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IDM 01|2009
Förderverein Erstes Hessischen Jugendwaldheim – Kurt Seibert e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Förderverein Erstes Hessisches Jugendwaldheim – Kurt Seibert e.V. aus Hasselroth/Niedermittlau im Main-Kinzig-Kreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Er wurde ausgezeichnet, weil er in vielfältiger Weise das Jugendwaldheim Kurt Seibert unterstützt und mit dazu beiträgt, dass Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren nach dem Motto von Pestalozzi „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ spielerisch den Schutz von Wald und Umwelt kennen lernen. Daneben unterstützt der Förderverein das Jugendwaldheim in der Öffentlichkeitsarbeit und mit Arbeitseinsätzen.

Der „Förderverein Erstes Hessisches Jugendwaldheim – Kurt Seibert e.V.“ gründete sich am 4. Dezember 2005 im Rahmen eines Tages der Offenen Tür des Jugendwaldheimes mit zunächst sieben Gründungsmitgliedern. Aber bereits am selben Tag traten 17 weitere Personen bei. Der Förderverein hat sich im Bewusstsein gegründet, dem Jugendwaldheim Kurt Seibert ein verlässlicher Partner zu sein, um die vielen schwierigen Herausforderungen gemeinsam mit der Leitung des Jugendwaldheim zu meistern. So unterstützt der Förderverein bei finanziellen Engpässen und ermöglicht Vorhaben und Projekte. Dies finanziert er über seine Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder. Des Weiteren unterstützt er die Jugendwaldheimleitung bei der Öffentlichkeitsarbeit, um den Bekanntheitsgrad des Jugendwaldheims zu erhöhen, oder führt Arbeitseinsätze auf freiwilliger Basis durch.

Am 12. Januar 1974 wurde das Jugendwaldheim als ein Informationszentrum für Umweltbildung und Umwelterziehung im Schul- und Lehrwald – Forstort Mühlwald unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit, insbesondere Jugendlicher, offiziell eröffnet und in Betrieb genommen. Die Hauptfinanzierung der Gesamtanlagen erfolgte durch eine bundesweite Spendenaktion des Gründers und Leiters des Jugendwaldheimes Kurt Seibert mit über 3.000 Spendenschreiben. Das Gelände für die gesamten Anlagen wurde von der Gemeinde Hasselroth bereitgestellt. In den Folgejahren wurde das Jugendwaldheim weiter ausgebaut. Bisher haben mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler die Einrichtung besucht und an ein- und mehrtägigen Waldkursen teilgenommen.

Informationen zum Förderverein erhalten Interessierte über die Internetseite www.foerderverein-jwh.de.

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IDM 02|2009
Borreliose SHG Kassel Stadt und Land e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Borreliose SHG Kassel Stadt und Land e.V.“ aus Fuldatal im Landkreis Kassel als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Wie der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, dazu erläuterte, werden auf Initiative von Ministerpräsident Roland Koch monatlich besonders engagierte und vorbildliche Vereine, Initiativen und Freiwilligenagenturen als „Initiative des Monats“ von der Landesregierung ausgezeichnet.

Im Monat Februar fiel die Wahl auf den „Borreliose SHG Kassel Stadt und Land e.V.“ weil er in umfassender Art und Weise über die Infektionskrankheit Borreliose, die vor allem von Zecken auf den Menschen übertragen wird, informiert und erkrankten Personen und deren Angehörigen Hilfestellungen gibt.

Ausgangspunkt und ausschlaggebende Faktoren für die Gründung des Vereins waren die Erfahrungen von Brigitte Ringeler-Leipholz, die aufgrund ihrer eigenen Borreliose-Erkrankung sowie der mangelnden Informationsmöglichkeiten über die Krankheit bereits am 12. September 1996 eine Selbsthilfegruppe Borreliose in Kassel ins Leben rief. Mit 21 Mitgliedern der Selbsthilfegruppe gründete sie am 14. Januar 1999 den Verein „Borreliose SHG Kassel Stand und Land e.V.“. Heute hat der Verein 350 Mitglieder und ist der größte eigenständige Borreliose-Verein in Deutschland.

Der Verein erzielt seine Aufklärungsarbeit über Beiträge in Zeitungen, Fernsehen, Rundfunk sowie im Internet durch die Unterhaltung einer eigenen Homepage unter www.borreliose.de. Mit der Bereitstellung von Informationsmaterial, durch Vorträge u. a. bei der VHS, Landfrauen- und Sportvereinen sowie Selbsthilfeorganisationen und der Präsenz an der Kasseler Herbstausstellung und Gesundheitstagen anderer Einrichtungen wird direkt auf die Borreliose und deren Folgen aufmerksam gemacht. Seit Februar 2004 verfügt der Verein über eine Geschäftsstelle. Hier können sich betroffene Personen in Einzel- oder Gruppengesprächen aber auch telefonisch beraten lassen. Ebenfalls seit 2004 besteht ein „Borreliose Arbeitskreis Kassel“, der sich aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Therapeuten, Heilpraktikern und Mitgliedern der SHG Kassel zusammensetzt. Gemeinsam wurde ein „Borreliose Leitfaden“ erarbeitet und im März 2006 herausgebracht.

Seit dem Jahr 2001 organisiert der Verein jährlich das Kasseler Borreliose Symposium mit Vorträgen von Wissenschaftler und Mediziner u. a. aus Deutschland, Österreich, Dänemark und den USA.

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IDM 03|2009
Wasserversorgung Asterode e.V.

Logo Asterode

Im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ hat die Hessische Landesregierung für den Monat März 2009 den Verein „Wasserversorgung Asterode e.V.“ aus Neukirchen (Knüllgebirge) im Schwalm-Eder-Kreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf den Verein, weil er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die bereits vor über 100 Jahren von Asteröder Bürgern eigenständig aufgebaute Wasserversorgung des Ortsteils Asterode weiterhin in privater Hand aufrechtzuerhalten bzw. zukunftsfähig zu machen. Auch werden vom Verein pflichtgemäß regelmäßige Kontrollen und Messungen des Betriebs sowie tägliche Überwachungen der Anlagen durchgeführt.

Die Bewältigung dieser überaus wichtigen Aufgabe erfordert von den Vereinsmitgliedern höchste Aufmerksamkeit und Präzision, damit vom Trink- und Brauchwasser keine Gefahren ausgehen. Dieses verantwortungsvolle Engagement hat Ministerpräsident Koch besonders imponiert und verdient Dank und Anerkennung.

Ein Wasserleitungsnetz, das Asteröder Hofbesitzer Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen hatten, um aus weiter entfernt liegenden Quellen Wasser in die Häuser und Stallungen zu leiten, musste nach Vergrößerung der Ortschaft erweitert werden. Es bildeten sich Zusammenschlüsse von interessierten Bürgern, die im Laufe der Zeit die Wasserleitungsgenossenschaften Asterode I und Asterode II gründeten. Im Rahmen der Kommunalreform gab Asterode seine Selbständigkeit auf und wurde bei der Stadt Neukirchen eingemeindet. Es gelang aber die Wasserversorgung in eigenen Händen zu behalten.

Nachdem entsprechende Versuche in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, einen Zusammenschluss der beiden Wasserleitungsgenossenschaften zu erreichen, fehlschlugen, gelang dies am 27.06.2003 mit der Gründung des Vereins „Wasserversorgung Asterode e.V.“. Auslöser der Gründung war zum einen eine entsprechende Bitte der zuständigen Behörden in Kassel und Homberg, aber ausschlaggebender war die Forderung der Bürger nach einem Zusammenschluss, da sie es als widernatürlichen Zustand empfanden, dass der Ort von zwei separaten Genossenschaften versorgt wurde. Fast alle Hauseigentümer des Ortes sind Mitglied im Verein.

In der Zeit von Februar bis August 2007 wurde vom Verein ein neuer Hochbehälter am Ziegenberg erbaut, der am 18.08.2007 seine Arbeit aufnahm. Der von der Wasserleitungsgenossenschaft Asterode I in 1930 erbaute und dann in den achtziger Jahren d.v.Jh. modernisierte Wasserbehälter dient heute als Misch- und Vorlagebehälter. Der Hochbehälter der Wassergenossenschaft Asterode II wurde stillgelegt. Neben den regelmäßig oder täglich durchzuführenden Arbeiten, wie Messung des PH-Wertes oder Überwachung des Wasserzulaufs und –verbrauchs, gehört es natürlich auch zu den Aufgaben der Vereinsmitglieder, die Außenanlagen der Quellen und Hochbehälter zu pflegen.

Informationen über den Verein erhalten Sie im Internet auf www.asterode.com/Wasser/Home.htm.

Asterode

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IDM 04|2009
Sportgemeinschaft Blau-Weiß 1930/1970 Schneidhain e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Sportgemeinschaft Blau-Weiß 1930/1970 Schneidhain e.V.“ aus Königstein/Taunus im Hochtaunuskreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat April fiel die Wahl auf die Sportgemeinschaft Blau-Weiß Schneidhain, weil sich der Verein nicht nur im sportlichen Bereich engagiert, sondern auch die sprachliche Bildung unterstützt und eine Kooperationspartnerschaft mit der örtlichen Grundschule für Betreuungsangebote eingegangen ist. Außerdem hat sich die Sportgemeinschaft Schneidhain mit seinen Aktivitäten als Familiensportverein etabliert.
Das umfangreiche und vielfältige Angebot der Sportgemeinschaft Schneidhain spricht alle Generationen an. Dieses umfangreiche und besonders auf Familien ausgerichtete Engagement hat Ministerpräsident Koch imponiert und verdient Dank und Anerkennung.

Gründungsmannschaft

Unter dem Vereinsnamen FC Schneidhain starteten 1930 Fußballer einen ersten organisierten Trainings- und Spielbetrieb. Dieser musste in den Kriegsjahren eingestellt werden. Ende der 1940iger Jahre fanden wieder Fußballbegeisterte zusammen, die am Spielbetrieb der regionalen Liga teilnahmen. In den 1950iger und 1960iger Jahren steigerte sich die Nachfrage nach Turn- und Gymnastikangeboten; die sich zunächst in eigenständigen Gruppen bildeten. 1970 kam es zur Vereinigung zur heutigen Sportgemeinschaft Blau-Weiß Schneidhain. Ebenfalls in den 1970iger Jahren gliederte sich eine Judoabteilung an. Die Angebote der SG Schneidhain weiteten sich nach und nach aus. Das Kinderturnen entstand, eine Aerobic-Gruppe wurde gegründet und Gymnastikgruppen für Senioren am Vormittag eingerichtet. Heute besteht ein breitgefächertes Sportangebot, dass den Bedürfnissen der Mitglieder des SG Schneidhain entspricht. Derzeit werden weitere Angebote geplant und beworben. So soll neben dem Sprachkurs Französisch auch ein Sprachkurs in Italienisch eingerichtet und auf dem Vereinsgelände ein „betreuter Spielplatz“ für Kinder ab 18 Monaten erbaut werden.

Daneben ist die SG BW Schneidhain eine Kooperationspartnerschaft mit der örtlichen Grundschule eingegangen und bietet Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ Erfahrungen zu sammeln.

SGBW Schneidhain

Informationen über den Verein und seine sportlichen Angebote erhalten Sie im Internet auf www.bw-schneidhain.de.

 

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IDM 05|2009
Partnerschaftsverein Homberg – Stolin e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ im Monat Mai 2009 den „Partnerschaftsverein Homberg – Stolin e.V.“ aus Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet.
Der Verein organisiert bereits seit 16 Jahren humanitäre Hilfstransporte in die weißrussische Stadt Stolin, die noch heute unter den schlimmen Folgen der atomaren Katastrophe von Tschernobyl zu leiden hat. Daneben organisiert und finanziert er Erholungsaufenthalte in Deutschland für strahlengeschädigte Kinder aus der Tschernobyl-Region.

Der Partnerschaftsverein Homberg – Stolin e.V. führt seit 1993 humanitäre Hilfstransporte nach Stolin durch. Die Stadt Stolin liegt nahe der Grenze zur Ukraine und ist durch den Fallout der Atomreaktorkatastrophe im 170 km entfernt liegenden Tschernobyl stark betroffen. Vor allem bei den Kindern haben die Auswirkungen der radioaktiven Niederschläge zu schwerwiegenden Schädigungen geführt.

Mindestens einmal im Jahr führt der Partnerschaftsverein einen Hilfstransport durch. Die Hilfsgüter – darunter Medikamente, Lebensmittel und Bekleidung - werden von den Vereinsmitgliedern das ganze Jahr über gesammelt, aufbereitet und versandfertig gemacht. Diese werden dann schwerpunktmäßig an die Kindergärten, Schulen, das Krankenhaus und von Armut stark betroffene alte Menschen verteilt.

Ein weiteres Ziel des Vereins ist es, für strahlengeschädigte Kinder aus der Tschernobyl-Region Erholungsaufenthalte in Deutschland zu organisieren und zu finanzieren. Der erste Aufenthalt war im Jahr 1996. Die etwa 20 Kinder zählende Reisegruppe wird von Vereinsmitgliedern persönlich mit einem Reisebus in Stolin abgeholt und später auch wieder zurückgebracht. Die Unterbringung erfolgt in einer Schule, die Internatscharakter hat. Während des fünfwöchigen Aufenthalts werden mit den acht- bis zwölfjährigen Kindern altersgerechte Aktivitäten wie z.B. Besuch eines Freizeitparks, Wochenende am Edersee, Bootsfahrten, Besuch eines Bergbaumuseum oder Tierparks und Spielenachmittage durchgeführt.

Die Hilfstransporte nach Stolin sowie die Erholungsaufenthalte der Kinder in Deutschland finanziert der Verein über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Ansprechpartner: Joachim Jerosch, Wiesbadener Ring 12, 34576 Homberg (Efze), Tel.: 05681 – 5211, Mail: jerosch.homberg@t-online.de

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IDM 06|2009
Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach e.V.“ mit Sitz in Obertshausen im Landkreis Offenbach als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat Juni fiel die Wahl auf Initiative des Chefs der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Stefan Grüttner, auf den „Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach“, weil sich der Verein bereits seit über 40 Jahren im Sanitätsdienst für seine Region engagiert. Außerdem hat sich der Verein in dieser langen Zeit weiterentwickelt und ist in vielen anderen Bereichen tätig. Neben dem Rettungs- und Katastrophenschutz sowie der Krisenintervention ist der Verein u. a. auch in den Bereichen Ausbildung, Jugendarbeit, Besuchsdienst und Hospiz aktiv. Ministerpräsident Koch hat besonders das seit über vier Jahrzehnten bestehende Engagement und vor allem die große Anzahl von derzeit mehr als 80 aktiven Helferinnen und Helfern sowie die überaus große Bereitschaft der aktiven Helfer zur Ableistung von jährlich rund 14.000 Dienststunden imponiert. Dies verdiene besonderen Dank und Anerkennung.

1965 gründete sich der Malteser Hilfsdienst (MHD) in Obertshausen auf Initiative des damaligen katholischen Pfarrers Emil Neidig im Anschluss an einen Erste-Hilfe Kurs. Nachdem die Mitglieder in einem Sanitätskurs geschult waren, übernahmen sie Sanitätsdienste bei Veranstaltungen der örtlichen Vereine. 1969 wurde dem MHD die Aufgabe des Ersten Sanitätszugs der Stadt Offenbach übertragen. Die Eingliederung des MHD in den Katastrophenschutz des Landkreises Offenbach erfolgte im Jahr 1978. Dank der Unterstützung durch die Stadt Obertshausen fand der Verein im Rathaus der Stadt ein langjähriges Domizil. Der Dienstbetrieb einer Notarztzentrale in Obertshausen wurde im Jahr 1982 aufgenommen. Gleichzeitig begann der Aufbau einer Jugendgruppe. Im Jahr 1989 vereinigte sich der MHD Obertshausen mit dem Anfang der 80er Jahre gegründeten MHD Offenbach zum Malteser Hilfsdienst in Stadt und Kreis Offenbach.

Der Malteser Hilfsdienst baute seit Anfang der 1990er Jahre seine hauptamtlichen Dienste – Fahrdienste, hauswirtschaftliche Dienst und den Mahlzeitendienst – weiter aus und schloss im Bereich der sozialen Dienste einen Kooperationsvertrag mit dem Caritasverband Offenbach. Auch im Hospizbereich wird der MHD tätig mit dem Aufbau einer Hospizgruppe. Aufgrund der bundesweiten Neukonzeption des Katastrophenschutzes 1999 stellten der MHD gemeinsam mit der Johanniter-Unfallhilfe Rodgau im Kreis Offenbach einen Sanitäts- und einen Betreuungszug des Landes Hessen.

Wegen den beengten Platzverhältnissen begannen bereits im Jahr 1994 Planungen für ein neues Dienstgebäude. Nachdem die Stadt Obertshausen das Grundstück in Erbpacht zur Verfügung stellt begannen im Frühjahr 1998 die Bauarbeiten einer neuen Dienststelle in der Bieberer Straße. Auch hier wurden etliche Arbeiten in Eigenleistung durch die ehrenamtlichen Mitglieder des MHD erbracht, so dass die Fertigstellung und Einweihung bereits im Oktober 1998 erfolgte.

Weitere Informationen über den Malteser Hilfsdienst Stadt und Kreis Offenbach sowie über deren vielfältige Einsatzfelder erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.malteser-offenbach.de.

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IDM 07|2009
Elterngemeinschaft Kiddy e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ die „Elterngemeinschaft Kiddy e.V.“ aus Mainz-Kastel als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Die Wahl fiel im Monat Juli auf die Elterngemeinschaft Kiddy e.V., weil sich hier Eltern zusammengefunden haben, um in Eigeninitiative die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Der Verein ist Träger einer Kindertagesstätte, in der Kinder von eins bis sechs Jahren individuell und kompetent durch pädagogische Fachkräfte betreut werden. Dieses weitreichende Elternengagement zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie das umfängliche Betreuungsangebot in der Kindertagesstätte hat Ministerpräsident Koch besonders imponiert. Dies verdient besonderen Dank und Anerkennung.

Auf Initiative einer Gruppe von Bediensteten der Hessischen Bereitschaftspolizei gründete sich Anfang 1996 eine Elterngemeinschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für junge Eltern zu ermöglichen. Mit Unterstützung durch die Hessische Bereitschaftspolizei konnte auf dem Gelände der Mudra-Kaserne in Wiesbaden eine betriebsnahe Kindertagesstätte mit Krippen- und Kindergartenplätzen in Ganztagsbetreuung aufgebaut werden. Heute werden 60 Kinder von eins bis sechs Jahren durch zehn pädagogische Fachkräfte betreut. Der Kiddy e.V. ist kein Betriebskindergarten der Polizei, sondern eine öffentliche Einrichtung, die allen anderen Eltern und Kindern offen steht. Mittlerweile sind die „Nicht-Polizeikinder“ sogar leicht in der Mehrheit. Dank der Hilfe durch den Präsidenten der Hessischen Bereitschaftspolizei konnte die Einrichtung um zwei Räume erweitert werden. Nun kann auch den Kindergartenkindern ein eigener Schlafraum eingerichtet werden.

Neben der pädagogischen Betreuung der Kinder hat sich der Verein auch die Förderung der Erziehung und Bildung der Kinder zum Ziel gesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit der Raule-Stiftung sollen besondere Fähigkeiten und Begabungen frühzeitig entdeckt und die Entwicklung gezielt unterstützt werden. Im Bereich der musikalischen Früherziehung arbeitet der Kiddy e.V. mit der Musikschule Maier aus Ginsheim nach dem Konzept der „Klangstraße“ zusammen. Das besondere an der Kindertagesstätte des Kiddy e.V. ist, dass die Elterngemeinschaft die Kinder im Mittelpunkt sieht und daher für die Erzieherinnen gute Arbeitsbedingungen schafft, um die Kinder so gut betreuen zu lassen, wie es sich die Eltern wünschen.

Weitere Informationen über die Elterngemeinschaft Kiddy e.V. und deren Kindertagesstätte erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.egkiddyev.de.

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IDM 08|2009 Jugendstilverein Bad Nauheim e.V.

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Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Jugendstilverein Bad Nauheim e.V. im Wetteraukreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf den Jugendstilverein, weil sich der Verein für den Erhalt der einzigartigen Jugendstilbadeanlage im Sprudelhof von Bad Nauheim einsetzt und hierfür nicht nur Aktionen und Projekte durchführt, sondern die Mitglieder auch in Eigenleistung die Pflege der Schmuckhöfe der einzelnen Badehäuser vornimmt. Weiters veranstaltet der Verein im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit seit 1998 jährlich einen „Tag des offenen Denkmals im Sprudelhof“ mit verschiedenen Aktionen.

Herr Ministerpräsident Roland Koch hat das umfangreiche Engagement des Vereins bestehend aus Eigenleistung und der Durchführung kreativer Projekte zur Spendensammlung für das kunsthistorisch einmalige Kulturdenkmal in Bad Nauheim sowie die europäische Anerkennung des Vereins besonders imponiert.

Der Jugendstilverein Bad Nauheim e.V. gründete sich im März 1997 mit dem Ziel, sich für den Erhalt des Bad Nauheimer Jugendstil-Ensembles zu engagieren und eine Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Der Sprudelhof wurde in den Jahren zwischen 1905 bis 1911 unter Architekt Wilhelm Jost errichtet und zählt heute zu den einzigartigen Kulturdenkmälern des Jugendstils von europäischem Rang.

Zu den zahlreichen Aktionen des Vereins gehören die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellung und organisierte Fahrten zu Sonderausstellungen und Jugendstilzentren. Daneben wird in Arbeitseinsätzen der restaurierte Rosengarten im Badehaus 3 mit jährlich fast 300 Arbeitsstunden gepflegt. Ebenfalls durch Eigenleistung und mit Unterstützung einer Gärtnerei wurde der Schmuckhof im Badehaus 5 wiederhergestellt. Zum 100-jährigen Bestehen der Badeanlagen im Jahr 2006 veranstaltete der Verein ein internationales Symposium „Bauen für ein neuen Leben“, eine Fotoausstellung über die Entstehung der Badeanlagen 1905 – 1911 und zeigte die Ausstellung des europäischen Jugendstilnetzwerkes „Art Nouveau in Progress“. In das europäische Jugendstilnetzwerk wurde der Jugendstilverein Bad Nauheim im Jahr 2004 als erste deutsche Partnerstadt aufgenommen. Seit 2007 ist der Verein ebenfalls Mitglied der europäischen Jugendstilstraße „Ruta Europea del Modernismo“. Das Verzeichnis „European Art Nouveau Route“ zeigt die europäische Jugendstilkunst und -architektur auf. Mit der Anerkennung wird das Kulturerbe Bad Nauheims in Europa bekannt und immer mehr zum Ziel des internationalen Kultur- und Kunsttourismus.

Im August 2008 startete der Verein sein jüngstes Projekt „Seepferdchen hilft Sprudelhof“ mit dem Ziel, den Terrakotta-Schmuckhof im Badehaus 7 zu restaurieren. Hierzu wurde eine limitierte Anzahl (maximal 100 Stück) des bei den Besuchern sehr beliebten Seepferdchen-Reliefs in aufwändiger Handarbeit aus Terrakotta angefertigt und zu einem Preis von 100,- € zum Verkauf angeboten. Der Erlös des Verkaufs fließt komplett in die Restaurierung.

Eine Vision des Vereins ist es, in einem Badehaus ein Jugendstilzentrum zu errichten, in dem der Badebetrieb sowie das Kulturleben um 1900 im Original und authentischen dargestellt sowie eingehende Informationen und kulturelle Veranstaltungen angeboten werden.

Weitere Informationen über den Jugendstil Bad Nauheim e.V. und seiner Arbeit erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.jugendstil-bad-nauheim.de.

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IDM 09|2009 Förderverein Schauenburger Märchenwache e.V

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Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Förderverein Schauenburger Märchenwache e.V.“ in Schauenburg-Breitenbach im Landkreis Kassel als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat September fiel die Wahl auf den Förderverein Schauenburger Märchenwache e.V., weil sich der Förderverein zur Aufgabe gemacht hat, die Erinnerung an die Märchenwelt nicht nur der Brüder Grimm, sondern ihrer Märchenbeiträger aus der Region Schauenburg aufrecht zu erhalten. Es gab es in der Gemeinde Schauenburg zwei Personen, die erst in jüngster Zeit von der Wissenschaft als Märchenbeiträger der Brüder Grimm erkannt worden sind. Zu dieser Anerkennung trugen die Gründungsmitglieder des Fördervereins wesentlich bei. Daher pflegt die Märchenwache vordergründig die Erinnerung an diese beiden Personen. Diese sind eine junge Frau namens Marie, die in Hoof ansässig war, und der Dragonerwachtmeister Johann Friedrich Krause, der in Breitenbach lebte.

Der Förderverein Schauenburger Märchenwache wurde am 31. Oktober 1996 in Breitenbach gegründet mit dem Ziel, ein Konzept des Künstlers Albert Schindehütte, der in Breitenbach geboren ist, zur Umnutzung der ehemaligen Feuerwache zu einer Märchenwache umzusetzen.

Die Märchenwache sieht ihre Hauptaufgabe darin, die Rezeption und Wirkungsgeschichte vor allem der Märchen der Brüder Grimm in allen Künsten aufzugreifen. Die Werke von Albert Schindehütte, darunter Holzschnitte, Zeichnungen und Kupferstiche, die im Museumsteil der Märchenwache ausgestellt sind, belegen dies. Die Märchenwache öffnet sich aber nicht nur der Bildenden Kunst sondern auch der Literatur, dem Theater, der Musik und dem Tanz. Eine große Anzahl von Lesungen, Konzerten, Ausstellungen sowie die KinderMärchenWoche werden jährlich organisiert und durchgeführt. Als kulturelle Plattform greift die Märchenwache regionale Angebote auf und macht sie bekannt.

Der Förderverein sucht die enge Zusammenarbeit mit den Schulen in Schauenburg, um bereits den Kindern vor allem die Märchen der jungen Marie und des Dragonerwachtmeisters näher zu bringen. Aber auch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen ist dem Verein wichtig, um der interessierten Öffentlichkeit entsprechende Forschungsentwicklungen nahe zu bringen und zu deren Popularisierung beizutragen.

Weitere Informationen über den Jugendstil Bad Nauheim e.V. und seiner Arbeit erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.maerchenwache.de.

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IDM 10|2009
Natur und Psychomotorik e.V

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Natur und Psychomotorik e.V.“ aus Bad Homburg v. d. Höhe im Hochtaunuskreis als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat Oktober fiel die Wahl auf den ‚Natur und Psychomotorik e.V.‘, weil er sich in ganz besonderer Weise und sehr intensiv für Kinder, die besondere Unterstützung benötigen, einsetzt. Der Verein arbeitet mit dem von Heike Mohr entwickelten innovativen Konzept der Verbindung der Naturpädagogik mit einer psychomotorisch orientierten Arbeit, um Kinder mit Wahrnehmungsstörungen und sozialen Integrationsschwierigkeiten zu fördern und zu unterstützen. Ministerpräsident Koch hat besonders das langjährige Engagement imponiert. So feiert der gemeinnützige Verein im nächsten Jahr bereits sein zehnjähriges Jubiläum, leistet kontinuierlich seine fördernde und integrative Arbeit für Kinder.

Da für Kinder mit Wahrnehmungsstörungen und sozialen Integrationsschwierigkeiten kaum Therapiemöglichkeiten in festen Gruppen zur Verfügung standen, dachte Heike Mohr über neue Angebote nach, Förder- und Betreuungsmöglichkeiten für diese Kinder zu schaffen. Aufgrund ihrer Arbeit und Erfahrungen aus der klassischen Kindergartenarbeit sowie mit Pflege- und Erziehungsstellenkindern begann sie, verschiedene pädagogische Konzepte und Ideen zu kombinieren. Auch sollte das neue Angebot gleichzeitig die Lücke in der Freizeit am Nachmittag und an den Wochenenden schließen und wegführen vom 45-Minuten-Takt der Therapiestunden. Grundlage war die Psychomotorik, mit der über ganzheitliche Bewegungswahrnehmung Einfluss auf die psychische Entwicklung genommen werden kann. Diese Therapieform wird in geschlossenen Räumen mit vorwiegend genormten Materialien praktiziert, wobei sich für Kinder die Umsetzung in das tägliche Leben oftmals als schwierig erweist. In Kombination mit der Naturpädagogik, in der ebenfalls im ganzheitlichen Ansatz über Sinneswahrnehmungen therapiert wird, hebt sich dieses Problem auf. In der Natur gibt es keine Norm, dort ist der Unterschied die Regel. Es gelingt den Kindern leichter, ihre therapeutischen und sozialen Erfahrungen, die sie vor allem in der Gruppe machen, in ihren Alltag zu übertragen.

Mit dem von Heike Mohr entwickelten Konzept begann im Februar 1996 das Projekt „Natur und Psychomotorik“. Es wurde von Heike Zöller unter Mitarbeit von Eva Schrader und Katja Hackel gegründet. Zunächst wurden Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in heterogenen Gruppen betreut. In die Gruppenabläufe sind die psychomotorischen Übungen integriert und werden von den Kindern nicht als therapeutisches Instrument wahrgenommen. Sie lernen spielerisch Körperbeherrschung und Koordination sowie die Integration aller Kinder in die Gruppe. Anfangs bestand nur eine Gruppe, in der Kinder nachmittags zweieinhalb Stunden und vier bis sechs Stunden an den Wochenenden betreut wurden. Der große Erfolg und die daraus resultierende Nachfrage nach weiteren Plätzen führten bereits nach einem Jahr zur Entwicklung des Erlebnistage-Programms. Ein naturpädagogisches themenspezifisches Angebot für alle Kinder. Die Gruppen sind hier vier bis sechs Stunden und auch einmal über Nacht zusammen.

Die weitere Nachfrage nach freien Plätzen machte eine Erweiterung und Neustrukturierung des Projekts erforderlich. Zu Beginn des Jahres 2000 wurde der gemeinnützige Verein „Natur und Psychomotorik“ gegründet. Seit Beginn sind 20 Aktive freiwillig engagiert, um die Betreuungsangebote des Vereins für die Kinder durchzuführen. Betreut werden wöchentlich zwei feste Gruppen mit je 12 Kindern, die Erlebnistage mit 450 Plätzen pro Jahr sowie die Ferienspielwochen. Mit diesen Angeboten möchte der Verein sein Oberziel der Integration seiner „besonderen“ Kinder erreichen. Ein fester Bestandteil der Vereinsarbeit ist die Zusammenarbeit mit Eltern, örtlichen Jugendämtern, Kindergärten und Schulen.
 
Der Verein ist im Besitz eines Waldgrundstückes in Oberursel-Oberstedten. Dort werden die Kinder gruppenweise in der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. November einmal wöchentlich für mehrere Stunden und durch ausgebildete Pädagogen betreut.

Weitere Informationen über den „Natur und Psychomotorik e.V.“ und seiner engagierten Arbeit erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.nupev.de.

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IDM 11|2009
Einleitungstext IdM November 2009 Dance & Fun Wenkbach e.V.

Die Hessische Landesregierung hat im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ den „Dance & Fun Wenkbach e.V.“ aus Weimar an der Lahn im Landkreis Marburg-Biedenkopf als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Im Monat November fiel die Wahl auf den ‚Dance & Fun Wenkbach e.V.‘, weil er sich in der kulturellen Jugendarbeit engagiert und Kindern und Jugendlichen abwechslungsreiche und sportliche Aktivitäten anbietet. Der Verein bildet Kinder und Jugendliche in mehreren altersgerechten Tanzgruppen aus und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre einstudierten Choreographien bei Veranstaltungen in der Region aufzuführen.

Der Verein „Dance & Fun Wenkbach e.V.“ gründete sich am 20. September 2007. Die Gründungsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, die Jugendarbeit als kulturelle Jugendbildungsmaßnahme zu fördern sowie eine sinnvolle Beschäftigung in den Bereichen Kultur, Tanz, Sport und Gesellschaft anzubieten. Die Jugend soll möglichst aktiv an der Realisierung - von der Idee über die Planung bis hin zur Fertigstellung eines Projektes - beteiligt werden und mitwirken können. Es wurden Tanzgruppen in verschiedenen Altersgruppen gebildet, die in wöchentlichen Übungsstunden Choreographien einstudieren. Darüber hinaus bietet der Verein wöchentlich einen ein Englischkurs an.

Der Veranstaltungskalender des Vereins ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Neben den Auftritten der Tanzgruppen bei zahlreichen Festen führt der Verein u. a. Tagesfahrten, z.B. zu den Karl-May-Festspielen, durch oder organisiert Spiele- und Bastelnachmittage.

Der Verein bemüht sich, mit den jeweiligen Institutionen, wie z.B. Schulen, Jugend- und Sozialzentren, kommunalen Jugendeinrichtungen sowie mit kulturellen Einrichtungen zusammenzuarbeiten.

Weitere Informationen über den „Dance & Fun Wenkbach e.V.“ und seiner engagierten Arbeit erhalten Sie auf den Internetseiten unter http://www.weimar-wenkbach.de/

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IDM 12|2009
DekaArt Konzerts aus Kronberg ist Initiative des Monats Dezember

Als Initiative des Monats Dezember wurde „DekaArt Konzerts“ des Evangelischen Dekanats Kronberg von der Hessische Landesregierung im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ als beispielhafte Initiative ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf ‚DekaArt Konzerts‘, weil sich diese ehrenamtliche Initiative des Evangelischen Dekanats Kronberg stark für die regionale Nachwuchsförderung engagiert, aber auch für junge und junggebliebene Menschen Kulturevents in der Region anbietet. Bei den Veranstaltungen wird ein breites Spektrum von moderner Klassik über Rock, Pop, Jazz, Worldmusic und Punk, Ska bis hin zu Comedy und Kabarett angeboten. Künstler wie Joy Fleming, Pe Werner, Bings, Barry McGuire, Mundstuhl und viele andere waren bereits Gäste der Veranstaltungen.

DekaArt Konzerts veranstaltet bereits seit 1992 kulturelle Veranstaltungen im Main-Taunus-Kreis sowie vereinzelt im Hochtaunuskreis. Dieses langjährige Engagement hat Ministerpräsident Koch besonders imponiert.

DekaArt entstand als ein Projekt der Ehrenamtsförderung im Bereich der evangelischen Jugendverbandsarbeit im Jahr 1992. Zielsetzung war, den über 150 ehrenamtlichen Jugendleitern, die wöchentlich oder in den Ferien Gruppen betreuten, zum zwanglosen Zusammentreffen ein Kulturangebot zu machen. Es entstand ein kirchliches Forum für die moderne christliche Musikszene, die sich damals in der Region gebildet hatte. Zur Förderung der Kultur „in der Nähe“ wurde später eine Öffnung vollzogen, sowohl im Hinblick auf die Musikgenres als auch auf die Zielgruppen.

Die Angebote reichen von Konzerten in den Stadthallen des Kreises, Lesungen und Ausstellungen bis hin zu Open-Air-Festivals wie das inzwischen über die Grenzen des Kreises bekanntgewordene Burg-Eppstein-Folk-Festival.

Die regionale Nachwuchsförderung von jungen Menschen liegt DekaArt Konzerts besonders am Herzen. Deshalb werden auch Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in Schulen organisiert. In den letzten Jahren ist es öfter gelungen, Nachwuchskünstler der Region gemeinsam mit bekannten Größen des Showbiz auftreten zu lassen und so deren Motivation für ihre künstlerische Arbeit zu erhöhen. In diesem Jahr konnte der Nachwuchs im Rahmen des „Tages der Yougend“ im Bad Sodener Kurpark durch das Engagement von DekaArt eine Plattform finden.

Für sein ehrenamtliches Engagement hat DekaArt Konzerts bereits vor einigen Jahren den Ehrenamtspreis des Main-Taunus-Kreises erhalten.

Weitere Informationen über “DekaArt Konzerts“ und seiner engagierten Arbeit erhalten Sie auf den Internetseiten unter www.dekanat-kronberg.de oder www.dekaart.de.

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Initiative des Monats

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Bewerbungs-formular zur Initiative des Monats

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