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Die „Living Rivers Foundation“ aus Wiesbaden ist Stiftung des Monats Dezember 2012

Die Stiftung Living Rivers aus Wiesbaden wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Dezember ausgezeichnet. „Die Stiftung engagiert sich weltweit für den Erhalt bestehender Fließgewässer und setzt sich dafür ein, begradigte und gestaute Flüsse und Bäche zu renaturieren. Dabei konzentriert sich die Stiftung auf die Bildung von Netzwerken, die sich für die Ziele der Stiftung durch Information, Expertenaustausch und Forschung einsetzen“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

Flusslandschaften werden weltweit zunehmend reguliert, was nicht nur für die Natur in Form einer reduzierten Artenvielfalt und der Wasserqualität Konsequenzen nach sich zieht, sondern auch direkt für den Menschen, der Erholungsgebiete verliert und durch Hochwässer bedroht wird. Die Stiftung hat ein umfassendes Konzept entwickelt, mit dessen Umsetzung dazu beigetragen werden soll, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten:

• Natürliche Gewässerlandschaften schützen

• Renaturierung ausgebauter Gewässer

• Bächen und Flüssen wieder mehr Raum geben

• Zusammenarbeit von Fachleuten fördern

• Kenntnisse über gewässer- und landschaftsökologische Zusammenhänge verbreiten

• Wissenschaft und Praxis verbinden

• Erfahrungsaustausch fördern

• Internationale Standards entwickeln und verbreiten

 

Die Stiftung will daher Fachleute sowie Interessierte international vernetzen und Kenntnisse über die wasser- und landschaftsökologischen Zusammenhänge verbreiten. Auf diese Weise soll ein öffentliches Bewusstsein geschaffen werden u.a. mit der Bereitstellung von Informationsmaterial, der Durchführung von Trainings und Workshops sowie der Begleitung von wissenschaftlichen Arbeiten. Ebenfalls fördert die Stiftung pro Semester mindestens eine wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet mit einem Preisgeld. Für die Auslobung des Preises in der ersten Jahreshälfte 2013 werden noch bis 14. Februar Bewerbungen für herausragende Bachelor, Master/Diplom- oder Doktorarbeiten entgegengenommen.

Des Weiteren erläuterte Staatssekretär Michael Bußer, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Stiftung wurde 2011 von Stephan von Keitz gegründet. Er ist im Hessischen Umweltministerium tätig. Informationen zur Stiftung erhalten Interessierte auf http://www.living-rivers.org.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Die „Frankfurter Blindenbund in Hessen e.V.-Stiftung" ist Stiftung des Monats November 2012

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat heute die Blindenbund in Hessen e.V.-Stiftung aus Frankfurt am Main im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November ausgezeichnet. „Die Stiftung unterstützt Projekte und Aktionen zur langfristigen Förderung des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e.V. (BSBH) und zur notwendigen Einbindung von blinden und sehbehinderten Menschen in die Gesellschaft. Gemeinsam mit dem BSBH realisiert die Stiftung Projekte und Maßnahmen zum Beispiel im Rahmen der Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit, zur Förderung und Entwicklung von Hilfsmitteln sowie zur beruflichen Integration. Damit trägt die Stiftung in vorbildlicher Weise dazu bei, ein selbstbestimmtes Leben von blinden und sehbehinderten Menschen zu fördern“, erklärte Staatssekretär Bußer.

Blindheit und Sehbehinderung stellt die betroffenen Menschen sowie deren Angehörige immer wieder vor Fragen. Insbesondere für neu Erblindete, aber häufig auch für Menschen, deren Sehbehinderung zunimmt, ist der BSBH die erste Anlaufstelle und steht hier den Ratsuchenden tatkräftig und unentgeltlich zur Seite. Die unterschiedlichen Aufgaben und Dienstleistungen des BSBH werden hessenweit von über 150 ehrenamtlichen, selbst betroffenen sowie rund 20 hauptamtlichen Mitarbeitern wahrgenommen.

Als besonders hervorzuhebendes Projekt kann hier die Einrichtung von „Blickpunkt Auge“- Beratungsstellen angeführt werden. Zurzeit bieten die beiden Beratungsstellen in Frankfurt und Limburg Unterstützung speziell für Menschen an, die die Diagnose einer bedrohlichen Augenerkrankung erhalten haben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen sich die Zeit, die Betroffenen und deren Angehörige kompetent und ausführlich zu beraten. Die Beratungsstellen bieten Netzwerke, neueste Erkenntnisse und direkte Hilfen. Ziel ist es, in den nächsten Jahren ein flächendeckendes Beratungsangebot in Hessen zu schaffen.

Weitere Informationen zur Blindenbund in Hessen e.V.-Stiftung sind auf der Internetseite http://www.blindenbund-stiftung.de zu finden.

Abschließend erläuterte Staatssekretär Michael Bußer, dass Ministerpräsident Volker Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500 Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Regierungssprecher wies darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Die „EpilepSie-Stiftung“ der Diakonie aus Hessen ist Stiftung des Monats Oktober 2012

Wiesbaden. Die „EpilepSie-Stiftung“ der Diakonie aus Bad Homburg wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober ausgezeichnet.

Die „EpilepSIE-Stiftung der Diakonie in Hessen“ aus Bad Homburg wurde heute im Rahmen des Tages der Epilepsie 2012 in Frankfurt am Main von Sozialminister Stefan Grüttner aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ „Die Stiftung unterstützt Menschen, die an Epilepsie erkrankt sind. Dabei beschreitet sie unterschiedliche Wege: So leistet sie einerseits Hilfestellung durch Beratung und Begleitung von Erkrankten sowie ihren Angehörigen, andererseits unterstützt die Stiftung finanziell Angebote, die die tägliche Situation der betroffenen Menschen verbessern sollen. Darüber hinaus liegt der Stiftung die Aufklärung der Öffentlichkeit über diese Krankheit sehr am Herzen, um dadurch Vorurteile und Ängste in der Bevölkerung abzubauen“, erklärte der Sozialminister.

Eine Epilepsie-Erkrankung wirkt sich massiv auf das Leben der betroffenen Menschen und ihren Angehörigen aus. Dieser Umstand war die Grundlage für die EpilepSIE-Stiftung, tätig zu werden. Bundesweit sind etwa 800.000 Menschen von der Erkrankung betroffen. Rund 210.000 Personen leiden an einer schwer einstellbaren Epilepsie, die trotz medizinischer Intervention keine Anfallsfreiheit erreichen können. Die Stiftung will die Existenz entsprechender Beratungsstellen in Hessen gewährleisten, die Betroffenen und Angehörigen in zahlreichen Situationen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus arbeitet die EpilepSIE-Stiftung mit anderen wichtigen Institutionen zusammen, wie beispielsweise Ärzten, Epilepsieambulanzen-/Zentren, Kindertagesstätten und Schulen, Werkstätten für behinderte Menschen, Betrieben und Behörden,  Integrationsfachdiensten, sozialen Einrichtungen sowie der Deutschen Epilepsievereinigung und anderen Selbsthilfegruppen.

Neben den Beratungsstellen verfolgt die Stiftung derzeit noch ein weiteres Hauptprojekt. Sie unterstützt das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Modellprojekt, Netzwerk Epilepsie und Arbeit, zur Arbeitsplatzsicherung von Epilepsiepatienten in Hessen.

Die EpilepSIE-Stiftung wurde 2010 vom Diakonischen Werk gegründet und ist eine Unterstiftung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau. Ihre Ursprünge hat sie durch eine Anregung des Landesverbandes Hessen der Deutschen Epilepsievereinigung e.V., der auf den Bedarf von professioneller Beratung von Epilepsiekranken und ihrer Angehörigen verwiesen hatte. Die Aktion Mensch und Förderungen der Hans-Magiera-Stiftung, der Share-Value-Stiftung und der Willi-Robert-Pitzer-Stiftung ermöglichten ein Projekt, das auf fünf Jahre ausgelegt war und den Aufbau von Beratungsangeboten zum Ziel hatte. Um eine Weiterführung der erfolgreichen Beratungsstellen zu gewährleisten, entschloss sich das Diakonische Werk zur Errichtung der Stiftung.

Weitere Informationen zur EpilepSIE-Stiftung erhalten Interessierte auf www.epilepsie-stiftung.de.

Hintergrund: Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ präsentiert der Hessische Ministerpräsident Bouffier besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte, die den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt werden. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die Heinz Müller Stiftung „Fröhliches Kind“ aus Erbach im Odenwald aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats September 2012 aus.Sie schafft eine gute Basis für Selbstverantwortung und gesellschaftliches Engagement junger Menschen.

"Die Stiftung unterstützt Projekte und Aktionen, die dazu beitragen, unsere Gesellschaft kinder- und jugendfreundlicher zu machen. Hierbei wird besonders viel Wert auf Prävention gelegt. So werden verstärkt Projekte bedacht, in denen Kinder und Jugendliche selbst als Akteure eingebunden werden“, erläuterte Staatssekretär Michael Bußer. Auf diese Weise werde die Motivation zur aktiven Mitgestaltung des eigenen Umfeldes gefördert. „Die Stiftung trägt durch ihre Arbeit dazu bei, eine Basis für Selbstverantwortung und gesellschaftliches Engagement bereits bei jungen Menschen zu schaffen.“

Ein Beispiel für die Arbeit der Stiftung ist die Unterstützung der E-Jugend des VfL Michelstadt für ihre hervorragende Integrations- und Jugendarbeit mit Sachspenden. Darüber hinaus hilft die Stiftung bei der Finanzierung von Einrichtungen für Sport und Therapie der Kinder- und Jugendklinik Ritos in Riedstadt. Ein weiteres Projekt ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Nepal durch die Förderung von Kinderheimen, Schulen und Krankenhäusern.

Die Treuhandstiftung wurde im Oktober 2010 von Heinz Müller gegründet. Seitdem haben sich bereits mehr als 70 Firmen, Vereine und Verbände mit Sachspenden für die Ziele der Stiftung engagiert. Die Stiftung generiert aber auch Spenden über die Vermietung eines mobilen Spielparks, der gegen einen Beitrag für Kinder- oder Straßenfeste ausgeliehen werden kann.

Weitere Informationen zur Stiftung „Fröhliches Kind“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.heinzmuellerstiftung.de.

Hintergrund: Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ präsentiert der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte, die den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt werden. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500 Euro verbunden, der dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Die „Zwerg Nase-Stiftung“ aus Wiesbaden ist Stiftung des Monats August 2012

„Sie gehen mit viel Liebe und Empathie auf die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien ein“ Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat heute die „Zwerg Nase-Stiftung“ aus Wiesbaden im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August ausgezeichnet.

„Die Stiftung sichert gemeinsam mit dem Förderverein die finanzielle Grundlage des ‚Zwerg Nase-Hauses‘, das eine ganzheitliche Betreuung von Kindern mit Behinderungen und ihren Familien ermöglicht. Die Einrichtung ist bundesweit einzigartig und geht mit viel Liebe und Empathie auf die Bedürfnisse der Mädchen und Jungen, aber auch ihrer Familien ein“, erklärte der Staatssekretär.

Das „Zwerg Nase-Haus“ besteht seit 2005 und wird seit 2010 von der gleichnamigen Stiftung unterstützt. Gründer waren Privatpersonen und ansässige Unternehmen. Die Einrichtung besteht aus der Kurzzeitpflege, dem Bereich „Rotkehlchen“ – einer Wohneinheit für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche – sowie dem Sozialpädiatrischen Zentrum. Damit stehen den Familien mit Kindern mit Behinderungen umfangreiche Hilfestellungen unter einem Dach zur Verfügung. In der Kurzzeitbetreuung können die Mädchen und Jungen für einige Tage oder auch Wochen betreut werden, damit die Eltern wieder Kraft schöpfen oder sich um die andern Geschwister kümmern können.

Der Bereich „Rotkehlchen“ bietet dauerbeatmeten Kindern einen Lebensraum, der auf ihre speziellen Bedürfnisse eingeht und über die Ausstattung einer Intensivstation verfügt. Gleichzeitig wird der Wunsch nach Normalität berücksichtigt, so dass hier beispielsweise Schulunterricht, aber auch individuelle Betreuung und Spielen möglich ist. „Die Aufgabe des Sozialpädiatrischen Zentrums ist die Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung behindert oder von Behinderung bedroht sind“, erläuterte der Staatssekretär. Hier arbeiten Kinderärzte, Psychologen, Ergo-, Physio- und Kunsttherapeuten, Logopäden und Heilpädagogen gemeinsam ein Förderkonzept aus, das individuell auf die Fähigkeiten und Probleme des Kindes eingehen, aber auch sein Umfeld mit berücksichtigt.

Weitere Informationen zur „Zwerg Nase-Stiftung“ und zum „Zwerg Nase-Haus“ erhalten Interessierte auf www.zwerg-nase.de.

Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ präsentiert der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte, die den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt werden. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500 Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Stiftung des Monats Juli 2012: „Prinzessin Monika von Hannover Stiftung“

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Die „Prinzessin Monika von Hannover Stiftung“ aus Laubach wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli ausgezeichnet. Die Stiftung unterhält das Museum der Puppenstubensammlung der Prinzessin Monika von Hannover. So wird die historisch wertvolle und unter Kennern hoch geschätzte Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stiftung ist damit ein attraktives Beispiel dafür, wie interessante kulturelle Werte geschützt und für die Allgemeinheit erhalten werden können.

Die Prinzessin holte ihre Sammlung aus Niedersachen in ihre Heimatstadt Laubach zurück. In einer einfachen historischen denkmalgeschützten Fachwerkscheune, in unmittelbarer Nähe zum Laubacher Schloss, wurde das Museum nach zweijähriger Bauzeit am 1. Oktober 2011 eröffnet. Seither haben fast 6.000 Personen aus nah und fern das Museum besucht.

Die Ausstellung umfasst derzeit etwa achtzig Stuben aus drei Epochen (Jugendstil, Gründerzeit und Biedermeier) und erstreckt sich über zwei Etagen. Da der Platz nicht für alle 100 Puppenstuben ausreicht, werden die Exponate ausgetauscht, auch um das Museum so beweglich und lebendig zu gestalten.

Mit Hilfe moderner Technik vermittelt das Museum die Faszination, die noch heute von dieser „Großen Welt im Kleinen“ ausgeht. Eine Audioführung, ein wesentliches Element des Museumskonzepts, begleitet in einfühlsamer Weise durch die Ausstellung und lässt die Kinderzeiten längst vergangener Epochen wieder lebendig werden. Die Audioführung wurde durch ehrenamtliche Tätigkeit eines professionellen Fernsehjournalisten verfasst und ebenfalls ehrenamtlich von professionellen Schauspielern eingelesen.

Etwa 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gewährleisten, dass das Museum fast täglich geöffnet werden kann. Auch die Reinigung und Pflege des Museums sowie des angrenzenden Gartens wird von ihnen erledigt.

Zur Unterstützung des Museums wurde ein Förderverein gegründet, dem bereits über 50 Mitglieder angehören.

Weitere Informationen zur „Prinzessin Monika von Hannover Stiftung“ und dem Museum erhalten Interessierte auf www.puppenstuben-museum.com.

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Unsere Stiftung des Monats Juni: „Meckelburg-Stiftung“ aus Bad Arolsen

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Meckelburg-Stiftung" aus Bad Arolsen aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2012 aus.

Die Stiftung fördert die Betreuung, Ausbildung und das Training der Schachjugend in Bad Arolsen“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer. „Mit der Förderung von Schach-AG’s in den Grundschulen weckt die Stiftung nicht nur das Interesse der Kinder an diesem spannenden Spiel, sondern stärkt auch als ein wichtiger Integrationsfaktor den Gemeinschaftssinn.“

Der Stifter der Meckelburg-Stiftung, Berthold Meckelburg, erlernte das Schachspiel während seiner Kriegsgefangenschaft in den USA. Das Spiel hat ihm dort über Sorgen und Ängste hinweg geholfen. Noch als Kriegsgefangener wurde er nach England überstellt. Hier hat er über das Schachspiel schnell Kontakt zu den „Einheimischen“ gefunden und spielte bald sogar in einem englischen Schachclub. Über das Schach war die Verständigung zwischen den ehemaligen Kriegsgefangenen kein Problem. Bald war er integriert und es erschienen über ihn Berichte in der englischen Lokalpresse. Nachdem Berthold Meckelburg nach Deutschland zurückgekehrt war, konnte er wiederum über das Schachspielen Kontakte zu den unbekannten Mitbürgern in seiner neuen Heimat Twiste knüpfen. Das „königliche Spiel“ hat ihm die Kontaktaufnahme und den Neuanfang wesentlich erleichtert. Bald hatte er auch beruflichen Erfolg. Nun kam eine Philosophie von Berthold Meckelburg zum Tragen – Etwas zurückgeben. Er wollte von seinem Glück und seinem Erfolg etwas an die Gemeinschaft zurückgeben. In seinem Schachverein „SV Anderssen Arolsen“ erlernten Kinder und Jugendliche bei ihm das Schachspielen. Doch für eine weitere Jugendarbeit fehlte dem Verein das Geld. Hier schaffte Berthold Meckelburg mit der Gründung seiner Stiftung 1997 Abhilfe. Durch die Unterstützung der Stiftung wurde die Teilnahme an Jugendfreizeiten sowie an Jugendturnieren möglich. Schachevents werden veranstaltet und in Schulen Schach AG’s geschaffen.

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Die „Nachbarschaftshilfe Henriette-Fürth-Straße Gießen“ ist Stiftung des Monats Mai 2012

Wiesbaden. Die „Nachbarschaftshilfe Henriette-Fürth-Straße Gießen“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai ausgezeichnet.

Die Stiftung unterstützt Gruppenaktivitäten und Projekte, die das Gemeinschaftsleben der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Margaretenhütte in Gießen fördern. Hierzu gehören beispielsweise Bildungsfahrten und Familienfreizeiten sowie die Neugestaltung des Jugendclubs oder des Vorplatzes des Gemeinschaftszentrums. Die ‚Nachbarschaftshilfe Henriette-Fürth-Straße Gießen‘ verdeutlicht durch ihre Arbeit, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Stiftung „Nachbarschaftshilfe Henriette-Fürth-Straße Gießen“ wurde Anfang 2003 aus der Projektgruppe Margaretenhütte e.V. heraus gegründet. Diese Projektgruppe ist in den 1960er Jahren entstanden. 1996 erhielt der Verein ein größeres Vermächtnis des Ehepaars Varain mit der Maßgabe, das Vermögen anzulegen und hieraus Projekte und Maßnahmen zu fördern, die der Gemeinschaft und der Entwicklung des Wohngebietes dienen sollen. Mit Unterstützung der Stiftung konnte im Wohngebiet Henriette-Fürth-Straße die Wohnbebauung vollständig saniert und dem Standard des sozialen Wohnungsbaus angepasst und somit die Wohnsituation verbessert werden.

Im Stiftungsbeirat arbeiten je zur Hälfte Bewohnerinnen und Bewohner der Henriette-Fürth-Straße und Vereinsmitglieder der Projektgruppe Margaretenhütte e.V. zusammen. Daher können gezielt Maßnahmen und Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft initiiert und durchgeführt werden. Gefördert werden Bildungsfahrten, Erholungsmaßnahmen, die Gemeinschaftseinrichtungen der Siedlung, Maßnahmen der Wohnumfeldgestaltung sowie die Projekte von Margaretenhütte e.V..

Durch die Unterstützung der Stiftung konnten im Jahr 2011 unter anderem eine Bildungsfahrt für Frauen nach Magdeburg sowie eine Bildungsfahrt für Jugendliche nach Berlin durchgeführt werden. Zudem wurden drei Freizeiten gefördert: Eine Familienfreizeit auf den Hohen Meißner, eine Wochenendfahrt für Grundschulkinder nach Nenterode und eine Hochseeangelfahrt nach Norwegen als Maßnahme des Sportvereins Schwarz-Weiß Gießen 1960 e.V.. Die aufwändigsten Aktionen in 2011 waren die Neugestaltung des Jugendclubs und die Neugestaltung des Vorplatzes des Gemeinschaftszentrums.

Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500 Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Unsere Stiftung des Monats April: "Waldoni Kinder- und Jugendstiftung“ aus Darmstadt

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Waldoni Kinder- und Jugendstiftung“ aus Darmstadt aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2012 aus.

„Die Stiftung unterstützt die sozial orientierten Projekte des Circus Waldoni e. V.“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer. „Der Verein entwickelt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kreative Projekte und Freizeiten und bietet so ein attraktives Angebot, dass den heutigen mangelnden Bewegungsmöglichkeiten entgegentritt. Damit wird ein Rahmen geboten, der mit der Förderung der motorischen Fähigkeiten, quasi nebenbei, kreative, kognitive und soziale Kompetenzen gleichermaßen und mit viel Spaß weiterentwickelt.“

Die Projekte, in denen beispielsweise auch behinderte Menschen eingebunden werden, benötigen eine verlässliche finanzielle Grundlage, die durch die Unterstützung der Stiftung gewährleistet wird.

 Der Verein, aus dem die Stiftung hervorging, entwickelte sich 1996 aus einem Schulprojekt „Jonglierbälle“, die Eltern für ihre Kinder in der ersten Klasse der Darmstädter Waldorfschule herstellten. Dies war der Anfang, der schnell zu einer Schul-AG wuchs. Nun ist ein Circus-Projekt mit Workshops, Freizeiten und regelmäßigen Aufführungen entstanden. Die Stiftung wurde 2006 errichtet, um den Fortbestand der Arbeit des Vereins zu sichern.

Der Verein bietet zahlreiche Projekte rund um seinen Circus an, u.a. Mutter/Vater-Kind-Gruppe in der Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ab drei Jahren spielerisch Erfahrungen mit Circusrequisiten machen können. Bei den Minis können Kinder von 5 bis 9 Jahren einmal in der Woche in unsere Circuswelt eintauchen. Sie werden im Laufe eines Jahres Jongelage, Diabolospielen, Seillaufen, Kugelbalance, Einradfahren, Boden- und Luftakrobatik kennenlernen. In den Schulferien finden Schnupperkurse sowie Ferienfreizeiten in Frankreich statt. Im sozialen Brennpunktgebiet Eberstadt-Süd bietet Waldoni offene Gruppen für die Kinder des Viertels an. Die Kindergärten des Viertels kommen jeweils einmal pro Woche mit ihren Gruppen zu einer Circusstunde. Weiterhin führt der Verein jährlich mehrere Varieté- und Circusveranstaltungen im eigenen Circuszelt auf.

Fitness- und Gesundheitsangebote eröffnen für alle Altersklassen die Möglichkeit, Bewegung gezielt für ein größeres Wohlbefinden und zur Gesundheitsvorsorge einzusetzen.

Auch der künstlerische Aspekt wurde stetig weiter entwickelt und entsprechende Angebote geschaffen. In der Kunstwerkstatt werden neben den wöchentlich stattfindenden offenen Gruppen auch Kurse zu Schrottkunst, Bildhauen und Malen für alle Altersstufen erteilt.

Des Weiteren erläuterte Staatssekretär Michael Bußer, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Waldoni Kinder- und Jugendstiftung“ und dem Circus-Projekt Waldoni erhalten Interessierte auf www.waldoni.de und per Mail: info@waldoni.de. Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Die „Rita und Bernard Kohlmann-Stiftung“ aus Hünfeld ist Stiftung des Monats März 2012

Wiesbaden. Die „Rita und Bernard Kohlmann-Stiftung“ aus Hünfeld wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März ausgezeichnet. „Die Stiftung fördert die Pflege und Erhaltung des Andenkens an die ehemaligen französischen Kriegsgefangenen des Lagers Hünfeld sowie die Erhaltung und Förderung von internationalen Kontakten zwischen den Nachfolgegenerationen dieser ehemaligen Kriegsgefangenen“, erklärte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer. „Ebenfalls unterstützt sie hilfsbedürftige ehemalige französische Kriegsgefangene mit der Gewährung von Zuwendungen.“

Die Hintergründe der Stiftungsgründung im Jahr 1999 finden sich im Zweiten Weltkrieg: Der Vater von Bernard Kohlmann, ein Fuhrunternehmer und Kohlenhändler aus Hünfeld, hat die französischen Kriegsgefangenen nie als Feinde betrachtet. Die Familie unterstützte die Gefangenen mit gemeinsamen Mahlzeiten, Hören des französischen Radiosenders sowie kleinen persönlichen Geschenken zu Weihnachten. So wuchs Bernard Kohlmann in einer freundschaftlich geprägten Atmosphäre mit den Gefangenen auf. Die Gefangenen gaben dem Haus der Familie Kohlmann den Namen „La maison de bon dieu“ (Haus des guten Gottes).

Diese ehemaligen Gefangenen trafen sich seit 1951 einmal jährlich an unterschiedlichen Orten in Frankreich. Da es noch Kontakte zwischen den deutschen Arbeitgebern und den französischen Gefangenen gab, lud die Stadt Hünfeld 1962 die ehemaligen Gefangenen zu einem Treffen nach Hünfeld ein. Diesem ersten Treffen in Hünfeld folgten weitere Treffen im vier-Jahres-Rhythmus. In den dazwischen liegenden Jahren fuhren Delegationen aus Hünfeld zu den Treffen nach Frankreich. Daraus wuchsen Freundschaften und bald darauf nahmen nicht nur die ehemaligen Gefangenen, sondern auch die Ehefrauen und Kinder an den Treffen teil. Altersbedingt wurde mit den Jahren der Kreis der Ehemaligen kleiner, dennoch hielten Witwen, Kinder und Enkel an den jährlichen Treffen fest. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Treffen zu organisieren und durchzuführen. Bei diesen Treffen wird jeweils ein 20-Minuten-Film erstellt, mit dem nicht nur die Treffen dokumentiert werden, sondern auch lebendige Beiträge, Reden, Gesang und die Original-Stimmen der Ehemaligen als Erinnerung erhalten bleiben. In diesem Jahr findet in Hünfeld das 50. Treffen statt.

Die Eheleute Rita und Bernard Kohlmann gründeten die Stiftung in der Tradition des Vaters und des Hauses Kohlmann. Auf Initiative der Stiftung wurde im Mai 2005 beim letzten größeren Treffen, an dem noch unmittelbar Betroffene teilnahmen, eine kleine Gedenkstätte am alten Hünfelder Friedhof übergeben. Diese soll an französische Gefangene erinnern, die ihre Lagerhaft mit dem Leben bezahlt haben. Ebenfalls stellte die Stiftung eine große Dokumentation und Ausstellung zusammen, die die Geschichte der französischen Kriegsgefangenen in Hünfeld, aber auch die Lebenswege und Treffen nach dem zweiten Weltkrieg aufzeigt. Sie befindet sich heute in einem eigenen Raum im Hünfelder Konrad-Zuse-Museum und wird jährlich aktualisiert. Weitere Informationen zur Stiftung gibt Frau Claudia Scholl-Kleinfelder, Tel. 06652-6838.

Die Stiftungsgründerin Rita Kohlmann wurde bei einem Treffen in Frankreich im Jahr 2010 mit dem „Europäischen Stern für aufopferndes ziviles und militärisches Engagement“ ausgezeichnet. Sie erhielt die Auszeichnung in Form der Ehrenmedaille in Bronze.

Des Weiteren erläuterte Staatssekretär Michael Bußer, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Die "Stiftung Behinderten-Werk" aus Gelnhausen ist Stiftung des Monats Februar 2012

Wiesbaden. Die "Stiftung Behinderten-Werk" aus Gelnhausen wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar ausgezeichnet. Die Stiftung fördert das Behinderten-Werk Main-Kinzig-Kreis e.V. (BWMK). Damit unterstützt sie Menschen mit Behinderungen nachhaltig und ermöglicht ihnen die Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Das Behindertenwerk besteht bereits seit 1974, die Stiftung wurde 2003 errichtet, um den Bestand des Werkes dauerhaft zu sichern. Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die „Stiftung Behinderten-Werk“ verfolgt ihre Ziele durch die Förderung

• der Mobilität der Behinderten, die so Zugang z.B. zu Arbeits- und Freizeitstätten bekommen

• der Kommunikationsfähigkeiten durch den Erwerb von Spiel- und Fördermaterial sowie technischen Hilfsmitteln u.a. in den Integrativen Tagesstätten und den Beratungs- und Frühförderstellen

• der beruflichen Aus- und Weiterbildung innerhalb, aber auch ausserhalb des Behindertenwerkes

• von bedürfnisorientierter Freizeitgestaltung

• von Wohnraum und Beschäftigung, die eine selbstbestimmtere Lebensweise ermöglicht

Darüber hinaus unterhält die Stiftung zwei zentrale Projekte. Zum einen das Schwanennest, zum anderen die Einrichtung einer Beratungsstelle für frühe Dialoggestaltung und Unterstützte Kommunikation. In der Beratungsstelle werden für Menschen jeden Alters, z.B. lautsprachliche Probleme bei der Verständigung haben, Fördermöglichkeiten geplant. Dieses Angebot besteht ausdrücklich auch schon für Säuglinge, um möglichst frühzeitig Potentiale auszuschöpfen. Auch das Umfeld der Behinderten wird mit einbezogen. Darüber hinaus wird die Beratungsstelle als übergeordnete Fachstelle eingesetzt, die Standards ausarbeitet, Konzepte entwickelt, aber auch ganz praktisch finanzielle Förderung von Krankenkassen beantragt. Auf diese Weise werden die Möglichkeiten der Behinderten erweitert, ihre eigenen Interessen und Vorstellungen zu kommunizieren – ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmteres Leben.

Das Schwanennest hingegen ist ein Ort, der kurz- und mittelfristige Betreuung anbietet. Damit werden Familien entlastet, die gelegentlich eine Entlastung bei den häufig sehr fordernden Betreuungsaufgaben benötigen. Das Schwanennest musste vollständig aus nicht öffentlichen Mitteln errichtet werden und die Stiftung hat einen wesentlichen Teil zur Realisierung des Projektes auch in finanzieller Hinsicht beigetragen.

Mit der Auszeichnung Stiftung des Monats ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Behinderten-Werk“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.stiftung-bwmk.de.

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Unsere Stiftung des Monats Januar: „Stiftung Hofgut Oberfeld“ aus Darmstadt

 

Die „Stiftung Hofgut Oberfeld“ aus Darmstadt wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar ausgezeichnet.

Die Stiftung ist die Dachorganisation des Hofgutes Oberfeld, das zu einem bedeutenden sozio-kulturellen Zentrum in der Region entwickelt wurde. Nachhaltige, ökologische Landwirtschaft wurde vereint mit der Erhaltung eines denkmalgeschützten Gebäudekomplexes, Sozialtherapie und der Entwicklung des Bauernhofes zu einem Lernort. Dies wurde möglich durch die enge Zusammenarbeit der Projektpartner der Landwirtschaft, der Sozialtherapie, des Lernortes Bauernhof sowie den Fördervereinen Initiative Domäne Oberfeld e.V. und dem Projekt Lebensweg e.V. So gelang die Bündelung unterschiedlichster Interessen, die sich gegenseitig befruchten und Synergien schaffen.

Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die Stiftung Hofgut Oberfeld verfolgt entsprechend ein breites Spektrum von Zielen:

• Umwelt-, Arten- und Landschaftsschutz
• Biologisch-dynamische Kultivierung der landwirtschaftlicher Flächen
• Wissenschaft, Forschung und Bildung
• Gesunderhaltung des Bodens, der Tiere und Pflanzen
• Verbesserung der menschlichen Ernährung
• Bereitstellung von ökologisch erzeugtem Vermehrungsgut
• Erhaltung und Sanierung des denkmalgeschützten Hofgutes
• Neubau von landwirtschaftlichen Gebäuden
• Wohn- und Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderungen
 

Im Zentrum der meisten Projekte liegt die ökologische landwirtschaftliche Nutzung des historischen Hofgutes. Es bietet Arbeit, Raum für Kreativität und Lernprozesse. Hier treffen unterschiedlichste Menschen aufeinander: Künstler, behinderte Menschen, Landwirte und Grundschüler. Sie profitieren von den Möglichkeiten des Hofgutes, bilden deren Grundlage, die sie gemeinsam kontinuierlich ausbauen und weiterentwickeln. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den vielfältigen Projekten, die auf dem Hofgut durchgeführt werden:

Lernort Bauernhof: Kinder erhalten hier die Möglichkeit, Arbeitsabläufe eines bäuerlichen Betriebes kennenzulernen, die Herstellung von gesunden Lebensmitteln zu beobachten und selbst beim Gärtnern, Ernten und Kochen zu helfen.

Die Bauhütte hat sich zu einem kleinen Dienstleistungsbetrieb entwickelt, der sich der Erhaltung und Sanierung der Gebäude des Hofgutes widmet. Hier werden die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer koordiniert, die die baulichen Maßnahmen unterstützen.

Im Gutshaus wird nun eine Wohnung ausgebaut, die Menschen mit Behinderungen Raum für eine Wohngruppe schaffen wird.

Die Stiftung wurde 2006 von der Initiative Domäne Oberfeld e.V. (IDO), dem Projekt Lebensweg e.V., dem Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V., der Software AG-Stiftung, der Stiftung StadtBauPlan und der Betreibergemeinschaft der Landwirte gegründet.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Hofgut Oberfeld“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.stiftung-oberfeld.de. Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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