Walther bereits mehrfach ausgezeichnet; so ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse, des Hessischen Verdienstordens und des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.kinderzukunft.de.

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Unsere Stiftung des Monats Januar :
Die "Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung"


Ministerpräsident Roland Koch zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2008 aus, weil sie eine breite Öffentlichkeit für die Bedeutung der Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher sensibilisiert. Darüber hinaus hilft sie, entsprechende Fördereinrichtungen zu entwickeln.
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Die Stifter

Die Stiftung wurde 1989 von Hans-Georg und Adelheid Karg gegründet. Ihnen Portrait von Hans-Georg Kargist es besonders wichtig, die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern. Der 2003 verstorbene Stifter erläuterte seine Kinder im offenen UnterrichtMotivation und Zielsetzung der Stiftung mit den Worten: „Nicht Intelligenz allein macht Begabung aus, sondern der Komplex persönlicher Eigenschaften, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die einen Menschen befähigen, besondere Aufgaben zu übernehmen.“ Darum liegt der Fokus der Unterstützung der Stiftung auf den Projekten, die sich mit der Persönlichkeitsbildung der Hochbegabten beschäftigen.

Die Arbeitsweise

Die Förderung hochbegabungsspezifischer Pädagogik stehe im Mittelpunkt der Förderarbeit der Karg-Stiftung. KlassenzimmerDer Stiftung gehe es darum, auf die in einem normierten Bildungssystem nicht mögliche, aber gesellschaftspolitisch gebotene, angemessene Förderung besonders begabter Kinder Kind vor Schachbrettaufmerksam zu machen und entsprechende Modelle zu entwickeln oder hierbei zu helfen. Dabei steht für die Stiftung nicht die Vermittlung einer instrumentellen Bildung im Vordergrund - Ziel der möglichst individuell angemessenen Ausbildung im Kindergarten oder Schule ist die ganze Person, die Bildung der Persönlichkeit im Sinne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Die Arbeit der Stiftung konzentriert sich im Augenblick auf den Bereich der frühkindlichen Bildung (Kinderakademie Fulda/Kijash Darmstadt, Kindergartenprojekte, Schulprojekte für die SEK 1 und 2 und vor allem die hochbegabungsspezifische Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrern, Lehrerinnen sowie Erziehern und Erzieherinnen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur "Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung“, ihren Projekten und dem Thema Hochbegabung erhalten Interessierte auf www.karg-stiftung.de.

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