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IDM 1|2017
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet den Verein Streetbolzer aus Kassel als Initiative des Monats Januar 2017 aus

„Durch Fußball lernen, eigenverantwortlich zu handeln und Konflikte friedlich zu lösen“

Wiesbaden/Kassel. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein Streetbolzer e.V. aus Kassel als Initiative des Monats Januar 2017 ausgezeichnet. „Für die Mitglieder des Vereins Streetbolzer ist Fußball ein gemeinschaftliches Erlebnis, bei dem junge Menschen verschiedener Herkunft aufeinandertreffen und zueinander finden. Dabei müssen sie nach besonderen Fairplay-Regeln spielen und lernen so, eigenverantwortlich zu handeln, Vorurteile abzubauen und Konflikte friedlich zu lösen“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe.

Zu den Angeboten des Vereins gehört neben der Organisation von jährlich rund 20 Straßenfußball-Turnieren mit bis zu 100 Teilnehmern auch das Projekt Streetbolzer TV, bei dem die Jugendlichen ihre Arbeit medial begleiten und über einen eigenen YouTube-Kanal im Internet präsentieren. „Streetbolzer ist zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen, kulturellen und nicht zuletzt sportlichen Lebens in Kassel geworden. Der Verein zeigt, wie wichtig Engagement auf der lokalen Ebene ist. Der Stadtteil und die Nachbarschaft sind innerhalb eines ansonsten weit darüber hinausgehenden Gemeinwesens die kleinste Einheit, mit der ich mich identifizieren kann und deren Entwicklung ich begleiten kann“, sagte Michael Bußer.

Hinzu komme, dass die überwiegend jungen Menschen, die sich hier engagieren, die Auswirkungen ihres Handels unmittelbar erleben. „Außerdem lernen die Jugendlichen Disziplin, Trainingsfleiß, Durchhaltevermögen, Teamgeist, Fair Play und Toleranz – Werte, die im Sport genauso wichtig sind wie im Umgang miteinander“, so der Staatssekretär.

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IDM 2|2017
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet Verein „Dicker Busch“ aus Rüsselsheim als Initiative des Monats Februar 2017 aus

„Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und wichtiger Beitrag zur Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft“

Wiesbaden/Rüsselsheim. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „Dicker Busch“ aus Rüsselsheim als Initiative des Monats Februar 2017 ausgezeichnet. „Der Verein stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Menschen im Rüsselsheimer Stadtteil Dicker Busch und setzt sich mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen für ein besseres Zusammenleben ein. Durch seine kulturelle und gesellschaftliche Arbeit leistet er einen wichtigen Beitrag, eine gemeinsame Zukunft zu gestalten“, lobte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe.

Der Verein „Dicker Busch“ wird ehrenamtlich getragen und versteht sich als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, die etwas verändern möchten. Sie sollen ermutigt und unterstützt werden, selbst und gemeinsam mit ihren Mitmenschen Aktivitäten zu entwickeln, voneinander zu lernen und sich bei aller Unterschiedlichkeit gegenseitig zu respektieren. Zu den Angeboten des Vereins „Dicker Busch“ gehören unter anderem Ausstellungen, Lesungen, Dia- und Filmabende. Außerdem ist der Verein Träger des Nachbarschaftszentrums, dem auch das Busch-Café angegliedert ist und stellt organisatorische Hilfe beispielsweise bei „Italienischen, Türkischen oder Marokkanischen Abenden“ zur Verfügung – Veranstaltungen, bei denen über Land und Leute informiert und Kostproben landestypischer Speisen angeboten werden.

„Der Stadtteil, das Quartier oder die Nachbarschaft ist innerhalb eines ansonsten weit darüber hinausgehenden Gemeinwesens die kleinste Einheit, mit der man sich identifizieren und deren Entwicklung man begleiten kann. Dazu kommt, dass die Menschen, die sich hier engagieren, die Auswirkungen ihres Handels unmittelbar erleben“, sagte der Regierungssprecher. Gleichzeitig sei es auch so, dass entstehende Probleme und kommende Herausforderungen auf der Ebene des Stadtteils schnell und unmittelbar wahrgenommen werden. „Der Verein ‚Dicker Busch‘ ist ein hervorragendes Beispiel für diese Zusammenhänge. Daher freue ich mich, Ihnen heute die Auszeichnung als ‚Initiative des Monats‘ überreichen zu können“, so Bußer.

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IDM 3|2017
Regionalstelle Frankfurt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung 
ist Initiative des Monats März 2017

Staatssekretär Michael Bußer: „Unterstützung und Förderung von neuem und bestehendem bürgerschaftlichen Engagements in Hessen“

Wiesbaden/Frankfurt. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Regionalstelle Frankfurt am Main der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) als Initiative des Monats März 2017 ausgezeichnet. „Die DKJS setzt sich mit verschiedenen Projekten für die Entwicklung junger Menschen ein. Dafür stößt sie Veränderungsprozesse in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder lokalen Jugendpolitik an“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe in Frankfurt.

Das Frankfurter Team ist im Februar 2016 als jüngste der insgesamt neun Regionalstellen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung mit Hauptsitz in Berlin gestartet. „Mit dem Ziel, die Bildungs- und Entwicklungsbedingungen für Kinder und Jugendliche zu fördern und zu verbessern, ist es der DKJS gelungen, ein breit gefächertes Angebot zu entwickeln und umzusetzen“, sagte der Staatssekretär. Hierzu gehören in Hessen beispielsweise die Projekte „Willkommen bei Freunden“ und die o.camps.  

„‚Willkommen bei Freunden‘ unterstützt die Kommunen bei der Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher und leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, erläuterte Michael Bußer. Die o.camps werden gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium umgesetzt und richten sich an versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen, die während der Osterferien gemeinsam lernen und leben, um so dem Sitzenbleiben entgegenzuwirken. „Hierbei werden sie durch ein professionelles Team aus Lehrern, sozialpädagogischen Fachkräften und Jugendleitungen unterstützt“, sagte der Regierungssprecher.

„Die Regionalstelle Frankfurt trägt erheblich zur Unterstützung bestehenden und zur Förderung neuen bürgerschaftlichen Engagements in Hessen bei. Das ist eine Leistung, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt dient und unser demokratisches Gemeinwesen stärkt“, sagte Staatssekretär Michael Bußer.

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IDM 4|2017
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet Solmser Sängerbund 
als Initiative des Monats April 2017 aus

„Den Menschen einen Raum geben, in dem sie gemeinsam Musik gestalten können“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Solmser Sängerbund als Initiative des Monats April 2017 ausgezeichnet. „Chöre sind Gemeinschaften, in denen sich die Menschen gerne zusammenfinden, um gemeinsam zu musizieren. Dem Solmser Sängerbund gelingt es in besonderer Weise, Jung und Alt für die Musik zu begeistern. Daher spielt er im sozialen und kulturellen Leben der Stadt eine wichtige Rolle, denn er gibt den Menschen einen Raum, in dem sie gemeinsam Musik genießen und selbst gestalten können. Damit trägt er zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, sagte der Regierungssprecher.

Der Solmser Sängerbund (SSB) ist ein Dachverband von rund 100 Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchören in Mittelhessen. Er bietet seinen Mitgliedern eine Plattform für Begegnungen und den Gedankenaustausch untereinander und ein Dach für eigene Aktivitäten. Dabei zählt das Engagement jedes einzelnen Mitglieds. Zu den Aufgaben des SSB gehören die Organisation von Aus- und Fortbildungen für Chorleiter, Sänger sowie Verantwortliche in den Vereinen, die Nachwuchsförderung, Beratung und Hilfestellung, eine Chorleiterbörse sowie finanzielle Unterstützung.

Darüber hinaus organisiert der Verband auch Veranstaltungen wie die Überprüfung des Leistungsstandes durch ein „Beratungssingen“ oder die Teilnahme an Wettbewerben. Insgesamt finden sich rund 3.500 Frauen und Männer aller Altersgruppen in den Chören des SSB zusammen. Dabei ist das Repertoire sehr breit gefächert: Neben romantischen und modernen Sätzen werden auch Stücke aus den Bereichen Rock, Pop, Folk, Gospel und geistliche Lieder gespielt.

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IDM 6|2017
Staatsminister Axel Wintermeyer zeichnet den Verein IKS Jazz aus Rüsselsheim als Initiative des Monats Juni 2017 aus

„Musik führt die Menschen zusammen“

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Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat den Verein IKS Jazz e.V. aus Rüsselsheim als Initiative des Monats Juni 2017 ausgezeichnet. „In der Musik braucht es starke, individuelle, ihre eigene musikalische Stimme suchende Musikerinnen und Musiker. Zusammengeführt in einer Bigband potenziert sich diese Kraft und ist sowohl für die Aktiven als auch für die Zuhörer spürbar. Denn: Musik spielt im Leben vieler Menschen eine große Rolle. Sie begleitet uns durch die unterschiedlichen Lebensphasen, weckt Erinnerungen und kann Ermunterung oder Trost sein. All diese Emotionen berühren die Musikerinnen und Musiker des Vereins IKS Jazz aus Rüsselsheim. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, sagte der Staatsminister bei der Auszeichnung in der Landesausstellung auf dem Hessentag in Rüsselsheim.

Der im Jahr 1982 gegründete Verein unterstützt und fördert verschiedene Jazz-Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei nutzen rund 60 aktive Mitglieder das wöchentliche Probeangebot von bis zu sechs Stunden, das auch von Gastdozenten und Profimusikern gestaltet wird. „Wie erfolgreich der Verein mit seiner Arbeit ist, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen bei ‚Jugend Jazzt‘ und der Sieg beim Deutschen Orchesterwettbewerb“, sagte der Staatskanzleichef. Zudem organisiert IKS Jazz e.V. für seine drei Bigbands IKS Bigband, IKS Swing Kids und IKS Junior Swing Kids Konzerte und Workshops.

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IDM 7|2017 Staatssekretär Michael Bußer zeichnet den Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe aus

„Ehrenamtliche Helfer stehen mit Rat und Tat zur Seite“
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Bildquelle: www.surftreff-auguste.de

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. für sein Internetcafé „Surftreff @uguste“ als Initiative des Monats ausgezeichnet. „Im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, alle Generationen einzubinden. Gerade für ältere Menschen stellt der Umgang mit Computern, Smartphones und Tablets oft eine Herausforderung dar. Um ihnen den Zugang zu dieser doch eher fremden Welt zu eröffnen, leistet der ‚Surftreff @uguste‘ einen wichtigen Beitrag. Hier bekommen sie Hilfe von Ehrenamtlichen, die bei Fragen und Probleme mit Rat und Tat zur Seite stehen und ein offenes Ohr für ihre Anliegen haben“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe.

Angebote zum sicheren Surfen und Einkaufen

Der „Surftreff @uguste“ wurde 2002 ins Leben gerufen. Neben der Einführung in die digitale Welt stehen Angebote zum sicheren Surfen und Einkaufen im Internet, die Auswahl eines geeigneten Passwortes oder eine Beratung zur Verwendung von Virenschutz-Programmen zur Auswahl. Dabei richten sich die Kurse nicht nur an Anfänger, auch für Fortgeschrittene ist etwas dabei. Das Internetcafé ist nur ein Teil des umfangreichen Angebots des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte. So bietet der Verein beispielsweise betreutes Wohnen, ambulante Pflege sowie Freizeit- und Veranstaltungsprogramm für ältere Menschen an. Ergänzt wird das Angebot durch die Bereitstellung von Informationen für Senioren in Form des Seniorentelefons, der Informationszentrale, der regelmäßig stattfindenden Hobbybörse sowie den Aktivitäten des „Offenen Wohnzimmers“, in dem Ideen für weitere Aktivitäten entwickelt werden.

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IDM 8|2017
Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit und des Ehrenamtes im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist Initiative des Monats August 2017
 

Staatssekretär Michael Bußer: „Wichtiger Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft“

Wiesbaden/Weimar (Lahn). Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit und des Ehrenamtes im Landkreis Marburg-Biedenkopf e.V. aus Weimar als Initiative des Monats August 2017 ausgezeichnet. „Mädchen und Jungen eine gute, an ihren Bedürfnissen orientierte Förderung zukommen zu lassen, gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben in unserem Land. Der Staat alleine kann dies nicht bewerkstelligen. Bürgerschaftliches Engagement ist und bleibt eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit und des Ehrenamtes leistet in diesem Bereich einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe in der Bildungs-, Freizeit- und Tagungsstätte Wolfshausen in Weimar.

Ein Schwerpunkt der Arbeit des 2005 gegründeten Vereins ist die Qualifizierung von Jugendleitern. Hierzu organisiert er Seminar und Kurse. „Es ist wichtig, diejenigen gut auszubilden, die für Kinder ein Vorbild sind und ihre Entwicklung mit beeinflussen. Durch seine Arbeit fördert der Verein außerdem neue Initiativen und Projekte und schafft Netzwerke. Damit rückt er das Ehrenamt stärker in den Fokus der Gesellschaft und zeigt, wie viel Spaß das freiwillige Engagement machen kann“, sagte Michael Bußer.

„Ehrenamtliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Ohne die vielen freiwillig Engagierten wäre sie ein ganzes Stück ärmer. Denn der Erfolg unseres Landes und das Wohlergehen der Menschen hängen nicht zuletzt davon ab, dass möglichst viele die Aufgaben der Gemeinschaft auch als ihre eigene, persönliche Angelegenheit sehen. Der Weimarer Verein ist hierfür ein gutes Beispiel und ich danke den Mitgliedern für ihren Einsatz“, so der Regierungssprecher.

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IDM 9|2017
Justizministerin zeichnet Kasseler Verein Respekt e.V. als Initiative des Monats September 2017 aus

Eva Kühne-Hörmann: „Bürgerschaftliches Engagement ist für die Gesellschaft ungemein wichtig und zugleich Präventionsarbeit“

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Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute im Rahmen der hessischen „Initiative des Monats“ den gemeinnützigen Verein Respekt e.V. aus Kassel ausgezeichnet und seinen Mitgliedern und Mitarbeitern Dank und Anerkennung für ihre wichtige Arbeit ausgesprochen. „Alle, die an Respekt e.V. beteiligt sind, engagieren sich in vorbildlicher Weise für die Gesellschaft und leisten so auch Präventionsarbeit zur Verhinderung von Straftaten. Das Ehrenamt ist gerade in der heutigen Zeit ungemein wichtig. Nur so können Werte wie Respekt und der aggressionsfreie Umgang miteinander auf allen Ebenen und auf unterschiedlichste Weise vermittelt werden. Ich bin sehr dankbar, dass die ehrenamtlichen Mitglieder von Respekt e.V. durch ihren Einsatz helfen, das nicht immer einfache Miteinander verschiedener Werte, Vorstellungen und Kulturen konfliktfrei zu gestalten und so Lücken zu füllen“, so Eva Kühne-Hörmann.

Die Landesregierung betreibt seit vielen Jahren die sogenannte Landesehrenamtskampagne. Das Ziel dieser Kampagne ist es, Ehrenamt zu ermöglichen und eine Anerkennungskultur zu fördern. Ein besonderes Instrument der Anerkennung im Rahmen der Ehrenamtskampagne ist die monatliche Auszeichnung von Vereinen, Initiativen, Stiftungen oder auch Unternehmen. Mit dieser Auszeichnung sind jeweils eine Präsentation auf der Homepage „www.gemeinsam-aktiv.de“ sowie eine Urkunde und ein Anerkennungsbetrag in Höhe von 500 Euro verbunden. „Mehr als 40 Prozent der Menschen über 14 Jahren in Hessen setzen sich freiwillig und unentgeltlich in fast allen Bereichen unseres Lebens für andere ein. Jeder einzelne von Ihnen baut dadurch mit an dem Fundament, das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land sorgt. Wer sich freiwillig und unentgeltlich für andere einsetzt, darf auch erwarten, dass dieser Einsatz öffentlich wahrnehmbar gewürdigt wird“, so die Justizministerin.

Werte, Normen und Kulturen überbrücken

Die Vorsitzende Christiane Grysczyk gründete 2007 den Verein Respekt e.V. zusammen mit einer Kollegin. Mittlerweile hat der Verein 117 Mitglieder. Respekt e.V. beschreibt eine Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Werten, Normen und Kulturen und bietet Fortbildungen in den Bereichen Konflikte, Kommunikation, Deeskalation und Teambuilding sowie Coachings im Umgang mit Aggressionen und Trainings für Kinder und Jugendliche in den Bereichen soziale Kompetenzen und Gewaltprävention an. Das über Spenden und Fördergelder finanzierte Jugend-Konflikt-Management (JKM) ist ein besonderes Training, insbesondere für sozial benachteiligte Jugendliche. Es wurde 2008 als EU-gefördertes Stadtteilprogramm für die Kasseler Nordstadt konzipiert und wird wegen des großen Erfolges seit dem weitergeführt. Das Motto dieses Jugendtrainings ist die Aussage aus einem Lied 'Ich bin nur das, was du mir gibst'.

Die Justizministerin konnte bei der Urkundenübergabe die Präsentation einer typischen Trainings(konflikt)situation mit Jugendlichen erleben: „Die aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen kommenden Teilnehmer arbeiten an konstruktiven Konfliktlösungen und wollen Vorbild werden für andere. Die Jugendlichen lernen, sich prosozial zu verhalten und Zivilcourage zu zeigen, wenn andere ihnen das zutrauen. Diese Arbeit des Vereins Respekt e.V. ist der richtige Weg, für mehr Respekt und gegenseitige Anerkennung in unserer Gesellschaft zu sorgen und präventiv Gewalt- und Beleidigungsstraftaten entgegenzusteuern. Vielen Dank für diesen Einsatz“.

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IDM 12|2017
Tierfreunde Dieburg e.V. sind Initiative des Monats Dezember 2017

Staatssekretär Michael Bußer: „Sie führen Menschen zusammen,
um Tieren zu helfen“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein Tierfreunde Dieburg e.V. als Initiative des Monats Dezember 2017 ausgezeichnet. „Ihr leidenschaftliches Engagement ist ansteckend: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger schließen sich Ihrem Einsatz für die Tiere an. Sie inspirieren andere dazu, selbst aktiv zu werden und zeigen durch die gemeinschaftliche Arbeit von Menschen mit und ohne Behinderung, dass jeder helfen kann. Sie führen Menschen zusammen, um Tieren zu helfen. Ich danke Ihnen für diesen doppelten Dienst, den Sie für unsere Gesellschaft leisten“, sagte der Regierungssprecher.

Der Verein Tierfreunde Dieburg e.V. setzt sich seit 1992 für das Wohl von großen und kleinen Tieren ein. In der 25-jährigen Vereinsgeschichte haben sich die ehrenamtlichen Mitglieder im Raum Dieburg um viele tausend Kleintiere, Katzen, Hunde und Pferde gekümmert, ihnen ärztliche Hilfe verschafft und sie in ein neues Zuhause vermittelt. Eine Besonderheit des stetig wachsenden Vereins ist die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in seine Projekte. Die gemeinsame Arbeit von Menschen mit und ohne Handicap zum Wohl der Tiere ist eine Bereicherung für alle Beteiligten. In mittlerweile fest etablierten Kooperationen finden zudem regelmäßig Infoveranstaltungen zum Umgang mit verschiedenen Tierarten statt. Um dem wachsenden Elend streunender Katzen entgegenzuwirken, hat der Verein Futterstellen eingerichtet, wo die Tiere auf Krankheiten kontrolliert und zur Kastration eingefangen werden. Damit soll verhindert werden, dass noch mehr von ihnen ein Dasein als Streuner fristen müssen. Für sein Engagement und die wertvolle Arbeit wurde der Verein bereits mit dem Hessischen Tierschutzpreis 2017 ausgezeichnet.

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IDM 5|2017
Verein zur Erhaltung der Tradition Einhausen ist Initiative des Monats Mai

Staatssekretär Michael Bußer: „Sie geben den Festen ein Gesicht, stärken den Zusammenhalt vor Ort und gestalten die gemeinsame Zukunft mit“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein zur Erhaltung der Tradition Einhausen e.V. als Initiative des Monats Mai 2017 ausgezeichnet. „Der Verein hat mit seinen rund 800 Mitgliedern einen festen Platz im Leben der Gemeinde Einhausen. Die engagierten Frauen und Männer geben den lokalen Festen und Feierlichkeiten ein Gesicht, stärken den Zusammenhalt vor Ort und gestalten damit die gemeinsame Zukunft mit“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe im Hessischen Landtag.

Zu den wichtigsten Aufgaben des Vereins gehört die Organisation der Einhäuser Kerwe, die generationsübergreifend einen hohen Stellenwert hat. Das Fest, das sich aus einer Straßenwirtschaftsfeier entwickelt hat, ist heute fester Bestandteil im Kalender der Gemeinde. Die Kerwegruppen beginnen Anfang August mit ihren Vorbereitungen für den Wagenbau des Kerweumzugs, der am 1. Sonntag im Oktober stattfindet. Darüber hinaus organisiert der Verein zur Erhaltung der Tradition Einhausen unter anderem Theaterveranstaltungen, das Hahnekammturnier und die Kerweköniginwahl.

„Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinem Publikum ein unterhaltsames und lustiges Programm anzubieten, bei dem die Menschen Spaß haben und vom Alltag abschalten können. Dabei besinnen sie sich auch auf unsere Bräuche und Traditionen, die Stützen sein können und Orientierung geben, weil sie Heimat vermitteln und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken“, sagte der Regierungssprecher. 

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IDM 10|2017
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet die Chancenstiftung 
aus Frankfurt als Initiative des Monats Oktober 2017 aus  

„Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung“

Wiesbaden/Frankfurt. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die „Chancenstiftung – Bildungspaten für Deutschland“ aus Frankfurt als Initiative des Monats Oktober 2017 ausgezeichnet. „Mit ihrer Arbeit verdeutlicht die Stiftung, wie wichtig die Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung ist – vor allem dann, wenn dies durch das eigene Umfeld aus unterschiedlichsten Gründen nicht geleistet werden kann. Möglichst jedem Mädchen und Jungen eine gerechte Chance auf gute Bildung zu geben, ist eine große Herausforderung, denn die Herkunft oder die finanziellen Möglichkeiten der Familie sollten dem Bildungserfolg und den Entwicklungsperspektiven nicht im Wege stehen“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe in Frankfurt.

Die „Chancenstiftung – Bildungspaten für Deutschland“ engagiert sich seit 2009 für eine bessere Schulbildung von Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien. Mit Nachhilfestipendien unterstützt sie junge Menschen bundesweit, ihre schulischen Leistungen zu steigern. „Dabei geht es der Stiftung vor allem darum, das Lernverhalten der Mädchen und Jungen zu verbessern und damit auch den schulischen Erfolg. Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen“, betonte der Regierungssprecher.

Die Kinder und Jugendlichen können sich ohne große bürokratische Hürden bei der Stiftung um ein Stipendium bewerben. Finanziert wird die Unterstützung durch Spenden von Bildungspaten. Für die Umsetzung arbeitet die „Chancenstiftung – Bildungspaten für Deutschland“ mit Nachhilfe-Instituten vor Ort zusammen.

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IDM 11|2017
Hannelore Krempa Stiftung aus Frankfurt als Initiative des Monats November 2017 ausgezeichnet
 

Staatssekretär Michael Bußer: „Was die Stiftung leistet, macht aus unserer Gesellschaft eine Gemeinschaft“

Wiesbaden. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Hannelore Krempa Stiftung aus Frankfurt als Initiative des Monats November 2017 ausgezeichnet. „Was die Stiftung leistet, macht aus unserer Gesellschaft eine Gemeinschaft. Und sie macht das in ganz vorbildlicher Weise. Dafür sagt Hessen heute einmal ausdrücklich Danke!“, so Regierungssprecher Michael Bußer.

Die im Jahr 2003 von Hannelore Krempa und ihrem Ehemann Sigmund gegründete Hannelore Krempa Stiftung setzt sich vor allem für Jugendhilfe, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung ein. Sie kooperiert mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt, richtete unter anderem ein Café als Begegnungsstätte des Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrums ein und ermöglichte es mehreren Kitas, umfangreiche Renovierungen und Erweiterungen durchzuführen. „Die Zusammenarbeit der Stiftung mit der AWO war und ist bis heute Ausdruck der engen Verbundenheit des Stifterehepaars mit der AWO, ihrer Tradition und ihren Leistungen“, so Staatssekretär Michael Bußer. Außerdem arbeitet die Stiftung seit 2013 eng mit der Hessischen Polizeistiftung zusammen. Mit Mitteln der Hannelore Krempa Stiftung konnte diese beispielsweise verstärkt psychotherapeutische Begleittherapien für Polizeibeschäftigte anbieten und Einrichtung und Ausstattung der polizeinahen Kindertagesstätte EG Kiddy e.V. erheblich verbessern. Die Kooperation mit der Hessischen Polizeistiftung sei Ausdruck der „Anerkennung und Würdigung der Leistung, die Polizeibeschäftigte, oft auch mit einem hohen Risiko verbunden, für die Gesellschaft erbringen“, wie Regierungssprecher Michael Bußer betonte. Die von Hannelore Krempa noch zu Lebzeiten berufene Vorstandsvorsitzende Renate Förster hat wesentlich zur Gründung der Stiftung beigetragen und führt diese heute im Sinne der Stifterin.

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