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IDM 1|2014
Präsentation Initiative des Monats Januar 2014 -  Sportverein TuSpo „Nassau“ 1920 e.V. Beilstein

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Die Hessische Landesregierung hat den Sportverein TuSpo „Nassau“ 1920 e.V. Beilstein als Initiative des Monats Januar 2014 ausgezeichnet. Der TuSpo Beilstein spricht mit seinem breiten Sportangebot alle Altersklassen an: vom Fußball über Tischtennis bis zu Wandern und Yoga. Für seine 600 Mitglieder ist der Verein aber auch ein beliebter Treffpunkt und stärkt mit seinen Ideen und Aktionen das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Gerade das ehrenamtliche Engagement für den Umweltschutz ist beispielhaft.

Der TuSpo „Nassau“ 1920 e.V. Beilstein wurde als reiner Fußballverein gegründet. Die Fußballabteilung verfügt heute neben einer ersten und zweiten Mannschaft auch über Senioren-und Jugendteams. Die Fußballer konnten bereits Erfolge in den Regional- und Bezirksligen feiern. Inzwischen sind in Beilstein viele zusätzliche Sportarten vertreten. Das Angebot wurde schrittweise erweitert und umfasst heute Tischtennis, Turnen mit den Unterabteilungen Jazz- Dance für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, Damengymnastik, Aerobic, Kinderturnen, Group Fitness, Zumba, Yoga und Wandern mit der Unterabteilung Nordic Walking.

Das Umweltengagement des Vereins wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So wurde der Tuspo Beilstein Landessieger Hessen im Umweltcup des Deutschen Fußball-Bunds sowie dritter Landessieger bei der Auszeichnung „Sterne des Sports“ der Volksbank Mittelhessen und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Insgesamt 18 Umweltschutzmaßnahmen hatten die Beilsteiner umgesetzt. Unter anderem haben sie eine Photovoltaik-Anlage installiert und Nistkästen aufgestellt. Auch am Beilsteiner Umwelttag in Kooperation mit anderen örtlichen Vereinen ist der Tuspo aktiv und organisiert einmal jährlich eine Faschingsdisco sowie eine Kirmes.

Der TuSpo „Nassau“ 1920 e.V. Beilstein engagiert sich auch im Tandem-Projekt mit dem Freiwilligenzentrum Mittelhessen und dem DOSB. Hier sollen beispielhaft Konzepte und Maßnahmen entwickelt werden, wie Ehrenämter attraktiv gestaltet und weiterentwickelt werden können, um Menschen für Sportvereine zu gewinnen und zu binden.

Weitere Informationen über die Angebote und Aktivitäten des Vereins sind auf der Internetseite www.tuspo-beilstein.de zu finden.

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IDM 2|2014
Auszeichnung zur Initiative des Monats Februar 2014 -  Partnerschaftsverein Erzhausen e.V.

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat in einer kleinen Feierstunde am 18. Februar 2014 den Partnerschaftsverein Erzhausen e.V. als Initiative des Monats Februar 2014 ausgezeichnet. Der Verein fördert und pflegt die Städtepartnerschaften mit Incisa Val d‘Arno (Italien) und Mnichovo Hradiště (Tschechien). „Durch Ihre Arbeit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Völkerverständigung: Aus der Partnerschaft entstehen Freundschaften, die Grenzen überwinden. Die Förderung dieser Verbundenheit ist eines der wichtigsten Ziele der Städtepartnerschaften“, sagte der Staatssekretär. Der Partnerschaftsverein Erzhausen e.V. bereitet zudem derzeit eine weitere Städtepartnerschaft mit Malgrat de Mar in der spanischen Provinz Barcelona vor.

Der Partnerschaftsverein Erzhausen e.V. wurde im Oktober 2009 gegründet. Anlass war die 2008 vom damaligen Bürgermeister Hans-Dieter Karl und dem jetzigen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Rolf Heller initiierte Vereinbarung mit der italienischen Stadt Incisa Val d‘Arno. Zudem kam die Städtepartnerschaft mit Mnichovo Hradiště hinzu. Angeregt durch Erzhausen verschwisterten sich im Jahr 2012 auch die beiden Städte Incisa Val d‘Arno und Mnichovo Hradiště. Incisa Val d‘Arno hatte Erzhausen die Verschwisterung mit ihrer Partnerstadt Malgrat de Mar empfohlen, so dass ein europäisches Viererbündnis entsteht. Der Verein ist offizieller Ansprechpartner der Gemeindeverwaltung und für die Bürgerinnen und Bürger von Erzhausen.

Weitere Informationen über den Partnerschaftsverein Erzhausen e. V. und seine Aktivitäten finden Interessierte auf der Internetseite www.pv-erzhausen.de.

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IDM 3|2014
Präsentation Initiative des Monats März 2014 -  Verein Stern des Südens e.V

Der Verein „Stern des Südens“ aus Flörsheim am Main ist als Initiative des Monats März 2014 ausgezeichnet worden. In nur sieben Jahren hat der Verein in Flörsheim und im brasilianischen Porto Alegre ein Netzwerk von Helferinnen und Helfern aufgebaut, die eines verbindet: der Wunsch, Kindern zu helfen. Sowohl in der Mainstadt als auch in der südamerikanischen Metropole konzentriert sich die ehrenamtliche Arbeit auf Grundschulen und Kindertagesstätten. Von musikalischer Früherziehung oder Trommel AG in den Kitas bis zur Einrichtung eines Sozialtrainingsraums und Nachhilfeunterricht: Die Flörsheimer Initiative setzt sich auf vorbildliche Weise für die Jüngsten in unserer Gesellschaft ein und ist ein strahlendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement.

Der Verein wurde 2007 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder in Flörsheim und in Brasilien zu unterstützen, um ihnen eine bessere Perspektive für ihre Ausbildung und Zukunft zu geben. Mittlerweile machen 273 Mitglieder aus insgesamt 13 Nationen mit. Die Flörsheimer Kindertagesstätten Sonnengarten, Regenbogenland, St. Josef, St. Michael und Mainturm sowie die Riedschule und die Paul-Maar-Schule werden hierzulande unterstützt. Außerdem organisiert der Verein eine jährliche Weihnachtsbaum-Wunschbaumaktion, schnürt Starter-Pakete mit Schulmaterial oder hilft bei der Finanzierung von Vereinsbeiträgen, Fußballcamps, Klassenfahrten oder Ausflügen. Auch in Porto Alegre ist der Verein für Kinder im Einsatz. Dort unterstützt er drei Grundschulen und einen Kindergarten zum Beispiel bei der Verschönerung der Klassenräume, der Sanierung eines Sportplatzes oder beim Bau einer Rollstuhlrampe für gehbehinderte Kinder. Die Initiative finanziert sich ausschließlich über Benefizveranstaltungen und Sponsoren. Dabei profitiert der Verein von der Kreativität, dem Einfallsreichtum und der großen Hilfsbereitschaft seiner aktiven Mitglieder. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Vereins abrufbar: www.stern-des-südens.de.

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IDM 4|2014
Präsentation Initiative des Monats April 2014 -  Vogelpark Viernheim e.V.

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Vogelpark Viernheim e.V. als Initiative des Monats April 2014 ausgezeichnet. Nach einem Rundgang durch die ehrenamtlich betriebene Anlage sagte der Staatssekretär: „Wie bunt und lebendig das Ehrenamt in unserem Land ist, zeigt der Vogelpark Viernheim auf einmalige Art und Weise. Dank der freiwilligen Arbeit der Vereinsmitglieder erleben Kindergarten- oder Schülergruppen die Vielfalt der Tierwelt. Emus und Flamingos das ganze Jahr über bestaunen zu können, bei freiem Eintritt, das kann nur Ehrenamt. Eine ganze Region profitiert von diesem Engagement.“ Was der Verein auf die Beine gestellt habe, gehe weit über das hinaus, was eine Gemeinschaft von freiwilligem Engagement erwarten könne, sagte der Regierungssprecher.

Der Verein betreibt seit über 50 Jahren ehrenamtlich den Vogelpark und bietet damit nicht nur der Viernheimer Bevölkerung, sondern auch Besucherinnen und Besuchern aus ganz Deutschland ein besonderes Ausflugsziel. Vom Lachenden Hans aus Australien bis zum hessischen Storch: In dem Park schlagen nicht nur Ornithologen-Herzen höher. Auf einem Hektar Grundfläche sind über 80 Vogelarten zu bestaunen: Hier leben unter anderem Emus, Kraniche, Störche, Flamingos, Schneeeulen und Papageien. Im Troparium tummeln sich Flammenkopfbartvögel Weißbrauenkuckucke, Mausvögel, Schopfwachteln, Fruchttauben, Balistare und viele weitere bunte Exoten. Besonders beliebt ist auch die parkeigene Zooschule, in der Kindergarten- und Schulgruppen die Gelegenheit haben, die faszinierende Natur- und Vogelwelt zu erleben. Der Park ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt kostenlos.

 

Weitere Informationen zum Vogelpark Viernheim e.V. unter www.vogelpark-viernheim.de.

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IDM 5|2014
Präsentation Initiative des Monats Mai 2014 -  "Kinder machen. Für ein Kinderlachen"

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Die Initiative „Kinder machen. Für ein Kinderlachen.“ wurde vom Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, mit der Auszeichnung Initiative der Monats Mai 2014 geehrt. „Dank ihrer tollen Ideen und Projekte hat sich die Kinderinitiative weit über Münzenberg hinaus einen Namen gemacht. Vom Weihnachtsbasteln über die Zirkusshow bis zum Benefizkonzert: Das Motto der jungen Helfer lautet immer ‚von Kindern für Kinder‘“, sagte der Regierungssprecher bei der Verleihung im Sozialzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Münzenberg.

Die Gründung der Initiative 2007 geht auf den Wunsch von Lucas Schaba aus Münzenberg zurück. Inspiriert von Astrid Lindgrens Kinderbuchhelden Michel aus Lönneberga, der in einem seiner Abenteuer armen Menschen ein Weihnachtsessen beschert, wurde der damals Siebenjährige aktiv. Er holte sich Unterstützung und organisierte eine erste Sammelaktion, deren Erlös dann der Butzbacher Tafel gespendet wurde. Junge und ältere Unterstützerinnen und Unterstützer kamen hinzu und sind bis heute mit guten Ideen ehrenamtlich zum Wohle von Kindern in der Region engagiert. Der Regierungssprecher dankte den anwesenden Mädchen und Jungen der Kinderinitiative und sagte: „Aus der Idee eines einzelnen Jungen ist eine Initiative von vielen geworden. Euer Einsatz ist etwas Besonderes. Mit Eurem Engagement seid Ihr Vorbilder – und das generationenübergreifend.“

Nach der Bastelaktion für die Kinder der Butzbacher Tafel 2007 folgten zahlreiche weitere Aktionen. „Wir machen Zirkus“ lautete der Schwerpunkt im folgenden Jahr. Über 200 Kinder und Jugendliche aus der Wetterau sorgten mit der Vernissage „Kinder machen. Kunst“ für das Jahreshighlight 2009. Zuletzt sorgten die Kinder in Butzbach für Hollywood-Atmosphäre als sie im Februar 2014 zur Benefiz-Party ins örtliche Kino einluden. Dabei konnten sich Kinderhilfsprojekte aus der Region über 2.500 Euro Spenden freuen. Weitere Informationen zur Initiative sind unter www.kinder-machen.de zu finden.

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IDM 6|2014
Präsentation Initiative des Monats Juni 2014 - "Kinderkunstwerkstatt Königstein e.V."

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Kinderkunstwerkstatt Königstein e.V. als Initiative des Monats Juni 2014 ausgezeichnet. „Die Kinderkunstwerkstatt Königstein regt Mädchen und Jungen frühzeitig an, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Gleichzeitig fördert sie kreatives Denken, Improvisationsvermögen und Ausdrucksfähigkeit – Kompetenzen, die auch im späteren Beruf eine große Hilfe sind“, erläuterte der Regierungssprecher.

Der gemeinnützige Verein wurde 1991 von Eltern, Pädagogen und Künstlern gegründet. Im Jahr 1992 eröffnete er als Trägerverein eine Kinder- und Jugendkunstschule, die bis heute zu einer der größten Jugendkunstschule in Hessen herangewachsen ist und wöchentlich von rund 350 Kindern besucht wird. Das vielfältige Angebot der Kinderkunstwerkstatt Königstein beinhaltet die Bereiche Bildende Kunst, Tanz, Theater und Medien. Vorrangiges Ziel ist jedoch die breite Vermittlung von Kreativität und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten rund 20 ausgebildete Künstlerinnen und Künstler sowie Pädagogen, die viel Idealismus, Engagement und Talent zur Improvisation mitbringen. Die Angebote stehen auch Erwachsenen offen. Die Kinderkunstwerkstatt kooperiert mit Schulen und anderen Vereinen.

Weitere Informationen unter www.kunstwerkstatt-koenigstein.de.

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IDM 7|2014
Präsentation Initiative des Monats Juli 2014 - „Initiative Johannesplatz e.V.“

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Die Darmstädter „Initiative Johannesplatz e.V.“ wurde vom Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, mit der Auszeichnung Initiative des Monats Juli 2014 geehrt. „Eine Handvoll Frauen und Männer aus dem Johannesviertel hat 2007 entschieden, dass sie die Ärmel hochkrempeln werden, um vor ihrer Haustür etwas zu verändern. Mit viel Herzblut und hohem persönlichem Aufwand haben sie aus dem unwirtlichen Platz einen beliebten Treffpunkt geschaffen, der heute – weit über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus – geschätzt wird“, sagte der Regierungssprecher. Heute lade der neu gestaltete Johannesplatz als Ort der Entspannung, des Begegnens oder zu Spiel und Spaß ein. Auch für Veranstaltungen, Feste oder Märkte sei er ein zentraler Anlaufpunkt für Menschen jeden Alters. „Die Initiative hat damals angepackt und mit tollen Ideen und Aktionen die Bürgerschaft zum Mitmachen überzeugt. Das ehrenamtliche Engagement des Vereins geht auch heute weiter und wirkt identitätsstiftend für das ganze Viertel. Die ‚Initiative Johannisplatz e.V.‘ zeigt, wie aktiv und lebendig der Stadtteil ist und dass die Menschen sich hier gerne füreinander einsetzen“, so der Staatssekretär.

Heute zählt die Initiative Johannesplatz 80 Vereinsmitglieder sowie viele ehrenamtlich Helfende und Interessierte. Seit 2007 arbeiten engagierte Anwohner daran, den Johannesplatz wieder zum attraktiven Herzstück des ehemaligen Gründerzeit-Viertels zu machen. 2011 wurde die Fläche vor der Kirche mit Mitteln der Stadt Darmstadt, der Evangelischen Kirche sowie unter Einbringung von Eigenmitteln der Initiative umgestaltet. Seither wird der Platz rege genutzt. Die Initiative veranstaltet etwa Kreativmärkte, Kinder- und Spielefeste oder Weihnachtsmärkte. Auch haben sich auf der neuen Fläche mittlerweile feste Treffen von Anwohnergruppen sowie kulturelle Events wie Theateraufführungen etabliert. Die „Initiative Johannesplatz e.V.“ konnte außerdem einen wöchentlich stattfindenden Bauernmarkt ins Leben rufen. Bei gutem Wetter nutzen Familien mit Kleinkindern die nun angebotene Sand- und Rasenspielfläche. Bei Schülerinnen und Schülern der angrenzenden Schulen sind die Rasenflächen beliebt, wie auch die von Bewohnern gespendeten Ruhebänke. Für die Jugendlichen wurde im November 2012 auch eine große Sitz- und Liege-Rundbank an der Südspitze des Terrains fertiggestellt. Verwendet wurden dazu ausschließlich Geldmittel der „Initiative Johannesplatz e.V.“.

Im Vorfeld aller Umgestaltungsmaßnahmen finden Planungswerkstätten statt, die von der „Initiative Johannesplatz e.V.“ vorbereitet und auch begleitet werden. Hier können Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge, Ideen und Fragen zu den beabsichtigten Schritten einbringen. Die Ergebnisse werden dann allen Interessierten zugänglich gemacht und veröffentlicht.

Weitere Informationen unter www.johannesplatz-darmstadt.de

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IDM 8|2014
Präsentation Initiative des Monats August 2014 - „Studenten bilden Schüler e.V.“

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „Studenten bilden Schüler e.V.“ als Initiative des Monats August 2014 ausgezeichnet. Der Verein hat in Hessen Standorte in Marburg, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. „Dank Ihres Engagements unterstützen sich junge Menschen gegenseitig. Die Studentinnen und Studenten vermitteln den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen und zeigen ihnen, dass Bildung mehr ist als Schulunterricht“, sagte der Regierungssprecher.

„Studenten bilden Schüler e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Verhältnissen mit ehrenamtlicher Nachhilfe und bei ihrer schulischen Ausbildung zu unterstützen. Die Studenten und Schüler treffen sich einmal wöchentlich an der Universität oder in einer sozialen Einrichtung, um die schulischen Lücken gemeinsam aufzuarbeiten und sich auf Klausuren und Abschlussprüfungen vorzubereiten. „Der Verein zeigt den Schülerinnen und Schülern auch einen Weg zum selbständigen Lernen, damit ein nachhaltiger Erfolg der Nachhilfe gewährleistet werden kann“, sagte Bußer. Darüber hinaus entstehen bei den Lernpartnerschaften Bindungen, die über das Aufarbeiten fachlicher Lücken hinausgehen: So trifft man die Paten mit ihren Schülerinnen und Schülern auch bei gemeinsamen Besuchen im Museum oder bei einem Fußballspiel.

„Studenten bilden Schüler e.V.“ ist derzeit an über 20 Standorten in Deutschland aktiv. Die Nachhilfe wird von der Leitung eines Standortes organisiert und koordiniert, wobei die Standortleitung den Kontakt zu sozialen Trägern herstellt und dadurch Anfragen für Nachhilfe bezieht. Darüber hinaus wirbt sie engagierte Studierende für den Nachhilfeunterricht an.

Weitere Informationen: www.studenten-bilden-schueler.de

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IDM 9|2014
„c2c Hanau e.V.“ (culture to culture – Forum für Internationale Kultur und Völkerverständigung)

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „c2c Hanau e.V.“ (culture to culture – Forum für Internationale Kultur und Völkerverständigung) als Initiative des Monats September 2014 ausgezeichnet. „Die ‚Internationalen Hanauer Filmtage‘ zeigen nicht nur wie bunt die Welt des Kinos ist: Sie bringen die Bürgerschaft in ihrer ganzen Vielfalt zusammen. Der Verein ‚c2c‘ hat eine wunderbare Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt, die mit der Leichtigkeit des Films kulturelle Grenzen zu überwinden vermag. Ich danke den Machern des Filmfestivals für ihren beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz und freue mich, den Hanauer Kulturverein als Initiative des Monats auszuzeichnen“, sagte der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer bei der Überreichung der Urkunde im Kinopolis Hanau.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, internationale Kunst und Kultur in Hanau und Umgebung zu fördern. Gemeinsam mit dem ortsansässigen Kino hat „c2c“ die „Internationalen Hanauer Filmtage“ ins Leben gerufen. Das jährliche Filmfestival wurde im Oktober 2014 bereits zum dritten Mal ausgerichtet und soll einen Beitrag zum interkulturellen Dialog in der Region leisten. Viele Werke werden in der Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt und von einem Programm eingerahmt, das Raum zur Vertiefung der Filminhalte bieten soll. Dies geschieht etwa bei anschließenden Publikumsgesprächen, an denen Regisseure oder Schauspieler teilnehmen und den Besuchern neue Blickwinkel auf das Thema Migration eröffnen.

Weitere Informationen unter www.c2c-hanau.de.

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IDM 10|2014 „Jugendbar“ der Katholischen Kirche St. Laurentius Dreieich

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Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Jugendbar“ der Katholischen Kirche St. Laurentius Dreieich als Initiative des Monats ausgezeichnet. Der altersübergreifende Jugendtreff im Keller des Pfarrzentrums St. Stephan existiert seit mehr als 20 Jahren und ist weit über die Gemeinde hinaus ein beliebter Treffpunkt. „Die unterschiedlichsten Menschen finden hier etwas Gemeinsames: Einen Ort, an dem sie gerne sind, sich kennenlernen und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Ich bin sehr dankbar für diese Einrichtung, weil sie hilft, Grenzen zu überwinden und Menschen einander näher zu bringen“, sagte der Staatssekretär bei der Überreichung der Urkunde in den Räumlichkeiten der „Jugendbar“.

Wöchentlich freitags bietet die katholische Jugend den offenen Treff im Theken- und Gruppenraum des Pfarrzentrums St. Stephan an. Er ist zu einem beliebten Ort für Jugendliche und junge Erwachsene geworden. Neben Getränken und einem Fernseher stehen auch Tischkicker, Dartscheibe sowie Tischtennisplatte für die Gäste bereit. Rund 20 Besucher kommen freitags in die eigene „Bar“. Ob Betonbauer aus dem Sprendlinger Norden, Schüler aus Offenthal oder Buchschlager Wirtschaftsprüfer antreffen – der Treffpunkt der katholischen Jugend ist aus der Region nicht wegzudenken. Anfallende Arbeiten werden in Eigenleistung durchgeführt. Renovierungsarbeiten werden vor allem durch den Erlös aus dem offenen Jugendtreff und eingeworbene Spenden finanziert.

Im Rahmen verschiedener Aktionen beteiligt sich der Jugendtreff auch an sozialen Projekten anderer Partner wie dem Weltjugendtag 2005. Regelmäßig sind die jungen Frauen und Männer bei der Schulmaterialsammlung der Caritas für Bedürftige vertreten. Es konnten allein im Jahr 2010 und 2012 Hefte in allen Größen, Formen und Ausführungen, Zeichenblöcke, Stifte, Scheren, Kleber, Pinsel, Schnellhefter bis zum Schulranzen, Materialien im Wert von über 1.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Auch wenn Fahrerinnen oder Fahrer benötigt werden, um ältere Mitbürger zum Gottesdienst oder zum Altennachmittag zu bringen, hilft die katholische Jugend mit dem Gemeindebus aus.

Weitere Informationen unter www.kath-dreieich.de.

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IDM 11|2014
„Weitblick Marburg e.V.“
Initiative des Montas November 2014

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„Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht, jedoch keineswegs weltweit überall eine Selbstverständlichkeit. Wir zeichnen Sie heute aus, weil die Initiative Weitblick Marburg e.V. ein bemerkenswertes Beispiel für studentisches Engagement ist und ihre Mitglieder sich mit viel Begeisterung für einen gerechten Zugang zu Bildung einsetzen.“ Mit diesen Worten begründete Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute die Auszeichnung der Studenteninitiative Weitblick Marburg e.V. zur „Initiative des Monats“.

Der Finanzminister hatte neben der Auszeichnung auch einen Scheck in Höhe von 500 Euro mit nach Marburg gebracht: „Mit vielfältigen Aktionen vor Ort in Marburg und durch Ihre Hilfe bei Projekten weltweit setzen Sie positive Impulse für mehr Bildungsgerechtigkeit. Vonseiten der Landesregierung möchten wir aus diesem Grund Ihre gemeinnützige Arbeit nicht nur ideell, sondern auch finanziell mit diesem Betrag unterstützen.“

Weitblick Marburg e.V. wurde 2009 von zehn Studierenden gegründet. Der Verein ist Mitglied im Bundesverband der Studenteninitiative Weitblick, die derzeit deutschlandweit 15 Vereine an Universitätsstandorten umfasst. Die Projekte des Marburger Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge sowie Spenden finanziert, die bei Aktionen wie Kuchenverkäufen, Partys oder Spendenläufen eingenommen werden. Darüber hinaus organisieren die Studierenden Austausche, Bildungsfahrten und Podiumsdiskussionen. Aktuell ist Weitblick Marburg e.V. an internationalen Bildungsprojekten in Indien, Kenia, Brasilien, Peru und Ägypten beteiligt. Doch auch in Marburg selbst setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen Ideen für faire Bildungschancen ein: Vor Ort kooperieren sie beispielsweise mit der Tausendfüßler Schule in Schröck und der Waldorfschule Marburg bei Bildungsprojekten. Sie organisieren Informationsabende sowie Stadtrundgänge zu Bildungsthemen und haben die KinderKulturKarawane – das ist ein Kulturaustausch für Kinder aus aller Welt – im Jahr 2012 unterstützt.

Der Finanzminister dankte den anwesenden Studierenden für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte der Initiative weiterhin viel Erfolg. Vom wohltätigen Einsatz der Marburger Weitblicker profitierten laut Schäfer nicht nur die von ihnen unterstützten Menschen, sondern auch die Studierenden selbst. „Im Rahmen Ihres gemeinnützigen Engagements nehmen Sie soziale Verantwortung wahr und erweitern Ihren Erfahrungshorizont. Damit setzen Sie im besten Sinne in die Praxis um, was Humboldt mit seinem Bildungsideal beschrieben hat: Weltbürger zu sein“, erklärte der Finanzminister abschließend an die Mitglieder der Initiative gewandt.

Weitere Informationen unter www.weitblicker.org/marburg

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IDM 12|2014
„Hospizdienst Fritzlar“

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Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat den nordhessischen Verein „Hospizdienst Fritzlar“ als Initiative des Monats ausgezeichnet. „Ich bin tief beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement und der Arbeit, die hier in Fritzlar von den Aktiven geleistet wird. Täglich mit menschlichem Leid konfrontiert zu werden und gerade dann den Willen zu entwickeln, tot kranken Menschen letzte Begegnungen zu ermöglichen und ihre Lebensqualität aufrecht zu erhalten, ist aller Ehren wert“, zeigte sich Mark Weinmeister beeindruckt.

In Fritzlar und Umgebung sind seit vielen Jahren ausgebildete ehrenamtliche Helfer und Helferinnen in der Hospizarbeit aktiv. 2003 schlossen sie sich zusammen und gründeten den Hospizdienst Fritzlar. Mit ihren umfangreichen Dienstleistungen ergänzen sie die Arbeit der Pflege- und Sozialdienste. Die vielen Veranstaltungen und Aktionen des Hospizdienstes Fritzlar werden auch von der Stadt, der Kirche und privaten Sponsoren und Förderern begleitet. Im Jubiläumsjahr 2013 fand beispielsweise eine Ausstellung zum Thema „Tod und Abschiednehmen“ statt. Die Mitglieder des Vereins haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sterben nicht totzuschweigen, sondern als einen Teil des Lebens anzunehmen und Menschen auf diesem letzten Weg zu begleiten. „Viele Sterbende wünschen sich, ihre letzten Tage und Stunden in ihrem gewohnten Umfeld mit den Menschen zu verbringen, die ihnen am meisten vertraut sind. Der Hospizdienst Fritzlar leistet hier eine schwierige, aber unendlich wertvolle Arbeit und einen Dienst am Menschen“, so Staatssekretär Mark Weinmeister abschließend.  

Weitere Informationen zum Hospizdienst Fritzlar unter www.hospizverein-fritzlar.de.

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Initiative des Monats

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Bewerbungs-formular zur Initiative des Monats

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