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18 Suppen und viele helfende Hände

Ein volles Zelt und viel Betrieb an den Suppenstationen – das erste Schönecker Suppenfest ist bei den Bürgerinnen und Bürgern bestens angekommen. Mehr als 250 Suppenschüsseln haben in kürzester Zeit den Besitzer gewechselt.

Wer eine der Schüsseln für 3 Euro in der Hand hatte, konnte damit von Stand zu Stand gehen und Suppe satt genießen. Kein Wunder, dass bereits nach anderthalb Stunden viele Suppentöpfe leer waren. „Unsere Idee, mit einem Suppenfest Vereine und an ehrenamtlichem Engagement Interessierte zusammenzubringen scheint zu funktionieren“, freute sich Integrationslotse El Abbas El Amri, der das Fest gemeinsam mit Veronika Kielmann-Heine vom Ehrenamtsbüro der Stadt organisiert hat. Doch das Fest soll keine Einmal-Aktion bleiben. Bis November wollen alle 18 Vereine, die sich beteiligt haben, ein Kochbuch mit Suppenrezepten herausbringen. Die Fotos steuert die Schönecker Senioren-Fotogruppe bei, die schon die Vorbereitungen dokumentiert hat und auch das Fest im Bild festgehalten hat.

 

Zwei der vielen leckeren Suppen, die zum Probieren lockten, waren eine kalte Afghanische Milchsuppe und eine Persische Gemüsesuppe. Zubereitet haben sie Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Iran gemeinsam mit Mitgliedern des Arbeitskreises Asyl und eines Teils der Landfrauen im Rahmen des Modellprojekts „Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen“.