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„Elterninitiative gründet Verein und schafft Betreuungsangebot mit besonderem Konzept“

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Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den „Waldkindergarten Trullige Trolle e.V.“ aus Königstein als Initiative des Monats Dezember 2012 ausgezeichnet. „Einfühlsam und geduldig möchte der Waldkindergarten die Kinder begleiten und eng mit den Familien zusammenarbeiten, damit die Kinder lernen, für ihre Belange einzutreten aber auch ihre Pflichten zu übernehmen“, erläuterte Bußer. „Aufgrund einer Elterninitiative wurde der Verein 2001 gegründet und damit ein Betreuungsangebot mit besonderem Konzept geschaffen.“

 

Zunächst wurde nur eine Gruppe gebildet, aber bereits 2002 entstand die zweite Waldkindergartengruppe. Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die Würde der Kinder zu wahren, ihre Persönlichkeit zu respektieren und ihre Rechte zu schützen. Die Kinder sollen lernen, eigenverantwortlich und demokratisch zu handeln. Hierzu wird in der pädagogischen Arbeit ein ganzheitlicher Ansatz umgesetzt. Es wird versucht, den Kindern so viele Lebensbereiche wie möglich zugänglich und erfahrbar zu machen. Alle Kinder sollen lernen, die Menschen, die Dinge und die Natur, die sie umgeben, wertzuschätzen und achtsam zu behandeln.

 

Seit 2004 gibt es ebenfalls eine Gruppe für 2-3-Jährige, die Waldzwerge, die organisatorisch und pädagogisch unabhängig vom Waldkindergarten arbeitet. Hier stehen die Kleinsten im Mittelpunkt.

 

Nach dem Waldkonzept erfahren die Kinder des Waldkindergartens den für uns selbstverständlichen Lebensraum Wald als "Gruppenraum Wald“, der den Kindergarten-Alltag prägt. Jedes Kind wird individuell und nachhaltig bereichert durch die direkte Erfahrung der existenziellen Lebensgrundlagen Feuer, Wasser, Luft und Erde im Rhythmus der Jahreszeiten. Darüber hinaus werden der Phantasie durch den Verzicht auf standardisiertes, vorgefertigtes Spielzeug kaum Grenzen gesetzt.

 

Die Vorschulkinder sollen in einer separaten Gruppe altersspezifische Erfahrungen machen können, da mit zunehmendem Alter sich die Wahrnehmung differenziert, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge wächst, und komplexere Fragen und Bedürfnisse hinzukommen. Hierzu wird ein entsprechender Rahmen geschaffen: Der Wald wird verlassen und es wird sich dem Umfeld zugewendet, in dem sich Schulkinder bewegen z. B. im Straßenverkehr, in geschlossenen Räumen, in Projektgruppen unter Anleitung einer fremden Fachkraft.

 

Weitere Informationen zum Waldkindergarten erfahren Interessierte im Internet unter www.trulligetrolle.de.

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