www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation der SdM Dezember 2013, Hermann und Katharina Gassen-Stiftung

Bild

Die Hessische Landesregierung hat die Hermann und Katharina Gassen-Stiftung aus Frankfurt als Stiftung des Monats Dezember 2013 ausgezeichnet. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, erklärte: „Die Hermann und Katharina Gassen-Stiftung unterstützt seit bald vier Jahrzehnten blinde und sehbehinderte junge Menschen in Frankfurt. Ihr Zweck ist vor allem, das Leben von Kindern und Jugendlichen zu erleichtern und ihnen von Kindesbeinen an zur Seite zu stehen. Im Sinne ihrer Namensgeber ist sie eine Stiftung für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt.“

Nach dem vorzeitigen Tod seiner sehbehinderten Tochter verfügte der Unternehmer Hermann Gassen, dass sein Vermögen zu wohltätigen Zwecken eingesetzt werden sollte. Die nach dem gelernten Schuster und seiner Frau benannte Hermann und Katharina Gassen-Stiftung wurde 1976 von der Frankfurter Sparkasse gegründet. Aus der Verbundenheit des Stifters zu seiner Wahlheimatstadt heraus ist ihr Ziel, blinde und erheblich sehbehinderte Menschen in Frankfurt sowie hilfsbedürftige Personen, die hier geboren wurden oder wohnen, zu fördern.

Dem Stiftungszweck entsprechend unterstützt die Stiftung die Pädagogische Frühförderung für blinde und sehbehinderte Kinder des Diakonischen Werkes Frankfurt am Main. Mit diesem Engagement hat sie die Entstehung dieser Einrichtung 1982 ermöglicht und fördert sie bis heute. 2011 konnte die Stiftung die Kleiderstube der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt-Bockenheim am Leben erhalten. Im gleichen Jahr stellte die Stiftung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Hessen e.V. ein Fahrzeug zur Verfügung, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frankfurter Beratungsstelle bei ihren Hausbesuchen und Fahrdiensten zu unterstützen. Ein weiteres Projekt der Gassen-Stiftung sind die jährlichen Weihnachtszuwendungen an rund 150 ältere und bedürftige Frankfurter Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informationen zur Hermann und Katharina Gassen-Stiftung, ihren Projekten und Aktivitäten sind bei der Frankfurter Sparkasse verfügbar: Stephan Yanakouros, Tel. 069 - 2641 3587.

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats November 2013 - "NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe"

Die „NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe“ aus Wetzlar wurde von der Hessischen Landesregierung als Stiftung des Monats November 2013 ausgezeichnet. „Bereits seit zehn Jahren engagiert sich die NABU-Stiftung im Rahmen ihrer Aktivitäten für die Förderung und Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt in Hessen. Mit der Betreuung von rund 62 Naturschutzprojekten leistet die NABU-Stiftung eine hervorragende und Beispiel gebende Arbeit“, erläuterte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

Die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe wurde 2003 zunächst als unselbstständige Stiftung vom NABU Hessen gegründet, 2009 wurde sie in eine selbstständige gemeinnützige Stiftung überführt. Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Erwerb, die Pacht, die Verwaltung und Pflege von für den Naturschutz bedeutsamen Flächen in Hessen, die im Eigentum des NABU-Landesverbandes, der Stiftung oder der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe stehen bzw. überführt werden sollen, sowie der Wahrnehmung von Umweltbildungsaufgaben in Schutzgebieten.

Zum Jahresende 2012 bearbeitet die Stiftung 62 Flächenprojekte. In 36 Projektgebieten hat die Stiftung Eigentumsflächen mit einer Gesamtgröße von rund 425 Hektar. 19 Flächenprojekte mit einer Gesamtgröße von ca. 59 Hektar befinden sich im Eigentum des NABU Hessen e.V. und werden von der Stiftung betreut. Diese Gebiete sollen künftig dem Stiftungsgrundstock zugeführt werden. An sieben weiteren Standorten befinden sich weitere Stiftungsprojekte in Vorbereitung.

Zu den größten Stiftungsprojekten gehören die Vogelsbergteiche bei Ober-Moos und das Wiesenbrüterprojekt bei Grebenhain, die Rheinhänge bei Assmannshausen, die Grünaue bei Eltville, die Ederaue bei Rennertehausen, die Lahnauen bei Caldern, die Grube Constanze bei Langenaubach, der Eschkopf bei Cornberg und die Feuchtwiesen Glimmerode bei Hessisch-Lichtenau.

Eine große und fachlich anspruchsvolle Herausforderung für die NABU-Stiftung ist die Übernahme der ehemaligen Militärflächen bei Wetzlar und Kassel. Diese beiden in Hessen liegenden Flächen des Nationalen Naturerbes wurden von der Bundesrepublik für den Naturschutz zur Verfügung gestellt. Hier ist zwischen der Stiftung und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bundesforst) eine gute Zusammenarbeit entstanden, die künftig auch noch ausgebaut werden soll. Mit dem Aus- und Umbau des NABU-Hauses am Roten Moor in Gersfeld möchte die Stiftung gemeinsam mit dem NABU Hessen einen weiteren Beitrag zur Natur- und Umweltbildung leisten und sich künftig intensiv in die weitere Entwicklung des Biosphärenreservates Rhön einbringen.

Weitere Informationen zur NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe sowie zu den Projekten und Aktivitäten finden Sie im Internet unter www.stiftung-hessisches-Naturerbe.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats September 2013 - "Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler"

Die „Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler“ in Darmstadt-Dieburg wurde von der Hessischen Landesregierung als Stiftung des Monats September 2013 ausgezeichnet. „Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Versorgung und Betreuung von psychisch belasteten Einsatzkräften und Betroffenen bei Unglücksfällen und Großschadenslagen eine immer größere Bedeutung gewinnt. Hier leistet die „Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler“ eine hervorragende und Beispiel gebende Arbeit“, erläuterte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

Die „Feuerwehr-Stiftung Wilfried Köbler“ wurde 2009 von den Feuerwehren und den Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg eingerichtet. Sie hilft Einsatzkräften und ihren Angehörigen in Notlagen und unabhängig von der Ausgangslage. Sie unterstützt die Jugendarbeit und die Integrationsarbeit der Feuerwehren. Ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt bei der Förderung der Zusammenarbeit von Einsatzkräften und Bevölkerung im Zusammenhang mit besonderen Schadensereignissen. Die Stiftung trägt den Namen des langjährigen Kreisbrandinspektors des Landkreises Darmstadt-Dieburg und Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Hessen Wilfried Köbler.

Stiftung Feuerwehr

Zahlreiche Ereignisse in der Vergangenheit von dem Zugunglück in Eschede bis zum Amoklauf in Winnenden haben gezeigt, dass eine dauerhafte Betreuung von Einsatzkräften und betroffenen Bevölkerungsgruppen erforderlich ist. Die Stiftung hat deshalb ein Netzwerk für die psychosoziale Unterstützung (PSU) gegründet und bietet damit eine umfangreiche Informationsplattform für Notfallseelsorge und medizinische Betreuung. Die besondere Schulung von Einsatzkräften für die psychologische Betreuung wird gefördert und unterstützt.
Die Stiftungsaufgabe ist, den ehrenamtlichen Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt zu unterstützen und Feuerwehrangehörige in besonderen Notlagen zu helfen. Darüber hinaus bietet die Stiftung Unterstützung von Feuerwehrangehörigen bei Unfällen und Erkrankung. Sie setzt sich für das Ehrenamt ein, unterstützt die Jugendarbeit innerhalb der Kreisjugendfeuerwehr und fördert Multiplikatoren-Projekte der Feuerwehren. Zudem führt die Stiftung Informationsveranstaltungen zur Bedeutung des Ehrenamts und zu den Aufgaben der Feuerwehren im Landkreis Darmstadt-Dieburg durch.

Stiftung Feuerwehr

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats August 2013 - "Rosemarie und Dr. Dr. Ludwig Stern-Stiftung“

"Hervorragendes Engagement für die medizinische Versorgung von Neugeborenen im Raum Kassel.“

Die Rosemarie und Dr. Dr. Ludwig Stern-Stiftung wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kurparkhotel in Kassel von der Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann, aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements zur Stiftung des Monats August 2013 ausgezeichnet. Die Stiftung unterstützt nach ihren Möglichkeiten die gynäkologischen und geburtshilflichen Abteilungen der Krankenhäuser im Raum Kassel und trägt damit dazu bei, dass sowohl die medizinische Versorgung von Neugeborenen als auch die Betreuung bei der Geburtshilfe der von ihr geförderten Krankenhäuser wesentlich verbessert wird.

Die Rosemarie und Dr. Dr. Ludwig Stern-Stiftung wurde anlässlich des 60. Geburtstages von Frau Rosemarie Stern 2008 zu Ehren und zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Dr. Dr. Ludwig Stern gegründet. Entsprechende Überlegungen und der Wunsch zur Gründung einer eigenen Namensstiftung bestanden bei Dr. Dr. Ludwig Stern bereits schon lange vor seinem Tod im Jahre 2001. Er war von 1946 bis 1962 als Gynäkologe am heutigen Klinikum Kassel als Oberarzt tätig. Dann eröffnete er 1962 eine eigene Facharztpraxis für Gynäkologie und Geburtshilfe in Kassel mit Belegbetten im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. Ab 1982 hatte er Belegbetten in der ehemaligen Klinik Dr. Koch, jetzigen Frauenklinik Dr. Koch. Frau Rosemarie Stern selbst unterstützte ihren Ehemann 20 Jahre in der Facharztpraxis.

Die Stiftung konnte bisher folgende Kliniken fördern:

  • aus den Stiftungserträgen des Jahres 2009 erhielt die „Diakonie-Kliniken Kassel gGmbH Frauenklinik Dr. Koch“ einen Zuschuss für den Kauf einer Ultraschallsonde zur Untersuchung von Neugeborenen
  • aus den Erträgen des Jahres 2010 erhielt die „Diakonie-Kliniken Kassel gGmbH – Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe“ einen Zuschuss zum Erwerb eines Geburtshilfetrainers
  • aus den Stiftungserträgen des Jahres 2011 bekam die „Kreiskliniken Kassel GmbH“ einen Zuschuss für die zeitgemäße Einrichtung eines Stillzimmers in der Kreisklinik Wolfhagen
  • aus den Erträgen des Jahres 2012 erhielt das „Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar“ einen Zuschuss für die Anschaffung eines Gebärhockers sowie eines Bilibetts – ein Spezialbett für Säuglinge bei Neugeborenen-Gelbsucht.
www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats Juli 2013 - Stiftung „Gemeinsam mit Behinderten“

Die Stiftung „Gemeinsam mit Behinderten“ wurde im Café des Hauses Emmanuel in Rodgau-Jügesheim vom Sprecher der Landesregierung, Staatsekretär Michael Bußer, für ihr gesellschaftliches Engagement als Stiftung des Monats Juli ausgezeichnet. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Behindertenarbeit in der Stadt Rodgau, vor allem den Verein Gemeinsam mit Behinderten e.V. zu unterstützen und mit Sach- und Geldmitteln auszustatten. Dies ist nicht immer einfach. Aber gemeinsam mit dem Verein stellt die Stiftung mit der Durchführung des 24-Stunden-Laufes jährlich eine sportliche Veranstaltung auf die Beine, die auf große Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern, bei den Vereinen, Organisationen und Unternehmen aus der Region stößt. Des Weiteren bringt die Veranstaltung nicht nur viele Spendengelder, sondern macht auch in eindrucksvoller Weise auf die Lebensumstände von Menschen mit Behinderungen aufmerksam.

Die Stiftung wurde 1993 vom heutigen Kuratoriumsvorsitzenden Lothar Mark ins Leben gerufen. Das Stiftungskapital baute sich aus den Spenden des 24-Stunden- Laufes auf.

Die Veranstaltungen, Projekte und Aktivitäten führt die Stiftung gemeinsam mit dem Verein, der derzeit über 650 Mitglieder darunter 157 mit Behinderung verfügt, durch. Für seine Mitglieder hat der Verein eine immense Bandbreite von Angeboten. Hierzu gehören u. a. Gruppenstunden, Schwimmen, Behindertensport, Freizeiten in der behindertengerecht umgebauten Heckelmannmühle, therapeutisches Reiten, psychologische Betreuung, Frühstückstreffen, ein Stammtisch, ein Seminar für Geschwister von behinderten Kindern und Ausflüge. Daneben finden im Haus der Begegnung in Rodgau-Jügesheim Faschingsveranstaltungen und ein Sommerfest statt. Die Großveranstaltung 24-Stunden-Lauf mit mehr als 500 Sportlern findet seit 1981 alljährlich am zweiten Septemberwochenende auf dem Sportplatz in Rodgau-Dudenhofen statt.

Im Zentrum von Rodgau-Jügesheim hat die Stiftung gemeinsam mit dem Verein ein Behindertenwohnheim – das Haus Emmanuel - mit insgesamt 18 Wohneinheiten für behinderte Menschen errichtet. Die Einrichtung wurde ganz bewusst in die Ortsmitte platziert, um die Bewohner aus der Isolation herauszuholen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Im Haus Emmanuel wird jeder Bewohner individuell, nach seinen Bedürfnissen begleitet und unterstützt, um ihm zur größtmöglichen Selbstständigkeit zu verhelfen.

Weitere Informationen zur Stiftung „Gemeinsam mit Behinderten“ erhalten Interessierte im Internet unter www.gmb-rodgau.de.
www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats Juni 2013 - Sozialstiftung des Hessischen Fußballs (SHV)

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat im Rahmen des „Abends des Sports“ im Hessischen Landtag die Stiftung des Monats Juni ausgezeichnet. In seiner Ansprache würdigte der Regierungschef die Sozialstiftung des Hessischen Fußballs (SHV): „Der Sport ist das erfolgreichste Integrationsprogramm in Hessen. Mit ihrem Einsatz hilft die SHV Werte wie Fairplay und Teamgeist auf hessische Fußballplätze zu tragen. So lernen gerade junge Sportlerinnen und Sportler, dass keine Mannschaft ohne Toleranz erfolgreich sein kann und Gewalt auf Sportplätzen nichts zu suchen hat. Das umfangreiche und vielseitige Engagement der Stiftung wollen wir mit unserer Auszeichnung würdigen“, begründete Ministerpräsident Bouffier die Verleihung.

Zur Umsetzung Ihrer Ziele führt die SHV, die vom Hessischen Fußball-Verband (HFV) gegründet wurde, verschiedene Maßnahmen und Projekte durch:

  • Materielle und inhaltliche Unterstützung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen
  • Sportliche und schulische Aus- und Weiterbildung
  • Austauschprojekte mit ausländischen Sportlern und Sportorganisationen
  • Betreuung und Unterrichtung ausländischer Sportler sowie Förderung des Miteinanders und der sozialen Integration in die Gesellschaft
  • Projekte zur Gewaltprävention, Integration und Toleranz im hessischen Fußball.

Das Stiftungskapital stammt aus dem Erlös der Weltmeisterschaft 2006, den der Deutsche Fußball-Bund auf seine 21 Landesverbände verteilte. Weitere Gelder fließen aus Strafen, die von den Rechtsinstanzen des HFV verhängt werden.

Bis 2011 förderte die Sozialstiftung Projekte zur Gewaltprävention und Konfliktvermeidung sowie für Fair Play und Vielfalt im Rahmen von „Ballance-hessen“ und „Interkulturellem Konfliktmanagement im Fußball“. Im Januar 2012 startete das stiftungseigene Projekt „Fairplay Forum des Hessischen Fußballs“. Ziele dieses Forums sind die Sensibilisierung für Gewaltprävention, Integration und Fair Play, die Schaffung eines nachhaltigen Netzwerks zur Gewaltprävention, die Bündelung und Sichtbarmachung aller Aktivitäten und Partner sowie das Anbieten von Beteiligungsmöglichkeiten.

Das Forum stellt ein Angebot für alle Vereine und Projekte rund um den Fußball dar, die sich in einem hessenweiten Netzwerk für die Themen Gewaltprävention, Integration, Toleranz und Fair Play engagieren möchten. Eine Reihe von Unterstützungsmöglichkeiten können von den Vereinen in Anspruch genommen werden, wenn ihre Vorhaben die Voraussetzungen Förderung von Gewaltprävention, Fair Play oder Integration erfüllen.

Weitere Informationen zur Sozialstiftung des Hessischen Fußballs erhalten Interessierte im Internet unter www.hfv-online.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats Mai 2013 - Stiftung „Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Fulda“

Die „Stiftung Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Fulda“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai ausgezeichnet. Die von Bischof Heinz Josef Algermissen gegründete Stiftung engagiert sich in der Unterstützung und Hilfestellung von Not leidenden Menschen in der Region des Bistums Fulda. Sie leistet Hilfe unabhängig von Nationalität und Konfession. Die Hilfeleistungen erstrecken sich über Beratung sowie tatkräftiger als auch finanzieller Unterstützung für Schwangere, junge Familien, allein Erziehende, Kinder und Jugendliche sowie ältere oder kranke Menschen.

Die Stiftung „Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Fulda“ wurde im November 2007 durch den Bischof von Fulda gegründet. Die Organisationsform der Stiftung wurde gewählt, da sie sicherstellt, dass Hilfe dauerhaft zur Verfügung steht und sich kontinuierlich kraftvoller entwickeln kann. Um nah bei den Menschen zu sein, verfügt die Stiftung inzwischen über fünf Unterstiftungen für die verschiedenen Regionen der Diözese und zwar in Bad Soden-Salmünster Fulda, Kassel, Hanau, Marburg. Sie sichern und stärken die Arbeit der dortigen Ortsvereine des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF). Die Unterstiftungen werden durch den Vorstand der Dachstiftung vertreten. Dies eröffnet der Stiftung die Möglichkeit, schneller auf veränderten Bedarf der Menschen in sozialen Notlagen zu reagieren.
Die Verwaltungskosten werden vom Bistum Fulda übernommen, so dass 100% der Spenden den Hilfsbedürftigen und Projekten zu Gute kommt.

Die Stiftung und die Ortsvereine des SkF helfen da, wo die Not am dringendsten ist. Sie unterstützen

  • Schwangere, wenn sie in ihrer neuen Situation nicht zu Recht kommen
  • junge Familien, die nach der Geburt nicht allein klar kommen
  • allein Erziehende, die überfordert sind, weil sie die seelische und materielle Existenz ihrer Kinder alleine sichern müssen
  • wenn Gewalt die Familie bedroht
  • Kinder, die von seelischer und körperlicher Verwahrlosung bedroht sind
  • Jugendliche, die ihre Orientierung verlieren
  • psychisch kranke Menschen, die den Anforderungen unserer Gesellschaft nicht gewachsen sind
  • alte Menschen, die im Teufelskreis aus Armut und Einsamkeit gefangen sind

Das Gesamtkapital der Stiftung beläuft sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Bisher konnten 80.300 Euro bei individuellen Förderungen und 33.700 Euro bei Projektförderungen als notwendige Hilfe eingesetzt werden. Insgesamt konnte die Stiftung bisher 76 Individual- und 14 Projektförderungen ermöglichen.

Den Ausschlag für die Auszeichnung der Stiftung gab die Unterstiftung SkF Bad Soden-Salmünster, die sich für die Auszeichnung beworben hat. Zu deren Projekten gehören u. a.:

  • Projekt Mogli- Familienpatenschaften mit geschulten Ehrenamtlichen und in Kooperation mit dem Caritasverband Main-Kinzig-Kreis,
  • die jährlichen Ferienspiele für Kinder im Grundschulalter (z.T. Kinder von Klientinnen oder Hartz IV Empfänger) auch z.T. mit Ehrenamtlichen,
  • der 14tägig stattfindende „Internationale Frauentreff“ (starke Eltern-starke Kinder) mit Frauen aus den verschiedensten Länder ( Eritrea, Äthiopien, Anatolien/Türkei Russland usw.). Bisher konnte den Frauen z.T. durch ehrenamtliche ReferentInnen Erziehungskompetenz vermittelt werden. Weitere Themen zur Schulkompetenz sowie Ernährung und Gesundheit stehen an. Die Kinder dieser Frauen werden von Ehrenamtlichen betreut. Seit kurzem hat sich eine pensionierte Lehrerin ehrenamtlich bereit erklärt, den Frauen die deutsche Sprache intensiv und abgestimmt auf das vorhandene Wissen zu intensivieren.
  • ein Frauenfrühstück ab 60+ findet seit Mai statt. Hierdurch soll bedingt durch den demografischen Wandel der Armut der älteren Frauen an Beziehungen und Kontakten entgegen gewirkt werden.

In einer aktuellen Projektförderung unterstützt die SkF-Stiftung die Kooperation des SkF Hanau mit der Kathinka-Platzhoff-Stiftung und der Stadt Hanau. Bei dem Projekt „Wir stehen dir zur Seite“ begleiten ehrenamtliche Familienpatinnen junge Familien im Alltag. Wenn die familiären oder sozialen Netzwerke fehlen, können aus ganz normalen Schwierigkeiten schnell dauerhafte Probleme entstehen.

Die Stiftung leistet aber auch individuelle Förderungen, beispielsweise übernahm sie für eine allein Erziehende nicht nur die Kosten für einen Umzug und die Brille der Tochter, sondern auch rückständige Mietkosten, als die alleinerziehende Frau ihren Arbeitsplatz verlor und so mit ihrer Tochter in eine finanzielle und soziale Notlage geriet. Durch die Unterstützung der Stiftung konnten Mutter und Tochter den Tiefpunkt ihres Lebens überwinden.

Weitere Informationen zur Stiftung und zur Arbeit des Sozialdiensts katholischer Frauen erhalten Interessierte im Internet unter www.sozialdienst-katholischer-frauen.de oder unter www.skf-bad-soden-salmuenster.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats April 2013 - Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel

Die „Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel“ wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April ausgezeichnet. Auf Initiative der Kasseler Sparkasse wurde diese gemeinnützige Stiftung gegründet und dient den Menschen der Region als Dachorganisation, um sich selbstbestimmt und aktiv für das Gemeinwohl zu engagieren. Die Förderungen bleiben auf die Region beschränkt. Zu den Förderschwerpunkten gehören die Bereiche Jugend, Sport, soziale Bedürfnisse, Kultur sowie Natur- und Umweltschutz. Die Stiftung deckt somit eine große Brandbreite der Förderaktivitäten für die Stadt und den Landkreis Kassel ab.

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel (Bürgerstiftung Kassel) wurde 1999 gegründet und wurde von der Kasseler Sparkasse mit einem Gründungskapital von 25.000,- Euro ausgestattet. Unabhängig von jeglicher wirtschaftlicher, konfessioneller und politischer Bindung haben in der Bürgerstiftung Kassel engagierte Menschen der Region die Möglichkeit, etwas der Region zurückzugeben, mit der sie sich verbunden fühlen. Dabei bestimmt der Stifter / die Stifterin allein, welche gemeinnützigen Projekte gefördert oder selbst initiiert werden sollen. Die Bürgerstiftung Kassel dient dabei als Dachorganisation, die koordiniert und die notwendigen Verwaltungsarbeiten übernimmt. In der 14jährigen Geschichte der Stiftung haben bereits mehr als 30 Stifterinnen und Stifter zugestiftet. Die Bürgerstiftung Kassel verzeichnet ein Kapital von mehr als 5,6 Millionen Euro. Seit Gründung hat die Bürgerstiftung mehr als 340 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 800.000 Euro realisiert.

Daneben vergibt die Bürgerstiftung Kassel alle zwei Jahre einen „Preis für selbstbewusstes Engagement“ in der Region. Mit diesem Preis sollen Einzelpersonen und Organisationen ausgezeichnet werden, die sich – oftmals im Hintergrund – ehrenamtlich für die Region verdient gemacht haben. Des Weiteren werden in selbst organisierten Fachvorträgen und Symposien Fragen rund um das Thema Stiften und bürgerschaftliches Engagement diskutiert. So entsteht ein Netzwerk von Bürgern für Bürger der Region. Ebenfalls ist die Bürgerstiftung Kassel Ansprechpartnerin für bedürftige Organisationen. Sie steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wie sie Projekte finanzieren und realisieren können.

Des Weiteren erläuterte Staatssekretär Michael Bußer, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur Stiftung erhalten Interessierte im Internet unter www.buergerstiftung-kassel.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Präsentation Stiftung des Monats März 2013  -  Offenbacher Sportstiftung

Die Offenbacher Sportstiftung wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Fechtclub Offenbach von 1863 e.V. von Sozialminister Stefan Grüttner aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements zur Stiftung des Monats März ausgezeichnet. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, talentierte Nachwuchssportlerinnen und –sportler im Alter zwischen 14 bis 21 Jahren sowie erfolgreiche Mannschaften, die sich im Leistungssport ausgezeichnet haben und für einen Offenbacher Verein im Amateurbereich starten, zu fördern und zu unterstützen.

Die Offenbacher Sportstiftung wurde am 14. Dezember 1978 von Offenbacher Bürgern und Unternehmen gegründet. Das Stiftungskapital wurde ausschließlich aus Spenden von Bürgern und Unternehmen zusammengetragen. Zusätzliche Spenden aus diesem Kreis sind für die Unterstützung der Sportler zwingend notwendig.

Mit ihrer Unterstützung verhalf die Sportstiftung großen Sportlerkarrieren zum Start. Dazu gehörte „Albatros“ Michael Groß, der bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gewonnen hat. Die Offenbacher Fechterin Cornelia Hanisch, die im Vorstand der Stiftung mitarbeitet, wurde auch von der Stiftung gefördert und brachte es zu Weltruhm und olympischen Ehren. Weiters wurde der Vize-Europameister der Junioren Thomas Bayer vor Jahren von der Sportstiftung gefördert. In den letzten Jahren konnten aus Offenbacher Sicht sicherlich auch aufgrund der Förderung durch die Offenbacher Sportstiftung im Rudern und Fechten viele Erfolge gefeiert werden. Herauszuheben sind hier Erfolge bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften durch die Ruderer Simon Berghofer, Michael Fey, Nico Merget und die Fechterinnen und Fechter Nikolaus Bodoczi, Florina Plachta und Nadine Stahlberg, die gerade vor wenigen Tagen u. a. Europameisterin im Degen-Einzel wurde.

Die Förderung der Stiftung beträgt zurzeit zwischen 25 und 80 Euro monatlich für jeweils ein Sportjahr. Diese Förderung kann verlängert werden. Darüber hinaus hilft die Stiftung Vereinen bei der Finanzierung der Kosten, die bei Veranstaltungen außerhalb Deutschlands anfallen, z. B. bei Welt- oder Europameisterschaften. Diese Unterstützung ist nur durch die Mithilfe der Dr. Marschner Stiftung möglich.

Im Sportjahr 2012/2013, also vom 01.10.2012 bis 30.08.2013, fördert die Stiftung insgesamt 53 Sportlerinnen und Sportler, die in 15 Offenbacher Sportvereinen organisiert sind und 11 Sportarten betreiben, mit einem Betrag von über 18.000,- Euro.

www.gemeinsam-aktiv.de

Die „Wilhelm und Auguste Viktoria-Stiftung“ aus Frankfurt am Main ist Stiftung des Monats Februar 2013

Kaiserin Auguste Victoria und Kaiser Wilhelm II.

Die „Wilhelm und Auguste Viktoria-Stiftung“ aus Frankfurt am Main wurde von der Hessischen Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar ausgezeichnet. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, beratungs- und betreuungsbedürftige Familien mit Neugeborenen, Säuglingen und kleinen Kindern zu unterstützen. Mit dem Konzept der „Frühen Hilfen“ hat die Stiftung Maßnahmen zur Unterstützung dieser Familien aufgebaut, sei es durch die Bereitstellung eines Baby-Starterpakets oder durch die Begleitung bei Arzt- und Behördengängen.

Die Stiftung wurde im Jahre 1906 auf Anregung des damaligen Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Franz Adickes gegründet und ist seit dem 19. Oktober 1908 offiziell anerkannt; die Stiftungsgründung erfolgte anlässlich der Silberhochzeit des damaligen Kaiserpaares. Im Jahre 2008 wurde die Stiftung angesichts ihres hundertjährigen Bestehens in das Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt am Main eingetragen.

Der Stiftungszweck war die Senkung der damals exorbitant hohen Säuglingssterblichkeit. Die Stiftung wurde hierzu von den Frankfurter Bürgern sehr komfortabel ausgestattet. Doch diese gute finanzielle Ausstattung ging während der großen Inflation zum größten Teil verloren. Die moderne Kinderheilkunde, Hygiene und Ernährungswissenschaft sowie der soziale Fortschritt haben glücklicherweise dazu geführt, dass sich der ursprüngliche Stiftungszweck aufgehoben hat. Leider gibt es dennoch intrafamiliäre Probleme, die zur Gefährdung vor allem der kleinsten und kleinen Kinder führen können. Nicht alle Kinder werden in gleich gute Bedingungen hineingeboren. Gerade in großstädtischen Ballungsräumen benötigen nach Angaben in der Literatur rund zehn Prozent der gebärenden Frauen zusätzliche Beratung und Betreuung.

Aus diesen Gründen hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung im Jahre 2007 beschlossen, dass ein „Frühe Hilfen“-Konzept für besonders beratungs- und betreuungsbedürftige Familien mit Neugeborenen, Säuglingen und kleinen Kindern zu erstellen ist. Dieses Konzept konnte 2008 eingeführt werden; ein Teil hiervon wird von den Kinderkrankenschwestern und Familienhebammen des Amtes für Gesundheit getragen. Diese Mitarbeiterinnen betreuen die in Frage kommenden Familien mittels Hausbesuchen und koordinieren ihre Arbeit sowohl mit anderen städtischen Ämtern als auch mit hierin engagierten freien Trägern. Die Familien nehmen hieran freiwillig teil.

Die Wilhelm und Auguste Viktoria-Stiftung ist organisatorisch dem Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt/Main zugeordnet. Die/der jeweilige Amtsleiter/-in ist qua Amt die/der Vorstandsvorsitzende, die/der Leiter/-in der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin ist Schriftführer/-in, weiterhin entsenden die drei größten Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung jeweils eine/-n Vertreter/-in in den fünfköpfigen Stiftungsvorstand. Die Tätigkeiten für die Stiftung werden von städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ihrer Arbeitszeit erbracht, so dass sämtliche Spenden und Erträge dem Stiftungszweck gemäß im Rahmen der Arbeit der „Frühen Hilfen“ zugeführt werden können. Es werden bspw. Spielzeuge, Vorlesebücher u. ä. Materialien den betreuten Familien überreicht, die der Anbahnung bzw. Verbesserung der Mutter-Kind-Bindung dienen. Weiterhin sind gelegentlich Spenden von Babynahrung, Lebensmitteln, kleineren Kleidungsstücken sowie Medikamenten erforderlich. Sämtliche Einkäufe werden je nach akutem Bedarf von den Mitarbeiterinnen getätigt und ausschließlich als Sachspenden an die Familien weitergegeben.

Weitere Informationen zur Stiftung erhalten Interessierte bei der Geschäftsstelle des Stadtgesundheitsamts Frankfurt, Telefon: 069 – 212-31245.

www.gemeinsam-aktiv.de

Die „Hospiz-Stiftung Bergstraße“ mit Sitz in Bensheim ist Stiftung des Monats Januar 2013

Bild

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Hospiz-Stiftung Bergstraße“ mit Sitz in Bensheim im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar ausgezeichnet. Die Stiftung engagiert sich in der finanziellen Unterstützung der stationären und ambulanten Hospizarbeit im Kreis Bergstraße. Sie feierte im April letzten Jahres ihr zehnjähriges Bestehen. In diesen 10 Jahren hat es die Stiftung geschafft, die Mittel für den Bau eines stationären Hospizes durch Spendensammlungen aufzubringen und ist auf einem guten Weg, die Sicherstellung des laufenden Betriebes des Hospizes zu gewährleisten.

Im August 2001 haben sich auf Initiative des Hospiz-Vereins Bergstraße die acht Hospiz- Gruppen des Kreises Bergstraße zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen mit dem Ziel der Vernetzung, der gegenseitigen Hilfe und der Gründung einer Stiftung, um die Hospizarbeit im Landkreis finanziell unabhängiger gestalten zu können. Die Stiftung wurde im April 2002 gegründet. Vorrangiges Ziel war, die finanzielle Basis für den Bau eines stationären Hospizes zu legen.

Die Stiftung hat sich im Dezember 2008 mit dem Hospiz-Verein Bergstraße darauf verständigt, dass der Verein die Bauherrenschaft für den Neubau des Stationären Hospizes und den späteren Betrieb übernimmt. Die Stiftung hat Spendenmittel in das Bauvorhaben eingebracht und wird die Erträge aus dem Stiftungskapital zur Sicherstellung des laufenden Betriebs des Stationären Hospizes einsetzen. Daneben wird sie sich weiterhin um Zustiftungen bemühen.

Der erste Spatenstich zum Neubau des Stationären Hospizes erfolgte am 27. April 2009. Am 25. Juni 2010 wurde es eröffnet. Die ersten Gäste wurden dann im August aufgenommen. Seitdem ist das Hospiz fast durchgängig voll belegt.

Wenn die Hospiz-Stiftung Bergstraße ihr Stiftungsvermögen soweit aufgestockt hat, dass der Unterhalt des Stationären Hospizes gewährleitet ist, soll die ambulante Hospizarbeit im Kreis Bergstraße gefördert werden.

Weitere Informationen zur Stiftung und zur Hospizarbeit im Kreis Bergstraße erhalten Interessierte auf www.hospiz-stiftung-bergstrasse.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Bewerbungsformular zur Stiftung des Monats


Sie möchten sich für die Auszeichnung "Stiftung des Monats" bewerben?


Hier finden Sie das Bewerbungsformular!
www.gemeinsam-aktiv.de

Stiftung des Monats

Bild
www.gemeinsam-aktiv.de

Partner

Information und Beratung: info@stiftung-hessen.de