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Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V.“ mit Sitz in Obertshausen im Landkreis Offenbach als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat Juni fiel die Wahl auf Initiative des Chefs der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Stefan Grüttner, auf den „Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach“, weil sich der Verein bereits seit über 40 Jahren im Sanitätsdienst für seine Region engagiert. Außerdem hat sich der Verein in dieser langen Zeit weiterentwickelt und ist in vielen anderen Bereichen tätig. Neben dem Rettungs- und Katastrophenschutz sowie der Krisenintervention ist der Verein u. a. auch in den Bereichen Ausbildung, Jugendarbeit, Besuchsdienst und Hospiz aktiv. Ministerpräsident Koch hat besonders das seit über vier Jahrzehnten bestehende Engagement und vor allem die große Anzahl von derzeit mehr als 80 aktiven Helferinnen und Helfern sowie die überaus große Bereitschaft der aktiven Helfer zur Ableistung von jährlich rund 14.000 Dienststunden imponiert. Dies verdiene besonderen Dank und Anerkennung.

1965 gründete sich der Malteser Hilfsdienst (MHD) in Obertshausen auf Initiative des damaligen katholischen Pfarrers Emil Neidig im Anschluss an einen Erste-Hilfe Kurs. Nachdem die Mitglieder in einem Sanitätskurs geschult waren, übernahmen sie Sanitätsdienste bei Veranstaltungen der örtlichen Vereine. 1969 wurde dem MHD die Aufgabe des Ersten Sanitätszugs der Stadt Offenbach übertragen. Die Eingliederung des MHD in den Katastrophenschutz des Landkreises Offenbach erfolgte im Jahr 1978. Dank der Unterstützung durch die Stadt Obertshausen fand der Verein im Rathaus der Stadt ein langjähriges Domizil. Der Dienstbetrieb einer Notarztzentrale in Obertshausen wurde im Jahr 1982 aufgenommen. Gleichzeitig begann der Aufbau einer Jugendgruppe. Im Jahr 1989 vereinigte sich der MHD Obertshausen mit dem Anfang der 80er Jahre gegründeten MHD Offenbach zum Malteser Hilfsdienst in Stadt und Kreis Offenbach.

Der Malteser Hilfsdienst baute seit Anfang der 1990er Jahre seine hauptamtlichen Dienste – Fahrdienste, hauswirtschaftliche Dienst und den Mahlzeitendienst – weiter aus und schloss im Bereich der sozialen Dienste einen Kooperationsvertrag mit dem Caritasverband Offenbach. Auch im Hospizbereich wird der MHD tätig mit dem Aufbau einer Hospizgruppe. Aufgrund der bundesweiten Neukonzeption des Katastrophenschutzes 1999 stellten der MHD gemeinsam mit der Johanniter-Unfallhilfe Rodgau im Kreis Offenbach einen Sanitäts- und einen Betreuungszug des Landes Hessen.

Wegen den beengten Platzverhältnissen begannen bereits im Jahr 1994 Planungen für ein neues Dienstgebäude. Nachdem die Stadt Obertshausen das Grundstück in Erbpacht zur Verfügung stellt begannen im Frühjahr 1998 die Bauarbeiten einer neuen Dienststelle in der Bieberer Straße. Auch hier wurden etliche Arbeiten in Eigenleistung durch die ehrenamtlichen Mitglieder des MHD erbracht, so dass die Fertigstellung und Einweihung bereits im Oktober 1998 erfolgte.

Weitere Informationen über den Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach sowie über deren vielfältige Einsatzfelder erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.malteser-offenbach.de.
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