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IDM 1|2019 -
Initiative des Monats Januar - „Aktives Museum Spiegelgasse“ aus Wiesbaden ausgezeichnet

Aktives Museum Spiegelgasse
© Hessische Staatskanzlei

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.“ als Initiative des Monats Januar ausgezeichnet. „Das ‚Aktive Museum Spiegelgasse‘ leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur. Nur wer die Geschichte kennt, hat ein Gespür für die Gegenwart und die Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen – auch die künftigen Generationen – mit unserer Geschichte befassen, mit Zeitzeugen sprechen, Gedenkstätten besuchen oder sich mit Projekten der Erinnerungskultur auseinandersetzen. Hierfür steht das ‚Aktive Museum Spiegelgasse‘ in vorbildlicher Weise“, sagte der Regierungssprecher.

Die Wiesbadener Spiegelgasse war Zentrum der damaligen jüdischen Gemeinde. Hier stand unter anderem eine Synagoge und ein jüdisches Badehaus. Das heute noch vorhandene Gebäude mit der Hausnummer 11 zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Als ihm 1987 der Abriss drohte, setzte sich der Verein „Wiesbadener Museum der Neuzeit” für den Erhalt des Hauses ein. Im März 1988 wurde dann der „Förderkreis Aktives Museum Deutsch-Jüdischer Geschichte in Wiesbaden” gegründet, der seit 2001 unter dem Namen „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden“ fungiert. Der Verein erforscht und dokumentiert die lokale und regionale deutsch-jüdische Geschichte, hält Kontakt zu den Überlebenden der Shoah und fördert die jüdische Kultur. Zudem werden Vorträge, Ausstellungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisiert, um das Wissen über die jüdische Geschichte zu erhalten und weiterzutragen.

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IDM 2|2019 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet den Marburger Verein Dorfladen Ginseldorf als Initiative des Monats Februar aus: „Dorfläden stärken das Gemeinschaftsgefühl und sind ein Gewinn für alle“

„Dorfläden stärken das Gemeinschaftsgefühl und sind ein Gewinn für alle“

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© Staatskanzlei/U. Neuendorf

Der Mittelpunkt des Ortes, an dem sich Jung und Alt begegnen

Mit ihrem Angebot stärken sie die Attraktivität der Gemeinde, sind Arbeitgeber und ermöglichen der regionalen Landwirtschaft neue Absatzwege“, sagte der Regierungssprecher. Ein solch positives Beispiel sei der Dorfladen Ginseldorf. „Neben der Möglichkeit zum Einkaufen können die Menschen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen oder an Veranstaltungen teilnehmen, die der Verein organisiert. Damit stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und sind ein Gewinn für alle“, erläuterte Michael Bußer bei der Urkundenübergabe.

Unterstützung von Familien

Der Dorfladen Ginseldorf im gleichnamigen Marburger Stadtteil wurde im Jahr 2005 mit Hilfe der Stadt ins Leben gerufen und wird seit seiner Gründung von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Unterstützung von Familien: Jeden Samstag öffnet in einem Nebenraum des Ladens die Bücherei und ermöglicht es, in die Welt der Bücher einzutauchen. Für die Kleinen steht außerdem ein „Überraschungsschrank“ bereit, der bei den Kindern ebenso beliebt ist wie die Möglichkeit, im Dorf selbst etwas für ihr Taschengeld kaufen zu können. Aber auch ältere Menschen stehen im Fokus des Dorfladens Ginseldorf. Sie können bei ihrem Einkauf begleitet werden oder sich die Lebensmittel direkt nach Hause liefern lassen.

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IDM 3|2019 -
Staatssekretär Michael Bußer zeichnet den Wünschewagen des ASB in Frankfurt als Initiative des Monats März aus.

„Menschen in ihrer letzten Lebensphase Glück und Freude schenken“

Petra Gehrmann (l.) und Martina Roth vom ASB-Wünschewagen Hessen freuen sich über die Auszeichnung als Initiative des Monats, die der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer (r.), überreichte. © Staatskanzlei

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Landesverband Hessen e.V. des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Frankfurt für sein Projekt Wünschewagen als Initiative des Monats März ausgezeichnet. „Der Wünschewagen leistet etwas ganz Besonders, denn er erfüllt todkranken Menschen jeden Alters einen letzten Wunsch. Dabei sind diese sehr vielfältig: Noch einmal sich den Meereswind um die Nase wehen lassen, der Lieblingsband bei einem Konzert zujubeln, mit der Mannschaft als ‚zwölfter Mann‘ mitfiebern oder einen Weihnachtsmarkt besuchen – die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des ASB machen Vieles möglich, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal Glück und Freude zu schenken“, sagte der Regierungssprecher bei der Urkundenübergabe.

Verband für das Wohl der Menschen

Der Arbeiter-Samariter-Bund als freiwillige Hilfsorganisation und als Wohlfahrtsverband widmet sich dem Wohl der Menschen. Neben dem Rettungsdienst und Katastrophenschutz bietet der ASB unter anderem Altenhilfe, Erste-Hilfe-Kurse und Kinder- und Jugendhilfe an. Seit Februar 2017 rollt der Wünschewagen, ein speziell ausgerüsteter Krankentransportwagen, unter dem Motto „Letzte Wünsche wagen“ durch Hessen. Bis heute wurden über 80 Träume verwirklicht. Das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Angebot, für das Ministerpräsident Volker Bouffier die Schirmherrschaft übernommen hat, ist für den Gast und einen Angehörigen kostenfrei. Die Fahrten werden an individuelle Bedürfnisse angepasst und von mindestens einem Rettungssanitärer und einer weiteren Person zum Beispiel aus dem Bereich Rettungsdienst oder Pflege begleitet.

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IDM 4|2019 -
Bürgerstiftung Lampertheim als Initiative des Monats ausgezeichnet

„Institution von Bürgern für Bürger setzt ein starkes Signal für das Miteinander.“

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© Staatskanzlei - Regierungssprecher Michael Bußer (links) überreicht dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Lampertheim, Erich Maier, die Auszeichnung „Initiative des Monats“ und den Scheck.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat die Bürgerstiftung Lampertheim als Initiative des Monats April ausgezeichnet. „Die heute ausgezeichnete Initiative leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für das Engagement der Menschen in der Region, indem sie sie dazu ermutigt, sich an der Bürgerstiftung zu beteiligen und sich dadurch aktiv für ihre Gemeinde einzubringen. Das ist ein starkes Signal für das Miteinander“, sagte der Staatssekretär bei der Urkundenübergabe in Lampertheim.

Die 2009 gegründete Bürgerstiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen in Lampertheim die Möglichkeit zu geben, aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt und dem Zusammenleben in der Gemeinschaft mitzuwirken. Dafür unterstützt sie nach dem Motto „Bürger für Bürger – wir für Lampertheim“ die Jugend- und Altenhilfe, die Förderung von Kunst und Kultur sowie den Umwelt- und Naturschutz. „Die Bürgerstiftung ist eine Institution von Bürgern für Bürger. Sie übernimmt Verantwortung und trägt mit ihrem Engagement dazu bei, Lampertheim lebens- und liebenswerter zu machen“, erklärte Bußer.

Die Arbeit ehrenamtlicher Organisationen wie der Bürgerstiftung Lampertheim zeige, dass sich die Menschen auf besondere Weise mit ihrer Heimat identifizieren und Verantwortung für die Entwicklung der Gemeinschaft übernehmen wollen, erklärte der Staatssekretär. „Der freiwillige Zusammenschluss der Bürgerinnen und Bürger ist daher auch eine starke Antriebskraft für Veränderungen vor Ort. Für die weitere Umsetzung der Projekte wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg“, sagte der Regierungssprecher.

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IDM 6|2019
Hörgeschädigten-Bund Bad Hersfeld als Initiative des Monats ausgzeichnet

„Einsatz für die Inklusion und Teilhabe am öffentlichen Leben“

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© Staatskanzlei / Thomas Lohnes - Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, überreicht die Auszeichnung an den 1. Vorsitzenden des Hörgeschädigten-Bundes Bad Hersfeld, Lars Hübner.

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, hat den Hörgeschädigten-Bund Bad Hersfeld e.V. als Initiative des Monats Juni ausgezeichnet. „Der Verein setzt sich für die Inklusion von gehörlosen oder hörgeschädigten Menschen und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben ein. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Der Hörgeschädigten-Bund ist dabei aber viel mehr als das ‚Ohr‘ seiner Mitglieder – er ist Treffpunkt und bietet einen ‚Raum für Begegnungen‘. Dabei leistet jeder Einzelne seinen Beitrag für diese starke Gemeinschaft“, sagte der Staatsminister bei der Urkundenübergabe auf dem Hessentag in Bad Hersfeld.

Lange und bewegte Geschichte

Der Hörgeschädigten-Bund Bad Hersfeld hat eine lange und bewegte Geschichte, die im Jahr 1926 begann, als 13 Gehörlose nach einem Gehörlosen-Gottesdienst einen Verein gründeten. Es folgten schwierige Jahre während des Zweiten Weltkriegs, danach fanden die Mitglieder in anderer Zusammensetzung wieder zueinander. Der Verein wurde mehrfach umbenannt und umstrukturiert. Seit 2013 hat er seinen heutigen Namen.

Raum der Begegnung

1998 gründete der Verein den Raum der Begegnung, der von den Mitgliedern eigenständig renoviert und eingerichtet wurde. Hier finden Veranstaltungen, wie zum Beispiel Kommunikationstraining, Vorträge und Erfahrungsaustausch, statt, aber auch die Gottesdienste und Bibelstunden der Hersfelder Gehörlosengemeinde.

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