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Initiative des Monats Januar - „Aktives Museum Spiegelgasse“ aus Wiesbaden ausgezeichnet

Aktives Museum Spiegelgasse
© Hessische Staatskanzlei

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat den Verein „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.“ als Initiative des Monats Januar ausgezeichnet. „Das ‚Aktive Museum Spiegelgasse‘ leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur. Nur wer die Geschichte kennt, hat ein Gespür für die Gegenwart und die Zukunft. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen – auch die künftigen Generationen – mit unserer Geschichte befassen, mit Zeitzeugen sprechen, Gedenkstätten besuchen oder sich mit Projekten der Erinnerungskultur auseinandersetzen. Hierfür steht das ‚Aktive Museum Spiegelgasse‘ in vorbildlicher Weise“, sagte der Regierungssprecher.

Die Wiesbadener Spiegelgasse war Zentrum der damaligen jüdischen Gemeinde. Hier stand unter anderem eine Synagoge und ein jüdisches Badehaus. Das heute noch vorhandene Gebäude mit der Hausnummer 11 zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Als ihm 1987 der Abriss drohte, setzte sich der Verein „Wiesbadener Museum der Neuzeit” für den Erhalt des Hauses ein. Im März 1988 wurde dann der „Förderkreis Aktives Museum Deutsch-Jüdischer Geschichte in Wiesbaden” gegründet, der seit 2001 unter dem Namen „Aktives Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden“ fungiert. Der Verein erforscht und dokumentiert die lokale und regionale deutsch-jüdische Geschichte, hält Kontakt zu den Überlebenden der Shoah und fördert die jüdische Kultur. Zudem werden Vorträge, Ausstellungen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisiert, um das Wissen über die jüdische Geschichte zu erhalten und weiterzutragen.

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