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Modellprojekte der Ehrenamtskampagne Gemeinsam-Aktiv

„Modellprojekte sind Lektionen, Schaufenster und Anregung zugleich“

Modellprojekte dienen der Erprobung von Maßnahmen um hilfreiche und notwendige Erfahrungen in bestimmten Themenzusammenhängen zu machen. Bei positiven Ergebnissen sollen die Modellprojekte mit all ihren Erkenntnissen publik gemacht werden und als Anregung zur Nachahmung dienen.

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Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen

Modellprojekt in zehn hessischen Kommunen
Integration durch bürgerschaftliches Engagement. Das Modellprojekt „Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen“ erprobt von Januar bis November 2017 in zehn hessischen Kommunen, wie Geflüchtete mit Bleibeperspektive zu eigenem bürgerschaftlichem Engagement finden können.

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„Ehrenamtliche Hilfe kann viel bewegen: Dank des Engagements vieler Helferinnen und Helfer konnte die Flüchtlingssituation in den vergangenen beiden Jahren bewältigt und schutzsuchenden Menschen die Aufnahme ermöglicht werden. Umgekehrt soll nun eine ehrenamtliche Tätigkeit den Flüchtlingen helfen, integrierte Mitbürger unserer Gesellschaft zu werden“, erläutert der Chef der Hessischen Staatskanzlei und politische Flüchtlingskoordinator der Landesregierung, Staatsminister Axel Wintermeyer, den Projektgedanken.

Zehn Kommunen sind dabei

Aus insgesamt 19 Bewerbungen wurden Bad Sooden-Allendorf, Bürstadt, Diemelstadt, Eschborn, Geisenheim, Gießen, Gudensberg, Mörfelden-Walldorf, Roßdorf (bei Darmstadt) und Schöneck als Modellkommunen ausgewählt. In der Jury waren neben der Hessischen Staatskanzlei der Hessische Landkreistag, der Hessische Städte- und Gemeindebund, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die LandesEhrenamtsagentur Hessen vertreten.

Für die zehn Modellkommunen stehen jeweils bis zu 3.000 Euro für die Projektarbeit bereit. Eine externe Fachberatung betreut das Modellprojekt und ist vor Ort unterstützend tätig. Das Projekt wird umfassend evaluiert und dokumentiert.

Mit guten Beispielen vorangehen

Die Aktivitäten in den zehn Modellkommunen werden intensiv durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Gute Beispiele und Erfahrungen sollen als Vorbild auch für andere hessische Städte und Gemeinden dienen.

Studie zum bürgerschaftlichen Engagement Geflüchteter

„Potentiale von Geflüchteten anerkennen – Soziale Integration durch Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement und Selbstorganisation“ ist der Titel einer Studie, die Anfang 2016 gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration entstanden ist. Die Studie zeigt verschiedene Ansätze und den oft beeindruckenden Gewinn für die örtliche Gemeinschaft durch das Engagement geflüchteter Menschen. Vor allem Vereine im sozialen und kulturellen Bereich sowie im Natur- und Umweltschutz können davon profitieren. Geflüchtete finden durch ihr freiwilliges Engagement zu sinnvollen Aufgaben, kommen in Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und finden damit eine gute Möglichkeit Deutsch zu lernen und erste Sprachkenntnisse zu erweitern. „Wenn es gelingt, Geflüchtete mit Bleibeperspektive für bürgerschaftliches Engagement zu begeistern, ist dies ein Gewinn für alle: für die Geflüchteten, die Kommunen und die Gesellschaft“, ist Staatsminister Wintermeyer überzeugt.

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Modellprojekt "Engagement braucht Leadership - Gewinnung und Bindung von Vereinsvorständen in Hessen"

Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände

Vereine sind die wichtigste Organisationsform für ehrenamtliches Engagement. Nahezu jeder Zweite in Deutschland ist Mitglied in einem Verein. Die Zahl der Engagierten, die als Funktionsträger tätig sind, verringert sich jedoch stetig. Für viele Vereine ist es zunehmend eine Herausforderung, ehrenamtliche Vorstandsposten nachzubesetzen. Dies liegt oft an einem verstaubten Bild von Vorstandsarbeit, aber manchmal auch an fehlender Offenheit in Vereinen für frischen Wind von außen oder zeitgemäße Strukturen.

Um auf diese Herausforderung zu reagieren führt die Robert Bosch Stiftung seit 2011 in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) das Programm „Engagement braucht Leadership" durch. In einer ersten Modellphase von 2011 bis 2013 wurden dabei die Freiwilligenagenturen in Bremen, Halle/Saale und Mülheim an der Ruhr gefördert, um Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen sowie zur Vermittlung von neuen Vorstandsmitgliedern zu erarbeiten und umzusetzen.
Die Unterstützung von Personen in Vorstandsämtern sowie die Gewinnung, Qualifizierung und Nachbesetzung neuer Vorstände stehen auch in der zweiten Programmphase von „Engagement braucht Leadership" von 2014 bis 2016 im Mittelpunkt. Um den Ansatz in die Breite zu tragen und noch stärker im politischen Handeln auf Landesebene zu verankern, arbeitet die Stiftung in den kommenden zwei Jahren in drei Bundesländern mit größtenteils zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, die sich für die Teilnahme am Programm in landesweiten Netzwerken organisiert haben.



Die Koordination des hessischen Förderprogramms erfolgt durch die Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen in Hessen (lagfa hessen e.V.) in Kooperation mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen.

In den nächsten zwei Jahren werden im Rahmen des Förderprogramms „Engagement braucht Leadership“ der Robert-Bosch-Stiftung 13 Werkstatt-Teams Aktivitäten zur Gewinnung, Qualifizierung und Nachbesetzung von Vereinsvorständen in Hessen durchführen. Werkstatt-Teams im Einzelnen werden gebildet von: Respekt Kassel e.V., Gemeinde Ronshausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Stadt Gudensberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Landkreis Fulda, Gemeinde Heuchelheim, Sportkreis Main-Kinzig, Stadt Eltville, Stadt Maintal, Stadt Rödermark, Hessischer Jugendring, BDKJ Mainz.

Die Teams werden auf der Basis einer Bestandsanalyse sehr konkrete Schritte zur Stärkung der Vereinsvorstandsarbeit in den unterschiedlichsten Engagementbereichen entwickeln. Das Gesamtprogramm wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen (Lagfa Hessen e.V.)  koordiniert, die zur Unterstützung der Werkstatt-Teams 3 Freiwilligenagenturen (Freiwilligenzentrum Kassel, Freiwilligenzentrum freiwillig sozial aktiv e.V. Gießen, Freiwilligenagentur im Bürgerinstitut Frankfurt) mit der engen Begleitung der Werkstatt-Teams beauftragt hat. Kooperationspartner ist die LandesEhrenamtsagentur Hessen. Über laufende Ergebnisse werden wir hier im Engagementboten berichten. Interessant wird auch zu beobachten sein, wie sich die Arbeit in den beiden anderen ausgewählten Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entwickelt.

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Modellprojekt "Koordinierungsstellen für Senioren- und Generationenhilfen"

Ein hessisches Modellprojekt der Ehrenamtskampagne Gemeinsam-Aktiv mit der Seniorenpolitischen Initiative Hessen in Kooperation mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen

Ziel des Modellprojektes "Koordinierungsstellen für Seniorenhilfen / Generationenhilfen" ist, das Angebot der Senioren- und Generationenhilfen in Hessen auszubauen, die Einrichtung neuer Projekte zu begleiten und die im Modellprojekt erzielten Erfahrungen auch weiteren interessierten Kommunen zugänglich zu machen.

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Modellprojekt: „Ehrenamt sicher in die Zukunft“ - Ehrenamtliche Vereinsvorstände und Führungskräfte im ländlichen Raum gewinnen und halten

Ein hessisches Modellprojekt der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ in Kooperation mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen

Entwickelt werden gezielte Maßnahmen, die zum Gewinnen und Halten von Vereinsvorständen und Führungskräften beitragen. Dabei stehen die lokalen Bedarfe im Mittelpunkt. In Kooperation mit Vereinen und anderen ehrenamtlichen Organisationsformen werden die lokale Situation näher betrachtet und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen geplant und umgesetzt. Dabei sollen sowohl der organisationsinterne Bereich als auch äußere Einflussfaktoren berücksichtigt werden.


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