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IDM 01|2011
Evangelische Familienbildungsstätte Eschwege

Zur Initiative des Monats Januar ist die Evangelische Familienbildungsstätte Eschwege mit dem Mehrgenerationenhaus und der Freiwilligenagentur Omnibus ausgezeichnet worden. Die Angebote der Familienbildungsstätte sind für alle Menschen, unabhängig von Konfession, kultureller Herkunft oder Familienstand. Ziel der Arbeit ist die Begleitung von Familien und die Stärkung der einzelnen Familienmitglieder. Familien in besonderen Lebenslagen finden hier Beratung und Hilfestellungen.

Die Familienbildungsstätte-Mehrgenerationenhaus Eschwege bietet eine Vielzahl von Kursen und Veranstaltungen für Familien, Senioren, Kinder, Jugendliche und Singles an. Hierzu gehören u. a.

Der Familien-Scout informiert über alle Fragen zum Thema Familie.

Im Projekt „wellcome“ erhalten junge Familien praktische Hilfen nach der Geburt eines Babys. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin unterstützt die junge Familie für die ersten Wochen.

Tagesmütter-Vermittlung – Kinder-Tagespflege Werra-Meißner. Seit 1998 werden Tagesmütter und Kinderfrauen qualifiziert und ausgebildet.

Freiwillige Seniorenbegleitung. Es werden regelmäßig Qualifizierungskurse zum freiwilligen Seniorenbegleiter angeboten.

Teenie-Treff. Teenie-Schwangere erhalten hier Gelegenheit, sich mit Teenie-Müttern auszutauschen und gemeinsame Unternehmungen durchzuführen.

Die Evangelische Familienbildungsstätte-Mehrgenerationenhaus hat ein weites Netzwerk mit Kooperationspartner gespannt, z.B. Fachdienst Jugend und Familie des Werra-Meißner-Kreises, Fachdienst Soziales und Senioren des Werra-Meißner-Kreises, Eschweger Kirchengemeinden, Aufwind – Verein für seelische Gesundheit, Beratungsstelle der AWO, Seniorenbüro der Stadt Eschwege, Stadtbibliothek und Kindertageseinrichtungen im Werra-Meißner-Kreis.

Die Freiwilligenagentur „Omnibus“ unterstützt Menschen bei der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Agentur bietet verschiedene Projekte an, z. B. die Projekte „Aktive Nachbarschaft“, „Sonntagscafe“ und „ Lesepaten“.

Jährlich erstellt die Familienbildungsstätte ein umfangreiches Programm, in dem alle Kurse, Seminare, Freizeitangebote u.v.m. aufgeführt sind.

Weitere Informationen über die „Evangelische Familienbildungsstätte Eschwege“ und deren Angebote erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.kirchenkreis-eschwege.de.

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IDM 02|2011
Auszeichnung zur Initiative des Monats Februar 2011 - Arbeitskreis Grenzinformation e.V.

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Zur Initiative des Monats Februar ist der Arbeitskreis Grenzinformation e.V. für den Aufbau und die Unterhaltung der Gedenkstätte Grenzmuseum „Schifflersgrund“  ausgezeichnet worden. Der Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Teilung der Welt nach dem 2. Weltkrieg in zwei Blöcke sowie die Geschichte des Kalten Krieges und der damit verbundenen Auseinandersetzungen zu dokumentieren und für nachfolgende Generationen aufzuzeigen.

Die Gedenkstätte Grenzmuseum „Schifflersgrund ist das älteste Museum an der ehemaligen innerdeutschen Grenze; es wurde bereits am „Tag der deutschen Einheit“ 1991 der Öffentlichkeit übergeben. Der Arbeitskreis hat Originalrelikte der ehemaligen Grenzsperranlage auf einer Fläche von ca. 5.ha erhalten. Darüber hinaus wurde ein Beobachtungsturm nachgebaut und ein Erdbeobachtungsbunker erhalten. Alle Fahrzeuge und  Ausstellungsstücke wurden vom Arbeitskreis Stück für Stück zusammengetragen. In enger Kooperation u. a. mit den Landeszentralen für politische Bildung Hessen und Thüringen werden in den Räumen des Museums wechselnde Ausstellungen gezeigt.

Für Schüler und Studenten hat die Gedenkstätte als außerschulischer Lernort altersspezifische Angebote entwickelt und bietet entsprechende Seminare an. Die verschiedenen von pädagogischen Mitarbeitern betreuten Lernmodule sollen gerade bei der jungen Generation als Anstoß zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte dienen.

Jährlich besuchen ca. 40.000 Besucher darunter ca. 4.000 Schüler die Gedenkstätte und das Museum. Ehrenamtliche Mitarbeiter führen die Besuchergruppen durch das Museum und erläutern die Ausstellungsstücke und die Geschichten dahinter.

Weitere Informationen über den „Arbeitskreis Grenzinformation e.V. „ und die Gedenkstätte Grenzmuseum „Schifflersgrund“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.grenzmuseum.de.

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IDM 03|2011
Verein Muskelkranke e.V.

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Zur Initiative des Monats März ist der Verein Muskelkranke e.V. Hessen aus Oberursel für die Förderung und Unterstützung von Menschen mit Muskelerkrankungen ausgezeichnet worden. Der Verein verfolgt als Hauptziel die medizinische Forschung der Muskelerkrankung voranzutreiben sowie die Rehabilitation Betroffener zu verbessern.

Der Verein Muskelkranke e.V. Hessen ist eine Selbsthilfeorganisation der Muskelkranken, ihrer Angehörigen und Förderer in Hessen. Dem Vereinsvorstand gehören hauptsächlich Betroffene und Eltern von Betroffenen an. Es gibt ca. 200 Arten von Muskelerkrankungen. In der BRD leiden schätzungsweise 200.000 Menschen daran.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung dieser Erkrankung zu fördern und insbesondere beim Aufbau von Forschungs-, Diagnose- und Therapieinstituten mitzuwirken. Daneben informiert der Verein im Gesundheitswesen tätige Personen vor allem die Ärzteschaft über die Muskelkrankheit. Er betreibt des Weiteren Aufklärungsarbeit in Kliniken, Krankenhäusern und Ambulanzen über die soziale Problematik der Erkrankten. Die Verbesserung der medizinischen, sozialmedizinischen und krankengymnastischen Versorgung der betroffenen Menschen ist dem Verein ebenfalls ein großes Anliegen.

Vereinsintern erhalten Mitglieder unterstützende Beratung in Fragen der schulischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation im Einvernehmen mit anderen zuständigen Stellen Informationen Unterstützung im täglichen Leben Beratung zu Hilfsmitteln und deren Beschaffung.

Gemeinsame Aktivitäten wie Schwimmen, Erfahrungsaustausch beim Stammtisch, Theaterbesuche, Ausflüge, Feste und Reisen stehen auch auf dem Programm des Vereins.

Weitere Informationen über den Verein „Muskelkranke e.V. Hessen“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.muskelkranke-hessen.de.

 

 

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IDM 04|2011
Kleine Entdecker e.V.

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Zur Initiative des Monats April ist der Verein Kleine Entdecker e. V. aus Kassel für sein umfangreiches Angebot von Kinderkrippenplätzen in Kirchditmold ausgezeichnet worden. Mit der Betreuung von Babies und Kleinkindern trägt der Verein in hervorragender Weise dazu bei, dass Frauen und Männer das Familien- und Berufsleben leichter mit einander vereinbaren können.

Am 1. August 2009 öffnete die Kinderkrippe „Kleine Entdecker“ e.V. für 24 Kinder im Alter von drei Monaten bis drei Jahren in Kassel-Kirchditmold seine Türen. Gegründet wurde die Einrichtung von drei Frauen, zwei Studienrätinnen der Fachschule für Sozialpädagogik (Elisabeth-Knipping Schule) mit Schwerpunkt Krippenpädagogik für angehende Erzieherinnen und Erzieher und eine Bauingenieurin, die ihre Elternzeit nutzte, um das „Projekt“ voranzutreiben.

Die Vereinigten Wohnstätten 1889 eG stellte Räumlichkeiten, „Know-How“ zum Thema Aus- und Umbau und ein „materielles Polster“ für die Errichtung der Kinderkrippe zur Verfügung.

In der Betreuung bilden jeweils acht Kinder und zwei Erzieher eine Gruppe, die in liebevoll gestalteten eigenen Gruppen- und Schlafräumen ihren Ausgangspunkt haben. Denn es gibt viel zu erkunden – ein Matschraum, ein Mehrzweckraum, ein `Miniatelier´ und ein Garten, der viel Platz für abenteuerliche Erlebnisse bietet. Eine Küche und ein Esszimmer sowie mehrere Bäder und ein Personalraum vervollständigen die „Kleinkindoase“ in Kirchditmold.

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an der ungarischen Pädagogin und Ärztin Emmi Pikler, deren Hauptanliegen eine respektvolle und wertschätzende Haltung gegenüber den Jüngsten ist. Da sich Intelligenz nur über die Bewegung und die Sinneswahrnehmung entwickelt, liegt hier ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit. Das tägliche Leben wird sprachlich begleitet und die Erzieher bieten viele Sprachanlässe im Alltag – die Sprachentwicklung wird so von Beginn an unterstützt.

Die „Kleinen Entdecker“ e.V. nehmen alle Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat auf, deren Eltern ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Kassel haben und erwerbstätig sind. Kinder von Mietern, Angestellten und/oder Mitgliedern der Vereinigten Wohnstätten werden bevorzugt aufgenommen. Bereits in den ersten Jahren zeichnete sich ab, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren enorm ist. Viele Elternanfragen mussten unberücksichtigt bleiben; es bildete sich eine lange Warteliste. Nach intensiven Gesprächen mit der Nachbarschaft und wiederum unterstützt von den Vereinigten Wohnstätten 1889 eG wird es ab August 2011 nun eine vierte Gruppe geben.

Weitere Informationen über die Kinderkrippe „Kleine Entdecker e.V.“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.kleine-entdecker-kassel.de.

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IDM 05|2011
Kulturlandschaftsverein e.V.

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Kulturlandschaftsverein e.V. Hausen v.d.H. aus Schlangenbad als Initiative des Monats Mai ausgezeichnet. Alte Getreidesorten, wie Einkorn, Emmer und Lein sind heute fast völlig aus der modernen Landwirtschaft verschwunden. Auch früher dort zahlreich vorkommende Wildkräuter, wie das Acker-Löwenmäulchen, findet man nur noch selten. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Pflanzen ein Stück ihres natürlichen Lebensraumes zurückzugeben und uns so ein Stück unserer eigenen Kulturgeschichte zu erhalten.

Für die Erhaltung der alten Kulturpflanzen und Ackerwildkräuter hat der Verein ein sogenanntes Feldflora-Reservat aufgebaut. Hier können sich Interessierte über die Pflanzen informieren und diese in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. Grundlage für den Aufbau des Reservates war im Jahr 1997 eine Erfassung der Pflanzenvielfalt im Mittelgebirge. Bei der Kartierung fiel der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Taunus der ungewöhnliche Artenreichtum der Äcker um den Schlangenbader Ortsteil Hausen v.d.Höhe auf. In enger Zusammenarbeit von Gemeinde, Eigentümer und der Landwirte konnte schließlich ein Feldflora-Reservat eingerichtet und im Jahr 2001 eingeweiht werden. In mühevoller Kleinarbeit wurde die Fläche gemeinsam von der Botanischen AG Taunus, vertreten durch Dr. Wolfgang Ehmke, und dem Landwirt Wenzel Taut vorbereitet und mit alten Kultursorten wie Dinkel, Emmer, Einkorn, Lein und Buchweizen eingesät. Zur Pflege und Unterhaltung der Fläche gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger den Kulturlandschaftsverein Hausen v.d.H.

Neben den Arbeiten im Feldflora-Reservat engagiert sich der Verein auch anderweitig: So hat er die Schutzhütteam Wassertretbecken in Hausen v.d.H. instandgesetztoder einen Kohlenmeiler aufgebaut, um das alte Köhler-Handwerk anschaulich zu machen. Für seine vielfältigen Bemühungen wurde dem Verein im Jahr 2009 der Deutsche Landschaftspflegepreis, auch „Grüner Oskar“ genannt, des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) verliehen. Weitere Informationen über den „Kulturlandschaftsverein e.V. Hausen v.d.H.“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.feldflora-taunus.de.

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IDM 06|2011
Apostel-Spielschar

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Theatergruppe „Apostel-Spielschar“ aus Viernheim als Initiative des Monats Juni ausgezeichnet. Bereits seit 1998 führt diese Laientheatergruppe anspruchsvolle Theaterstücke, Musicals oder Operetten auf, um mit diesen Benefizveranstaltungen die Renovierung der Apostelkirche in Viernheim mitzufinanzieren. Der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer hat auf die engagierte Arbeit der Theatergruppe hingewiesen.

Ursprünglich wurde die Theatergruppe erstmals im Jahr 1946 gegründet. Im Hinblick auf die Renovierung der Apostelkirche in Viernheim wurde sie 1998 reaktiviert. Seither führt sie Jahr für Jahr an Pfingsten eine Benefizveranstaltung durch. Stücke wie Kiss me Kate, Hello Dolly, Im weißen Rösl, Eine Nacht in Venedig, Zigeunerbaron, Boccaccio, Bettelstudent, Der Vogelhändler, Die lustigen Weiber von Windsor und Die Fledermaus standen in den letzten 13 Jahren auf dem Programm. Die Aufführungen finden immer auf der Freilichtbühne im Pfarrgarten von St. Aposteln statt. Ca. 14.000 Besucher konnten bereits verzeichnet werden. Jährlich stehen über 100 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Aufführung bereit, sei es als Schauspieler, Chorsänger, Musiker oder Helfer für Auf- und Abbau, die Bewirtung oder Kasse. Für die Renovierung der Apostelkirche konnte so im Laufe der Zeit ein Betrag von über 73.000 Euro eingespielt und an den Förderverein St. Aposteln gespendet werden.

In diesem Jahr führt die Theatergruppe gemeinsam mit den Starkenburgphilharmonikern die Operette Gasparone auf. Ein Stück in drei Akten von Carl Millöcker. Am 11. bis 13. Juni, ab 19.30 Uhr, findet täglich eine Aufführung auf der Freilichtbühne im Pfarrgarten von St. Aposteln statt.

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IDM 07|2011
„Frauen-Kultur-Sprache e.V.“

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „Frauen-Kultur-Sprache e.V.“ aus Langenselbold als Initiative des Monats Juli ausgezeichnet. Durch seine kreativen und vielseitigen Aktivitäten unterstützt der Verein Migrantinnen, sich in ihrer neuen Heimat zu orientieren. Mit seiner Integrationsarbeit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Annäherung und zum einvernehmlichen Zusammenleben der Kulturen.

Der Verein „Frauen-Kultur-Sprache e.V.“ ist im Frühjahr 2006 aus einem Deutschkurs gewachsen. Initiiert hatte den Kurs 2005 die türkische Erzieherin Cinay Yaras gemeinsam mit dem Frauenbeirat der Stadt Langenselbold. Frau Yaras hatte die - vorwiegend türkischen - Mütter im Kindergarten angesprochen und ihnen den Besuch des Deutschkurses empfohlen. Aus der Idee, Freiräume und Begegnungsmöglichkeiten für Migrantinnen und deutsche Frauen zu schaffen, entstand der Frauenverein. Unterstützt wurden sie damals wie heute vom Frauenbeirat und einer deutschen Sozialpädagogin.

Heute hat der Verein 40 Mitglieder aus sieben verschiedenen Ländern. Der Verein möchte durch seine Integrationskurse einen Beitrag leisten zum friedlichen Zusammenleben und zur Annäherung der Kulturen im Gemeinwesen. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz angestrebt, der nicht überstülpen möchte, sondern alle Beteiligten in die Prozesse selbstbestimmend einbindet. Ein tiefer Respekt vor der Vielseitigkeit von Lebensgestaltungen der Kulturen und Religionen und eine Neugier, das Andere kennen zu lernen, zu erfahren und daraus eine Bereicherung fürs eigene Leben zu gewinnen, ist die Maxime für alle Aktivitäten des Vereins. Der Verein strebt einen lebendigen Kontakt zwischen deutschen, eingedeutschten und nichtdeutschen Menschen an, weil dadurch Vertrauen wächst und durch gemeinsames Tun Ängste vor dem „Fremden“ verschwinden.

Für diejenigen Frauen, die in ihrer alten Heimat keine Schule besuchen konnten, sollen Alphabetisierungskurse den Weg in die Schriftwelt bereiten. Diese werden von Angeboten der Grundbildung begleitet. Auch hier möchte der Verein die Kompetenzen der Teilnehmerinnen nutzen, sie einbinden ins Gemeinwesen und sie ermuntern, ihre häufig herausragenden handwerklichen Fertigkeiten in den Dienst des Vereins zu stellen und so eine Ermutigung für eine eigene Erwerbstätigkeit zu erfahren.

Durch seine praxisorientierten Sprachprojekte und Vereinsfeste ist es dem Verein bereits gelungen, die Wahrnehmung der betroffenen Frauen in der Öffentlichkeit ein wenig zu verändern.

Weitere Informationen über den Verein „Frauen-Kultur-Sprache e.V.“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.frauen-kultur-sprache.de.

 

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IDM 08|2011
„Rollstuhl-Sportgruppe“ des VfL Lauterbach

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Rollstuhl-Sportgruppe“ des VfL Lauterbach als Initiative des Monats August ausgezeichnet. Mit der Gründung der Rollstuhl-Sportgruppe schafft der VfL Lauterbach ein attraktives sportliches Angebot für Menschen mit Handicap und trägt damit wesentlich zur Integration und Verbesserung der Lebensqualität dieser Menschen bei.

Die Idee zur Gründung einer Rollstuhl-Sportgruppe stammt von Erkan Tosun, der seit 2001 aufgrund eines schweren Unfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist. Gemeinsam mit Pierre Zagni, ebenfalls Rollstuhlfahrer, hat er Anfang 2010 einen Aufruf zur Gründung gestartet. Mit der Rollstuhlgruppe beabsichtigen die Beiden, die Angebote und Möglichkeiten für Menschen mit Handicap zu verbessern, einen Erfahrungsaustausch in Gang zu setzen sowie gemeinsame Ausfahrten und sonstige Aktivitäten durchzuführen. Ebenfalls soll die Arbeitsgruppe „Barrierefreies Lauterbach“ unterstützt und Verbesserungsvorschläge für ein barrierefreies Leben in Lauterbach gemacht werden.

Im sportlichen Bereich veranstalteten die beiden Initiatoren gemeinsam mit dem VfL Lauterbach Mitte des letzten Jahres einen Kick-off Workshop für Rollstuhl-Rugby unter dem Titel „Ein Fest der Begegnung von Behinderten und Nichtbehinderten“. Eingeladen waren alle Rollstuhlfahrer und jeder, der sich für Rollstuhl-Rugby interessiert. Neben einem Demo-Spiel Behinderte gegen Nichtbehinderte, das im Vordergrund der Veranstaltung stand, fand eine Diskussionsrunde über die Etablierung des Behindertensports in der Region mit namhaften Sportlern mit Handicap statt. Mit der Teilnahme von 20 „Rollifahrer“ und über 40 Zaungäste verzeichnete der VfL Lauterbach die Veranstaltung als Erfolg und plant eine Rollstuhl-Rugby-Mannschaft als neue sportliche Abteilung in Lauterbach aufzubauen.

Weitere Informationen über den VfL Lauterbach und die Rollstuhl-Sportgruppe erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.vfllauterbach.de.

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IDM 09|2011
Die Freiwilligen-Agentur Neu-Anspach e.V

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Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Freiwilligen-Agentur Neu-Anspach e.V, als Initiative des Monats September 2011 ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des Jahreskongresses der Hessischen Landesregierung „… nicht ohne mich! Engagement braucht alle“ in Hanau. Die Freiwilligen-Agentur Neu-Anspach besteht erst seit zwei Jahren, aber sie hat in relativ kurzer Zeit bereits eine Fülle von erfolgreichen Projekten und Veranstaltungen durchgeführt. Eine solche Leistung gelingt nur in einem engagierten und hoch motivierten Team.

Neben der Beratung und Vermittlung von Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten, führt die Freiwilligen-Agentur Neu-Anspach auch eigene Projekte im sozialen Bereich sowie zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort durch. Zum Teil werden diese Projekte in enger Zusammenarbeit mit dem Ehrenamtsbüro der Stadt Usingen und dem Mehrgenerationenhaus Wehrheim realisiert.

So kümmert sich die Freiwilligen-Agentur beispielsweise um die Ausbildung und die Vermittlung von Vorlesepaten in Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern. Im Rahmen der Modellregion Integration im Hochtaunuskreis führt die Freiwilligen-Agentur das Modellprojekt „FaMiLos“ (Familienlotsen für Migranten) durch.

Weitere Informationen zur Freiwilligen-Agentur Neu-Anspach sind im Internet unter www.freiwilligen-agentur.net zu finden

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IDM 10|2011
Initiative Opferdenkmal e.V

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Initiative Opferdenkmal e.V.“ aus Oberursel als Initiative des Monats Oktober ausgezeichnet. Der Verein schafft mit seinem Engagement ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Oberursel. Er hat es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht, die Lebensgeschichten der Opfer zu recherchieren und zu dokumentieren und so den Opfern ein Gesicht zu geben!“

Ausgelöst durch die Fragestellung eines Oberurseler Bürgers, warum es in Oberursel keinen Ort gibt, der an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, nahm die Arbeitsgemeinschaft „Nie wieder 1933“ die Idee auf und schrieb 2005 einen bundesweiten Wettbewerb für ein Opferdenkmal aus. Eine fachkundige Jury wählte unter 50 Entwürfen den Vorschlag der damals 18jährigen Oberurseler Schülerin Juliane Nicolai aus. Der Entwurf wird umgesetzt durch die in Oberursel lebende Steinbildhauerin Christine Jasmin Niederndörfer. Um die Finanzierung und Errichtung des Opferdenkmals sicherzustellen, wurde 2007 die „Initiative Opferdenkmal e.V.“ gegründet. Die Mitglieder eint der Gedanke, dass die Opfer des Nationalsozialismus in Oberursel nie vergessen werden dürfen.

 

Gemeinsam mit der Stadt Oberursel wurde ein geeigneter Platz als Standort für das Denkmal im Zentrum der Stadt gefunden. Das Denkmal selbst besteht aus 10 Figuren, die schrittweise fertig- und aufgestellt werden. Bis jetzt stehen drei Figuren, die Vierte soll am 9. November 2011 aufgestellt werden.

Das Denkmal wurde bisher ausschließlich aus privaten Spendengeldern finanziert. Die Initiative organisiert Benefizkonzerte und szenische Lesungen, zeigt Filme zum Thema und nimmt an geeigneten Veranstaltungen teil. Im Rahmen einer Werbeaktion des Oberurseler Einzelhandels „Sommer in der Strackgasse“ wurden in den beteiligten Geschäften und an Infoständen Kunstfliesen, die von der Porzellanmalerin Annette Andernacht kunstvoll bemalt und dann gebrannt werden, zu Gunsten des Denkmals verkauft. Bis heute hat die Initiative auf diese Weise 38.000,-Euro gesammelt.

Weitere Informationen über die „Initiative Opferdenkmal e.V. sowie über das Opferdenkmal erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.opferdenkmal-oberursel.org.

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IDM 11|2011
Die Ökumenische Hospizbewegung Offenbach e.V.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Ökumenische Hospizbewegung Offenbach e.V. als Initiative des Monats November 2011 ausgezeichnet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwer kranke Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt liebevoll und einfühlsam zu begleiten. Durch Ihren empathischen und selbstlosen Einsatz leisten Sie einen unbezahlbaren Beitrag für unsere Gesellschaft, der unser aller Respekt verdient.

Die Ökumenische Hospizbewegung Offenbach e.V. wurde im März 1998 gegründet. Ihre Arbeit wird von Kirchengemeinden, Verbänden und der evangelischen Bildungsstätte in Zusammenarbeit mit Pflegenden, also mit Familien, ambulanten Diensten, Ärztinnen und Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern, getragen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden vor allem aus den Gemeinden beider Kirchen gewonnen.

Die ambulante und kostenlose Hospizhilfe versteht sich als sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Einrichtungen des Gesundheitswesens, die in bewährter Zusammenarbeit mit ambulanten, medizinischen, pflegerischen und sozialen Diensten funktioniert. Obwohl sich die Arbeit des Vereins an den Leitbildern der beiden christlichen Kirchen orientiert, ist er unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit tätig.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kommen auf Anfrage in die Familie oder auch in das Krankenhaus, um Schwerstkranke bis zu ihrem Lebensende zu begleiten. Sie teilen Nöte und Sorgen, spenden Trost und unterstützen bei der Lösung unvermittelt auftretender organisatorischer Probleme. Wo immer Beistand gefragt ist, wo Mut und Zuversicht täglich vonnöten sind, steht die ambulante Hospizhilfe begleitend zur Seite.

Darüber hinaus lädt die Hospizbewegung einmal im Monat Trauernde zu einem Trauercafé ein, in dem eine Seelsorgerin und ein Diplom-Pädagoge Hilfestellungen leisten. Zu den weiteren Veranstaltungen der Ökumenischen Hospizbewegung Offenbach gehören unter anderem Veranstaltungen zur Patientenverfügung sowie zur Trauerbewältigung.

Weitere Informationen über die „Ökumenische Hospizbewegung Offenbach“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.hospiz-offenbach.de.

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IDM 12|2011
Auszeichnung der Initiative des Monats Dezemeber 2011 - Projekt Landliebe Landau

Um zu zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, sich für andere Menschen einzusetzen, hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, am heutigen „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer Stiftung, Initiative oder einem Unternehmen engagieren, ausgezeichnet. Als Initiative des Monats Dezember 2011 wurde das Projekt „Landliebe“ Landau ausgezeichnet.

Das Projekt wurde 2005 ins Leben gerufen aufgrund der Fragen zum demographischen Wandel, die in Landau, einem Ortsteil von Bad Arolsen, immer drängender wurden. Beteiligt waren der Ortsbeirat, das Bauamt der Stadt Bad Arolsen und das Landesamt für Denkmalpflege Marburg. Prof. Eichlaub und Studenten der Uni Kassel (Fb Architektur, Stadtplanung, Landschaftspflege) entwickelten auf wissenschaftlicher Basis Perspektiven für die Zukunft der Bergstadt. Die Landauer Bürger bildeten drei Arbeitsgruppen, die mittel- und langfristige Ziele zur Erhaltung der Infrastruktur, zur Steigerung der Attraktivität für junge Familien, zur Verhinderung von Wegzug und Leerstand sowie zur Erhöhung der Energieeffizienz festlegten. Daraus entstanden kurzfristige Projekte wie z.B. eine Astrid-Lindgren-Lesenacht an der Grundschule oder die Pflege eines Beetes am Rathaus, sowie langfristige Projekte, z.B. Stadtsanierung, Erhalt von Schule, Kindergarten und Altenhilfe, Vermarktung von Wohnraum, Tourismus und Energiekonzept für den Ort. Zu jedem Projekt hat sich ein Projektteam gebildet. Diese Projektteams treffen sich mehrmals im Jahr, um sich auszutauschen und neue Ziele zu besprechen. In einem Info-Blatt „Landliebe Landau“ wird über die Projektgruppen und ihre aktuellen Termine vierteljährlich informiert. An dem Projekt „Landliebe Landau“ sind neben dem Ortsbeirat u. a. auch örtliche Vereine, die evang. Kirchengemeinde, Landauer Handwerker und Handel, Grundschule, Kindertagesstätte, Alten- und Pflegeheim beteiligt.

Zu den langfristigen Zielen gehören u. a.:

Projekt Grundschule. Aufgrund zurückgehender Schülerzahlen ist die Existenz der Grundschule gefährdet. Durch Änderung des Einzugsgebietes und der Entwicklung eines Zukunftsmodells für kleine Schulen soll die Grundschule erhalten werden.

Projekt Erneuerbare Energien

Hier sollen die Möglichkeiten ausgelotet werden für ein örtliches Energiekonzept, das alle regenerativen Quellen nutzt, den sparsamen Umgang fördert, die Energieeffizienz erhöht.

Projekt Schloss Landau

Im Schloss Landau ist ein Alten- und Pflegeheim untergebracht. Hier sollen nun neue und kombinierbare Formen des Zusammenlebens in der dörflichen Gemeinschaft erprobt werden; Quartiersorientierung; langfristiger Erhalt der Altenhilfe samt Arbeitsplätzen und Ausbau des Angebots; Verhinderung von Leerstand in einem historischen Gebäude.

 

Weitere Informationen auf der Homepage unter www.bergstadt-landau.de.

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Initiative des Monats

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Bewerbungs-formular zur Initiative des Monats

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