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iNITIATIVE iNNENSTADTGESTALTUNG Homberg

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Die iiH Homberg ist eine Initiative, die sich aus fünf Personen zusammensetzt, ehrenamtliche Tätigkeiten  bestehen seit 1999.
Wir möchten durch unser ehrenamtliches Engagement die Kulturlandschaft in unserer Stadt bereichern und zum kulturellen Dialog zwischen den Menschen beitragen. Wir setzten unsere kulturellen Aktivitäten als Mittel zur Förderung von Gemeinschaften ein und wollen mit unseren Projekten auch Kindern und Jugendlichen einen Zugang zu Gartenkunst und Kultur vermitteln.

Nachfolgend werden die Mitglieder der Initiative Innenstadtgestaltung Homberg aufgeführt:
• Ellen Bendig
• Marion Finger
• Petra Hebeler
• Juana Lanau
• Elke Winklareth

Unsere Tätigkeit begann im Jahre 1999 mit der Veranstaltungsreihe „Einladende Gärten“.
Seitdem öffnen wir zweimal im Jahr unsere privaten Gärten rund um Homberg. Unser Ziel ist es garten- und pflanzenbegeisterte Menschen die Tür zur Gartenkultur zu öffnen. Der Zuspruch liegt bis heute weit über unseren Erwartungen. So konnten wir uns im Laufe der Jahre auf über 30 Gärten sowie den dazugehörenden Menschen erweitern. Parallel dazu bieten wir kulturelle Unterhaltung in Form von Musik und Literaturbeiträgen, vermitteln Wissen über Kräuter, Kräuterheilkunde, bieten Anregung zur Gartengestaltung und fördern mit verschiedenen Workshops wie z.B. Kränzebinden, Filzen, Tonarbeiten, die Kreativität unserer Besucher.

Im Jahre 2003 beschlossen wir in ehrenamtlicher Tätigkeit mit Zustimmung der Burgberggemeinde e.V. und der Stadt Homberg den Kräutergarten auf der Hohenburg zu Homberg zu neuem Leben zu erwecken.
In Schwerstarbeit mit Spitzhacke und Spaten, oft in sengender Hitze, holten wir zentnerweise Basaltsteine aus dem Boden. Wir planten und setzten um - ein Wurzgarten nach dem Vorbild des Abtes Walahfrid Strabo (9. Jahrhundert) entstand – heute kann jeder, der es möchte, sich daran erfreuen und den Duft  einatmen, der aus den überlieferten Heilpflanzen strömt, sowie deren Schönheit betrachten.
Der Wurzgarten – alte Bezeichnung für Heilpflanzengärten - beinhaltet bei einer Größe von 70 Quadratmetern ca. 200 Pflanzen aus den historisch überlieferten Angaben von  Walahfrid Strabo und Hildegard von Bingen (12.Jhd.). Historisch belegt ist die Existenz eines Zwiebelgartens auf der Hohenburg (Rentmeisterrechnung von 1492), darüber hinaus kamen langverschüttete Kräutersamen in den 80er Jahren durch Ausgrabungsarbeiten ans Sonnenlicht und bildeten einen Kräuterteppich. Unser Hauptanliegen ist es, das Wissen um die Geschichte Hombergs sowie das kulturelle Erbe zu erhalten und lebendig weiterzugeben. So finden z.B. Kräuterführungen im Wurzgarten statt.

Aus dieser Tätigkeit heraus, entstand gemeinsam mit der Burgberggemeinde e.V. die Idee alljährlich ein Burg- und Wurzgartenfest zu feiern. Mit großem Engagement und Erfolg lassen wir viele Menschen an  Kunst und Kultur teilhaben. In diesem Jahr veranstalten wir das Fest zum achte Mal auf der Hohenburg zu Homberg (Efze).

Zu einer weiteren ehrenamtlichen Initiative auf dem Gelände der Hohenburg zählen die Rosenhochzeiten.
Heiratswillige Paare können sich unter dem Beistand des Standesamtes Homberg und der Burgberggemeinde e.V. auf der Burg trauen lassen. Eine besondere Zeremonie z.B. der Rosensektempfang und die Pflanzung einer historischen Rose, in einem Beet am Fuße der Burgmauer, begleiten die Trauung. Die Beete umfassen eine Größe von derzeit ca. 160 Quadratmetern; seit 2003 sind bereits über 100 Rosen gepflanzt worden.
Diese vornehmlich historischen Rosen werden von uns über die Jahre hinweg gepflegt, gewässert, gebunden und geschnitten. So entsteht nach und nach ein Lebendiges Rosenmuseum.

Ein weiteres Projekt im Frühjahr 2005 war die Anlegung eines von uns so benannten „Hochzeitsgarten“ am Homberger Standesamt. Das Gelände stand uns zur Verfügung, wurde teilweise von Bediensteten des Bauhofs der Stadt Homberg nach unseren Vorstellungen neu strukturiert. Vielen Dank!
Wir lockerten und gruben die Erde um, pflanzten Stauden und einjährige Blumen, alles in creme und weiß gehalten. Wir kauften einen Rosenbogen aus Eisen an dem sich jetzt die Kletterrose gütlich tut. Letztendlich setzten wir einen gespendeten Ginkobaum als Zeichen ewiger Treue. Auch hier werden im Sommer Paare getraut.

Im Jahr 2003 haben mit unserer iiH – iNITIATIVE iNNENSTADTGESTALTUNG Homberg dem Bürgermeister und der evangelischen Kirchengemeinde ein gut durchdachtes und vollständiges Konzept zur Gestaltung der Altstadt und des Kirchhofsplatzes vorgelegt.. Einige Details daraus, wie z.B. das  Thema Wasser im Altstadtbereich (Wasserlauf , stilisierte, sprudelnde Pferdetränke und mehrere Brunnen) sind bereits verwirklicht worden, ebenso ein Mariengarten und ein begehbares Labyrinth auf dem Kirchhof..

Ein Projekt, das wir 2005 anlegen konnten, wird uns wahrscheinlich unser Leben lang begleiten. Es betrifft die Homberger Wallgärten, die bis ca. 1930 alte Lehrergärten und vormals Gärten des Damenstiftes waren.

Die gesamte Fläche (1443 Quadratmeter) wird von der alten Stadtmauer Hombergs begrenzt und bietet ein zauberhaftes Entree zur Altstadt.

Wir erarbeiteten für diese Gärten ein Konzept der Bepflanzung, der Beeteinfassungen mit Buchsbaum nach historischen Vorbildern. Die Planung, Bearbeitung und Bepflanzung wird von uns ehrenamtlich geleistet. Hinzu kommt die kontinuierliche Pflege der Stauden, Rosen und Gehölze. Dieses Projekt wäre ohne die finanzielle Unterstützung von einigen Homberger Bürgern in Form von Spenden nicht möglich gewesen, und es bedarf weiterhin noch finanzieller Hilfen.

Ein weiteres ehrenamtliches Projekt ist der von uns ins Leben gerufene Homberger Herbstmarkt.
Um die Attraktivität Hombergs zu steigern, schlossen wir uns zu einer Planungsgruppe zusammen und veranstalten seit 2003 den  Herbstmarkt in Folge. Jedes Jahr strömen  zum Erntedank-Sonntag Tausende von Menschen auf den Homberger Marktplatz und erfreuen sich an dem kulinarischen, regionalen, künstlerischen und dekorativen Angebot in bezaubernder Atmosphäre. Unsere ehrenamtliche Arbeit beinhaltet die Planung und Koordination des Festes, die dekorative Gestaltung, zahlreiche Workshop-Angebote für Kinder und Erwachsene, die gesamte Werbung  des Festes, die praktische Umsetzung und inhaltliche Gestaltung.
Wir legen besonderen Wert auf das Zusammentreffen verschiedener Generationen. Sie werden eingebunden in handwerkliche Tätigkeiten wie Nistkasten- und Drachenbau, Kürbis schnitzen und Gespenster basteln, sowie Kränzebinden und Volkstänzen. Sehr beliebt bei den kleinen Kindern sind die Streichelschafe und die Geflügelschau.

All  diese ehrenamtlichen Tätigkeiten führen wir mit Begeisterung und Leidenschaft aus, um die Lebensqualiltät der EinwohnerInnen zu steigern, den Tourismus zu fördern und das unverwechselbare Gesicht Hombergs hervorzuheben.

Kontakte über:
E. Bendig u. J. Lanau
Am Neuen Tor 1
34576 Homberg,
Tel. 05681 - 92 10 44
E-Mail: Lanaubendig@t-online.de 

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