www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 3|2012
Bürger helfen Bürgern

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Initiative „Bürger helfen Bürgern“ aus Weimar-Niederwalgern als Initiative des Monats März 2012 ausgezeichnet. Die Initiative hat sich vor etwa sieben Jahren gegründet und leistet seither einen großen Beitrag zum Miteinander von Alt und Jung in Niederwalgern. Daneben schafft sie im Rahmen einer Nachbarschaftshilfe Angebote zur Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagsproblemen oder Behördengängen. Die Initiative hat sich aus der Dorferneuerung aufgrund demografischer Fragestellungen heraus entwickelt. Auf Anregung von Ortsvorsteher Hans Heinrich Heuser fanden sich bei einem ersten Treffen bereits mehr als 10 Personen zusammen, die gemeinsam das tragfähige Konzept „Bürger helfen Bürgern“ entwickelt haben.

Die Angebotspalette der Initiative reicht von der Begleitung bei Spaziergängen, kleinen Hilfen bei Alltagsproblemen und PC-Hilfe über Besuchs- und Fahrdienst bis zu Hilfen bei Behördengängen und beim Ausfüllen von Anträgen. Daneben wird viermal jährlich ein Begegnungscafé mit Jung und Alt im Bürgerhaus durchgeführt, gerade für Neubürger eine gute Gelegenheit, sich mit den neuen Nachbarn bekannt zu machen. Von September bis Juni findet einmal im Monat ein Spielenachmittag statt. Auch hier können Kontakte geknüpft, Gespräche geführt und Informationen ausgetauscht werden. Des Weiteren werden in unregelmäßigen Abständen Vorträge zu Gesundheits- und Alltagsthemen sowie Reiseberichte angeboten. Ebenfalls wird einmal jährlich eine behindertengerechte Tagesfahrt für alle Altersgruppen organisiert. Die diesjährige Tagesfahrt geht im April in den Frankfurter Zoo.

Die Initiative „Bürger helfen Bürgern“ wird getragen von derzeit 20 Frauen und Männern, die sich ehrenamtlich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren. Sie verstehen sich als Team; vereinsähnliche Strukturen gibt es nicht. Die Initiative finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Als Ansprechpartner für die Initiative steht Ortsvorsteher Hans Heinrich Heuser, Telefon: 06426-1278, für Anfragen zur Verfügung.

Allen Teammitgliedern ist der Kontakt zu den Bürgern wichtig, und durch die Gespräche ergeben sich Einblicke in die aktuellen Sorgen und Nöte der Mitbürger. Für viele tragen die Gesprächsbereitschaft und das Gefühl, in bestimmten Situationen nicht alleine zu sein, spürbar zur Lebensqualität bei, so dass die Angebote der Initiative rege und dankbar genutzt werden. Im November 2008 wurde die Initiative mit einem Preis für ihr ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement im Rathaus der Stadt Marburg ausgezeichnet.

Hier finden SIe die aktuellen Angebote 2012:

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 4|2012
„Mutter-Kind-Gruppe“ aus Heidenrod-Laufenselden

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Mutter-Kind-Gruppe“ aus Heidenrod-Laufenselden als Initiative des Monats April 2012 ausgezeichnet. Die Mutter-Kind-Gruppe organisiert seit 30 Jahren auf rein ehrenamtlicher Basis im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres einen Basar für Kinderausstattung, Kleidung, Spielsachen und Bücher. In diesen 30 Jahren hat die Gruppe ca. 50.000,- Euro für karitative und gemeinnützige Zwecke in Heidenrod gespendet - ein sozialer und nachhaltiger Einsatz zur Unterstützung junger Familien.

Im Jahr 1982 entstand die Idee der selbständigen Mutter-Kind-Gruppe, in Laufenselden einen nichtkommerziellen Kinderbasar zu veranstalten. Hintergrund war die Beobachtung, dass Kinderausstattungen, Kleidungsstücke, Spielsachen und Bücher, die in Familien nicht mehr gebraucht, aber meist noch in einem guten Zustand waren, entsorgt wurden. Diese Gegenstände konnten aber gerade junge Familien, die sparsam wirtschaften müssen, unterstützen.

Die Organisation der bisher 60 Basare wird von 25 bis 30 Frauen ehrenamtlich durchgeführt. Sie bauen die Stände auf, nehmen die Verkaufsware an, sortieren sie und rechnen am Ende des Basars mit den Verkäufern ab. Im Vorfeld sind noch weitere Arbeiten zu erledigen, wie Plakate zu erstellen und zu verteilen und entsprechende Präsentationen in den Medien. Der Arbeitsaufwand pro Person beträgt jeweils 10 bis 15 Stunden. Weiterhin wird für die Besucher des Basars eine reichhaltige Kuchentheke bereitgehalten. Die Kuchen werden ebenfalls von den Helferinnen gebacken und gespendet. So wurden gemeinsam in den letzten 30 Jahren von der Mutter-Kind-Guppe ca. 25.000 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit geleistet.

Zehn Prozent des jeweiligen Verkaufserlöses sowie der Erlös von der Kuchentheke werden an karitative und gemeinnützige Zwecke – meist in der Gemeinde Heidenrod – gespendet. So konnten die erwirtschafteten Gelder bereits viele wichtige Projekte u.a. in der Grundschule, in den Kindergärten, dem Jugendclub, dem Kinderhospiz Bärenherz finanziell unterstützen. Nebenbei haben sich noch zwei wichtige Effekte ergeben. Kinder und Jugendliche, deren Eltern bei den Basaren mitwirken, werden ganz selbstverständlich für das Ehrenamt sensibilisiert und mobilisiert. Ebenfalls begegnet man mit den Basaren den Auswirkungen der Wegwerfgesellschaft.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 5|2012
Engagierter kultureller Einsatz bereichert Kulturprogramm der Stadt Melsungen

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Freilichtbühne Melsungen“ als Initiative des Monats Mai 2012 ausgezeichnet. Seit 10 Jahren besteht die Freilichtbühne Melsungen. Die hierfür gegründete Projektgruppe, bestehend aus zehn begeisterten ehrenamtlichen Helfern, plant, organisiert und führt seit 2002 das Open-Air-Programm auf der Freilichtbühne im Lindenwäldchen durch. Durch diesen umfangreichen und engagierten Einsatz bereichert sie das Kulturprogramm der Stadt Melsungen.

Das Projekt zur Freilichtbühne Melsungen wurde im Rahmen der lokalen Agenda der Stadt vom Arbeitskreis Soziales und dem Jugendparlament entwickelt. Zunächst musste die verfallene Freilichtbühne, die bis in die 1950er Jahre für Theater- und Kirchenveranstaltungen genutzt wurde, wieder hergerichtet werden. Mit der fachlichen Unterstützung eines Architekten wurden die Sitzreihen von Jugendlichen und Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt wieder instand gesetzt sowie das gesamte Areal von Wildwuchs und Unrat befreit.

 

Mit zwei Filmen „Solino“ und „Das Experiment“ startete das Open-Air-Kino in Melsungen. Es wurde getestet, was die Bürger ansprach. So wurden Kino, Theater, Musikveranstaltungen und Buchlesungen durchgeführt. Bei Spitzenveranstaltungen nahmen bis zu 500 Besucher das Angebot wahr.

 

Da diese Veranstaltungen in den Sommermonaten stattfinden, wurde die Idee eines „Kältischen Abends“ für die Wintermonate geboren. Im Rahmen eines Familienabends haben besonders die Kinder bei einer geführten Nachtwanderung im Wald, bei verschiedenen Spielen oder beim Büchsenwerfen ihren Spaß. Der diesjährige Kältische Abend fand am 4. Februar 2012 unter dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung“ statt.

 

Die Stadt Melsungen und viele Sponsoren unterstützen die Freilichtbühne. Bis zu ihrer Schließung Anfang dieses Jahres unterstützte auch die Jugendherberge Melsungen das Projekt bei der Versorgung mit Getränken und einem kleinen Imbiss als auch für den Transport, die Lagerung sowie den Aufbau der Technik. Dies stellt die Mitarbeiter der Projektgruppe vor eine neue Herausforderung, die sie gewillt sind zu meistern. Aber sie bitten bereits heute ihre Open-Air Besucher in diesem Sommer einen eigenen Picknick-Korb mitzubringen.

Das diesjährige Sommerkino auf der Freilichtbühne findet von Ende Juni bis Mitte August 2012 mit insgesamt acht Filmen statt. Das Finale bildet ein Wunschfilm, der von den Besucherinnen und Besuchern über Internet ausgewählt wird. Über eine Telefon-Hotline können Besucher ab zwei Stunden vor der jeweiligen Veranstaltung anfragen, ob die Veranstaltung stattfindet oder wegen schlechten Wetters ausfallen muss.

Unter www.freilichtbuehne-melsungen.de können Interessierte sich über das Projekt Freilichtbühne Melsungen und das diesjährige Kinoprogramm informieren.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 6|2012
Hausaufgabenhilfe Hemsbergschule

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat das Integrationsprojekt „Hausaufgabenhilfe Hemsbergschule“ in Bensheim als Initiative des Monats Juni 2012 ausgezeichnet. 2006 initiierte das Frauenbüro der Stadt Bensheim in Zusammenarbeit mit dem Migrationsdienst des Caritasverbandes die Hausaufgabenhilfe an der Hemsbergschule, um ausländischen Kindern bei der Erledigung der Hausaufgaben Unterstützung und Hilfestellungen zu geben. In der Weiterentwicklung des Projekts werden auch Hilfestellungen bei schulischen Problemen und regelmäßige Freizeitaktivitäten angeboten. Durch diesen beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz von Bensheimer Bürgerinnen und Bürgern wird jungen Menschen die Integration wesentlich erleichtert.

Integration ist in Bensheim nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern wird tatkräftig im Zusammenspiel zwischen der Stadt Bensheim, freien sozialen Trägern und bürgerschaftlichem Engagement umgesetzt. Der Grundstein für das Projekt „Hausaufgabenhilfe Hemsbergschule“ wurde im Rahmen eines Internationalen Frauentreffs 2006 von Müttern gelegt, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse ihre Kinder in der Schule nicht genügend unterstützen konnten. Auf Initiative der städtischen Frauenbeauftragten Marion Vatter in Kooperation mit Hannelore Lehnard vom Migrationsdienst des Caritasverbandes wurde daraufhin das Projekt ins Leben gerufen. DieKoordination des Projekts übernahm Annemarie Hieronimus, eine ehemalige Grundschullehrerin. Die Hausaufgabenhilfe wird von 20 ehrenamtlichen Helferinnen - darunter pensionierte Lehrerinnen aber auch Hausfrauen – geleistet.

Derzeit werden 25 Schüler mit Migrationshintergrund dreimal in der Woche aktiv betreut und zwar über die reine Hausaufgabenhilfe hinaus. Das Team spielt mit den Kindern, hilft bei schulischen Problemen und lädt regelmäßig zu Freizeitaktivitäten ein. Als krönenden Abschluss des Schuljahres geht es traditionsgemäß zum Eis essen. Das Bemühen um ein gutes Miteinander und eine flexible und individuelle Betreuung steht im Vordergrund.

Inzwischen ist auch an der Grundschule Kappesgärten in Bensheim eine Hausaufgabenhilfe eingerichtet worden. Auch hier unterstützen 15 Helferinnen rund 20 Kinder.

Weitere Informationen zum Projekt bzw. zur Integrationsarbeit der Stadt Bensheim erteilt das Frauenbüro, Frau Marion Vatter, e-mail: frauenbuero@bensheim.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 7|2012
„VEREIN FÜR KREBSKRANKE und chronisch kranke KINDER e.V. DARMSTADT“

Bild

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den „VEREIN FÜR KREBSKRANKE und chronisch kranke KINDER e.V. DARMSTADT“ als Initiative des Monats Juli 2012 ausgezeichnet. Seit fast 25 Jahren unternimmt der Verein für krebskranke und chronisch kranke Kinder alles in seiner Macht stehende, um den schwerkranken Kindern und Jugendlichen zu helfen. Durch diese umfassenden Hilfestellungen und Unterstützungsleistungen wird den Betroffenen und deren Familien in dieser schweren Zeit das Leben so erträglich wie möglich gestaltet.

Der Verein engagiert sich in vielfältiger Weise für die Familien, deren Kinder von einer Krebserkrankung oder einer chronischen Erkrankung betroffen sind. So werden neben der Hilfe bei der pflegerischen Betreuung die Familien auch bei der Beschaffung und Vermittlung von Reha-Geräten unterstützt. Seminare und Workshops sowie Sonderaktionen werden durchgeführt.

Zur Hauptaufgabe des Vereins gehören die psychosoziale und familientherapeutische sowie die finanzielle Unterstützung. Eine psychosoziale Betreuung erfolgt parallel zur medizinischen Therapie. Hier sollen die Betroffenen lernen,  mit der Erkrankung umzugehen und dadurch den Heilungsprozess zu fördern. Eine große Rolle spielt hierbei die Einbeziehung der Geschwisterkinder. Um auftretende Fragen und Sorgen frühzeitig aufzufangen, beschäftigt der Verein eine examinierte Krankenschwester als Familientherapeutin. Sie steht den Familien beratend zur Seite. Erfahrene Therapeuten bieten zusätzlich stundenweise Spiel-, Mal- und Gestaltungstherapien sowie eine Therapie zur Verbesserung der Psychomotorik an.

Durch Spenden ist der Verein in der Lage, betroffene Familien auch in finanzieller Hinsicht zu unterstützen. Der Verein wird über eine gleichnamige Stiftung finanziell gefördert; diese finanziert Projekte und leistet konkrete finanzielle Hilfe. Auch hilft der Verein bei der Abwicklung von notwendigen Formalitäten. Er stellt eine Plattform für den Austausch der Betroffenen und fördert zum Beispiel Nachhilfeunterricht oder Kuraufenthalte.

Ein weiterer Aspekt der Arbeit des Vereins ist die Durchführung von Aktionen und Aktivitäten für Kinder, sowie die Unterstützung von Organisationen, die sich für die betroffenen Kinder einsetzen. In den Sommermonaten ist zum Beispiel ein besonderes Ereignis für alle Teilnehmer die „Dreamnight“ im Darmstädter Tierpark Vivarium, die schon viele Jahre für schwer erkrankte und behinderte Kinder ausgerichtet wird. Der Verein lädt Betroffene und ihre Familien im Namen des Vivariums ein. In dieser Zeit ist der Tierpark für andere Besucher geschlossen. Rund 90 kranken Kindern, die mit ihren Geschwistern, Freunden und Eltern kommen, bietet das Vivarium ein ganz besonderes Programm an: Sie dürfen u.a. Esel striegeln, Futter bei den Schopfmakaken verstecken, eine Schlange streicheln und eine Zoowand bemalen. Auch ein Tierquiz wird veranstaltet.

Unter  www.krebskranke-kinder-darmstadt.de können Interessierte mehr über den Verein und seine Arbeit erfahren.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 8|2012
Rock your life! Kassel und Witzenhausen e.V.

Bild

Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, hat am 29. August 2012 den Verein „Rock your life! Kassel und Witzenhausen e.V.“ im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ als Initiative des Monats August ausgezeichnet. Der Verein unterstützt Schülerinnen und Schüler, insbesondere Hauptschülerinnen und Hauptschüler, um ihre Berufschancen zu verbessern. „Rock your life!“ qualifiziert Studierende zu Coachs, die eine Schülerin bzw. einen Schüler Eins-zu-Eins während der letzten beiden Jahre der Schulzeit begleiten. Ziel ist es, neue Perspektiven zu finden und Potentiale zu entdecken. Zudem sollen Begeisterung, Träume und Visionen geweckt werden, um diese gemeinsam in die Realität umzusetzen. Hier wird durch die enge Zusammenarbeit von Studierenden, Schülern und Unternehmen ein nachhaltiger Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in Deutschland geleistet. Durch die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern erhalten die Studenten eine neue Perspektive und lernen einen anderen kulturellen Hintergrund kennen.

Der noch recht junge Verein, gegründet am 21. Oktober 2010, ist in Kassel und Witzenhausen aktiv. An beiden Standorten entstand zur gleichen Zeit unabhängig voneinander, die Idee, das „Rock your life!“-Programm umzusetzen. Da Witzenhausen eine Außenstelle der Universität Kassel ist, wurde ein gemeinsamer Verein gegründet. Neben dem Schülercoaching baut der Verein ein bundesweites Unternehmensnetzwerk auf, um den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Alle studentischen Coachs sind Mitglieder des Vereins. Neben dieser Aufgabe unterstützen einige von ihnen die Umsetzung von „Rock your life!“, indem sie Projektvorstellungen in Schulen übernehmen, bei der Öffentlichkeitsarbeit helfen und vielen anderen organisatorischen Aufgaben anpacken. Aktuell startet der Verein den dritten Coachingjahrgang und ist dafür auf der Suche nach freiwilligen Organisatoren und Förderern.

Partner des Vereins zur Umsetzung des „Rock your life!“-Konzepts in Kassel ist die Universität Kassel, UniKasselTransfer, der Allgemeine Studierenden Ausschuss der Universität sowie das FreiwilligenZentrum. Weitere Partner sind die Carl-Schomburg-Schule, die Hegelsbergschule und die Johannisbergschule in Witzenhausen. Bei der Zusammenarbeit mit den Schulen wird der Verein vom Kasseler Übergangsmanagement unterstützt. So helfen beispielsweise Sozialarbeiter Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Unter www.kassel.rockyourlife.de können Interessierte sich über die Arbeit des Vereins informieren oder direkt eine E-Mail an jann.wiese@kassel.rockyourlife.de senden.

www.gemeinsam-aktiv.de
Bild

IDM 9|2012
Organisationsteam des Projekts Kinder-Spiel- und Sportfest für Amöneburg/ Kastel/Kostheim (KiSS für AKK)“

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat das „Organisationsteam des Projekts Kinder-Spiel- und Sportfest für Amöneburg/ Kastel/Kostheim (KiSS für AKK)“ als Initiative des Monats September 2012 ausgezeichnet. Bereits zum sechsten Mal wird das große Spiel- und Sportfest für Kinder und deren Familien der AKK-Stadtteile durchgeführt. Zahlreiche Vereine nutzen die Gelegenheit zur Präsentation und unterstützen das Fest mit spielerischen oder sportlichen Angeboten“, erläuterte Bußer. „Dieses unterhaltsame Spiel- und Sportfest weckt das Interesse der Kinder und Jugendlichen an den ortsansässigen Vereinen und fördert die Integration von Familien mit Migrationshintergrund. Der Sport überwindet Stadteilgrenzen mit Leichtigkeit und bringt uns einander näher.

Die Premiere von KiSS für AKK fand am 23. September 2007 auf dem Sportgelände des Kasteler Fußballvereins 06 (KFV 06) statt. Unter dem Motto „Sport verbindet über alle Grenzen“ beabsichtigte das Organisationsteam des KiSS für AKK Kinder zu mehr Bewegung und eigenem Handeln zu motivieren, ein kostenloses sportlich-spielerisches Mitmachangebot nicht nur für Kinder zu schaffen sowie KiSS als ein gemeinsames Familienfest von und für die drei AKK Stadtteile zu etablieren.

Seit 2007 findet das Kinder-Spiel- und Sportfest einmal im Jahr am 2. Sonntag im September statt. Der Veranstaltungsort wechselt unter den drei AKK Stadtteilen. Vereine, Institutionen, soziale wie auch karitative Einrichtungen der drei Stadtteile arbeiten zusammen, um gemeinsam dieses Fest auf die Beine zu stellen. Es wird ein buntes und vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt mit vielen sportlichen Mitmach-Angeboten und Show-Darbietungen. Spaß an der Bewegung und Teamgeist stehen im Vordergrund. „Fair play“ sowie ein positives Miteinander verschiedener Nationalitäten sollen gefördert werden. Das Spiel- und Sportfest für AKK hat im Laufe der Jahre einen Volksfestcharakter angenommen. Mit jedem Jahr konnten mehr Besucher gezählt werden, aber auch die mitwirkenden Vereine konnten Neueintritte bzw. Interesse an einer Mitgliedschaft verbuchen.

Das diesjährige Kinder-Spiel und Sportfest für Amöneburg/Kastel/Kostheim fand am 9. September 2012 von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Sportgelände der Sportvereinigung Amöneburg unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller statt. Weitere Informationen zum Kinder-Spiel-und Sportfest für AKK können Interessierte auf den Internetseitenwww.kiss-für-akk.de finden. 

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 11|2012
„Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V.“

Bild

Ehrenamtliches Engagement sichert Erhalt und Zukunft eines attraktiven Freizeitangebots für Sinn und Umgebung.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den „Förderverein Waldschwimmbad Sinn e.V.“ als Initiative des Monats November 2012 ausgezeichnet. Durch den Mut und die Initiative von ca. 40 Sinner Bürgerinnen und Bürgern, die Mitte 2005 den Förderverein gegründet haben, wurde der Betrieb des in der Region beliebten Waldschwimmbades aufrechterhalten und die Gemeinde Sinn finanziell merklich entlastet. Mit umfangreichem ehrenamtlichem Engagement wurde der Erhalt und die Zukunft eines attraktiven Freizeitangebots für Sinn und Umgebung gesichert.


Vor dem Hintergrund knapper Haushaltskassen und gestiegener Belastungen wurde es 2005 traurige Realität für die Gemeinde Sinn, die Unterhaltung des Waldschwimmbades radikal kürzen oder sogar ganz streichen zu müssen. Unterstützung zum Erhalt des Schwimmbades erhielt die Gemeinde durch die Gründung des Fördervereins, der zunächst mit der Übernahme des Kiosks und der Durchführung von Veranstaltungen wie z.B. der Hot Summer Night oder des Mitternachtsschwimmens Gelder erwirtschaftete, mit denen verschiedene Anschaffungen getätigt und die Personalkosten für einen Bademeistergehilfen übernommen werden konnten.

In Anbetracht der in vielfältiger Weise vom Förderverein übernommenen Arbeiten und vor allem aufgrund der vorhandenen Ideen reifte der Gedanke, das Schwimmbad vollständig in Eigenregie zu übernehmen. Eine betriebswirtschaftliche Prüfung wurde vorgenommen, ein Finanzierungsmodell erarbeitet und ein Gutachten zu notwendigen Reparaturen bzw. Modernisierungen sowie Kostenvoranschlägen eingeholt. Mit den Gemeindegremien und der Kommunalaufsicht ging es dann in Vertragsverhandlungen, die den Fortbestand des Schwimmbades garantieren sollten. Die vollständige Übernahme durch den Förderverein erfolgte zum 1. Januar 2010. Aus steuerlicher Sicht und zur Sicherung des Vereinsvermögens wurde eine gemeinnützige GmbH gegründet, die den Betrieb des Bades übernommen hat. Die gGmbH wird durch eine ehrenamtliche Geschäftsführerin geleitet.

Das „Sinner Modell“ zum Erhalt und Betrieb des Waldschwimmbades stieß auf große Unterstützung und Solidarität in der Bürgerschaft als auch bei ansässigen Unternehmen, so dass eine Sanierung und Modernisierung der technischen aber auch gärtnerischen Anlagen in hervorragender Weise gelungen ist. Heute hat der Förderverein ca. 800 Mitglieder und rund 800.000 Euro in das Waldschwimmbad investiert. Nur durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer konnte das vom Gutachter geplante Sanierungsvolumen von 1,6 Mio. Euro weit unterschritten werden ohne auf wesentliche Maßnahmen verzichten zu müssen.

Weitere Informationen zum Waldschwimmbad Sinn und der Arbeit des Fördervereins erhalten Interessierte im Internet unter www.waldschwimmbad-sinn.de.

 

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 12|2012 „Elterninitiative gründet Verein und schafft Betreuungsangebot mit besonderem Konzept“

Bild

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den „Waldkindergarten Trullige Trolle e.V.“ aus Königstein als Initiative des Monats Dezember 2012 ausgezeichnet. „Einfühlsam und geduldig möchte der Waldkindergarten die Kinder begleiten und eng mit den Familien zusammenarbeiten, damit die Kinder lernen, für ihre Belange einzutreten aber auch ihre Pflichten zu übernehmen“, erläuterte Bußer. „Aufgrund einer Elterninitiative wurde der Verein 2001 gegründet und damit ein Betreuungsangebot mit besonderem Konzept geschaffen.“

 

Zunächst wurde nur eine Gruppe gebildet, aber bereits 2002 entstand die zweite Waldkindergartengruppe. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Würde der Kinder zu wahren, ihre Persönlichkeit zu respektieren und ihre Rechte zu schützen. Die Kinder sollen lernen, eigenverantwortlich und demokratisch zu handeln. Hierzu wird in der pädagogischen Arbeit ein ganzheitlicher Ansatz umgesetzt. Es wird versucht, den Kindern so viele Lebensbereiche wie möglich zugänglich und erfahrbar zu machen. Alle Kinder sollen lernen, die Menschen, die Dinge und die Natur, die sie umgeben, wertzuschätzen und achtsam zu behandeln.

 

Seit 2004 gibt es ebenfalls eine Gruppe für 2-3-Jährige, die Waldzwerge, die organisatorisch und pädagogisch unabhängig vom Waldkindergarten arbeitet. Hier stehen die Kleinsten im Mittelpunkt.

 

Nach dem Waldkonzept erfahren die Kinder des Waldkindergartens den für uns selbstverständlichen Lebensraum Wald als "Gruppenraum Wald“, der den Kindergarten-Alltag prägt. Jedes Kind wird individuell und nachhaltig bereichert durch die direkte Erfahrung der existenziellen Lebensgrundlagen Feuer, Wasser, Luft und Erde im Rhythmus der Jahreszeiten. Darüber hinaus werden der Phantasie durch den Verzicht auf standardisiertes, vorgefertigtes Spielzeug kaum Grenzen gesetzt.

 

Die Vorschulkinder sollen in einer separaten Gruppe altersspezifische Erfahrungen machen können, da mit zunehmendem Alter sich die Wahrnehmung differenziert, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge wächst, und komplexere Fragen und Bedürfnisse hinzukommen. Hierzu wird ein entsprechender Rahmen geschaffen: Der Wald wird verlassen und es wird sich dem Umfeld zugewendet, in dem sich Schulkinder bewegen z. B. im Straßenverkehr, in geschlossenen Räumen, in Projektgruppen unter Anleitung einer fremden Fachkraft.

 

Weitere Informationen zum Waldkindergarten erfahren Interessierte im Internet unter www.trulligetrolle.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 1|2012
Kunstverein Bad Homburg Artlantis e.V.

Bild

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Kunstverein Bad Homburg Artlantis e.V. als Initiative des Monats Januar 2012 ausgezeichnet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, ganzjährig und kontinuierlich Kulturarbeit zu leisten, um menschliche Kontakte zwischen Kunstfreunden und Künstlern zu fördern, zu künstlerischem Schaffen zu ermutigen und zum Verständnis zeitgenössischer Kunst beizutragen. Artlantis bietet ein breites Spektrum moderner, zeitgenössischer Kunst abwechslungsreich und niveauvoll in wechselnden Ausstellungen an und reflektiert angemessen die Vielfalt der unterschiedlichen Kunstbereiche.

Der Kunstverein Bad Homburg Artlantis e. V. entstand aus dem 1948 gegründeten Künstlerbund Taunus e.V. mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Zu Beginn des Jahres 1995 entschloss sich dieser Verein, sich durch eine satzungsmäßige Verankerung formaler und inhaltlicher Voraussetzungen zu einem gemeinnützigen Kunstverein zu wandeln. In Bad Homburg – Dornholzhausen erschuf der Verein eigene Veranstaltungsräume, die Galerie Artlantis, die dem Verein dann auch den Namen gab.


Die Galerie Artlantis bietet jährlich ca. 9 Ausstellungen zeitgenössischer moderner Kunst zur Entwicklung künstlerischen und kulturellen Austausches auf nationaler und internationaler Ebene. Bei der als Biennale angelegten Herbstsalon-Ausstellung wird der jurierte Kunstpreis der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung vergeben. Eine alljährliche Ausstellung mit Kunst aus Schulen, die Schüler zur Entwicklung ihrer Kreativität ermutigen soll, ergänzt das Programm. Daneben steht gleichwertig die Förderung anderer Kulturformen, zu jeder Eröffnung z.B. konzertieren Musiker aller Stilrichtungen.

Der Kulturaustausch mit Partnerstädten und die Förderung von Kunst aus Schulen des Hochtaunuskreises sind weitere Schwerpunkte. Daneben steht das Bemühen, ein ansprechendes Zusatzprogramm wie Lesungen, Konzerte, Kleinkunstabende und mehr zu realisieren. Die Attraktivität des Wohn- oder Wirtschaftsstandortes Bad Homburg wird nicht zuletzt durch deren Kulturangebot definiert. Der Verein finanziert sich aus Zuschüssen von Stadt und Kreis, Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Weitere Informationen über den „Kunstverein Bad Homburg Artlantis e.V.“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.galerie-artlantis.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

IDM 2|2012
Burgverein Königstein e.V.

Bild

Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat den Burgverein Königstein e.V. als Initiative des Monats Februar 2012 ausgezeichnet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der Stadt Königstein zu pflegen. Der Burgverein Königstein trägt mit der jährlichen Durchführung des Burgfestes nicht nur zur Erhaltung des Kulturguts bei, sondern schafft mit dem Fest auch ein Stück Lebensqualität für die Königsteinerinnen und Königsteiner.

Der Burgverein Königstein e.V. entstand aus einer im Jahre 1951 gegründeten Initiative zur regelmäßigen Durchführung eines Burgfestes und führte bei seiner Gründung im Jahre 1956 den Namen „Burgfest Verein“. Derzeit besteht der Verein aus 180 Personen und 9 Personen-vereinigungen. Der Burgverein Königstein e.V. widmet sich satzungsgemäß der Heimatpflege und Heimatkunde.
 
So veranstaltet der Burgverein Königstein e.V. seit 1956 jährlich das größte Heimat- und Volksfest der Stadt Königstein, das Burgfest, auf der Burg Königstein. Das Burgfest bindet die Königsteiner Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen ein und bietet neben den Abenden auf der Burg ein Feuerwerk, ein umfangreiches Kinderprogramm sowie einen großen Umzug mit Motivwagen, an dem viele Königsteiner Gruppen und Vereine teilnehmen und für den durch die sogenannte „Nähstube“ des Vereins traditionelle Gewänder gefertigt werden.
Begleitend zum Burgfest wird durch den Verein ein Burgfest-Buch erstellt, in dem heimatgeschichtliche Aufsätze über die Geschichte der Stadt informieren und an dem viele Königsteiner mitwirken. Diese Festbuchreihe hat sich zu einer wichtigen Sammlung zur Heimatgeschichte entwickelt.

Durch Veröffentlichungen zur Geschichte der Stadt und der Burg trägt der Verein ebenso zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Stadt bei wie durch sein Mitwirken bei Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen der Burg Königstein. Nicht zuletzt hat der Burgverein Königstein e.V. einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Sanierung des Turms am Haupttor zum „Hellen Bogen“ und zur Schaffung Sanitärer Anlagen auf der Burg geleistet.

Weitere Informationen über den „Burgverein Königstein e.V.“ erhalten Interessierte auf den Internetseiten unter www.burgverein-koenigstein.de.

www.gemeinsam-aktiv.de

Initiative des Monats

www.gemeinsam-aktiv.de

Bewerbungs-formular zur Initiative des Monats

www.gemeinsam-aktiv.de