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Standort: Odenwaldkreis

Projektsteckbrief

Modellprojekt Senioren- und Generationenhilfe Odenwaldkreis

  • Der Odenwaldkreis ist ein Flächenkreis mit 96 693 Einwohnern und die kleinste Gebietskörperschaft in Hessen.  Er ist mit 155 Einwohnern je km² auf einer Fläche von 623,98 km² dünn besiedelt und teilt sich auf 5 Städte (Breuberg, Bad König, Michelstadt, Erbach, Beerfelden)  und 10 Gemeinden (Höchst, Lützelbach, Brombachtal, Brensbach, Fränkisch-Crumbach, Reichelsheim, Mossautal, Hesseneck, Sensbachtal, Rothenberg) auf.
  • Der Geburtenrückgang im Odenwald betrug von 2008 bis 2010 minus 0,8%. Der Bevölkerungsrückgang liegt bis 2030 vsl. bei 8,5% mit zunehmender Überalterung.
  • Seit 2007 besteht die im Landratsamt angesiedelte Ehrenamtsagentur und es gibt zwei Nachbarschaftshilfen/Generationenhilfen in Brensbach und in Breuberg.
  • Im Odenwaldkreis haben der Kreis und das Diakonische Werk Odenwald im Rahmen des „Modellprojektes Koordinierungsstelle Senioren- und Generationenhilfe“ eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit geschlossen.
  • Ziel des Kreises ist es, der demographischen Entwicklung im Odenwaldkreis gerecht zu werden und die damit verbundenen Bedarfe zu decken.

Der Kreis möchte Potentiale im Bereich bürgerschaftliches Engagement aktivieren.  Alle Bürgerinnen und Bürger,  die sich selbstbestimmt ehrenamtlich engagieren möchten,  aber noch nicht das richtige Angebot gefunden haben, sollen angesprochen werden. Dies soll innerhalb ihrer jeweiligen Kommunen geschehen.
Ein weiteres Anliegen ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr miteinander unternehmen und sich gegenseitig unentgeltlich helfen können.

  • Die Förderung von Ehrenamt, Altenhilfe wie auch Generationen übergreifende Hilfen bilden satzungsgemäße Schwerpunkte der Arbeit des Diakonischen Werkes, was sich auch im Jahresmotto 2012 der Diakonie „Altern in der Mitte der Gesellschaft“ ausdrückt. Alter bedeutet nicht nur Mangel und Verlust; es hat seine eigene Würde und birgt auch neue Möglichkeiten in sich – und auch einen besonderen Schatz:
    den Schatz der Erfahrungen.

Zum Menschen gehört beides: Der Mensch ist verletzlich und angewiesen auf die Gemeinschaft mit anderen und die Unterstützung durch andere, aber er hat auch besondere Fähigkeiten und Gaben. In dieser Doppelheit hat Diakonie ihre Wurzeln. Mit den Gaben und Möglichkeiten, die ein Mensch hat, kann er - auch im Alter - für andere da sein. Zugleich ist er darauf angewiesen, dass andere ihm beistehen.
Um würdevoll zu leben und am kulturellen und sozialen Leben teilnehmen zu können, ist jeder Mensch im Laufe seines Lebens darauf angewiesen, von anderen getragen zu werden. Von der Wiege bis ins hohe Alter, in Gesundheit und Krankheit benötigen wir für ein selbstbestimmtes Leben die Hilfe und Integration in der Gemeinschaft. Dafür sind alle Generationen gefragt – in der Familie, Nachbarschaft und gesamten Gesellschaft. 

  • Seit dem 01.09.2012, befristet bis 31.12.2014 arbeitet Beate Braner-Möhl, eine Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes, mit durchschnittlich 16 Arbeitsstunden pro Woche im Modellprojekt Generationenhilfen. Sie ist erreichbar im Landratsamt in Erbach in den Räumen der Ehrenamtsagentur.
  • Die Ziele der Zusammenarbeit sind: Der Aufbau von Generationenhilfen kreisweit, die Stärkung der Ehrenamtsstrukturen, die Identifizierung von kommunalen Akteuren, die Übertragung von Modellprojekten, die Aktivierung von ehrenamtlichen Potentialen.

 

Kontakt am Standort:
Beate Braner-Möhl
Generationenhilfen für den Odenwaldkreis
Michelstädter Str. 12
64711 Erbach
Tel.: 06062 - 70 127
b.braner-moehl@odenwaldkreis.de