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Unsere bisherigen Preisträger im Jahr 2010  

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Unsere Stiftung des Monats Dezember: "Stiftung Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Dezember 2010 aus. Sie erhält für künftige Generationen ein faszinierendes Kapitel deutscher Industriegeschichte.

Sie ist das Fundament für eine stabile und gesicherte Zukunft der Bahnwelt und damit für alle Sammlungen, Einrichtungen und Exponate, die die südhessischen Bahnliebhaber in den vergangenen 50 Jahren zusammentragen und aufbauen konnten.

Die Erfolgsgeschichte ist beeindruckend: 1960 von Studierenden der TH Darmstadt begonnen, wurde durch Einsatz und Leidenschaft bald ein Museum aufgebaut, das 40 Triebwagen und mehr als 150 Wagen aufweist. Die historischen Züge sind fahrtüchtig und werden auf einer extra für diesen Zweck erhaltenen 4,5km langen Strecke gefahren. Neben diesen wunderschön restaurierten Zügen wurden auch alle denkbaren Exponate wie Schilder, Uniformen, Lampen u.v.m. zusammengetragen.

Doch nicht nur die Züge konnten vor Abbruch und Verfall bewahrt werden: Die komplette Zerstörung des Betriebswerks und des Rangierbahnhofs in Darmstadt wurde verhindert und der Lokschuppen wird derzeit wieder aufgebaut. Geradezu nebenbei wurde, um die historischen Züge wieder herstellen zu können, eine Werkstatt aufgebaut, die zu den leistungsfähigsten privaten Werkstätten dieser Art in Deutschland zählt. Auch hier wurde und wird Wertvolles bewahrt: Ersatzteile und Spezialmaschinen wurden bereits in den 1970er-Jahren erworben. Auf die Dienstleistungen und das Know-How greifen nicht nur andere Museen zurück, sondern sogar die Deutsche Bundesbahn zu Ihrem Jubiläum 1985. Dabei werden hier nicht nur Schlossereiarbeiten wie die Reparatur von Dampfkesseln vorgenommen, sondern auch eine Schreinerei sorgt für fachgerechte Restaurierung der Gewerke in den Personen- und Güterwagen.

Wesentlich für den Erfolg der Arbeit der Bahnfreunde ist und war der persönliche Einsatz vieler Menschen, die sich bei Reparatur Workshops in der Museumswerkstatt bis hin zu Gartenarbeiten auf dem Freigelände engagieren. So können auch immer grössere Ziele verfolgt werden, wie die Erweiterung des Museums um Sammlung, Wiederherstellung und Betrieb historischer Strassenbahnen, umfangreiche Serviceangebote des Museums wie Fahrten zu Feiertagen und die Kranichsteiner Bahnwelttage.

Die Stiftung wurde 170 Jahre nach Eröffnung der ersten deutschen Eisenbahn, am 07.12.2005 errichtet. Damit möchte der Museumsbahn e.V. langfristig alle Sammlungen und Anlagen in den Besitz der Stiftung überführen, um deren Erhalt abzusichern. Doch die Stiftung will wesentlich mehr: die Wiederherstellung des alten Lokschuppens und Wasserturms, der Aufbau der zerstörten Wagenhalle u.v.m.

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen wird auch viel Wert auf Kooperationen mit anderen Organisationen gelegt wie dem Internationalen Bund Darmstadt, der Diakonie Nieder-Ramstadt, dem Ausbildungsverbund Metall Rüsselsheim, der Gerichtshilfe Darmstadt und der Stadt Darmstadt.

Weitere Informationen zur Stiftung „Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.bahnwelt.de.

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Unsere Stiftung des Monats November:"Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats November 2010 aus. Sie vertritt die Interessen von sozial benachteiligten Menschen. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf diejenigen mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohten Personen gelegt.

Sie engagiert sich gemeinsam mit dem Verein Lebenshilfe Frankenberg (Eder) e.V., der Lebenshilfe Waldeck e.V. und dem Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. für die Interessen von sozial benachteiligten Menschen – insbesondere derer mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Menschen aller Altersgruppen. Darin eingeschlossen sind die Anliegen ihrer Familien. Die Lebenshilfe sorgt aktiv in der Region für entsprechende Angebote und Einrichtungen, damit diesen Menschen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht wird.

Zu den Angeboten und Einrichtungen zählen u.a.

• Wohneinrichtungen, Wohngemeinschaften, Betreutes Wohnen, seniorengerechte Wohn-, Tages- und Freizeitangebote

• Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung

• Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten, Frühförder- und anderen kinder- und jugendspezifischen Einrichtungen

• Beratung, Unterstützung, Betreuung und Assistenz von Menschen mit Behinderungen und ihrer Angehörigen.

 

Durch das Engagement der Stiftung für Kinder und Jugendliche wird schon früh gefördert und dazu beigetragen, die Zukunftschancen für die betreuten Jungen und Mädchen zu verbessern. Nicht unwesentlich ist die Begleitung der Familien und Angehörigen, sie erfahren mit Rat und praktischer Hilfe Unterstützung.

Die Stiftung wurde von den Lebenshilfe-Vereinen gegründet, um die finanzielle Absicherung ihrer Arbeit zu gewährleisten. Stiftungsrat und –vorstand arbeiten ehrenamtlich.

Weitere Informationen zur „Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-lebenswerk-hilfe.de.

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Unsere Stiftung des Monats Oktober: "Stiftung Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Zukunft schenken! Jean-Dominique Risch" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Oktober 2010 aus.

 

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, erklärte, dass Ministerpräsident Bouffier durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

 

Dabei konzentriert sich die Stiftung auf Kinder der Region Rheingau. Die Stiftung –sie wurde im Sommer 2009 von Jean-Dominique Risch gegründet- ist nun seit etwas über einem Jahr aktiv, hat aber bereits viele Förderer und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden, die das gleichen Ziel verfolgen: Kindern und Jugendlichen Zukunftschancen zu erschliessen, die aufgrund ihrer materiellen Situation unterprivilegiert sind und deutlich schlechtere Perspektiven für ihre Entwicklung aufweisen.

 

Die Hilfe für die Mädchen und Jungen ist individuell und bedürfnisorientiert konzipiert. Sie beschränkt sich nicht auf Unterstützung im Bildungsbereich, sondern versucht auch Zugang zu gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe zu schaffen. Dabei werden nicht nur Geldmittel generiert und eingesetzt, sondern es wird auch im persönlichen Einsatz durch Lernpatenschaften oder Hausaufgabenhilfen interveniert. Die Stiftung bemüht sich, in ihren Projekten Helferinnen und Helfer zu motivieren, sich einzubringen. Flankiert werden die Aktionen mit Öffentlichkeitsarbeit, die die Bevölkerung für die Thematik der Familien- und Kinderarmut sensibilisieren möchte.

Der Stiftung gelang es bereits in ihrem ersten Jahr Kooperationen aufzubauen, die sich für die betroffenen Kinder und Jugendlichen im Rheingau konkret ausgewirkt haben. Hier einige ausgewählte Beispiele:

• Ferienfreizeit Der Rheingau-Taunus-Kreis hat gemeinsam mit dem Förderverein Ländliche Kultur e.V. in Ransel im Sommer wieder eine Ferienfreizeit für Kinder durchgeführt. Die Stiftung übernahm für bedürftige Kinder die Kosten für deren Teilnahme und konnte bereits durch Spenden eine Finanzzusicherung für das nächste Jahr erbringen.

• Teilnahme am Kinderfest Die Stiftung lud im vergangenen Sommer 179 Mädchen und Jungen persönlich zum großen Kinder- und Kulturfest „Kinderzauber“ im Park der Forschungsanstalt in Geisenheim ein. Vermittelt wurden die Adressen von Schulleiterinnen der Grundschulen und der Jugendhilfe des Rheingau-Taunus-Kreises im Rheingau.

• Vitaminspende für Schulfrühstück Die Stiftung stellt zweimal in der Woche Schülerinnen und Schülern der Leopold-Bausinger-Schule in Geisenheim Obst und Gemüse für ihr Frühstück zur Verfügung, um dem bekannten Problem der Mangelernährung in einkommensschwachen Familien entgegenzuwirken.

• Bücherspenden Die Stiftung hat bereits mehrfach Bücher an Schulbüchereien abgegeben. Damit ermöglicht sie auch Kindern aus armen Bevölkerungsschichten den Zugang zu Klassikern der Kinder- und Jugendbuchliteratur.

• Lernpatenschaften Die Studierenden der European Business School Oestrich-Winkel engagieren sich im Rahmen des Programms Do it! Soziales Lernen für Studierende und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zukunft schenken! mit Lernpatenschaften. So unterstützen sie etwa 60 Mädchen und Jungen bei Problemen in der Schule und erweitern dabei quasi nebenbei ihre eigene Sozialkompetenz.

Weitere Informationen zur „Stiftung Zukunft stiften! Jean-Dominique Risch“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.zukunftschenken.de.

 

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Stiftung Heydenmühle ist Stiftung des Monats September
2010

Im Monat September zeichnen wir die „Stiftung Heydenmühle“ aus, die einen Ort geschaffen hat, an dem Menschen mit Handicap Geborgenheit finden und Perspektiven für sich und ihre Zukunft entwickeln können.

Die Stiftung fungiert nicht nur als Mittel zur Akquise von Spenden und Zustiftungen, sondern sie repräsentiert die Heydenmühle auch bei Anlässen und dient als Ansprechpartner für Partner, Gönner und andere Interessierte, die sich in der Heydenmühle engagieren möchten. Dazu kommen noch Spendenaktionen, die besonders effektiv in der Mittelbeschaffung sind, wie beispielsweise das Benefizkonzert, das zu Beginn jeden Jahres gemeinsam mit namhaften Künstlern aus der Region organisiert wird.

Damit unterstützt die Stiftung ein Projekt, das zahlreichen Menschen -teilweise mit Behinderungen- ein Zuhause und Perspektiven bietet: Die Heydenmühle am Rande des Odenwaldes stellt für ca. 80 Menschen einen Raum zur Verfügung, in dem sie leben, arbeiten und künstlerisch tätig sein können. Sie ist zu einem Anziehungspunkt der Region geworden, in dem Feste gefeiert und kulturelle Angebote genutzt werden können.

• Hausgemeinschaften

Viele der Bewohnerinnen und Bewohner leben in betreuten Hausgemeinschaften. Hier bekommen sie die Unterstützung, die sie benötigen, aber vor allem auch Freiraum, ihre Fähigkeiten zu nutzen und auszuweiten, um Selbständigkeit soweit möglich zu entwickeln in einer Atmosphäre der Geborgenheit.

• Werkstätten und Gärtnerei

Ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in der Heydenmühle ist auch sinnstiftendes Arbeiten. Dafür haben sich über die Jahre Werkstätten entwickelt, die auch unterschiedlichen Interessen entgegen kommt. Neben einer Bio-Holzofenbäckerei mit Verkaufsstelle besteht eine Holzwerkstatt, eine Handweberei, einer Grünen Werkstatt, in der Saatpflanzen gezogen werden, der Mühlengärtnerei und einer Garten- und Landschaftsbauabteilung, die entsprechende Dienstleistungen für Dritte anbietet.

• Kultureller Begegnungsort

Darüber hinaus bietet die Heydenmühle Künstlern Atelliers zur Nutzung an und veranstaltet ein buntes Programm aus Theatervorstellungen, Konzerten, Kunstausstellungen u.v.m. Derzeit steht „Die Entführung aus dem Serail“ auf dem Programm, im Oktober ein Minnesangkonzert und ein Vokalensemble ist zu Gast.

Die Stiftung wurde wurde 2006 von den beiden ehemaligen Trägervereinen der Heydenmühle, dem „Lebensgemeinschaft Christophorus e.V.“ und dem „Dolmen e.V.“ gegründet.

Weitere Informationen zur „Stiftung Heydenmühle“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.heydenmuehle.de.

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Unsere Stiftung des Monats August: „Stiftung Childaid Network"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Stiftung Childaid Network" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats August 2010 aus. Die Stiftung setzt sich für  Kinder und Jugendliche in Nordostindien ein.

Was besonders überzeugt, ist die Konzeption der Projekte und ihre Umsetzung. Die Stiftung legt herausragenden Wert auf langfristige, nachhaltige Hilfe, die die Kinder von heute zu Erwachsenen heranwachsen lässt, die sich selbst und ihre Familien unterhalten können. Dabei zielt sie auf besonders neuralgische Punkte: die Ärmsten der Armen, Mädchen, struktureller Ausbau der Bildungsmöglichkeiten. Dabei wird auch der Focus auf den Aufbau von Netzwerken, die Schaffung von Synergien gelegt.

Die Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen vor Ort und deren Unterstützung wurde als Ansatz gewählt, um möglichst durch Multiplikatorenprojekte eine große Reichweite der Hilfe zu erzielen (Auswahl):

• Strassenkinderprojekte in Guwahati (Hauptstadt von Assam) In der Millionenstadt leben derzeit ca. 150.000 Kinder und Jugendliche, davon mehrere tausend obdachlos ohne Familien und Angehörige. Der Stiftung ist es, gemeinsam mit Snehalaya, der Organisation vor Ort, vielen anderen engagierten Menschen, NGOs und der Regierung, gelungen, bisher 5 Heime für etwa 200 Strassenkinder zu schaffen, Betreuungsangebote für die Kinder aus den Slums anzubieten und den Schulbesuch der Kinder voranzutreiben.

• Dorflehrerprogramm Die allerwenigsten Kinder in der Zielregion der Stiftung können eine Schule besuchen. Um wenigstens eine Grundschulausbildung zu ermöglichen, bildet die Stiftung zusammen mit der Organisation AIDA Lehrer aus, die der gleichen Gegend wie die Kinder entstammen, die sie schließlich unterrichten. Damit wird gewährleistet, dass der kulturelle Rahmen, in dem sich die Mädchen und Jungen bewegen, respektiert und in den Unterricht integriert wird. Der umfasst nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen sondern auch Hygiene, Gesundheitsfürsorge und Methoden der Landwirtschaft, um die Existenz der Dörfer langfristig zu sichern. Bisher konnten bereits 120 Schulen errichtet werden und damit 6000 Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden.

• Ausbildung für Flüchtlinge Auseinandersetzungen zwischen Bevölkerungsgruppen Ende der 90er Jahre haben zur Bildung von Flüchtlingslagern geführt. Die Situation dort hat sich zwar generell verbessert, aber Zugang zu Bildung für Kinder und Jugendliche war bisher undenkbar. Die Stiftung hat wieder in Zusammenarbeit mit Hilfsinitiativen vor Ort ca. 50 Schulen gegründet und ermöglicht damit etwa 2500 Kindern, einen Unterricht zu besuchen. Zusätzlich konnten Selbsthilfegruppen für die Frauen in den Lagern gegründet werden, in denen sie eine Ausbildung in unterschiedlichen Handwerken erhalten, mit denen sie sich und ihre Familien ernähren können.

• Frühkindliche Förderung durch Kinderkrippen in den Stammesregionen Die grosse Armut in den Stammesregionen zwingt die Menschen dazu, ihre gesamte Zeit auf den Feldern zu verbringen. Währenddessen sind die Kinder zuhause sich selbst überlassen. Die Konsequenzen sind weitreichend und gravierend: Keine Förderung, mangelhafte Ernährung, Unfälle. Die Stiftung hat in einem Pilotprojekt und auf Bitte des Ältestenrates in einem Dorf eine Kinderkrippe eingerichtet, die neben der Betreuung nach Montessori, eine zusätzliche Mahlzeit bietet und die Kinder ganzheitlich fördert. Der grosse Erfolg der Massnahme motiviert die Stiftung dazu, weitere Krippen zu errichten.

Die Stiftung wurde 2007 gegründet. Sie kooperiert mit dem Königsteiner Salon e.V., einem interdisziplinären Netzwerk, in dem sich Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Technologie, Medien, Verbänden und Kirchen mit der Bekämpfung von Kinderarmut beschäftigen. Dabei spielt die Vermittlung von Ausbildungs- und Berufschancen eine besondere Rolle.

Weitere Informationen zur „Stiftung Childaid Network“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.childaid.de.

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"Stiftung Domäne Blumenrod" ist Stiftung des Monats Juli
2010

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Stiftung Domäne Blumenrod“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juli 2010 ausgezeichnet.

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

Im Monat Juli wird die „Stiftung Domäne Blumenrod“ ausgezeichnet, die sich für diakonische und mildtätige Zwecke engagiert. Es ist ihr gelungen, mit ihrem herausragenden Engagement in den letzten Jahren mit dem historischen Gut Domäne Blumenrod ein Zentrum kulturellen und sozialen Lebens zu schaffen.

Die Stiftung konnte bereits diverse Projekte umsetzen. Zusätzlich wird weiter an dem erneuten Einbezug der Domäne in das tägliche Leben der Limburgerinnen und Limburger gearbeitet:

• Konzertreihen Die Domäne konnte sich als Veranstaltungsort des Limburger Orchesterfestivals 2010 positionieren: Vier der sechs Konzerte wird in dem ehemaligen Gut durchgeführt. Das erste Konzert beispielweise wurde mit Werken von Rossini und Paganini von dem Frankfurter Sinfonie-Orchester des Dr. Hoch's Konservatorium bestritten.

• Kinderkrippe Die Stiftung hat den ehemaligen Pferdestall umgebaut und eine Kinderkrippe „Krümelkiste“ geschaffen. Dort werden seit August 2009 in der Trägerschaft der Lahn-Kinderkrippen e.V. mehr als 30 Mädchen und Jungen im Alter bis zu 3 Jahren betreut.

• Psychotherapeutische Praxis, Beratungsstelle des Weißen Kreuzes, Lernstube Besonders erfolgreich war die Stiftung bereits in den vergangenen Jahren in der Ansiedlung von unterschiedlichen Serviceangeboten.

• Physotherapeutische und osteopathische Praxis Derzeit befindet sich der Umbau für die Räumlichkeiten einer physotherapeutischen und osteopathischen Praxis in vollem Gange. Die Praxis wird vermutlich in den nächsten Monaten eröffnet.

• Eröffnung eines Cafés und Bistros In Planung ist auch der Bau eines Cafés und Bistros auf der Domäne. Es lädt ein zum Gedankenaustausch und unterstreicht die Stellung der Domäne als Treffpunkt für die Gemeinde.

• Betreutes Wohnen Ein besonders ambitioniertes Projekt ist der Umbau des Pächterhauses für ein Projekt für Betreutes Wohnen.

Die Stiftung wurde 2006 von engagierten Limburger Bürgerinnen und Bürger sowie der Freien evangelischen Gemeinde gegründet. Sie ist eine Stiftung des kirchlichen Rechts. Mitte der 90er Jahre verkaufte das Land Hessen die mehr als 700 Jahre alte Domäne Blumenrod an die Stadt Limburg, die das Anwesen wiederum an die Freie evangelische Gemeinde Limburg weiter veräußerte. Aus dem historischen Gebäudekomplex wurde ein Gemeindezentrum erschaffen, das u.a. einen großen neuen Gottesdienst- und Versammlungsraum umfasst. Der westliche Teil der Domäne wurde 2006 in die Stiftung Domäne Blumenrod eingebracht.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Stiftung Domäne Blumenrod“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf www.domaene-blumenrod.de.

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Die "AWO-Stiftung-Lichtblicke" ist Stiftung des Monats Juni 2010 

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Juni 2010 ausgezeichnet. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, erklärte, dass Ministerpräsident Roland Koch durch die Auslobung der „Stiftung des Monats“ besonders engagierte Stiftungen und ihre Projekte präsentieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern in Hessen als Anregung für ähnliches ehrenamtliches Engagement vorstellen möchte. Auf diese Weise sollen weitere Impulse für die Entwicklung der Stiftungslandschaft in Hessen erfolgen.

„Im Monat Juni zeichnen wir das „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ aus, die sich für Kinder, Jugendliche und ältere, demenzkranke Menschen einsetzt. Die Stiftung verfolgt derzeit drei Hauptprojekte:

• Tandem-Urlaub für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen

Die Stiftung setzt sich hier mit der Problematik auseinander, dass derzeit etwa 90% der Demenzkranken von mehrheitlich weiblichen Angehörigen gepflegt werden. Die Anforderungen an die Pflegenden sind erheblich aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten der zu Pflegenden und den besonderen Herausforderungen, die die kontinuierliche Veränderung der Erkrankten mit sich bringen. Der Tandem-Urlaub trägt diesem Umstand Rechnung und bietet für Kranke und ihre Pflegeperson gemeinsam eine Erholungszeit an. Das besondere ist, dass hier auch psychotherapeutische Intervention zum Angebot gehört. Damit wird neben einer Wellness-Zeit mit Massagen, Kosmetik uvm. eine langfristige Hilfe angeboten durch Kurse wie „Wertschätzende Kommunikation“ und „10-Minuten-Aktivierung“, die den Pflegealltag konkret mit Tipps und Kompetenzerweiterung erleichtern und die Qualität der Pflege erhöhen. Während der gesamten Zeit, in denen den Angehörigen die Möglichkeit zur Erholung geboten wird, sind die Demenzkranken in bester Betreuung an gleichem Ort.

• AWO-Betreuung demenziell Erkrankter

Demenz geht häufig einher mit Depressionen, die das Leben der Dementen sowie deren pflegenden Angehörigen weiter erschweren. Da in diesem Fall die spezielle Betreuung von den Krankenkassen nicht erstattet wird, bietet die AWO-Stiftung finanzielle Unterstützung, um die Intervention durch Fachkräfte zu ermöglichen.

• Schreibwerkstätten

Die AWO hat in mehreren nordhessischen Städten Schreibwerkstätten für sozial benachteiligte Kinder ins Leben gerufen. Hier wird versucht, die oftmals nicht ausreichende Sprachkompetenz der Kinder und Jugendlichen zu erweitern.

 

Stiftungsgründung

Die Stiftung wurde im März 2002 vom der AWO gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen mbH gegründet. Seitdem haben sich zahlreiche Menschen entschlossen, die Stiftung mit Zustiftungen, Spenden oder ihrem Einsatz zu unterstützen.

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur „AWO-Stiftung-Lichtblicke“ und ihrer Projekte erhalten Interessierte auf der Website der Stiftung und bei Sigrid Wieder, Referentin für Öffentlich-keitsarbeit, Marketing und Fundraising, e-mail: sigrid.wieder@bvhessennord.awo.org, Tel.: 0561/50 77-103.

Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Regierungssprecher wies noch einmal darauf hin, dass jede gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hessen ihre Bewerbung auf den Internetseiten des Hessischen Stiftungsportals unter www.stiftung-hessen.de einreichen kann.

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Stiftung "Talkirche Eppstein" ist Stiftung des Monats Mai 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen die Stiftung "Talkirche Eppstein" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Mai 2010 aus.


Die Stiftung “Talkirche Eppstein“ bereichert mit ihrer vielfältigen Gemeindearbeit das Leben zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Die Stiftung hat vier Schwerpunkte gewählt:

• Familien stärken: Durch die Förderung konkreter Projekte möchte die Stiftung dazu beitragen, den Familienzusammenhalt zu stärken und generationenübergreifende Hilfestellungen zu unterstützen.

• Christsein leben: Durch Vortrags- und Gesprächsveranstaltungen wird das Christsein heute diskutiert, reflektiert und in neuen Kontext gesetzt. Damit sollen christliche Werte im täglichen Alltag wieder fester verankert werden und Orientierung bieten.

• Wohnen im Alter: Die Stiftung engagiert sich für die Seniorinnen und Senioren ihrer Gemeinde und verfolgt die Umsetzung neuer Formen des Wohnens und Lebens für ältere Menschen. In ihrem Projekt „Domizil Talkirche“ wird ein Bauprojekt umgesetzt, dass 9 barrierefreie Wohnungen schafft und damit ein selbstbestimmtes Leben auch im Alter ermöglicht.

• Musik verbindet: Musik als verbindendes Element zwischen Alt und Jung bietet ein Medium, dass die Ziele der Stiftung vereint: Gemeinsames Musizieren, das Entwickeln der eigenen Fähigkeiten und das Zusammenspiel mit anderen bietet hier erfolgversprechende Perspektiven. Dies besonders in der Talgemeinde, in der Musik schon seit langer Zeit einen herausragenden Stellenwert besitzt. So verfügt die Gemeinde über einen Kinder- und Kirchenchor, einen Posaunenchor sowie ein Blockflötenensemble. Abgerundet wird das kulturelle Programm mit Konzerten in der Talkirche, professionellen Workshops und Musiktheater für Kinder und Jugendliche.

Die Stiftung lebt von und durch ihre aktiven Mitglieder, deren Engagement bereits von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit dem Fundraisingpreis 2009 ausgezeichnet wurde. Der Erfindungsreichtum der Stiftung wird beispielsweise durch ihr Projekt Spendenaktion „Talente entdecken und mit Pfunden wuchern" unterstrichen: Anlässlich eines Gottesdienstes wurde jedem Besucher von der Stiftung ein Umschlag mit 10,-€ „Startkapital überreicht, mit der Bitte, den Betrag für die Realisierung des Projektes „Kinder unterm Regenbogen“ zu vermehren. So haben die Gemeindemitglieder die Gelegenheit mit ihrem individuellen Talenten und Fähigkeiten etwas für die Gemeinschaft beizutragen – und dies mit überwältigendem Erfolg!

Die Stiftung wurde im Herbst 2008 vom Kirchenvorstand der Kirchengemeinde sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit 25.000,- € gegründet. Innerhalb nur eines Jahres haben die 35 Stifterinnen und Stifter das Stiftungsvermögen auf 101.400,- Euro erhöhen können.

Weitere Informationen zur Stiftung „Talkirche Eppstein“ und ihrer Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-talkirche.de.

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Unsere Stiftung des Monats April: „Stiftung Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die Stiftung "Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch" aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats April 2010 aus. Die Stiftung ist ein gelungenes Beispiel für die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für Natur und Umweltschutz.


Die Stiftung hat sich neben der Erhaltung des Jagdschlosses Mönchbruch der Umweltbildung verschrieben. Um dieses Ziel umzusetzen, führt die Organisation für alle Altersgruppen unterschiedlichste Veranstaltungen durch:

• Wanderungen und Fahrradausflüge durch die Umgebung des Jagdschlosses, in denen den Teilnehmenden Erwachsenen und Kindern die Flora und Fauna in ihrer Nachbarschaft näher gebracht werden.

• Naturferienspiele schulen spielerisch schon bei den Kleinsten den Blick für Pflanzen und Tiere, sensibilisieren sie für Ökosysteme und die Wechselwirkung zwischen Natur und Mensch.

• Ein botanischer Spaziergang thematisiert die Anwendung und Heilwirkung von Wildkräutern.

Besonderen Stellenwert nimmt bei der Arbeit der Stiftung die Bildungsarbeit für Familien an. So nehmen Erwachsene ihre Umwelt wieder durch die Augen Ihrer Kinder aus ungewohnter Perspektive war und Kinder erleben Spaziergänge durch die Natur mit den Eltern ebenfalls auf neue Weise. Umweltpädagogik wird so zu gemeinsamen Entdecken und Erleben.

Die Stiftung wurde 2004 von dem Förderverein "Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbuch" gegründet.

Weitere Informationen zum „Umwelt- und Kulturzentrum Jagdschloss Mönchbruch“ und seiner Arbeit erhalten Interessierte auf www.stiftung-moenchbruch.de und bei Reinhard Ebert: c.u.r.ebert-griesheim@t-online.de oder unter der Tel. Nr. 06142-832180

 

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Das Rind'sche Bürgerstift ist Stiftung des Monats März 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen das “Rind'sche Bürgerstift“ aufgrund seines vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats März 2010 aus, das mit seiner engagierten Arbeit für ältere Menschen ein Beispiel für den positiven Umgang mit dem Altern darstellt.

Das Rind´sche Bürgerstift ist ein Wohn- und Pflegestift für Seniorinnen und Senioren und bietet rund 220 älteren Menschen ganzheitliche, individuelle und aktivierende Betreuung in den Bereichen „Stationäre Pflege“ und „Betreutes Wohnen“. Ein besonderer Schwerpunkt des Lebens und Arbeitens in dem Stift ist die Förderung der geistigen Fitness ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei werden innovative Wege gegangen: Die Seniorinnen und Senioren werden an die neuen Medien und das Internet herangeführt, spezielle Senioren-PCs mit Web-Cam eingerichtet, Wii®-Spiele zum Gedächtnistraining sowie Internet- und PC-Kurse angeboten. Die Auseinandersetzung mit dem oftmals bisher unbekannten Feld fördert die Demenzprävention und erschließt den Menschen Zugang zu Informationen und nicht zuletzt Kontaktmöglichkeiten zu ihren Familienangehörigen.

Dazu kommen weitere gesellige und kulturelle Aktivitäten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, wie gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge, Handarbeiten, Basteln und Spiele, Vorträge, Filme und Konzerte sowie Singen und Musizieren / Kochen und Backen.

Bemerkenswert ist auch, dass die Stiftung erfolgreich Strukturen und Projekte geschaffen hat, die die Einbindung von Ehrenamtlichen fördert. Die reicht von Schülerinnen und Schülern, die jeweils für ein Jahr einmal wöchentlich Zeit mit einem älteren Menschen verbringen bis hin zur Partnerschaft mit der Bürgerhilfe Bad Homburg e.V. Sie unterstützen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer den Betrieb des Beratungsbüros für Seniorenfragen sowie der hauseigenen Caféteria. Dies hat dazu geführt, das derzeit mehr als 100 Helferinnen und Helfer das Leben der Menschen im Stift bereichern.

Das Rind´sche Bürgerstift konnte aufgrund seiner Bemühungen und kontinuierlichen Verbesserungen und Innovationen bereits mehrere Zertifizierungen und Auszeichnungen erlangen wie das Qualitätssiegel für Pflegeheime (2002, 2004 und 2006), das DGE-Zertifikat für Entwicklung und Umsetzung des Getränkekonzepts „balance liqua“ (2002), das DGE-Zertifikat Ernährungskonzept „balance vital“ (2002), der Bad Homburger Innovationspreis (2005), die Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb“ (2005), das Qualitätssiegel „Besondere Betreuung von Menschen mit Demenz“ (2006) sowie Platz 3 beim Wettbewerb „Bester Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ und Platz 2 beim Wettbewerb „Deutscher PflegeManagement Preis“ (beide 2007).

Die Stiftung wurde bereits 1776 von dem Bad Homburger Johann Christian Rind ins Leben gerufen.

Weitere Informationen zum „Das Rind´schen Bürgerstift“ und seiner Arbeit erhalten Interessierte auf www.rindsches-buergerstift.de und bei :
Michael Blank
Telefonnummer: 06172-891-594
info@rindsches-buergerstift.de.

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Unsere Stiftung des Monats Februar: „HSE-Stiftung"

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die HSE-Stiftung aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Februar 2010 aus, die ein Beispiel für gelungenes bürgerschaftliches Engagement eines Unternehmens für seine Region ist. Die Stiftung ist operativ sowie fördernd tätig und unterstützt Projekte in den Bereichen Bildung, Soziales, Sport, Kunst und Kultur in der Rhein-Main-Neckar-Region.

So wurden im Jahr 2009 insgesamt 244 Projekte finanziert oder bezuschusst. Dieses umfangreiche Engagement, das das Zusammenleben bereichert und identitätsstiftend für die Region sein soll, erstreckt sich über ein großes Spektrum von Förderbereichen, z.B.

  • im Bereich Soziales wurden verschiedene Vereine und Gemeinden u.a. für Typisierungsaktionen für Leukämie kranke Kinder unterstützt. Der Clown Doktoren e. V. wurde für die Durchführung von „Clowndoktoren-Visiten“ in Kinderkliniken in der Rhein-Main-Neckar-Region gefördert.
  • im Bereich Bildung wurde das Erbacher Regenbogenhaus Kinder & Jugendheim für das Freizeitprojekt „Erlebnispädagogik Wasser“ unterstützt. Im Rahmen dieses Freizeitprojekt wurden die Kinder und Jugendlichen im natursportlichen Handlungsfeld an das „Ich zum Wir“ herangeführt. Zum Kern der Freizeit gehörte die Stärkung und Bildung von Teamfähigkeit. Der „Werkhof Darmstadt e. V.“ konnte durch die Stiftung ein Ausbildungsplatz als Industriemechaniker gefördert werden. Im Werkhof Darmstadt werden Jugendliche, häufig mit Migrationshintergrund, die auf dem 1. Arbeitsmarkt keine Chance haben einen Ausbildungsplatz zu finden, zum Industriemechaniker/in ausgebildet. Gemeinsam mit der Margit Horváth Stiftung wurde ein Projekt „Work and Study Camp“ für Jugendliche durchgeführt. In diesem Camp haben 20 junge Erwachsene aus 10 verschiedenen Ländern drei Wochen den Keller der KZ-Außenstelle Walldorf ausgegraben. Parallel zum praktischen Teil beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Geschichte des Antisemitismus in ihren Heimatländern und grundlegenden Fragen zum Umgang mit Minderheiten.
  • im Bereich Kunst und Kultur wurde das Institut Mathildenhöhe für ein Ausstellungsprojekt „Masken und Metamorphosen des Gesichts von Rodin bis Picasso“ unterstützt. Auch der Verein Gedankenstein Dieburg konnte für das Projekt „Gedankenstein -Jüdisches Leben in Dieburg“ gefördert werden. Mit diesem Projekt will der Verein den im dritten Reich deportieren, zur Flucht gezwungenen und ermordeten jüdischen Bewohnern der Stadt Dieburg ein Stück namentliche und somit persönliche Identität zurückgeben.
  • im Bereich Sport wurden verschiedene Sportvereine in der Region für die Anschaffung neuer Vereinsmaterialien, Neu- und Umbauten sowie für die Durchführung von Veranstaltungen unterstützt.

Erstmalig hat die HSE Stiftung den „Darmstädter Impuls“ im November 2009 verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die HSE Stiftung Persönlichkeiten und Institutionen, die in unserer Gesellschaft wichtige Impulse geben, in dem sie sich in Deutschland, im Rhein-Main-Neckar-Gebiet oder lokal in Darmstadt herausragend für Mitmenschen einsetzen. Der Darmstädter Impuls wird zukünftig im Turnus von zwei Jahren verliehen.

Die HSE-Stiftung wurde 1999 von der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) gegründet und ist inzwischen mit einem Kapital von 11 Millionen Euro ausgestattet, so dass jährlich 500.000,- Euro an Fördergeldern ausgeschüttet werden können. Das Unternehmen möchte mit der Stiftungsgründung auch seine Verantwortung in der Region und für die Region bekräftigen.

Weitere Informationen zur „HSE-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.hse-stiftung.de und bei :
René Sturm
Telefonnummer: 06151 701 1120
info@hse-stiftung.de.

 

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Die „Kronberg-Stiftung“ ist Stiftung des Monats Januar 2010

Die Hessische Landesregierung zeichnet im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die "Kronberg-Stiftung“ aufgrund ihres vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements als Stiftung des Monats Januar 2010 aus.


Die Stiftung der evangelischen Markus-Gemeinde Schönberg und anderen privaten Stiftenden unterstützt kirchliches Engagement in der Gemeinde Kronberg. Damit wollen die Förderinnen und Förderer Projekte der Kirchengemeinde ermöglichen. Bisher wurden folgende Initiativen finanziert bzw. bezuschusst:

• „Specials for Kids and Teens“ - neue Ideen und Wege der Kinder- und Jugendarbeit: Im Rahmen dieses Projektes wurden bisher zwei Maßnahmen umgesetzt: Ein Zuschuss zur Erweiterung der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ und eine Filmnacht für Kinder und Jugendliche in der Kirche.

• „Mobil bleiben und dabei sein“ - mehr Teilhabe der Senioren am öffentlichen Leben in Kronberg: Die Stiftung organisiert einen Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren, damit sie an Veranstaltungen der Gemeinde teilnehmen können.

• „Schönberger Forum“ - eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen aus Kirche und Gesellschaft: Hier referieren zu aktuellen Themen Experten und Personen des Öffentlichen Lebens und diskutieren im Anschluss mit dem Plenum.

Besonders wichtig ist der Stiftung, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern, der Diskurs gesellschaftlicher Themen, eine Besinnung auf christliche Werte und eine Kirche, die Kindern und Jugendlichen ein Fundament bietet.

Bemerkenswert ist, dass die Stiftung –gerade einmal vor einem Jahr gegründet- den Aufbau, die Konzeption und die Umsetzung der Stiftungsidee und –arbeit auf beispielhafte Weise realisieren konnte. Sorgfältige Vorüberlegungen, strategische Zusammensetzung der Stiftungsgremien und Auswahl von Projekten, die auf Langfristigkeit setzen, haben innerhalb kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse erbracht. Flankiert wurden die Maßnahmen durch intensives Stiftungsmarketing. Honoriert wurde dies -praktisch nebenbei- mit dem Fundraisingpreis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die Stiftungen des Monats werden auf dem hessischen Stiftungsportal vorgestellt. Mit der Würdigung ist ein Anerkennungsbetrag von 500,- Euro verbunden, der – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - dem Stiftungskapital zufließen soll. Er ist symbolischer Ausdruck der Wertschätzung des Einsatzes der Stiftenden und ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen zur „Kronberg-Stiftung“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf www.kronberg-stiftung.de


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