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Die "St. Antonius-Stiftung" aus Fulda ist Stiftung des Monats November 2011

Wiesbaden. Die „St. Antonius-Stiftung" aus Fulda wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November ausgezeichnet. Die Stiftung unterstützt das Antoniusheim in Fulda, das sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzt.

Gegründet wurde die St. Antonius-Stiftung im Jahr 1998. Die Vorsitzende ist Gertraud Sorg. Die Vorstandsmitglieder Alois Früchtl und Prof. Dr. Cornelius Roth komplettieren den Vorstand. Insgesamt engagieren sich 15 Personen in der Stiftung und helfen dem Antoniusheim, innovative Vorhaben für Menschen, die eine Behinderung haben, ins Rollen zu bekommen.

Seit 2000 konnten fünf Projekte verwirklicht werden: Das Kinderhaus für 27 Kinder, die eine schwere oder mehrfach Behinderung haben, wurde 2001 nach zweijähriger Bauphase eröffnet. Eine der ältesten Außen-Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen in Hessen wurde durch die Errichtung eines Ersatz-Neubaus gerettet. Außerdem wurde 2006 mit dem Projekt „Zitronenfalter“ ein Zentrum für Frühförderung, Beratung und Therapie errichtet. Im Bauprojekt „LebensBaum“ ging es darum, das Haupthaus des Antoniusheims zu einem modernen, inklusiven Mehrgenerationenhaus umzubauen. Das Projekt wurde in drei Umbauphasen gegliedert, die dritte Phase findet zu Zeit statt.

Das aktuellste Projekt der St. Antonius-Stiftung ist die „Startbahn“, der Arbeitsschule des Antoniusheims. Die Schule wurde am 30. September diesen Jahres eingeweiht und hat das Ziel, jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf die Möglichkeit zu geben, ihren persönlichen Lebensunterhalt durch Arbeit selbst zu verwirklichen. Dazu werden in der dreijährigen Schulzeit individuelle Neigungen der Schüler herausgearbeitet und die Stärken gefördert. Um auch Schülern von Außerhalb die Möglichkeit zu bieten, die Schule zu besuchen, möchte die St. Antonius-Stiftung Wohnmöglichkeiten für diese jungen Menschen schaffen.

Das St. Antoniusheim wurde 1904 von Maria Rang gemeinsam mit zahlreichen Fuldaer Bürgerinnen und Bürgern als selbständige Stiftung gegründet. Sie wollte einen Ort schaffen, der Menschen, die eine Behinderung haben, Ausbildungsmöglichkeiten bot und damit einen Weg in die gesellschaftliche Integration. Sie war mit dieser Ansicht ihrer Zeit weit voraus und eine Visionärin im Bereich des Umgangs mit Behinderung und Menschen mit Handicap. Mit viel Engagement und Beharrlichkeit konnte Sie 20.000 Goldmark Grundkapital aufbringen und damit ihr Projekt umsetzen. Ihr Motto „Jeder hat Talente und kann etwas“ prägt auch heute noch das St. Antoniusheim und die Aktivitäten der Stiftung, die sich ganz in der Tradition von Maria Rang dem Ziel verschrieben hat, eine unabhängige und stabile Grundlage für die Förderung von Menschen mit Behinderungen zu schaffen.

Weitere Informationen zur „St. Antonius-Stiftung, Fulda“ und ihren Projekten und dem Antoniusheim in Fulda erhalten Interessierte auf www.antoniusheim-fulda.de.


Sie haben Interesse, Ihre Stiftungsarbeit für die Auszeichnung "Stiftung des Monats" vorzustellen? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

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Unsere Stiftung des Monats Oktober: "Evangelische Stiftung Pfadfinden"

Die „Evangelische Stiftung Pfadfinden“ aus Kassel wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ für ihr vorbildliches gesellschaftliches Engagement als Stiftung des Monats Oktober 2011 ausgezeichnet. Die Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Jugendpflege auch in anderen Bundesländern, in denen die Voraussetzungen und Strukturen noch nicht so günstig sind wie in Hessen. Sie stärkt mit ihrer Arbeit den Gemeinschaftssinn junger Menschen und lehrt ihnen in vielfältiger Weise Weltoffenheit und Toleranz.

Die Evangelische Stiftung Pfadfinden ist eine kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Zweck der Stiftung ist die Förderung evangelischer Pfadfinderinnen- und Pfadfinderarbeit im Sinne des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Sie fördert ideell sowie finanziell in den Schwerpunkten Erziehung und Bildung, Völkerverständigung durch Friedensarbeit, interreligiöser Dialog, interkulturelles Zusammenleben sowie Projekte der Jugendhilfe (Jugendarbeit und -fürsorge).

Ein Schwerpunkt ist die Förderung des Aufbaus von evangelischer Pfadfinderarbeit in den ostdeutschen Ländern. Dabei unterstützt die Stiftung die Aktivitäten des VCP unter anderem durch Finanzierung von Material für die Gruppenarbeit und von Stellen für hauptamtliche Mitarbeiter zur Begleitung der ehrenamtlichen Gruppenleitungen.

2011 konnten bisher folgende Projekte unterstützt werden:

  • Beschaffung von Material für den VCP Mainz (Fördersumme: 800,-- €)
  • Landeszeitschrift des VCP Berlin-Brandenburg (Fördersumme: 1280,-- €)
  • Beschaffung von Material für den VCP Berlin-Siemensstadt (Fördersumme: 800,-- €)

Mehr Informationen über die Stiftung und ihre Projekte erhalten Sie hier.

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Unsere Stiftung des Monats September: "Kronberg Academy Stiftung"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Kronberg Academy Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2011 aus. Die Stiftung fördert musikalische Ausnahmetalente durch eine ganzheitliche Ausbildung.

Das Studienprogramm ‚Kronberg Academy Masters‘ bietet eine in Deutschland einzigartige Möglichkeit, außergewöhnlich begabte junge Musiker zu weltweit anerkannten Solisten auszubilden und auf eine Solokarriere auf den großen Bühnen der Welt vorzubereiten. Zusätzlich unterstützt die Stiftung die Meisterkurse und Festivals der Kronberg Academy.

Derzeit durchlaufen 15 junge Solisten die Ausbildungsgänge „Kronberg Academy Master“ (M.Mus) und „Further Master Studies“. Das Spektrum ist begrenzt auf die Instrumente Violine, Viola und Cello. Der Master-Studiengang wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main durchgeführt. Die Musikerinnen und Musiker erhalten Unterricht durch weltberühmte Musiker, wobei neben der künstlerischen Förderung auch die Weiterentwicklung sozialer und intellektueller Fähigkeiten im Fokus steht.

Die Kronberg Academy hat darüber hinaus mit den im zweijährlichen Rhythmus alternierenden Cello- und Geigenmeisterkurse eine hochinteressante Möglichkeit für hochbegabte Musikerinnen und Musiker geschaffen, ihr Können zu erweitern: Weltberühmte Cellisten und Geiger wie Frans Helmerson, David Geringas, Jens Peter Maintz, Krzysztof Penderecki, Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Christian Tetzlaff und Pavel Vernikov unterrichten in öffentlichen Sessionen Werke berühmter Komponisten. Mit der Teilnahme an den Meisterkursen ist auch die Chance verbunden, eine der begehrten Stipendien (Boris Pergamenschikow Stipendium) oder Auszeichnungen zu erhalten: Landgraf von Hessen-Preis, Prinz von Hessen-Preis, Manfred Grommek Preis zur Förderung junger Streicher oder den Musikpreis Leyda Ungerer. Mit den meisten Ehrungen bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, das Können bei Konzerten zu präsentieren.

Mit ihrem Ausbildungs- und Förderprogramm hat die Kronberg Academy nicht nur in Deutschland Zeichen gesetzt. Sie hat sich auch international zu einem bedeutendem Ort zur Entdeckung und Weiterentwicklung von musikalischen Ausnahmetalenten auf globalem Niveau entwickelt.

Die Stiftung wurde 2003 gegründet und hat bisher die Verwaltung der Stiftungen Rostropovich Cello Foundation, Yuri Bashmet Viola Foundation und Gidon Kremer Instrumentenfonds übernommen.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Kronberg Academy Stiftung“ und ihren Konzerten, Ausbildungsgängen, Studierenden u.v.m. erhalten Interessierte auf www.kronbergacademy.de.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals einreichen kann.

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Die "Johann und Maria Herr-Stiftung" aus Vellmar ist Stiftung des Monats August 2011

Wiesbaden. Die „Johann und Maria Herr-Stiftung“ aus Vellmar wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August ausgezeichnet.

Die Stiftung widmet sich auf vielfältige Weise vor allem behinderten Kindern und Jugendlichen, fördert aber auch allgemein Jugendliche bei der Berufsausbildung. Sie unterstützt ehemalige Mitarbeiter der Rheika AG sowie deren Hinterbliebene in Notlagen. Die Stiftung ist ein herausragendes Beispiel, wie Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen können.

Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgenMit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die gemeinnützige „Johann und Maria Herr-Stiftung“ entstand 1982. Sie wurde von Maria Herr errichtet, die sie mit ihrem Privatvermögen ausstattete. Die Stiftungserrichtung erfolgte dem Willen der Stifterin gemäß zum Zeitpunkt Ihres Todes. Die Wurzeln der Stiftung reichen jedoch viel weiter zurück und haben ihren Ursprung im Lebensmittelunternehmen Rheika AG, in dem 2 dessen Inhaber Johann Herr vor dem 2. Weltkrieg 52 Verkaufsfilialen in Nordhessen und Thüringen mit ca. 200 Angestellten unterhielt. Durch Bombardierungen gingen viele Geschäfte verloren, die Zentrale wurde zerstört und zehn Betriebe in Thüringen wurden nach dem Krieg enteignet. Dennoch konnte sich der Familienbetrieb halten und den Wiederaufbau erfolgreich vorantreiben, so dass 1950 bereits wieder 38 Verkaufsstellen mit Lebensmitteln beliefert werden konnten. Mit dem Tod von Johann Herr im Jahr 1956 übernahm seine Frau Maria Herr gemeinsam mit dem Management die Leitung des Unternehmens. Die bereits von ihrem Mann gelebte soziale Verantwortung als Arbeitgeber führte sie fort und kümmerte sich persönlich um die Mitarbeitenden und ihre Belange. 1975 verkaufte Maria Herr das Unternehmen mangels Familiennachfolger an die EDEKA-Gruppe. Im gleichen Jahr entschloss sie sich zur Errichtung der Stiftung und setzte dieses Vorhaben mit intensiver Planung inklusive der juristischen Aspekte um. Auf diese Weise wurde ihrem Lebenswerk und dem ihres Mannes eine Form gegeben, die ihren Idealen und Wünschen auch nach ihrem Tode exakt entsprach.

Die Stiftung wird heute maßgeblich von den Beiratsmitgliedern Margareta Alliger, Brigitte Fischer und Herrn Claus Morell, sowie dem Vorstand Dr. Günter Grotmann-Höfling ehrenamtlich betreut. Förderungsanträge werden unbürokratisch und schnell bearbeitet, so dass über die vergangenen Jahre Gelder in Höhe von mehr als 2,8 Millionen Euro u.a. für Spielgeräte für Spielplätze und Schulhöfe, Therapiegeräte, Musikinstrumente, Personenlifter, PCs und Beamer u.v.m. ausgeschüttet werden konnte.

Mit Hilfe der Stiftung konnten zahlreiche und vielfältige Projekte realisiert werden. Hier nur zwei Beispiele:

- Beleuchtungssystem für die Theatergruppe der Käthe-Kollwitz-Schule, Hofgeismar. Diese Bildungseinrichtung ist eine Schule für praktisch Bildbare mit einer Abteilung praktisch bildbarer Körperbehinderter und benötigte die Beleuchtungsanlage für den Einsatz bei Theateraufführungen.

- Glocke als Pausenzeichen für die Jean-Paul-Schule, Kassel. Diese Schule ist eine Schule für Erziehungshilfe und Lernhilfe in freier Trägerschaft. Im Rahmen der „Hausbauepoche“ wurde ein Glockenturm gebaut. Die Glocke schuf ein Glockengießer, den Turm bauten Eltern und Kinder. Gesponsert wurde das Material für den Turm und die Elektrik für den Glockenbetrieb seitens der Stiftung.

Weitere Informationen zur „Johann und Maria Herr-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Günter Grotmann-Höfling in der Geschäftsstelle der Stiftung (Staufenbergstraße 5 a, 34246 Vellmar).

 

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Die "Stiftung Leben mit Krebs" ist Stiftung des Monats Juli 2011

Wiesbaden. Die „Stiftung Leben mit Krebs“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli ausgezeichnet.

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Netzwerke und therapieunterstützende Projekte zu entwickeln, zu fördern und umzusetzen mit dem Ziel, die Lebensqualität von Krebspatienten entscheidend zu verbessern. Die Auslobung der „Stiftung des Monats“ möchte besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die „Stiftung Leben mit Krebs“ wurde 2005 von Prof. Dr. med. Elke Jäger, Klaus Schrott, Klaus C. Plönzke und dem heutigen Hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer errichtet.

Die Aufgabenschwerpunkte der Stiftung liegen in der Initiierung, Förderung und Unterstützung von Maßnahmen in der Palliativmedizin als auch in wissenschaftlichen und therapieunterstützenden Projekten. Projekte der Stiftung in verschiedenen Bereichen Die Projekte fokussieren auf Sport, kunsttherapeutische Ansätze, verbesserte Ernährung, Psychotherapie und Urlaubsangebote.

• Die Stiftung konzipiert Urlaub für Krebskranke so, dass auch vor Ort die medizinische Versorgung gewährleistet ist, d.h. beispielsweise eine Chemotherapie weitergeführt werden kann. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, dass für Krebspatienten und ihre Angehörigen eine „Auszeit“ in der schweren Zeit der Krebserkrankung und -behandlung geschaffen wird, damit neue Kräfte – psychisch und physisch - entstehen können.

• Die Stiftung übernimmt anteilig Personalkosten für Sporttherapeuten und die Kosten für die sportmedizinische Untersuchung der Patienten. Auf diese Weise werden die Betroffenen angeregt, meist Ausdauersportarten aufzugreifen und der Erkrankung angemessen regelmäßig auszuüben.

• Unter dem Motto „Kreativ ist positiv” bietet die Stiftung Krebspatienten ein Forum zur aktiven Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen. In Kooperation mit Künstlern, Museen und Galerien plant und organisiert die Stiftung patientenorientierte Aktivitäten.

• Die Stiftung unterstützt die Einrichtung von Personalstellen für Ernährungswissenschaftler/Oekotrophologen zur Beratung und Durchführung einer gezielten Ernährungstherapie für Krebspatienten.

 

Wichtiger Baustein der Arbeit ist Palliativ-Programm

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Arbeit der Stiftung ist das Palliativ-Programm: Hier werden Netzwerke geschaffen und ausgebaut, Einrichtungen gefördert, Richtlinien für den Bereich definiert und Kongresse organisiert, um die Weiterbildung in dem Bereich zu vertiefen. Flankierend beteiligt sich die Stiftung an wissenschaftlichen Studien, der Erhaltung einer zentralen Datenbank und der Erarbeitung von Leitlinien.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Leben mit Krebs“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.stiftung-leben-mit-krebs.de.

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Unsere Stiftung des Monats Juni: "Dr. Hans und Hildegard Medler Stiftung"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Dr. Hans und Hildegard Medler Stiftung" aufgrund ihres Die Bremer Stadtmusikanten (mit freundlicher Genehmigung des Hünfelder Fotoclub e.V.)vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2011 aus. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, soziale sowie besonders förderungswürdige kulturelle Zwecke zu unterstützen. Gerade mit der Gestaltung des „Grimm’s Märchenrundweges am Haselsee mit Bronzeskulpturen nach den Motiven der Märchen der Brüder Grimm hat die Stiftung einen großen Beitrag zur kulturellen Bereicherung der Stadt Hünfeld geleistet.

Die Stiftung wurde Ende 1993 von dem Ehepaar Dr. Hans und Hildegard Medler errichtet mit dem Bestreben, eine dauerhafte Institution zu installieren, die ihrem Wesen und ihren Betätigungsfeldern entspricht. Ihr Streben war immer darauf ausgerichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen und zu unterstützen. Als Arzt und Kommunalpolitiker waren Dr. Medler die Probleme, Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen bekannt und er hat sich unterstützt durch seine Gattin für ihre Belange Rumpelstielzchen (mit freundlicher Genehmigung des Hünfelder Fotoclub e.V.) eingesetzt. Mit der Stiftungsgründung brachte das Ehepaar seine tiefe Verwurzelung mit ihrer Heimatstadt Hünfeld zum Ausdruck.

Bereits kurz nach Gründung der Stiftung konnte sie schon einiges bewirken. So finanzierte sie einen künstlerisch gestalteten Marmorsockel für die Marienstatue in der Kapelle des Hünfelder St.-Elisabeth-Krankenhauses und vergab im Rahmen Der gestiefelte Kater (mit freundlicher Genehmigung des Hünfelder Fotoclub e.V.) des 1. Kulturempfanges der Stadt Hünfeld Stipendien an junge Hünfelder Musiker sowie eine Unterstützung für das Kammerorchester Hünfeld. 1998 wurde für neun Hünfelder Chöre ein zweitägiger Workshop gefördert. Im Jahr 2000 übergab die Stiftung eine Sandsteinbank mit Skulpturen von drei spielenden Kindern an die Bürger der Stadt Hünfeld.

In den Jahren 2004 bis 2010 hat die Dr. Hans und Hildegard Medler Stiftung entlang des Spazierweges rund um den Haselsee fünf Grimm’s Märchenfiguren (Bronzeskulpturen) verwirklicht. So befinden sich auf dem Rundweg der Froschkönig, Rumpelstilzchen, der Gestiefelte Kater, der Wolf und die sieben Geißlein und die Bremer Stadtmusikanten. Eine Attraktion, die jedem Spaziergänger die bekannten Märchen der Brüder Grimm ins Gedächtnis rufen.

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"Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung" aus Witzenhausen ist Stiftung des Monats Mai 2011

Wiesbaden. Die „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ für ihr vorbildliches gesellschaftliches Engagement als Stiftung des Monats Mai 2011 ausgezeichnet. „Die Stiftung hat es zur Aufgabe gemacht, die Burg Ludwigstein zu erhalten und auszubauen sowie das Archiv der deutschen Jugendbewegung zu bewahren. Die Burg ist zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs von jungen Menschen und das Archiv ist zu einem bedeutenden Zentrum der Erforschung der Jugendbewegung geworden“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

Des Weiteren erläuterte Staatssekretär Bußer, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Bereits 1920 wurde die Burg Ludwigstein von Mitgliedern der Jugendbewegung erworben und wieder errichtet. Sie dient im Sinne der freien Jugendbewegung als Stätte der Begegnung, des Austauschs für junge Menschen und Junggebliebene, die die Idee der Jugendbewegung (Eigenverantwortung, Selbsttätigkeit, Gemeinschaft, Gestaltungskraft, Offenheit, Unternehmungsgeist und Naturnähe) transportieren möchten.

Die Jugendherberge Burg Ludwigstein dient im Jahr mehr als 15.000 Menschen aus aller Welt als Begegnungsstätte. Sie konfrontiert die Besucher mit der Geschichte der Deutschen Jugendbewegung, ihrer Widersprüche und Bedeutung für Gesellschaft und die Menschen, die sich in ihr engagierten. Die Jugendbildungsstätte greift die Bedeutung der Burg als Lernort auf und veranstaltet als anerkannter Träger des Landes Hessen Archivwerkstätten zur Jugendbewegung, reformpädagogische Bildungsforen, Ausbildungen für Jugendgruppenleiter und Integrationskurse für die Einwanderungsgesellschaft. Internationale Projekte führen nach Polen, in den Kaukasus und bis ins sibirische Jakutien.

Ein zentrales Projekt derzeit ist der Bau eines weiteren Gebäudes, das Strohballenhaus. Das Gebäude wird mehrheitlich von Jugendgruppen errichtet, die ehrenamtlich bereits über 18.000 Arbeitsstunden dazu beigetragen haben, die Burg weiterzuentwickeln. Hier soll u.a. eine barrierefreie Selbstversorgerküche entstehen, eine Werkstatt und ein Tonstudio. Dazu kommen ein großer Zeltplatz und eine überdachte Sommerküche.

Mit der Gründung der Stiftung 1970 ging das Archiv in deren Besitz über. Das Archiv umfasst über 30.000 Bücher, Zeitschriften und andere Relikte zur Jugendbewegung. Die Stiftung unterstützt finanziell das Archiv, das Dokumente von 1890 bis in die Gegenwart sammelt, dokumentiert und archiviert. Es ist seit 2003 eine öffentliche Außenstelle des Hessischen Staatsarchivs und steht auf der Liste national wertvoller Archive. In einer Dauerausstellung wird die Entwicklung der Jugendbewegung durch und mit der Geschichte nachgezeichnet. Daneben werden Ausstellungen und Tagungen organisiert und Publikationen realisiert. Ein wissenschaftlicher Beirat, dem zahlreiche Dozenten aus ganz Deutschland angehören, initiiert die Projekte und gewährt die Qualität der Arbeit.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.burgludwigstein.de!

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Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Harald und Katharina von Manteuffel-Stiftung" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2011 aus. Die Stiftung engagiert sich in der Hilfe für Menschen in Not, für Menschen, die vom Schicksal getroffen wurde, aber auch für die Unterstützung von Wohlfahrtseinrichtungen wie die Diakonie, für Kirchen beider Konfessionen sowie für soziale Zwecke.

In zweijährigem Turnus - erstmals in 2008 - schreibt die Harald und Katharina von Manteuffel-Stiftung einen Jugendwettbewerb aus, um das soziale Engagement von Jugendlichen zu fördern und zu unterstützen. In 2010 wurde der Wettbewerb unter dem Motto „Unsere Jugend hilft“ durchgeführt. Jugendliche allein oder im Verband von Schulklassen, Vereinen oder Verbänden konnten sich mit gesellschaftlich relevanten Projekten aus den Bereichen Gemeinschaft, Senioren oder Umwelt bewerben. Das Preisgeld von insgesamt 2.200,- Euro wurde an sieben Schulklassen, Jugendgruppen oder einzelne Jugendliche vergeben.

Neben dem Wettbewerb unterstützt die Harald und Katharina von Manteuffel-Stiftung einzelne Projekte u. a. der Lauterbacher Tafel, der Neuen Arbeit Vogelsberg, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, des Diakonischen Werkes Vogelsberg, des Caritasverbandes Vogelsberg, des katholischen Pfarramtes Schlitz sowie der evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach. So erhielt in 2010 z. B. die Lauterbacher Tafel eine Zuwendung für die Anschaffung von Schulranzen, das Diakonische Werk Vogelsberg bekam Zuschüsse für Haushaltsanschaffungen für eine allein erziehende Mutter oder zur Übernahme von Nachhilfekosten für eine alleinerziehende Mutter mit Lernschwäche. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege erhielt eine größere Zuwendung für die Hilfe und Unterstützung von bedürftigen Mitbürgern im Vogelsbergkreis. Die Schule an der Wascherde in Lauterbach konnte aufgrund eines Zuschusses der Stiftung Schülern aus sozial schwachen Familien die Teilnahme an Klassenfahrten ermöglichen. Aber auch die Finanzierung des Transportdienstes zur Kindertagesstätte der evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach konnte durch die Unterstützung der Stiftung gesichert werden.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Verleihung der „Stiftung des Monats“ soll Bürgerinnen und Bürgern außerdem neue Impulse geben, dazu anregen, ein ähnliches ehrenamtliches Engagement aufzunehmen und dazu beitragen, die Stiftungslandschaft in Hessen fort zu entwickeln.

Die Harald und Katharina von Manteuffel-Stiftung wurde im Februar 2002 gegründet. Die Stifterin Frau Katharina von Manteuffel hatte testamentarisch festgelegt, dass ihr Vermögen in eine Stiftung eingebracht werden soll, die sich für in Not geratene Menschen und sozial caritative Zwecke einsetzt. Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Unsere Stiftung des Monats März: "Hans-Albrecht von Dobschütz Situng aus Kassel"

Die „Hans-Albrecht von Dobschütz Stiftung“ aus Kassel wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ für ihr vorbildliches gesellschaftliches Engagement als Stiftung des Monats März 2011 ausgezeichnet. Die eigens für die Finanzierung des Baby-Notarztwagen des ASB Ortsverbandes Kassel gegründete Hans-Albrecht von Dobschütz Stiftung leistet eine herausragende Arbeit. Denn gerade die kleinsten Patienten brauchen im Notfall eine besondere Aufmerksamkeit.

Unter maßgeblicher Beteiligung des ASB Kassel wurde bereits seit Mitte der 1970er Jahre nach einer speziellen Transportmöglichkeit für Neugeborene gesucht. Durch viel Eigeninitiative – insbesondere durch die Ärzteschaft – kamen die Entwicklung und Planungen für ein spezielles Fahrzeug voran. Seit nunmehr 30 Jahren gibt es den Baby-Notarztwagen in Kassel. In Hessen kommen neben Kassel noch in Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden entsprechend ausgestattete Fahrzeuge für den Transport von Babys zum Einsatz.

Der aktuelle Baby-Notarztwagen in Kassel, der ausschließlich aus Spenden finanziert wurde, hat im letzten Jahr seinen Dienst aufgenommen. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt 187.000 Euro. An der Finanzierung war die Hans-Albrecht von Dobschütz Stiftung maßgeblich beteiligt.

Die Hans-Albrecht von Dobschütz Stiftung wurde im Jahr 2006 von Frau Ursula von Dobschütz zum Andenken an ihren verstorbenen Gatten errichtet.

Weitere Informationen über den Baby-Notarztwagen des ASB Kassel erhalten Interessierte auf www.asbkassel.de.

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Unsere Stiftung des Monats Februar: "Dr. Reinfried Pohl-Stiftung"

Die „Dr. Reinfried Pohl-Stiftung“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ für ihr vorbildliches gesellschaftliches Engagement als Stiftung des Monats Februar 2011 ausgezeichnet.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Weiterentwicklung der Gesellschaft durch Forschung und Wissenschaft zu fördern. Darum unterstützt sie Projekte in Wissenschaft und Forschung an der Philipps-Universität Marburg. „Der Grundgedanke der von Dr. Reinfried Pohl gegründeten Stiftung ist der Wunsch nach einer verbesserten Zukunft, indem auf wissenschaftlicher Basis gesellschaftliche Fragen aufgegriffen und diskutiert werden, um Lösungen für die kommenden Generationen zu entwickeln“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

Die Umsetzung dieses Ziels verfolgt die Stiftung durch die Förderung von Projekten an der Philipps-Universität Marburg insbesondere an den Fachbereichen Medizin und Rechtswissenschaften:

• So wurde eine Professur für Kardioprävention geschaffen sowie eine Forschungsprofessur für Molekulare Kardiologie.

• Die Studierenden des Fachbereichs Medizin werden durch die Schaffung eines Lernzentrums in ihrer Ausbildung unterstützt.

• Der Fachbereich Rechtswissenschaften wurde durch die Einrichtung einer bundesweit einmaligen Spezialbibliothek für Finanzdienstleistungsrecht bereichert, sowie durch kontinuierlichen Erwerb aktueller wissenschaftlicher Literatur.

• Die Veranstaltung von Tagungen und die Unterstützung von wissenschaftlichen Publikationen gehört ebenso zur Unterstützung des Fachbereichs durch die Stiftung.

• Neben nicht unerheblicher finanzieller Förderung des juristischen Fachbereichs wurden etwa mehr als 500 Laptops für die Studenten der Forschungsstelle Rechtsinformatik bereit gestellt.

• Zum Jubiläumsjahr 2003 der Universität finanzierte die Stiftung die Erneuerung der Bestuhlung in der alten Aula und die Restaurierung der dortigen Orgel.

Ohne das Engagement der Stiftung wären einige maßgebliche Projekte der Fachbereiche nicht zu realisieren.

Das zurzeit wichtigste Projekt der Dr. Reinfried Pohl-Stiftung ist der Bau des „Zentrums für medizinische Lehre“. Diese neue Lehr- und Lernstätte soll dazu beitragen, die praktische Ausbildung der Marburger Medizin-Studenten zu verbessern und für die Studierenden eine Lehrumgebung zu schaffen, die es erlaubt, realitätsnahe Untersuchungsfälle zu simulieren sowie typische Behandlungsabläufe und Verhaltensweisen aus dem Alltag eines Arztes zu trainieren. Durch die Einrichtung von sogenannten „Skills-Labs“ und die Nutzung modernster Technologien werden hier zukünftig praktische Fertigkeiten der Medizin auf höchstem Niveau vermittelt. Da der Anteil an Professorinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern gering ist, wird mit dem „Zentrum für medizinische Lehre“ zudem eine Infrastruktur geschaffen, die jungen Müttern oder werdenden Müttern in der Wissenschaft hilft, Beruf und Familie zu vereinen. So wird eine Kinderkrippe integriert, in der bis zu sechzig Kinder betreut werden können. Das „Zentrum für medizinische Lehre“ wird der Universität von der Stiftung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Verleihung der „Stiftung des Monats“ soll Bürgerinnen und Bürgern außerdem neue Impulse geben, dazu anregen, ein ähnliches ehrenamtliches Engagement aufzunehmen und dazu beitragen, die Stiftungslandschaft in Hessen fort zu entwickeln.

Die Stiftung wurde 1997 gegründet. Dr. Pohl studierte Jura in Marburg an der Philipps-Universität und blieb ihr sowie seiner Heimatstadt immer eng verbunden. Als operative Stiftung konzipiert und setzt sie eigene Projekte in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen um.

Weitere Informationen zur „Dr. Reinfried Pohl-Stiftung“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.dr-reinfried-pohl-stiftung.de.

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Unsere Stiftung des Monats Januar: "Stiftung Mayday" mit Sitz in Neu-Isenburg

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Mayday" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2011 aus. Sie unterstützt Flugbesatzungen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit z.B. psychische oder materielle Hilfestellung benötigen.


Die von Piloten für Piloten ins Leben gerufene Stiftung Mayday erbringt herausragende Leistungen bei der Stressbewältigung von nationalen und internationalen Flugbesatzungen“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer heute bei der persön-lichen Überreichung der Auszeichnung in Neu-Isenburg. Bei kritischen Ereignissen, wie z.B. einem Unfall oder einem unerwarteten Zwischenfall während des Fluges sind Besatzungsmitglieder u.U. erheblichen psychischen Belastungen ausgesetzt. Folgen dieser extremen Stresssituationen können psychische Störungen oder chronische Erkrankungen sein. Durch gezielte Maßnahmen (Critical Incident Stress Management, CISM) sollen die Betroffenen die Erlebnisse psychisch verarbeiten.

Die Betreuung durch das von der Stiftung Mayday aufgebaute und rund um die Uhr verfügbare Netz aus Psychologen, geschulten Piloten und anderen Mitarbeitern aus dem Flugum-feld ist so erfolgreich, dass die Zahl der langfristig erkrankten Besatzungsmitglieder um 80% zurückgegangen ist. Die 340 qualifizierten CISM-Mitarbeiter sind dabei alle rein ehrenamtlich im Einsatz. Als aktiver Partner des weltweiten CISM-Netzwerkes und Mitglied der International Incident Stress Foundation ist die Stiftung Mayday auch international engagiert. Darüber hinaus unterstützt sie nach einem Flugunfall in Not geratene Luftfahrer und ihre Angehörigen individuell. Neben schneller materieller Hilfe bietet die Stiftung durch ihre enge Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten, Sozialarbeitern und anderen, dem Flugverkehr verbundenen Fachkräften auch eine ideelle Betreuung der Betroffenen.

Die Idee, die Stiftung Mayday ins Leben zu rufen, kam den Gründern nach dem tragischen Flugunfall des russischen Testpiloten Alexander S. Wjatnin, der 1994 einen Tag vor der Eröffnung der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin abstürzte. Damals geriet die Familie des 44-jährigen Moskauers durch den Tod des Piloten in eine finanzielle Notlage. In einer Spontanaktion sammelten auf der Internationalen Luftfahrtausstellung Piloten, Aussteller und Verbände aus aller Welt Geld für die Familie. Der große Erfolg der „Aktion Alexander“ ermutigte die Piloten, die Stiftung zu gründen, um langfristig Unterstützung gewähren zu können. Schirmherr der Stiftung ist der frühere Bundesinnenminister Dr. Otto Schily.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Verleihung der „Stiftung des Monats“ soll Bürgerinnen und Bürgern außerdem neue Impulse geben, dazu anregen, ein ähnliches ehrenamtliches Engagement aufzunehmen und dazu beitragen, die Stiftungslandschaft in Hessen fort zu entwickeln.

Weitere Informationen zur „Stiftung Mayday“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-mayday.de.

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