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IDM 1|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet die Frankfurter Stiftung 
für krebskranke Kinder als Initiative des Monats Januar 2018 aus

„Sie geben betroffenen Familien Hoffnung im Kampf gegen diese heimtückische Krankheit“

Wiesbaden/Frankfurt am Main. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“ als Initiative des Monats Januar 2018 ausgezeichnet. „Sie treiben unermüdlich die Krebsforschung voran und geben betroffenen Familien Hoffnung im Kampf gegen diese heimtückische Krankheit. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung“, sagte der Regierungssprecher. Die Verantwortlichen erzielen mit der ehrenamtlich getragenen Arbeit der Stiftung eine enorme Hebelwirkung – nicht zuletzt auch, indem sie andere Menschen motivieren, sich ebenfalls für das Gemeinwohl einzusetzen. „Sie schaffen und fördern Netzwerke, die dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung dienen“, sagte der Staatssekretär bei der Urkundenübergabe. Beindruckend sei das entstandene Netzwerk zwischen der Stiftung, dem Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ und der Frankfurter Universitätsklinik.

Die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder wurde 1994 vom Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ gegründet – mit dem Ziel, die Situation krebskranker Kinder langfristig zu verbessern. Im Fokus der Stiftung stand der Bau eines Forschungshauses. Nach dessen Fertigstellung widmete sich die Stiftung dem Betrieb der Einrichtung. Die Stiftung forscht zu den Krebsursachen und zur Verbesserung der Heilungschancen für krebskranke Kinder und Jugendliche. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie mit dem Schwerpunkt Pädiatrie und Förderung der medizinischen Versorgung und Verbesserung der psychosozialen Situation von krebskranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im stationären und ambulanten Bereich.

Mit der Errichtung des Forschungshauses und seiner Eröffnung im Jahr 2005 in der Komturstraße 3a in Frankfurt-Niederrad, angrenzend an das Familienzentrum des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“, wurde das Stiftungsziel erreicht. Das übergeordnete Ziel der Arbeiten im Forschungshaus ist es, innovative, seriöse Therapiekonzepte und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit Krebs zu entwickeln. Dazu wird auf einer Reihe von unterschiedlichen Gebieten geforscht: von der Grundlagenforschung bis hin zur unmittelbaren Entwicklung und Umsetzung innovativer Therapiekonzepte. Darüber hinaus finanziert die Stiftung zu diesem Zweck eine Stiftungsprofessur und ermöglicht die Arbeit von international renommierten Forschungsgruppen in modernsten Laboren. Hierbei wird gewährleistet, dass die Arbeit der Wissenschaftler in Anbindung und im Austausch mit den Ärzten und Forschern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Frankfurt am Main erfolgt.

„Sie alle leisten mit Ihrer Arbeit sehr viel für das Miteinander in unserem Land und tragen damit auch zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft bei. Bitte machen Sie weiter mit Ihrer wertvollen Arbeit. Die betroffenen Familien profitieren unglaublich davon. Herzlichen Dank dafür“, sagte Regierungssprecher Michael Bußer abschließend zu den Verantwortlichen der Stiftung.

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IDM 2|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet die Laienspielgruppe 
St. Michael Hambach aus Heppenheim als Initiative des Monats Februar 2018 aus

„Sie alle bereichern seit 30 Jahren auf unverwechselbare Art das Leben der Menschen in Hambach und Umgebung“

Wiesbaden/Heppenheim. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Laienspielgruppe St. Michael Hambach aus Heppenheim als Initiative des Monats Februar 2018 ausgezeichnet. „Sie alle bereichern seit 30 Jahren auf unverwechselbare Art das Leben der Menschen in Hambach und Umgebung. Zu den gemeinsamen Grundwerten, die Sie und auch Ihre Zuschauer verbinden, gehört neben der Freude am gemeinsamen Spiel die Liebe zum hoambecherischen Dialekt und natürlich auch die gegenseitige Unterstützung“, sagte der Regierungssprecher zu den Geehrten bei der Urkundenübergabe in Heppenheim. Mit ihrem Mundarttheater pflegen sie ein wichtiges Kulturgut und fördern die Heimatverbundenheit der Menschen vor Ort.

Mit den eingespielten Erlösen der Aufführungen werden immer Projekte vor Ort unterstützt. Die Laienspielgruppe sei mittlerweile eine feste Institution im Hambacher Kulturleben und nicht mehr wegzudenken, führte Michael Bußer aus. Die Aufführungen in der Schlossberghalle Hambach finden stets vor ausverkauftem Publikum statt. „Sie alle leisten viel für die Gestaltung des Miteianders und tragen damit zur Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft bei“, sagte der Staatssekretär anerkennend.

Peter Stadler gründete die Laienspielgruppe im Jahr 1988. Dieser war damals als Hausmeister in der Pfarrei tätig. Er war zusammen mit seiner Frau für die Jugendarbeit zuständig. Zusammen mit damaligen Jugendlichen, die Teil der Laienspielgruppe wurden und es teilweise heute noch sind, wurde das Projekt ins Leben gerufen. Die Aufführungen fanden anfangs jährlich, ab 2009 im zweijährigen Rhythmus statt. Zum Beginn der 1990er-Jahre kam die Idee des Mundarttheaters auf. Die Laienspielgruppe St. Michael Hambach war die erste im Kreis Bergstraße, die ihre Stücke in Dialekt aufführte. Die Erlöse kamen anfangs der Jugendarbeit der Gemeinde zugute, in den vergangenen Jahren den aktuellen Bedürfnissen der Pfarrei. Zum 850-jährigen Bestehens Hambachs wurden die Ortsvereine, die die Feierlichkeiten ausrichteten, von der Laienspielgruppe unterstützt.

„Mit der Auszeichnung verbinde ich natürlich auch den Wunsch, dass Sie alle so engagiert weitermachen wie bisher. Ich finde es toll, was Sie hier leisten. Vielen Dank dafür“, sagte Regierungssprecher Michael Bußer abschließend zu Peter Stadler und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

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IDM 3|2018 -
Musikverein Reiskirchen 1982 e.V. als Initiative des Monats März 2018 ausgezeichnet

Bei der Auszeichnung des Musikvereins Reiskirchen 1982 e.V. als „Initiative des Monats“ hob der Ministerpräsident die Bedeutung des Vereins für das kulturelle Leben im Ort hervor. „Der Verein spielt mit seinen Orchestern, dem Spielmannszug und der Kindermusikschule eine beachtliche Rolle. Mit dem Projekt ‚Hilf Deinem Nachbarn‘ hat er darüber hinaus über viele Jahre Spendengelder gesammelt, mit denen er Familien in Notsituationen unterstützt – diese Hilfsbereitschaft verdient großen Respekt und Anerkennung“, so Bouffier.

Seit 23 Jahren sammeln die 150 aktiven Mitglieder des Musikvereins gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Reiskirchen Gelder, um Menschen, die unverschuldet viel verloren haben, wieder das Gefühl von Heimat und Geborgenheit zu vermitteln. Mit der Auszeichnung überreichte der Regierungschef einen Anerkennungsbeitrag in Höhe von 500 Euro für die Vereinskasse.

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IDM 4|2018 -
Beim Ehrenamtstag Nordhessen in der Landesfeuerwehrschule Kassel zeichnete Regierungssprecher Bußer die Kulturschmiede-Mariendorf als „Initiative des Monats“ aus und überreichte einen Anerkennungsbeitrag in Höhe von 500 Euro für die Vereinskasse.

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Bei der Auszeichnung der Kulturschmiede-Mariendorf e.V. aus Immenhausen als „Initiative des Monats“ skizzierte Staatssekretär Michael Bußer die Leistungen des Vereins für das kulturelle Leben in der Stadt. „In der Kulturschmiede ist der Name Programm: Mit einer Vielzahl von Projekten, einer offenen Bühne, einem außerschulischem Lernort für Kinder- und Jugendkultur und generationenübergreifenden Veranstaltungen wie einem Discoabend der besonderen Art werden viele Menschen aus Immenhausen und Umgebung zusammengebracht. Der Verein schafft ein gemeinsames Miteinander und die Verbundenheit, die in einer Gesellschaft so wichtig ist“, sagte der Regierungssprecher.

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IDM 5|2018 -
Der Staatskanzleichef zeichnete das gemeinsame Koordinationsprojekt „Familienpaten“ des Diakonischen Werks Rüsselsheim, des Sozialpsychiatrischen Vereins Kreis Groß-Gerau e.V. und des Kreises Groß-Gerau als „Initiative des Monats Mai 2018“ aus und überreichte einen Anerkennungsbeitrag in Höhe von 500 Euro für die Vereinskasse.

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„Das Projekt „Familienpaten“ unterstützt Familien mit Kindern bis zum Grundschulalter, die im Kreis Groß-Gerau leben, in schwierigen Lebenssituationen durch professionell begleitetes Ehrenamt. Gleichzeitig eröffnet es Möglichkeiten für gesellschaftliche Mitgestaltung und Beteiligung im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements. Es trägt zur Annäherung von Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppierungen bei, die ohne das Projekt keine Berührungspunkte hätten.

2011 wurde dieses Projekt gemeinsam vom Diakonischen Werk, Rüsselsheim dem Sozialpsychiatrischen Verein Kreis Groß-Gerau e.V und dem Kreis Groß-Gerau initiiert. Es sollte Familien einen unkomplizierten Zugang zu sozialen Hilfen ermöglichen, eingebunden in das Netzwerk "Frühe Hilfen", das den Zugang zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen und Hilfsangeboten schafft. Grundlagen solcher Patenschaften, die immer häufiger in unterschiedlichen Bereichen ins Leben gerufen werden, sind gekennzeichnet von Vertrauen, gegenseitigem Respekt, Kontinuität und Verlässlichkeit. Auf dieser Basis entstehen sehr individuelle und persönliche Beziehungen zwischen Menschen, wobei der erfahrenere Partner seine Zeit, sein Wissen und seine Erfahrungen einbringt, um den weniger Erfahrenen zu unterstützen und zu begleiten.

Das Projekt „Familienpaten“ des Diakonischen Werks, Rüsselsheim dem Sozialpsychatrischen Verein Kreis Groß-Gerau e.V und dem Kreis Groß-Gerau ist eine Schnittstelle zwischen Nachbarschaftshilfe und professioneller Sozialarbeit. Es bietet den Familien Entlastung durch persönliche, begleitende, organisatorische und/oder vermittelnde Unterstützung. Gleichzeitig erhalten die Paten und Patinnen selbst fachliche Unterstützung und Begleitung für die Dauer des Engagements. Patenschaften sind ein sinnstiftendes Engagement, das allen Beteiligten neue Perspektiven eröffnet. Darüber hinaus werden chancengleiche soziale Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt – das gelingt dem Projekt „Familienpaten“ in hervorragender Weise.“ so Staatsminister Wintermeyer.

Das Projekt unterstützt Familien mit Kindern in schwierigen Lebenssituationen durch professionell begleitetes Ehrenamt. Bei der Auszeichnung des gemeinsamen Koordinationsprojekts „Familienpaten“ des Diakonischen Werks Rüsselsheim, des Sozialpsychatrischen Vereins Kreis Groß-Gerau e.V. und des Kreises Groß-Gerau als „Initiative des Monats“ skizzierte Staatsminister Axel Wintermeyer die Leistungen des Vereins. „Das 2011 initiierte Projekt Familienpaten unterstützt Familien in schwierigen Lebenssituationen mit einem professionell begleiteten Ehrenamt bei der Betreuung ihrer Kinder. Gleichzeitig hilft es, dass die Familien weiter im gesellschaftlichen Miteinander aktiv sein können. Es trägt damit zur Annäherung von Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppierungen bei, die ohne das Projekt keine Berührungspunkte hätten“, sagte der Chef der Staatskanzlei.

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IDM 6|2018 -
Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat den Kleingartenverein Südost e.V. aus Korbach auf dem Hessentag als Initiative des Monats Juni 2018 ausgezeichnet

„Kleingartenvereine leisten einen wichtigen Beitrag für ein soziales Miteinander“

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Er pflegt mit seiner Arbeit Traditionen und verbindet unterschiedliche Kulturen. „Mit dem Ziel, Generationen zu verbinden und Hinzugezogene zu integrieren, steht das Miteinander und die Förderung des Gemeinschaftsdenkens im Vordergrund. Dadurch leisten Sie einen wichtigen Beitrag für ein soziales Miteinander und ernten zudem Gutes. Mit dem Vereinsziel und dessen tagtäglicher Umsetzung verwirklicht sich gleichzeitig auch die Idee des Hessentags, die Menschen zusammenzuführen“, sagte Staatsminister Wintermeyer.

Der im Jahr 1971 gegründete Verein liegt im Korbacher Grüngürtel und hat 32 aktive Mitglieder. In ihm gärtnern junge Familien genauso wie alteingesessene Korbacher und Menschen, die aus anderen Ländern den Weg in die Hansestadt gefunden haben, beispielsweise aus Syrien. „Das Image der Kleingärtner hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt: Viele Menschen nutzen heute die Gärten, um der Enge der Stadt zu entkommen, die Zeit im Grünen zu genießen, auszuspannen und eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Zudem sind die Gärten ein Ort der Begegnungen geworden, an dem Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsgruppen und verschiedenen kulturellen Wurzeln miteinander Zeit verbringen. In beeindruckender Weise findet hier erfolgreiche Integration statt“, sagte der Chef der Staatskanzlei Axel Wintermeyer.

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IDM 7|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet das Projekt „Stille Helden“ 
aus Bad Schwalbach als Initiative des Monats Juli 2018 aus

   

„Jugendliche ehren Jugendliche und stellen ehrenamtliches Engagement in den Mittelpunkt“

Wiesbaden/Bad Schwalbach. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat das Bad Schwalbacher Projekt „Stille Helden“ als Initiative des Monats Juli ausgezeichnet. „Ehrenamtliches Engagement ist in einer Gesellschaft heute nicht nur ‚nice to have‘, sondern notwendig, um gemeinsam über die Runden zu kommen. Diejenigen, die sich vielfältig und über alle Altersklassen hinweg freiwillig für das Gemeinwohl einsetzen, das Miteinander gestalten und aus einer Gesellschaft eine Gemeinschaft machen, sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Für diesen Einsatz können wir dankbar sein“, sagte der Regierungssprecher. Ein herausragendes Beispiel hierfür sei das Projekt „Stille Helden“ aus Bad Schwalbach: „Jugendliche ehren Jugendliche und stellen ihr ehrenamtliches Engagement bei einer feierlichen Gala in den Mittelpunkt, auf der sie ausgezeichnet werden. Dadurch erfahren die jungen Frauen und Männer Wertschätzung und lernen gleichzeitig, sich selbst nicht zu unterschätzen“, lobte Michael Bußer bei der Urkundenübergabe.

Hinter dem Projekt stehen junge Menschen, die sich zusammengefunden haben, weil sie gemeinsam etwas für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Bad Schwalbach bewegen wollen. Hierfür haben sie im Sommer 2017 das erste Mal Menschen zwischen 16 und 25 Jahren gesucht, die für ihr Engagement im Kurhaus von Bad Schwalbach als „Stille Helden“ geehrt wurden. Unterstützt werden sie dabei von der Stadtjugendpflege Bad Schwalbach sowie dem Jugendbildungswerk des Rheingau-Taunus-Kreises. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Lions Club Untertaunus entwickelt. „Ich wünsche mir, dass Sie in Zukunft nicht ‚still‘ sind, sondern den Menschen zeigen, mit wie viel Spaß und Engagement Sie für Ihre Sache eintreten. Denn das ist etwas, was Vorbilder wie Sie ausmacht“, sagte der Regierungssprecher.

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IDM 8|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet den Verein 
„Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim“ aus Ginsheim-Gustavsburg als Initiative des Monats August 2018aus  

„Mit der Rekonstruktion der Schiffsmühle leisten die Mitglieder einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des historischen Erbes der Region“

Wiesbaden/Ginsheim-Gustavsburg. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat heute den Verein „Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim e.V.“ aus Ginsheim-Gustavsburg als Initiative des Monats August 2018 ausgezeichnet. „Jahrhunderte lang waren Schiffsmühlen – schwimmende Kleinbetriebe zur Getreideverarbeitung – im Rheinstrom bei Ginsheim im Einsatz. Im Zuge der Industrialisierung mussten sie der stark zunehmenden Schifffahrt weichen. Der Verein ,Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim‘ setzt sich seit zehn Jahren dafür ein, dass heute die Rekonstruktion einer solchen Schiffsmühle besichtigt werden kann – originalgetreu wie sie hier vor mehr als 100 Jahren in Betrieb war. Damit leisten die Mitglieder einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des historischen Erbes der Region. Sie ehren das Andenken der Müller, die einst auf dem Rhein ihrer Arbeit nachgingen. Für die vielen Besucherinnen und Besucher ist es ein tolles Erlebnis, so eine schwimmende Mühle zu betreten und deren Technik in Augenschein zu nehmen“, sagte der Regierungssprecher.

Der Verein „Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim“ wurde am 18. Februar 2008 gegründet. Ziel war es, eine historische Rheinschiffsmühle nachzubauen und als Museum zu betreiben. In den ersten Jahren waren vor allem planerische Arbeiten und das Beschaffen von Geldern notwendig. Die Schiffsmühle wurde im Jahr 2015 fertiggestellt. Danach übernahm der Verein den Betrieb des schwimmenden Museums: Den Besucherinnen und Besuchern soll dabei das Leben der Müller und Mühlburschen gegen Ende des 19. Jahrhunderts nähergebracht werden. „Die Schiffsmühle ist zu einer touristischen Attraktion der Stadt Ginsheim-Gustavsburg geworden. Sie trägt zur kulturellen Bereicherung der Region bei. Viele tausend Interessierte kommen jährlich und schauen sich diese imposante Konstruktion an“, lobte Michael Bußer.

„Es ist wunderbar, dass der Verein die Betreuung der zahlreichen Besucherinnen und Besucher ehrenamtlich übernommen hat – bis zu 5000 Stunden werden jährlich dafür aufgewendet. Dafür gebührt den Mitgliedern mein herzlicher Dank“, sagte der Regierungssprecher Michael Bußer. Die Beteiligten würden mit Herzblut dazu beitragen, dass die Menschen von heute dank der authentischen Rekonstruktion der letzten produktiven Rheinschiffsmühle Einblicke in die Technik sowie das wirtschaftliche und soziale Leben dieses einst so wichtigen Berufszweiges erhalten.

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IDM 9|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet die 
DRK-Ortsvereinigung Schenklengsfeld als Initiative des Monats September 2018 aus  

„Der Kontakt zu den Therapiehunden wirkt sich positiv auf das Lebensgefühl und Wohlbefinden der Menschen aus“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Schenklengsfeld als Initiative des Monats September 2018 ausgezeichnet. Die Ehrung erhält der Verein für sein Projekt „Therapiehunde“. Das Therapiehundeteam besucht mit seinen Vierbeinern pflegebedürftige Senioren, Menschen mit Behinderungen sowie Kindergärten und Schulen. 

„Mit ihren Hunden leisten die Mitglieder der DRK-Ortsvereinigung Schenklengsfeld einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Der Kontakt zu Tieren wirkt sich positiv auf das Lebensgefühl und Wohlbefinden der Menschen aus. Die Hunde sind eine Bereicherung im Leben dieser Personen. Vor allem Senioren, die teils unter Einsamkeit leiden und nur noch wenige Sozialkontakte haben, erhalten so Anreize, sich zu bewegen und sich mit den Tieren zu beschäftigen. Aber auch Kinder lernen durch das DRK-Team den artgerechten Umgang mit Hunden. Das Projekt aus Schenklengsfeld ist eine tolle Idee und daher eine würdige Initiative des Monats“, sagte Staatssekretär Michael Bußer.

Die DRK-Hundeführer arbeiten alle ehrenamtlich. Sie werden intensiv auf ihre Einsätze vorbereitet. Nach bestandenem Eignungstest erhalten sie eine Therapiehunde-Grundausbildung, die 40 Unterrichtseinheiten umfasst. Dabei werden sowohl theoretische als auch praktische Inhalte vermittelt. Es folgen Ausbildungsbesuche bei erfahrenen Therapiehundeführern – nebst Abschlussprüfung. Es finden regelmäßige Fortbildungen statt. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Teams des Kriseninterventionsdienstes beziehungsweise die Notfallseelsorge im Bedarfsfall zu kontaktieren. Die jeweiligen Einsätze mit den Therapiehunden dauern rund eine Stunde und werden regelmäßig ein- oder mehrmals pro Monat durchgeführt.

„Die Besuche mit den geduldigen und menschenorientierten Tieren bereiten den Menschen eine große Freude, geben ihnen ein Gefühl von Wertschätzung und erfüllen bei Kindern einen pädagogischen Auftrag. An dieser Stelle gilt es, den ehrenamtlichen DRK-Hundeführern Danke zu sagen. Ich freue mich, dass es Menschen wie sie gibt, und hoffe, dass sie noch lange ihre wertvolle Arbeit mit den Tieren fortsetzen werden“, sagte Staatssekretär Michael Bußer.

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IDM 10|2018 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet das „Eulennest – Lernort für Umwelt & Natur“ aus Niedenstein als Initiative des Monats Oktober 2018 aus
 

„Spielerisch Zusammenhänge der Natur erfahren und gleichzeitig die Bürgerschaft zusammenführen“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat das Kooperationsprojekt „Eulennest ­– Lernort für Umwelt & Natur“ der Stadt Niedenstein und des Geschichts- und Heimatvereins Metze als Initiative des Monats Oktober 2018 ausgezeichnet. „Das Eulennest verbindet gleich mehrere lobenswerte Attribute miteinander: Es ist nicht nur Nist- und Brutplatz für Schleiereulen, sondern auch umweltpädagogischer Lernort für Kinder und Jugendliche sowie Begegnungsstätte im Ortszentrum von Metze. Das Projekt ist eine tolle Idee. Es erklärt spielerisch die Zusammenhänge in der Natur und sensibilisiert die Jugend dafür, führt aber auch die Bürgerschaft an einem Platz zusammen – daher ist das Eulennest eine würdige Initiative des Monats“, so Staatssekretär Michael Bußer.

Das ehemalige Feuerwehrhaus im Niedensteiner Stadtteil Metze wurde 2017 in ehrenamtlicher Eigenleistung des Geschichts- und Heimatvereins zu einem Lernort für Natur umgebaut. Es ist außerschulischer Treffpunkt für Kinder und bietet kleineren kulturellen Veranstaltungen sowie Vorträgen in der denkmalgeschützten Fahrzeughalle Raum, während oben im Turm die Schleiereulen in Nistkästen brüten. Das 1951 erbaute Gebäude befindet sich mitten im Ort und ist doch naturnah an einem Bachlauf gelegen.

Mit dem anschließenden Chattenplatz bildet das alte Spritzenhaus einen neuen generationsübergreifenden Treffpunkt für Kinder und Erwachsene. Die neugegründete Untergruppe „Umweltbildung“ des Geschichts- und Heimatvereins Metze möchte eine Kindergruppe etablieren, die in dem Eulennest ihre Basis haben soll.

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IDM 11|2019 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet die Stiftung Franziskustreff 
aus Frankfurt als Initiative des Monats November 2018 aus

„Projekt verhilft Obdachlosen zu einem neuen Selbstwertgefühl“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Stiftung Franziskustreff am Kapuzinerkloster Liebfrauentreff in Frankfurt am Main als Initiative des Monats November 2018 ausgezeichnet. „Mit diesem Projekt helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis einer der schwächsten Gruppe unserer Gesellschaft, den Obdachlosen. Diese Menschen werden in unserer schnelllebigen Zeit allzu oft vergessen. Für die allermeisten von uns ist es selbstverständlich, eine Unterkunft zu haben. Für sie aber nicht“, so Staatssekretär Michael Bußer in seinem Glückwunschschreiben. Er zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Projekts und lobte die umfangreiche Projektarbeit, die vom Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt unterstützt wird. „Der Treff hat für die betroffenen Menschen große Fortschritte erreicht und die Projektarbeit über die Essensversorgung hinaus um Beratungsangebote für Obdachlose erweitert, wie diese den Weg aus ihrer schwierigen Situation finden können. Dadurch verhilft er ihnen zu einem neuen Selbstwertgefühl“, erklärte Regierungssprecher Bußer.

Der Franziskustreff wurde 1992 von Bruder Wendelin Gerigk am Kapuzinerkloster Liebfrauen in Frankfurt am Main eröffnet. Er bietet zahlreichen wohnungslosen und armen Mitmenschen in der Innenstadt ein reichhaltiges Frühstück in gastlicher Atmosphäre. An jedem Werktag und auch an kirchlichen Feiertagen ist der Treff geöffnet und bietet eine Sozialberatung genauso an wie eine kulturelle Förderung. Außerdem werden den Hilfsbedürftigen durch geeignete Maßnahmen Schritte aus der Armut in ein selbständiges Leben in Würde ermöglicht.

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IDM 12|2018 -
Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Bad Hersfeld „MediKids“ als Initiative des Monats Dezember 2018 ausgezeichnet

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Bad Hersfeld e.V. „MediKids“ als Initiative des Monats Dezember 2018 ausgezeichnet. „Ein Krankenhausaufenthalt ist für alle Menschen belastend. Vor allem Kindern wissen nicht, was auf sie zukommt und fühlen sich verunsichert. Daher ist es dem Verein eine Herzensangelegenheit, den kleinen Patienten die Angst vor der Klinik zu nehmen“, sagte der Regierungssprecher.

Der 1997 gegründete Verein „MediKids“ kümmert sich um die Betreuung von Kindern am Klinikum Bad Hersfeld. Hierzu gehören auch Mädchen und Jungen aus Krisengebieten, die im Krankenhaus operiert und zum Teil über eine längere Zeit behandelt werden. Um den Kindern den Klinikaufenthalt leichter zu machen, hat der Verein beispielsweise Spielzimmer eingerichtet und die Station mit Giraffen, Elefanten und Löwen bemalt. Damit die Arbeit auch in Zukunft erfolgreich fortgeführt werden kann, veranstaltet „MediKids“ regelmäßig Feste und Aktionen, deren Erlöse dem Verein und damit direkt den Kindern zugutekommen. „Gesund wird man am besten in einer Umgebung, die ein Stück weit Geborgenheit vermittelt. Der Verein leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag, damit die kleinen Patientinnen und Patienten schnell genesen können. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer wichtigen Aufgabe“, lobte der Staatssekretär die Arbeit.

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Initiative des Monats

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Bewerbungs-formular zur Initiative des Monats

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