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Regierungssprecher Michael Bußer zeichnet Katharina-Zell-Stiftung aus Darmstadt, die Start-Förderstiftung aus Frankfurt und die Bürgerstiftung Großenlüder als Stiftungen des Monats Dezember aus

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„Ihre Hilfsbereitschaft, Ihr Einsatzwille und Ihre Ausdauer sind Ausdruck einer großartigen gesamtgesellschaftlichen Leistung unseres Landes“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Katharina-Zell-Stiftung aus Darmstadt, die Start-Förderstiftung aus Frankfurt und die Bürgerstiftung Großenlüder als Stiftungen des Monats ausgezeichnet. „Wir ehren heute exemplarisch drei Stiftungen, die sich neben ihrem eigentlichen Stiftungsziel auch für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Die Hilfe bei der Erstaufnahme, die Begleitung nach der Zuweisung in die Kommunen und die Unterstützung im Bemühen um eine erfolgreiche Integration wären ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht möglich“, sagte der Regierungssprecher heute bei einer Feierstunde in der Hessischen Staatkanzlei. „Die Hilfsbereitschaft, der Einsatzwille und die Ausdauer der Menschen, die auf eigene Initiative in Stiftungen, Vereinen oder Organisationen mit anpacken, sind Ausdruck einer großartigen gesamtgesellschaftlichen Leistung unseres Landes.“

Die Darmstädter Katharina-Zell-Stiftung ist eine kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts, die Projekte fördert, die Frauen, Mädchen und Familien in ihrer Alltags- und Lebenskompetenz stärken, ihnen Unterstützung geben und helfen, ihre Beziehungsfähigkeit weiter zu entwickeln. Darüber hinaus wird Hilfe bei der Überwindung von Krisen und Isolation ermöglicht. Im Jahr 2015 wurden zudem Projekte gefördert, die von Gewalt betroffenen Flüchtlingsfrauen helfen, ihnen Zuflucht geben, sie beraten, unterstützen und fördern. „Mit Ihrer Arbeit helfen Sie den Frauen, ihre schrecklichen Erlebnisse aufzuarbeiten und geben ihnen neuen Lebensmut“, sagte der Staatssekretär.

Die Frankfurter Start-Förderstiftung wurde 2007 ins Leben gerufen. Sie ist eine reine Förderstiftung und unterstützt mit ihrer Tätigkeit Projekte der START-Stiftung gGmbH und somit das START-Stipendienprogramm für engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. So organisierte die Stiftung im vergangenen Jahr eine Veranstaltung, zu der sich rund 80 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und hessische START-Stipendiaten im Landschulheim „Steinmühle“ in Marburg trafen. „Dabei boten die sprachlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten der gleichaltrigen Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten, um über Wünsche und Zukunftsperspektiven zu sprechen und diese künstlerisch festzuhalten“, erläuterte Michael Bußer und führte weiter aus: „Zum Abschluss konnten die Jugendlichen ihre musikalischen und sportlichen Talente in gemischten Gruppen bei Fuß- und Basketball sowie Gesang und Tanz unter Beweis stellen.“ Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt Marburg als Unterstützungsangebot statt.

Die Bürgerstiftung Großenlüder wurde 2010 von Bürgern, Unternehmen und Vereinen mit dem Ziel gegründet, einen Raum für besonderes Engagement innerhalb der lebendigen Bürgergesellschaft zu schaffen. Dabei unterstützt sie nachhaltige Projekte, die die Lebensqualität vieler Menschen der Region stärken. Bereits im Winter 2014 hat die Bürgerstiftung um Solidarität mit Flüchtlingen und Asylbewerbern geworben und konkrete Hilfe organisiert: Nach einer Sammelaktion konnten damals mehr als 80 hilfsbedürftige Menschen dringend notwendige Winterbekleidung in Empfang nehmen. „An Ihrem Engagement wird deutlich, dass es nicht immer großer finanzieller Summen bedarf, um etwas Gutes auf die Beine zu stellen“, lobte Regierungssprecher Michael Bußer das Engagement.

Hintergrund: Durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ werden vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentiert, die den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorgestellt werden. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Die Stiftungen des Monats werden auf den Internetseiten www.stiftung-hessen.de des hessischen Stiftungsportals vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500 Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen kann ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen.

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„Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“ ist Stiftung des Monats November 2015

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Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat die nordhessische Stiftung „Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung für krebskranke Kinder“ als Stiftung des Monats ausgezeichnet. „Ich bin tief beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement und der Arbeit, die hier von den Aktiven geleistet wird. Täglich mit menschlichem Leid konfrontiert zu werden und gerade dann den Willen zu entwickeln, krebskranken Kindern Begegnungen zu ermöglichen, ihnen Lebensqualität und Hoffnung zu schenken sowie gleichzeitig die Förderung der Krebsforschung voranzutreiben, ist aller Ehren wert“, zeigte sich Mark Weinmeister beeindruckt.

Die Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranken Kindern und Jugendlichen zu helfen. Ihre Arbeit konzentriert sich dabei auf die Region Nordhessen. In enger Kooperation mit dem Klinikum Nordhessen in Kassel setzt sich die Stiftung dafür ein, die Situation der schwerkranken Kinder und Jugendlichen zu verbessern, ihnen und ihren Familien Hoffnung zu schenken.

Gegründet wurde die Stiftung am 9. April 2001 durch Helga und Heinrich Holzhauer. Neben der Unterstützung krebskranker Kinder und Jugendlicher ist Stiftungszweck die Förderung der Krebsforschung im Lande Hessen.

In der Zusammenarbeit mit der Klinik für pädiatrische Hämatologie und Onkologie des Klinikums Kassel konzentriert sich das Engagement der Stiftung auf die Versorgung der Stationen mit hochmodernen medizinischen Geräten, die Verbesserung der psychosozialen Betreuung von krebskranken Kindern und Jugendlichen in den Kliniken sowie die Förderung und Entwicklung neuer Therapiemethoden.

Seit dem Bestehen der Stiftung konnten aus den Erträgen des Stiftungsstockes und durch private Spenden über 350.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und die Kinderchirurgische Klinik im Klinikum Kassel konnten durch die Stiftung bei der Anschaffung von hochmodernen Ultraschall- und Beatmungsgeräten (Instrumente für minimalinvasive Eingriffe) unterstützt werden, um Kinder und Jugendliche schmerzfrei zu operieren. Auch bei den Kasseler Kinderonkologie-Tagen war die Stiftung in der Vorbereitung und während der Aktionstage präsent. 2013 konnte die Stiftung auch einen Etappenhalt der deutschlandweit bekannten „Tour der Hoffnung“ in Kassel arrangieren, um so eine noch größere Öffentlichkeit zu erreichen. 2015 konnten über die „Tour der Hoffnung“ 40.000 Euro an Spenden gesammelt werden.

„Die Helga und Heinrich Holzhauer Stiftung leistet hier eine schwierige, aber unendlich wertvolle Arbeit und einen Dienst am Menschen“, so Staatssekretär Mark Weinmeister abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.holzhauer-stiftung.de.

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„AGAPE Stiftung – Gemeinde leben“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Schwalbach ist Stiftung des Monats Juli 2015

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „AGAPE Stiftung – Gemeinde leben“ der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Schwalbach als Stiftung des Monats Juli 2015 ausgezeichnet. Bei seinem Besuch betonte der Regierungssprecher, wie wichtig der Beitrag der Stiftung für die Gemeinde sei: „Die Stiftung unterstützt und fördert die Belange der Menschen in Bad Schwalbach. Ihre Arbeit wirkt über die Gemeindegrenze hinaus und verbindet Gemeindeleben mit Nächstenliebe. Durch Ihre wertvolle Arbeit bringen Sie mehr Menschlichkeit in die Gesellschaft.“

Die im Jahr 2012 gegründete „AGAPE Stiftung“ hat das Ziel, sowohl die Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Schwalbach zu fördern, als auch die Belange der Menschen in der Gesellschaft zu unterstützen. Dadurch ist der Stiftungszweck nicht nur auf die Kirchengemeinde, sondern auch auf die Stadt gerichtet. „Die Stiftung unterstützt die Finanzierung von Vorhaben und Projekten in der Kirchengemeinde und in der Stadt. Der Aufbau des Stiftungskapitals ermöglicht es der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Schwalbach, auch in Zukunft das gemeinschaftliche Leben gestalten zu können“, sagte Michael Bußer. Der Stiftungszweck komme auch in deren Namen zum Ausdruck, so der Regierungssprecher weiter, denn: „AGAPE bedeutet so viel wie Liebe, die ihren Ursprung in Gott hat. Das Wort stammt dabei aus dem griechischen Original des Neuen Testaments.“

Zu den von der „AGAPE Stiftung“ unterstützten Projekten gehört die „Demenzfreundliche Kommune Bad Schwalbach“. Hier bilden verschiedene Akteure ein Kompetenz-Netzwerk Demenz, um Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen, die an Demenz erkrankten Menschen das Leben etwas erleichtern soll. Mit den Mitteln der Stiftung werden unter anderem Vorträge zum Thema und das sogenannte Demenzforum für Betroffene ausgerichtet. Für die Landesgartenschau 2018 ist zudem die Errichtung eines Demenzgartens geplant, der gezielt den Bedürfnissen demenzkranker Menschen entsprechend gestaltet werden soll. Weitere gemeindeinterne Förderungsschwerpunkte in den vergangenen Jahren betrafen die Teilnahme von Jugendlichen am Kirchentag in Hamburg und die Unterstützung des musikalischen Wirkens des Black Sheep Gospel Choirs.

Weitere Informationen sind auf der Webseite www.agape-stiftung.com zu finden.

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Initiative, Stiftung und Unternehmen des Monats Juni 2015 beim Hessentag in Hofgeismar ausgezeichnet

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Engagierte Menschen wie Sie sind unverzichtbar, wenn Gesellschaft auch Gemeinschaft sein soll“

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Beim Hessentag in Hofgeismar hat Staatsminister Axel Wintermeyer heute drei Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement vergeben. Das Freiwilligenzentrum Kassel wurde als Initiative des Monats, die Bürgerstiftung Bad Emstal als Stiftung des Monats und die Micromata GmbH aus Kassel als Unternehmen des Monats Juni 2015 geehrt. „Ich freue mich über die Gelegenheit, gleich drei herausragende Beispiele für ehrenamtliches Engagement und soziale Verantwortung würdigen zu können und Ihnen persönlich für Ihren Einsatz zu danken. Engagierte Menschen wie Sie sind unverzichtbar, wenn Gesellschaft auch Gemeinschaft sein soll“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei in Hofgeismar.

Im Rahmen der Landesehrenamtskampagne der Hessischen Landesregierung werden monatlich eine Initiative, eine Stiftung und ein Unternehmen geehrt, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen. „Die Chancen für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft und der demografischen Veränderungen sind dort am größten, wo es eine aktive Bürgerschaft gibt, wo es Menschen gibt, die die Dinge in die Hand nehmen und gemeinsam mit anderen Verantwortung für unsere Zukunft übernehmen“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer. „Deshalb wollen wir heute Ihre Leistung und Ihren Einsatz honorieren und damit für alle sichtbar machen.“

Die Würdigung der Bürgerstiftung Bad Emstal als Stiftung des Monats Juni 2015 nahm der Bürgermeister von Bad Emstal, Ralf Pfeiffer, als Erster Vorsitzender der Stiftung entgegen. Diese engagiert sich mit Projekten in vielen Bereichen, unter anderem für Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe, Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Ein Projekt hob Staatsminister Axel Wintermeyer besonders hervor: „Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für die Lesekompetenz der jungen Bürgerinnen und Bürger von Bad Emstal. So lesen die Vorstandsmitglieder am Vorlesesetag in den örtlichen Kindergärten spannende Geschichten vor. Die Stiftung bringt jährlich für jeden Kindergarten einen Geldbetrag auf, um neue Bücher zu kaufen. Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel für das breite Spektrum der Arbeit der Stiftung, deren Einsatz stets jungen Menschen gilt und damit in die Zukunft gerichtet ist.“ Hessen ist mit 31 Stiftungen je 100.000 Einwohner das Stiftungsland Nummer Eins unter den deutschen Flächenländern. Insgesamt 1862 rechtsfähige Stiftungen haben ihren Sitz in Hessen. Die Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bürgerliches Engagement und freiwilligen Einsatz zu fördern. Auch die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“, deren Vorsitzender Staatsminister Axel Wintermeyer ist, trägt dazu bei, den Gemeinsinn und das Miteinander in Hessen zu stärken.

Weitere Informationen zur Bürgerstiftung im Internet unter www.buergerstiftung-bad-emstal.de.

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Stiftung Waisenhaus ist Stiftung des Monats Mai 2015

Staatssekretär Michael Bußer: „Sie geben Kindern wieder eine Lebensperspektive und eröffnen ihnen neue Chancen“

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Stiftung Waisenhaus aus Frankfurt am Main als Stiftung des Monats Mai 2015 ausgezeichnet. Der Regierungssprecher betonte bei der Auszeichnung in Frankfurt, wie entscheidend der Beitrag der Stiftung zum Leben vieler junger Menschen sei: „Wenn ihre Eltern sich trennen oder sie einen Elternteil verlieren, wird Kindern schlagartig der Boden unter den Füßen weggezogen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung geben ihnen in dieser belastenden Situation wieder eine Lebensperspektive und eröffnen ihnen damit neue Chancen.“

Die Stiftung engagiert sich für Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern aufwachsen oder deren Eltern nicht in der Lage sind, sie zu fördern und ihnen Raum zu Entfaltung zu geben. Sie wurde im September 1679 von Frankfurter Bürgern als „Armen-, Waisen- und Arbeitshaus“ gegründet, um die sozialen Probleme der öffentlichen Armut zu lindern. „Die Stiftung Waisenhaus hat mit ihrer über 300-jährigen Geschichte eine lange Tradition des Engagements für die Zukunft“, sagte Staatssekretär Michael Bußer bei der Auszeichnung in Frankfurt. „Vor dem Hintergrund wechselnder politischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen hat die Stiftung ihren christlichen und sozialen Auftrag bewahrt und ihre Hilfsangebote an die Erfordernisse der jeweiligen Zeit angepasst.“

Heute ist die Stiftung eine feste Größe im Frankfurter Netzwerk der sozialen Institutionen. Sie ist selbst Träger von Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendfürsorge und bietet ein breitesSpektrum von Angeboten für bedürftige Kinder und Jugendliche an. Sie betreibt unter anderem ein Mutter-Kind-Haus, ein Kinder- und Jugendheim sowie eine therapeutische Wohngemeinschaft. „Gerade die enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Einrichtungen ist für Stiftungen oft eine Herausforderung. Die Stiftung Waisenhaus entwickelt ihre Angebote und Aufgaben gemeinsam mit den anderen Akteuren weiter und schreibt so die Wurzeln und Traditionen ihrer Arbeit in die Zukunft fort. Sie leistet seit mehr als drei Jahrhunderten einen wichtigen Beitrag für Kinder und Jugendliche in Frankfurt, die ihre Unterstützung dringend brauchen. Ich bin sicher, dass sie auch weiterhin das Leben vieler junger Menschen bereichern und verbessern wird“, sagte Staatssekretär Michael Bußer.

Weitere Informationen über die Stiftung im Internet unter www.waisenhaus-frankfurt.org.

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Präsentation der SdM März 2015 „Stiftung Kloster Haydau“

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Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat die nordhessische Stiftung „Stiftung Kloster Haydau“ als Stiftung des Monats ausgezeichnet. „Ich bin beeindruckt von dem Engagement und der Arbeit, die hier in den alten Klostermauern von den Aktiven geleistet wird. Das Kloster ist aus dem 14. Jahrhundert und ich kenne seine Geschichte gut. Ich kann mich aber auch noch daran erinnern, in welchem Zustand es sich vor der Renovierung und dem Einzug des Hotels dargestellt hat. Umso mehr bin ich von der derzeitigen Entwicklung begeistert“, zeigte sich Mark Weinmeister beeindruckt.

Die Stiftung Kloster Haydau wurde am 21. Oktober 2010 gegründet und ging aus der Unterstiftung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hervor, die ihren Sitz in Bonn gehabt hat.
Zweck der Stiftung ist das Kulturdenkmal Kloster Haydau in Morschen-Altmorschen instand zu halten, zu pflegen, vor Gefährdung zu schützen und - wenn nötig - instand zu setzen. Das Stiftungskapital entwickelte sich trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage positiv. Im Jahr 2012 waren die Schwerpunkte der Unterhaltung des Kloster Haydau: Die Gestaltung der Gartenanlage, der Abschluss der Klostermauer und die Außensanierung der Klosterkirche. Gemeinsam mit dem Förderverein Kloster Haydau e.V. werden die Instandhaltungsmaßnahmen besprochen und finanziert. Hierdurch wird die Gemeinde Morschen, welche Eigentümerin des Klosters und des Geländes ist, in großem Umfang unterstützt und auch finanziell und personell entlastet.

„Durch die Stiftung und ihre engagierten Mitglieder im Vorstand und Kuratorium wird das wertvolle kulturelle Erbe der Region erhalten und der Tourismus in der Gemeinde Morschen gestärkt“, so Staatssekretär Mark Weinmeister abschließend.

Weitere Informationen im Internet unter www.kloster-haydau.de.

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Präsentation der SdM Februar 2015 „Hoffnung für Kinder“

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat am 23. März 2015 in Darmstadt die Volksbank-Stiftung „Hoffnung für Kinder“ als Stiftung des Monats Februar 2015 ausgezeichnet. „Die Stiftung hilft nicht nur Kindern in der Not, sie eröffnet ihnen auch neue Möglichkeiten“, sagte der Regierungssprecher. Besonders betonte er das ehrenamtliche Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank: „Sie sind es, die der Stiftung ein Gesicht geben und sie mit Leben füllen. Ein echter Glückfall für die Kindern in Südhessen.“
 
Die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ wurde 1996 von der damaligen Groß-Gerauer Volksbank anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens gegründet. Ihr Ziel ist es, Jungen und Mädchen aus der Region auch dann Normalität und Teilhabe zu ermöglichen, wenn deren Familien dies nicht leisten können oder sie besondere Unterstützung benötigen. Hierzu finanziert und fördert die Stiftung Projekte und kooperiert mit therapeutischen und pädagogischen, sozialen und karitativen Einrichtungen in der Region. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank unterstützen die Arbeit der Stiftung finanziell und durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit.

Das Spektrum der Stiftungsarbeit reicht von kleinen und großen Sachspenden bis hin zur Organisation von besonderen Veranstaltungen und Ausflügen. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung sich beispielsweise an der Ausstattung eines Babynotarztwagens für die Region beteiligt und einen neuen VW-Bus für die Behindertensportgemeinschaft Jugend Bensheim gespendet. Sie organisiert außerdem jedes Jahr Sommerausflüge und Weihnachtsveranstaltungen für Kinder. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank erfüllen zudem seit mehreren Jahren Weihnachtswünsche bedürftiger Kinder, sie besorgen und verpacken die Geschenke selbst.

Weitere Informationen zur Stiftung „Hoffnung für Kinder“ unter www.hoffnung-fuer-kinder.de.

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Präsentation der SdM Januar 2015 „Hans und Ilse Breuer-Stiftung“

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Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist Stiftung des Monats Januar 2015. Der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Auszeichnung anlässlich eines Besuchs im „StattHaus Offenbach“, einem Wohnprojekt der Stiftung für Demenzkranke, überreicht. Nach einem Rundgang durch die Einrichtung sagte der Staatssekretär: „Die Stiftung setzt sich theoretisch und praktisch mit dem Thema Demenz auf höchstem Niveau auseinander, das zeigt die erfolgreiche Arbeit im ‚StattHaus Offenbach‘. Gerade weil die Einrichtung als Begegnungsstätte für Demenzpatienten und gesunde Menschen konzipiert ist, hilft sie, Ängste vor der Krankheit abzubauen. Gleichzeitig bleiben Betroffene und ihre Angehörigen mit der Krankheit nicht allein, sondern in der Mitte unserer Gesellschaft. Für dieses Engagement bin ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Offenbach und bei der Stiftung sehr dankbar.“

Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Hans Breuer gegründet. Durch die gezielte Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Ursachen-, Diagnose- und Therapieforschung will sie auch dem Anstieg der Demenzerkrankungen entgegenwirken. Die Breuer-Stiftung verfolgt außerdem das Ziel, die Lebenssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen spürbar zu verbessern. Durch die Unterstützung von verschiedenen Projekten aus den Bereichen Versorgung, Betreuung und Therapie fördert sie die Entwicklung von alternativen Wohnformen und Methoden, die die Lebensqualität von Menschen mit Demenz maßgeblich verbessern und Angehörigen den Umgang mit der Krankheit erleichtern.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Hans und Ilse Breuer-Stiftung ist die Forschungsförderung. Seit 2006 vergibt sie jährlich den mit 100.000 Euro deutschlandweit höchstdotierten Alzheimer-Forschungspreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung oder ähnlicher Demenzerkrankungen erbringen. Darüber hinaus setzt sich die Stiftung für ein wissenschaftliches Netzwerk auf dem Gebiet der Alzheimer-Krankheit ein. Um den akademischen Nachwuchs auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung in Deutschland zu fördern, vergibt die Hans und Ilse Breuer-Stiftung seit 2006 bis zu drei Promotionsstipendien pro Jahr für herausragende Leistungen. Auch die jährliche Alzheimer-Konferenz, die „Eibsee-Meetings“ wird von der Stiftung finanziert.

Weitere Informationen unter www.breuerstiftung.de

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